Lebenslauf für Videograf/innen und Kameraleute: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf als Videograf/in oder Kameramann/-frau führt zum Auftrag, wenn der Showreel-Link funktioniert, die Equipmentliste echt und konkret ist und jede Station Drehtage, Formate und Auftraggeber zeigt. Kameras, Licht- und Tonausrüstung, Drohnen-Nachweis und die Frage, ob Sie auch fertig schneiden, prüft die Produktion zuerst. Unten finden Sie ein vollständiges Muster, Profiltexte, Stichpunkte und Kenntnisse.
Vorab: Ein Lebenslauf als Videograf/in ist keine Videobewerbung
In den Suchergebnissen zu diesem Beruf vermischen sich zwei völlig verschiedene Dinge. Der Lebenslauf als Videograf/in ist ein normales Dokument, mit dem Sie sich auf Kameraarbeit bewerben. Eine Videobewerbung ist ein kurzer Film über sich selbst, den manche Menschen in jedem Beruf statt oder neben dem Lebenslauf schicken. Diese Seite behandelt das Erste.
Lebenslauf-Muster Videograf/in (freiberuflich, mit eigenem Equipment)
Dieses Muster gehört zu einer Videografin mit rund zehn Jahren Erfahrung, die nach einer Festanstellung und Jahren als Kameraassistentin heute ein eigenes Produktionsgeschäft führt. Name und Auftraggeber sind erfunden. Achten Sie auf den Showreel-Link in der Kontaktzeile, die Zahl der Drehtage und den Equipment-Block.
Miriam Kessler
Videografin / Kamerafrau (DoP), selbstständig
Leipzig · 0341 555 0126 · miriam.kessler@beispiel.de · miriamkessler-beispiel.de (Showreel) · EU-Fernpilotenzeugnis A2
Profil
Videografin mit 10 Jahren Erfahrung in Markenfilm, Dokumentarfilm und Live-Events. Arbeitet rund 140 Drehtage im Jahr für 25 wiederkehrende Auftraggeber, vom Interviewdreh als Ein-Personen-Team bis zum Livestream mit 4 Kameras. Besitzt ein Sony-FX6- und FX3-Paket mit Licht, Ton und Gimbal, hält den EU-Kompetenznachweis A1/A3 und das EU-Fernpilotenzeugnis A2 und liefert sowohl fertig geschnittene Filme als auch reine Kameraaufträge.
Berufserfahrung
Inhaberin und leitende Videografin · Eigenes Produktionsgeschäft für Marken, Vereine und Stiftungen, Leipzig
01/2021 – heute
- Rund 140 Drehtage im Jahr bei 60 bis 80 Projekten für 25 wiederkehrende Auftraggeber: Interviews, Produktfilme, Eventberichterstattung und Luftaufnahmen.
- Lieferung von 45 bis 55 fertigen Filmen pro Jahr vom Briefing bis zum Master; bei etwa zwei Dritteln Dreh, Schnitt, Grading und Mischung allein.
- Livestreams mit 4 Kameras für Kongresskunden, mit Bildmischung am ATEM, eingebettetem Ton und ISO-Aufzeichnung als Sicherung; bei 38 Veranstaltungen kein Signalausfall.
- Umsatz in vier Jahren von 52.000 € auf 155.000 € gesteigert, bei 84 % wiederkehrenden Auftraggebern und einer zugesagten Lieferzeit von 10 Tagen.
- Drohnenflüge bei 30 bis 40 Projekten pro Jahr, davon 3 mit Freigabe der DFS in einer Kontrollzone und ein Antrag auf Betriebsgenehmigung in der speziellen Kategorie beim Luftfahrt-Bundesamt.
Videografin (festangestellt) · Hochschule mit 14.000 Studierenden, Stabsstelle Kommunikation und Marketing, Leipzig
03/2018 – 12/2020
- Produktion von über 120 Videos pro Jahr für Studierendenmarketing, Hochschulsport und Fakultäten, von 30-sekündigen Social-Media-Clips bis zu 8-minütigen Imagefilmen.
