Lebenslauf für Schulbegleitung und Unterrichtsassistenz: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf für Schulbegleitung oder Unterrichtsassistenz führt zum Gespräch, wenn Träger oder Schulleitung auf einen Blick sehen, welche Klassenstufen und welche Kinder Sie begleitet haben, welche Ausbildung und Nachweise Sie mitbringen (etwa Sozialassistenz oder Erzieherausbildung, erweitertes Führungszeugnis, Masernschutz) und Stichpunkte mit Zahlen: Gruppengrößen, Kinder mit Förderbedarf, Fortschritte beim Lesen, dokumentierte Verhaltensbeobachtungen. Eine Seite; ein Foto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für die Schulbegleitung (Integrationshilfe, 7 Jahre)

Dieser Lebenslauf gehört zu einer Schulbegleiterin, die in der Leseförderung einer Grundschule begonnen hat und heute Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Lernen begleitet. Für ähnliche Tätigkeiten gibt es viele Bezeichnungen: Schulbegleiter/in, Integrationshelfer/in, Inklusionsassistenz, pädagogische Hilfskraft oder Unterrichtsassistenz. Sie überschneiden sich, sind aber nicht gleich: Schulbegleitung unterstützt ein bestimmtes Kind, Unterrichtsassistenz eher Klasse und Lehrkraft. Verwenden Sie die Bezeichnung aus der Anzeige. Name, Schulen und Träger sind erfunden. Die Zahlen stammen aus Unterlagen, die in diesem Beruf tatsächlich geführt werden: Beobachtungsbögen, Lesescreenings und Gruppenlisten.

Daniela Ortmann

Schulbegleiterin / Integrationshelferin

Dortmund · 0231 555 0142 · daniela.ortmann@beispiel.de · linkedin.com/in/daniela-ortmann-beispiel · Erweitertes Führungszeugnis (aktuell)

Profil

Schulbegleiterin mit 7 Jahren an Grundschulen, davon 5 Jahre als Integrationshelferin für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Gemeinsamen Lernen, darunter die Einzelbegleitung eines Kindes im Autismus-Spektrum. Staatlich geprüfte Sozialassistentin, Deeskalationstraining nach ProDeMa. Begleitet Kleingruppen von 4 bis 6 Kindern, dokumentiert täglich Förderziele und hat in der Leseförderung 14 von 18 Kindern innerhalb eines Schuljahres in den Durchschnittsbereich begleitet.

Berufserfahrung

Schulbegleiterin (Integrationshilfe) · Freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe, Einsatz an der Grundschule Am Hellweg (Gemeinsames Lernen, 310 Schülerinnen und Schüler), Dortmund

08/2021 – heute

  • Begleitung von 3 bis 4 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (Autismus-Spektrum, Lernen, emotionale und soziale Entwicklung) im Poolmodell in zwei 3. Klassen im Gemeinsamen Lernen, in Absprache mit Klassenlehrkraft und Sonderpädagogin.
  • Einzelbegleitung eines Kindes im Autismus-Spektrum 4 Stunden täglich: visuelle Tagespläne, Reizpausen, Verstärkerplan; gefährdende Situationen im Schuljahr 2024/25 von 3 bis 4 pro Woche auf weniger als eine pro Woche gesenkt.
  • Tägliche Dokumentation zu 4 bis 6 Förderzielen je Kind auf den Beobachtungsbögen des Trägers und wöchentliche Zusammenfassung für die Sonderpädagogin; Grundlage für 22 Förderplan- und Hilfeplangespräche ohne fehlende Unterlagen.
  • Begleitung von Kleingruppenarbeit in Mathematik und Lesen (4 bis 6 Kinder, 30 Minuten, 4 Tage pro Woche) mit Material und Aufgaben der Lehrkraft.
  • Unterstützung der Pausenaufsicht (rund 90 Kinder pro Tag) sowie Begleitung beim Mittagessen im Ganztag und bei Ausflügen; 2025 Einarbeitung von 3 neuen Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern in das Verhaltenskonzept der Schule.

Pädagogische Unterstützungskraft, Leseförderung · Grundschule Kreuzviertel (Förderprogramm Lesen), Dortmund

08/2019 – 07/2021

  • Leseförderung in Gruppen von 3 bis 5 Kindern an 5 Tagen pro Woche für 18 Kinder der Klassen 1 und 2, die im Herbst im Lesescreening der Schule im unteren Leistungsbereich lagen.
  • 14 der 18 Kinder erreichten bis zur Frühjahrstestung mindestens den Durchschnittsbereich; 9 verließen die Fördergruppe.
  • Lernstandskontrollen alle zwei Wochen und Eintrag der Ergebnisse in die Förderdokumentation für die Lehrkraft für Leseförderung.
  • Wöchentliche Vorbereitung von Material für 6 Lehrkräfte: Lesekisten nach Niveau, Stationsarbeit, Kopien und Aushänge.