- Dreh und Schnitt eines Imagefilms zur Studierendengewinnung, der zwei Bewerbungsphasen lang in bezahlten Medien lief; laut Fachabteilung 22 % mehr ausgefüllte Anfrageformulare im Kampagnenzeitraum.
- Aufbau und Verwaltung eines Equipmentbestands im Wert von 80.000 €, einschließlich Anschaffungsplanung, Wartungsplan und Ausleihsystem für 14 Mitarbeitende und Studierende.
- Livestream-Technik für über 60 Veranstaltungen pro Jahr (Ringvorlesungen, Hochschulsport-Turniere, Absolventenfeiern) mit 3 Kameras, Einblendungen und Kommentarton.
Kameraassistentin, danach Kamerafrau · Produktionsfirma für Werbefilme, Leipzig
06/2016 – 02/2018
- Über 90 Drehtage im Jahr als 1. und 2. Kameraassistentin: Schärfe gezogen, Kamera auf- und abgebaut, Datenmanagement und Kamerabericht geführt.
- Wechsel an die B-Kamera bei 20 Drehs, mit Interviews, B-Roll und Produktaufnahmen in der Second Unit.
Ausbildung
Bachelor of Arts Medienproduktion
Hochschule in Leipzig, 2016
Zertifikate
- EU-Kompetenznachweis A1/A3 und EU-Fernpilotenzeugnis A2 (Luftfahrt-Bundesamt), aktuell, erneuert 2026
- Blackmagic Design Certified DaVinci Resolve Operator, 2022
- Betriebshaftpflicht- und Equipmentversicherung, Deckungssumme 3 Mio. €, Nachweis auf Anfrage
- Erste-Hilfe-Kurs (9 UE), 2025
Kenntnisse
Worauf Produktion und Marketingleitung achten
Ob Sie sich auf eine Festanstellung bewerben oder für einen freien Drehtag im Gespräch sind: Wer entscheidet, beantwortet für sich diese Fragen.
- Passt das Reel zum Auftrag? Mit Hochzeitsfilmen bekommen Sie keine Stelle bei einer Produktion für Unternehmensdokumentationen, und ein stimmungsvolles fiktionales Reel bringt Ihnen keinen Eventauftrag. Schneiden Sie ein Reel pro Bereich, wenn Sie in mehreren arbeiten.
- Was können Sie allein umsetzen? Interview-Setups ohne Team, Run-and-Gun, Live-Multicam, Luftaufnahmen. Die Fähigkeit, allein zu drehen, ist die wertvollste Zeile im Lebenslauf, weil sie ein Team halbiert.
- Welches Equipment bringen Sie mit? Kameras, Licht, Ton und Kamerabewegung, und ob Sie versichert sind. Die Produktion rechnet beim Lesen schon die Mietposition durch.
- Liefern Sie fertig? Reine Kameraleute und Videograf/innen mit Dreh und Schnitt werden unterschiedlich kalkuliert und gebucht. Sagen Sie, was Sie sind, und nennen Sie eine Lieferzeit.
- Kommen Sie mit Menschen und Organisation zurecht? Interviews mit nervösen Gesprächspartnern, Drehgenehmigungen, Dispositionen, Ansprechpersonen der Kundschaft am Set. Technisch starke Leute, die einen Raum nicht im Griff haben, werden nur einmal gebucht.
“Als Erstes prüfe ich, ob Sie ein Interview mit zwei Kameras allein umsetzen können: Licht, Ansteckmikros, Sicherungston, und am Ende sieht es gut aus. Danach kommen die Equipmentliste und die Frage, ob Sie selbst versichert sind. Diese drei Zeilen entscheiden über die Buchung.”
Profiltexte und Berufsziele für den Lebenslauf als Videograf/in
Drei Zeilen: was Sie drehen, wie oft, was Sie besitzen und ob Sie schneiden. Ein Berufsziel nur dann, wenn Sie gerade einsteigen.
Videografin mit rund 140 Drehtagen im Jahr für 25 wiederkehrende Auftraggeber aus Marken, Vereinen und Events. Besitzt ein Sony-FX6-Paket mit Licht, Ton und Gimbal, hält das EU-Fernpilotenzeugnis A2 und liefert bei zwei Dritteln der Projekte fertig geschnittene Filme.
Videograf mit über 120 Videos pro Jahr für eine Hochschule mit 14.000 Studierenden, von 30-sekündigen Social-Media-Clips bis zu 8-minütigen Filmen. Betreut Livestreams mit 3 Kameras für über 60 Veranstaltungen im Jahr und verwaltet einen Equipmentbestand im Wert von 80.000 € samt Ausleihsystem.
Kameramann mit 8 Jahren Erfahrung und über 700 Drehtagen in Werbung, Dokumentarfilm und Multicam-Fernsehproduktion. Sicher an Sony Venice, FX9 und Canon C500 mit Cine-Optiken, als A-Kamera, B-Kamera oder in der Second Unit. Setzt den Lichtplan des DoP ohne Anleitung um.
Eventvideografin mit über 70 Kongressen, Galas und Sportveranstaltungen im Jahr, einschließlich gemischter Livestreams mit 4 Kameras, eingebettetem Ton und ISO-Sicherung. Kein Signalausfall bei 38 aufeinanderfolgenden Live-Events. Liefert Highlight-Clips noch am selben Tag vor Ort.
Absolventin Medienproduktion mit 3 selbst produzierten Kurzfilmen und 40 Drehtagen als Assistentin bei Werbedrehs, auf der Suche nach einer Einstiegsstelle als Videografin. Besitzt eine Canon R6 und ein Lichtset, schneidet in Premiere Pro und hält den EU-Kompetenznachweis A1/A3 und das Fernpilotenzeugnis A2. Reisebereit und für Wochenenddrehs verfügbar.
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Stichpunkte für Videograf/innen, die Gewicht haben
Lebensläufe von Videograf/innen beschreiben oft das Medium statt der Arbeit. So sieht der Unterschied aus.
| Schwach (vage) | Stark (konkret) |
|---|---|
| Dreh und Schnitt von Videos für verschiedene Kunden. | Rund 140 Drehtage im Jahr bei 60 bis 80 Projekten für 25 wiederkehrende Auftraggeber; Lieferung von 45 bis 55 fertigen Filmen vom Briefing bis zum Master. |
| Bedienung professioneller Kameratechnik. | Interviews mit zwei Kameras ohne Team umgesetzt, mit Sony FX6 und FX3, Lichtaufbau mit 5 Quellen, zwei Ansteckmikrofonen und per Timecode synchronisiertem Sicherungston. |
| Unterstützung bei Live-Events. | Livestreams mit 4 Kameras am ATEM gemischt, mit eingebettetem Ton und ISO-Aufzeichnung als Sicherung; bei 38 Veranstaltungen kein Signalausfall. |
| Einsatz von Drohnen für Luftaufnahmen. | Drohnenflüge bei 30 bis 40 Projekten im Jahr, davon 3 mit Freigabe der DFS in einer Kontrollzone und ein Antrag auf Betriebsgenehmigung in der speziellen Kategorie. |
| Verwaltung des Equipments der Abteilung. | Anschaffungsplanung, Wartung und Ausleihe für einen Equipmentbestand im Wert von 80.000 € mit 14 Nutzerinnen und Nutzern; in drei Jahren kein Gerät verloren. |
| Erstellung erfolgreicher Inhalte. | Dreh und Schnitt eines Imagefilms, der zwei Bewerbungsphasen lang lief; laut Fachabteilung 22 % mehr ausgefüllte Anfrageformulare im Kampagnenzeitraum. |
| Zusammenarbeit mit Kunden bei ihren Videoprojekten. | 84 % wiederkehrende Auftraggeber bei 25 Kunden und eine zugesagte Lieferzeit von 10 Tagen; Umsatz in vier Jahren von 52.000 € auf 155.000 € gesteigert. |
| Führung von Interviews vor der Kamera. | Über 200 Interviews mit Laien vor der Kamera geführt; mit einem festen Ablauf zum Aufwärmen die durchschnittliche Zeit bis zum brauchbaren Take von 12 auf 6 Minuten halbiert. |
Equipment und Kenntnisse für den Lebenslauf als Videograf/in
Teilen Sie den Abschnitt auf: was Ihnen gehört, welche Technik Sie sicher bedienen und welches Handwerk Sie beherrschen. Die Produktion liest alle drei unterschiedlich.