Ausbildung

Staatlich geprüfte Sozialassistentin
Berufskolleg, Dortmund, 2019

Zertifikate

  • Basisqualifizierung Schulbegleitung des Trägers (40 Stunden), 2021
  • Deeskalationstraining ProDeMa, Auffrischung 2025
  • Erste-Hilfe-Kurs (9 UE) mit Schwerpunkt Kinder, 2025
  • Erweitertes Führungszeugnis (aktuell) und Masernschutz-Nachweis

Kenntnisse

Einzel- und Kleingruppenbegleitung (Lesen, Mathematik) nach Vorgaben der LehrkraftDokumentation von Förderzielen, Verhaltensbeobachtung (ABC-Schema, Häufigkeitszählung)Verhaltensunterstützung: Verstärkerpläne, visuelle Tagespläne, Deeskalation, ReizpausenLeseförderung und Lesescreenings (Stolperwörter-Lesetest)Digitale Medien im Unterricht: Tablets, digitale Tafel, Anton, AntolinBegleitung in Pausen, im Ganztag und bei AusflügenZusammenarbeit mit Lehrkräften, Sonderpädagogik, Jugendamt und Eltern; Türkisch (gute Kenntnisse)Schweigepflicht, Datenschutz und Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung (§ 8a SGB VIII)
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Jede Station in diesem Lebenslauf nennt eine Gruppengröße oder die Zahl der begleiteten Kinder und mindestens ein Ergebnis. Träger und Schulen stellen Schulbegleitungen für das ein, was sie mit einer Kleingruppe oder in einer schwierigen Begleitung erreichen. Diese Zahlen zählen mehr als eine lange Liste von Aufgaben.

Worauf Träger und Schulleitung zuerst achten

Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter sind meist nicht bei der Schule angestellt, sondern bei einem freien Träger; bezahlt wird die Begleitung als Eingliederungshilfe vom Jugendamt oder vom Träger der Eingliederungshilfe. Die Auswahl trifft meist die Bereichsleitung des Trägers, oft nach Rücksprache mit Schule und Eltern. Stellen als pädagogische Unterstützungskraft oder im Ganztag schreiben dagegen Land, Schulträger oder Ganztagsträger aus. Überall entscheiden vier Punkte darüber, wer eingeladen wird.

  • Erfüllen Sie die Anforderungen? Eine bundesweit einheitliche Qualifikation gibt es nicht. Je nach Bedarf des Kindes und Kostenträger reicht Erfahrung mit Kindern, oder es wird eine Fachkraft verlangt, etwa Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in oder Heilpädagogin oder Heilpädagoge. Fast immer verlangt werden ein erweitertes Führungszeugnis und der Nachweis über den Masernschutz. Nennen Sie Ihre Ausbildung im Profil.
  • Mit welchen Kindern haben Sie gearbeitet? Klassenstufen, Regel- oder Förderschule und genauer: Autismus-Spektrum, emotionale und soziale Entwicklung, Deutsch als Zweitsprache, Leseförderung, Kinder mit Pflegebedarf. Ein Lebenslauf mit „Grundschule“ und „Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf“ passt zur Stelle; „Unterstützung von Schülern“ nicht.
  • Bleiben Sie ruhig, wenn es schwierig wird? Ein Deeskalationstraining (etwa ProDeMa) und ein Stichpunkt mit einem Ergebnis in der Verhaltensunterstützung beantworten diese Frage schon vor dem Gespräch.
  • Sind Sie verlässlich? Für ein Kind mit Schulbegleitung ist ein Wechsel der Bezugsperson schwierig. Ganze Schuljahre bei einem Kind oder an einer Schule, eine verlängerte Begleitung oder ein fester Frühdienst zählen hier.

“Ich rufe die an, deren Lebenslauf mir sagt, wie viele Kinder sie begleitet haben und was sich für diese Kinder verändert hat. „Einzelbegleitung eines Kindes im Autismus-Spektrum; Vorfälle von täglich auf wöchentlich“ sagt mir mehr als eine Seite Soft Skills. Und bevor ich irgendetwas anderes lese, prüfe ich, ob die ParaPro-Prüfung (US-Eignungstest für Unterrichtsassistenz) oder die geforderten College-Leistungen da sind.”