Ausrüstung nach Kategorien (kennzeichnen Sie, was Ihnen gehört und womit Sie nur gearbeitet haben):
- Kameras und die Formate, in denen Sie drehen: Log-Profile, Bildraten, Raw oder interne Codecs
- Objektive: Zooms, Festbrennweiten, Cine-Gehäuse und welche Brennweiten Sie tatsächlich dabeihaben
- Licht: Hauptlampen mit Namen, Lichtformer, Practicals und ob Sie ein Interviewlicht mit 3 oder 5 Quellen allein aufbauen
- Ton: Ansteckmikrofone, Richtmikrofon und Angel, Rekorder, Funkstrecken, Timecode-Synchronisation
- Kamerabewegung: Stative mit Fluidkopf, Gimbals, Slider, Schulterrigs, Fahrzeughalterungen
- Drohne: Modelle sowie Ihr EU-Kompetenznachweis A1/A3 oder Fernpilotenzeugnis A2 mit Gültigkeit
- Liveproduktion: Bildmischer, Encoder, Wandler, Intercom und Streamingplattformen
- Daten: Kartenkapazität, Aufzeichnung auf zwei Karten, Sicherung und Prüfung am Set
Handwerk, also das, was zwei Menschen mit identischer Ausrüstung unterscheidet:
- Belichtung und Monitoring: False Color, Waveform, LUTs am Set, Lichter im Log-Material schützen
- Licht für unterschiedliche Hauttöne und Abgleich gemischter Lichtquellen
- Bildaufbau und Kamerabewegung mit Absicht statt um ihrer selbst willen
- Interviewführung: Aufbau der Fragen, Einrichtung des Raums, Laien vor der Kamera beruhigen
- Motivsuche, Tonprobleme, Stromplanung und Drehgenehmigungen
- Gespür für dokumentarisches Run-and-Gun: schon beim Drehen wissen, was im Schnitt zusammenpasst
- Postproduktion, wenn Sie fertig liefern: Schnitt, Grading, Mischung und Plattformformate
Die geschäftliche Seite, die vor allem in der Selbstständigkeit zählt:
- Betriebshaftpflicht- und Equipmentversicherung mit Deckungssumme
- Angebote, Leistungsumfang, Verträge, Nutzungsrechte und Anzahlungen
- Dispositionen, Shotlists, Einverständniserklärungen der Gefilmten (Recht am eigenen Bild) und Musiklizenzen
- Reisebereitschaft, Führerschein und ein Fahrzeug, in das die Ausrüstung passt
- Zusammenarbeit mit Ansprechpersonen der Kundschaft am Set, ohne den Drehtag zu verlieren
Drohnen-Nachweis, Versicherung und weitere Nachweise
Für die Arbeit als Videograf/in oder Kameramann/-frau brauchen Sie in Deutschland keine Zulassung. Übliche Wege sind die dreijährige Ausbildung Mediengestalter/in Bild und Ton, ein Studium im Bereich Kamera oder Medienproduktion oder der Quereinstieg über Assistenzen. Eine wichtige Ausnahme gibt es aber, und einige Dinge wirken wie Nachweise.
- Drohne: In der EU gelten einheitliche Regeln, und anders als in den USA unterscheiden sie nicht zwischen gewerblichem und privatem Fliegen. In der offenen Kategorie brauchen Sie je nach Drohne und Einsatz den EU-Kompetenznachweis A1/A3 (Online-Schulung und Test beim Luftfahrt-Bundesamt) oder zusätzlich das EU-Fernpilotenzeugnis A2 (Prüfung bei einer vom LBA anerkannten Stelle); außerdem die Registrierung als Betreiber/in und in Deutschland eine Haftpflichtversicherung für die Drohne. Schreiben Sie den Nachweis in die Kontaktzeile oder ins Profil, nicht ganz nach unten.
- Erfahrung mit Freigaben lohnt sich zu erwähnen: Flüge in Kontrollzonen von Flughäfen brauchen eine Freigabe der DFS, und für Geozonen gelten eigene Auflagen. Das zeigt der Produktion, dass Sie einen Dreh in der Innenstadt oder in Flughafennähe legal umsetzen können.
- Betriebshaftpflicht- und Equipmentversicherung. Viele Veranstaltungsorte und Unternehmen lassen Sie ohne Versicherungsnachweis nicht aufs Gelände; die Deckungssumme im Lebenslauf räumt ein Buchungshindernis aus dem Weg.
- Softwarezertifikate haben leichtes Gewicht: Die Resolve-Operator-Zertifizierung von Blackmagic Design und Adobe Certified Professional sind echt und überprüfbar.
- Ein Erste-Hilfe-Kurs ist bei Außendrehs wirklich nützlich und kommt bei Dokumentar- und Eventarbeit gut an.
- Führerschein und ein Fahrzeug, das Ihre Ausrüstung transportiert. Sagen Sie es klar, wenn die Arbeit mit Reisen verbunden ist.
- Drehgenehmigungen für öffentliche Straßen und Plätze regelt jede Stadt selbst. Nennen Sie, in welchen Städten Sie schon Genehmigungen eingeholt haben, statt allgemeine Erfahrung zu behaupten.
Lebenslauf als Videograf/in für den Einstieg
In diesem Bereich wird nach Belegen eingestellt, nicht nach Zeugnissen, und das ist eine gute Nachricht für den Einstieg. Das Problem: Die meisten Reels von Anfänger/innen sehen aus wie Übungen. Die Lösung sind echte Aufträge mit echten Vorgaben.
- 1Schreiben Sie „Videograf/in“ unter Ihren Namen und die Showreel-URL in die Kontaktzeile.
- 2Nutzen Sie einen Abschnitt Projekte statt Berufserfahrung und behandeln Sie jedes Projekt wie eine Stelle: Auftraggeber, Briefing, Ihre Rolle, eingesetzte Technik, Laufzeit und Ergebnis.
- 3Arbeiten Sie bezahlt oder unbezahlt für echte Organisationen: einen Verein, einen Betrieb vor Ort, eine Band, eine Schul- oder Hochschulgruppe. Ein echtes Briefing und eine echte Frist sieht man im Material.
- 4Assistieren Sie an fremden Sets. Schon 15 Tage als Set-Runner oder Kameraassistenz geben Ihnen Umgangsformen am Set, Referenzen und das Vokabular, das die Produktion im Gespräch abfragt.
- 5Machen Sie den EU-Kompetenznachweis A1/A3 und bei Bedarf das Fernpilotenzeugnis A2, wenn Luftaufnahmen irgendwo in Ihrem Plan vorkommen. Für die meisten Kameradrohnen ist er Pflicht, er kostet wenig und ist einer der wenigen echten Nachweise in diesem Bereich.
- 6Führen Sie Ihre eigene Ausrüstung ehrlich auf, auch die bescheidene Version. „Canon R6, zwei LED-Panels, ein Richtmikrofon und ein Zoom-Rekorder“ ist ein brauchbares Einstiegsset, und das weiß die Produktion.
- 7Zeigen Sie im Reel ein sauberes Interview-Setup. Es ist der häufigste bezahlte Auftrag in diesem Bereich und der schnellste Beweis, dass Sie Licht setzen und Ton aufnehmen können.
- 8Eine Seite, schlichtes Layout, PDF mit funktionierenden Links.
Dreh und Schnitt eines 4-minütigen Spendenfilms für eine Tafel: Interviews mit 6 Personen und zwei Kameras, Licht mit zwei LED-Panels und einem Practical, dazu B-Roll an 3 Orten an einem Tag; eingesetzt in einer Kampagne, die laut Verein 32.000 € an Spenden einbrachte.
Allein gedrehte Berichterstattung über ein Stadtteilfest mit 300 Gästen: 6 Stunden Material an 4 Bühnen, Ton vom Mischpult abgenommen, Zusammenschnitt von 90 Sekunden innerhalb von 24 Stunden und eine 5-minütige Langfassung innerhalb einer Woche geliefert.
15 Tage als Set-Runnerin und 2. Kameraassistentin bei Werbedrehs: Kamera auf- und abgebaut, Datensicherung mit Prüfsummenkontrolle durchgeführt und Kameraberichte geführt.
Eigene Ausrüstung: Canon R6, 24–70 mm und 70–200 mm, zwei Aputure-LED-Panels, Rode-Richtmikrofon und zwei Funk-Ansteckmikrofone, Zoom H6, Stativ und Gimbal. EU-Kompetenznachweis A1/A3 und Fernpilotenzeugnis A2, 2026.
Aufbau, Länge und Schlüsselbegriffe
- Eine Seite für Bewerbungen auf Festanstellungen. Freiberufler/innen können eine zweite Seite mit Kunden- und Projektliste anhängen; mit langer Erfahrung sind zwei Seiten in Deutschland ohnehin akzeptiert.
- Reihenfolge: Name und Kontaktzeile mit Showreel-URL, Profil, Equipment und Kenntnisse, Berufserfahrung oder Projekte, Nachweise, Ausbildung. Der Equipment-Block steht weit oben, weil die Produktion danach kalkuliert.
- Eine Spalte, echter Text, kein gestaltetes Plakat-Layout; die Bewerbermanagementsysteme von Unternehmen und Agenturen lesen so etwas schlecht aus. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig.
- Verlinken Sie ein Reel pro Bereich, wenn Sie Verschiedenes drehen, und beschriften Sie es: Marke, Dokumentarisch, Events, Luftaufnahmen.
- Freie Arbeit gehört in einen Block mit Zahl der Auftraggeber und drei genannten Projekten, nicht in eine Liste einwöchiger Einsätze.
- Nennen Sie Ihren Reiseradius und ob Sie auch Drehs im Ausland übernehmen. Produktionsarbeit ist unterwegs.
- PDF mit anklickbaren Links; prüfen Sie sie vor dem Versand auf dem Smartphone. Dateiname: Vorname-Nachname-Lebenslauf-Videograf.pdf.
Begriffe aus Anzeigen, die Sie übernehmen sollten, wenn sie zutreffen: Videografie, Kamera, Bildgestaltung, Kameraführung, Licht, Tonaufnahme, Interview-Setup, B-Roll, Run-and-Gun, Multicam, Livestream, Drohne, Fernpilotenzeugnis, Gimbal, Log-Material, Color Grading, Postproduktion, Datenmanagement, Disposition, Shotlist, Kundenkontakt, Außendreh, Reisebereitschaft.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Videograf/in?
Setzen Sie die Showreel-URL in die Kontaktzeile, dann ein dreizeiliges Profil: was Sie drehen, wie viele Drehtage, welche Ausrüstung Ihnen gehört und ob Sie schneiden. Stellen Sie einen Block mit Equipment und Kenntnissen weit nach oben und schreiben Sie Stichpunkte mit Zahlen: Drehtage, Projekte, Live-Events, Drohneneinsätze. Eine Seite, schlichtes PDF mit funktionierenden Links.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Videograf/in?
Kameras und Formate, Objektive, Lampen und ob Sie ein Interview-Setup allein aufbauen, Tonausrüstung und Timecode-Synchronisation, Kamerabewegung, Drohnenmodelle mit EU-Kompetenznachweis oder Fernpilotenzeugnis und Live-Bildmischung, wenn Sie das machen. Dann das Handwerk: Belichtung und Monitoring, Licht für Hauttöne, Interviewführung und Gespür für Run-and-Gun.
Soll ich meine Ausrüstung im Lebenslauf angeben?
Ja, und kennzeichnen Sie, was Ihnen gehört und womit Sie nur gearbeitet haben. Produktionen buchen teilweise nach Ausrüstung, weil sie ihr Mietbudget verändert. Wenn Ihnen wenig gehört, nennen Sie, womit Sie sicher arbeiten, und stellen Sie Ihr Können nach vorn, etwa ein Interview mit zwei Kameras allein umzusetzen.
Brauche ich als Videograf/in einen Drohnenführerschein?
Wenn Sie Drohnen fliegen, ja: In der EU brauchen Sie je nach Drohne und Einsatz den EU-Kompetenznachweis A1/A3 (online beim Luftfahrt-Bundesamt) oder zusätzlich das EU-Fernpilotenzeugnis A2 (Prüfung bei einer vom LBA anerkannten Stelle), dazu die Registrierung als Betreiber/in und in Deutschland eine Haftpflichtversicherung. Ob der Flug bezahlt ist, spielt anders als in den USA keine Rolle. Nennen Sie den Nachweis in Kontaktzeile oder Profil und erwähnen Sie Erfahrung mit DFS-Freigaben in Kontrollzonen.
Ist ein Lebenslauf als Videograf/in dasselbe wie eine Videobewerbung?
Nein, auch wenn die Suchergebnisse beides ständig vermischen. Der Lebenslauf als Videograf/in ist ein normales Dokument, mit dem Sie sich auf Kameraarbeit bewerben. Eine Videobewerbung ist ein kurzer Film über sich selbst, den man in jedem Beruf statt oder neben dem Lebenslauf schicken kann. Als Videograf/in schicken Sie das übliche Dokument und ein Showreel mit Kundenarbeiten.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Videograf/in für den Einstieg?
Nutzen Sie einen Abschnitt Projekte statt Berufserfahrung und sorgen Sie für mindestens zwei Projekte mit echten Auftraggebern und echten Fristen, etwa einen Film für einen Verein oder einen Eventclip. Ergänzen Sie Tage als Assistenz an fremden Sets, führen Sie Ihre Ausrüstung ehrlich auf und machen Sie den EU-Drohnen-Nachweis, wenn Luftaufnahmen zu Ihrem Plan gehören.
Was ist ein gutes Berufsziel für den Lebenslauf als Videograf/in?
Zwei oder drei Zeilen mit konkreten Belegen: „Absolventin Medienproduktion mit 3 eigenen Kurzfilmen und 40 Drehtagen als Assistentin bei Werbedrehs, eigene Canon R6 und Lichtset, EU-Kompetenznachweis A1/A3, sucht eine Einstiegsstelle als Videografin mit Reisetätigkeit.“ Lassen Sie alles über eine Leidenschaft für visuelles Erzählen weg.
Wie stellen freiberufliche Videograf/innen ihren Werdegang dar?
In einem Block, etwa „Freiberufliche Videografin, 2021 bis 2026“, mit Zahl der Auftraggeber, Drehtagen im Jahr, Anteil wiederkehrender Kunden und drei genannten Projekten. Das liest sich wie ein Geschäft und nicht wie eine Reihe kurzer Einsätze, und die Produktion bekommt die Zahlen zu Volumen und Verlässlichkeit, die sie braucht.
Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?
Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.