Recruiter-Panel, Schulleitung einer Grundschule, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Stichpunkte für den Lebenslauf in der Schulbegleitung: von schwach zu stark

Ein guter Stichpunkt nennt die Kinder (wie viele, welche Gruppe), was Sie mit ihnen getan haben und was sich verändert hat. Nicht jede Zeile braucht eine Prozentzahl; eine Gruppengröße oder eine Häufigkeit reicht. Sieben Umformulierungen der Zeilen, die in fast jedem Lebenslauf für die Schulbegleitung stehen:

Schwach (nur die Aufgabe)Stark (Kinder, Aufgabe, Ergebnis)
Unterstützung der Lehrkraft im Unterricht.Tägliche Lesegruppe mit 5 Kindern der 2. Klasse nach dem Plan der Lehrkraft begleitet; 4 der 5 Kinder erreichten bis zum Frühjahr den Durchschnittsbereich im Lesescreening.
Arbeit mit Kindern mit Förderbedarf.4 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf in zwei Klassen im Gemeinsamen Lernen begleitet; tägliche Dokumentation zu 4 bis 6 Förderzielen je Kind für die wöchentliche Besprechung mit der Sonderpädagogin.
Hilfe beim Umgang mit schwierigem Verhalten.Verstärkerplan für ein Kind im Autismus-Spektrum in der Einzelbegleitung umgesetzt; gefährdende Situationen im Schuljahr von 3 bis 4 pro Woche auf weniger als eine pro Woche gesenkt.
Begleitung in Pausen und beim Mittagessen.Unterstützung der Pausenaufsicht für rund 90 Kinder pro Tag, Erste Hilfe bei kleinen Verletzungen und Eintrag ins Verbandbuch am selben Tag.
Vorbereitung von Materialien.Wöchentliche Vorbereitung von Stationsarbeit, Lesekisten nach Niveau und Kopien für 6 Lehrkräfte; rund 2 Stunden Entlastung pro Lehrkraft und Woche.
Unterstützung von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache.12 Kinder mit Deutsch als Zweitsprache in den Klassen 3 und 4 in Kleingruppen mit Satzmustern und Bildwortschatz unterstützt; 8 kamen bis zum Schuljahresende ohne zusätzliche Sprachförderstunden im Unterricht mit.
Kommunikation mit Eltern.Tägliches Mitteilungsheft für 3 Kinder geführt und bei 6 Elterngesprächen für türkischsprachige Familien gedolmetscht.
Nennen Sie im Lebenslauf nie den Namen eines Kindes, keine Diagnose mit erkennbaren Details und nichts, was ein Kind identifizierbar macht. „Einzelbegleitung eines Kindes im Autismus-Spektrum“ ist in Ordnung. Ein Name, ein Foto oder eine konkrete Krankengeschichte verstößt gegen Schweigepflicht und Datenschutz und ist ein Warnsignal für jede Leitung.

Kenntnisse im Lebenslauf für Schulbegleitung und Unterrichtsassistenz

Träger, Schulleitungen und Bewerbermanagementsysteme suchen nach bestimmten Begriffen. Nutzen Sie die folgenden, die Sie wirklich belegen können, und gruppieren Sie sie so, dass man die Kenntnisse zu Inklusion oder Leseförderung auf einen Blick findet.

  • Unterricht begleiten: Kleingruppen, Einzelbegleitung, Leseförderung, Rechenförderung, Arbeit nach Vorgaben der Lehrkraft, differenzierte Aufgaben, Hausaufgabenbetreuung.
  • Sonderpädagogischer Förderbedarf: Dokumentation von Förderzielen, Nachteilsausgleich, Mitwirkung am Förderplan, visuelle Tagespläne, Verstärkerpläne, ABC-Beobachtung, Reizpausen, pflegerische Unterstützung, wenn erforderlich.
  • Verhalten und Sicherheit: Deeskalation (etwa ProDeMa), positive Verhaltensunterstützung, Begleitung in Pause und Mittagessen, Unfall- und Vorfallsmeldungen, Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung.
  • Diagnose- und Screeningverfahren (in Zusammenarbeit mit der Lehrkraft): Stolperwörter-Lesetest, ELFE II, Salzburger Lesescreening, Hamburger Schreib-Probe, Lernstandskontrollen.
  • Technik: Tablets, digitale Tafel, Anton, Antolin, Lernplattform der Schule.
  • Zusammenarbeit: Absprachen mit Klassenlehrkraft und Sonderpädagogik, Kommunikation mit Eltern, Jugendamt und Träger, Schweigepflicht, weitere Sprachen, falls vorhanden.
Kenntniszeile Schulbegleitung
Dokumentation von Förderzielen · Verstärkerpläne · Deeskalationstraining ProDeMa · Einzel- und Kleingruppenbegleitung · visuelle Tagespläne · ABC-Beobachtung · Anton und Antolin · Schweigepflicht und Datenschutz
Kenntniszeile Unterrichtsassistenz oder Leseförderung
Lese- und Rechenförderung in Kleingruppen · Stolperwörter-Lesetest · Lernstandskontrollen · Stationsarbeit · Anton und Antolin · Begleitung in Pause und Mittagessen · Elternkommunikation · Türkisch

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Profiltexte und Berufsziele für Schulbegleitung und Unterrichtsassistenz

Drei Zeilen: Berufsjahre und Schulstufe, die Kinder, mit denen Sie arbeiten, Ihre Ausbildung und ein Ergebnis. Ein Berufsziel nur, wenn Sie noch keine Erfahrung in Schule oder Kinderbetreuung haben, und auch dann schreiben Sie, was Sie mitbringen, nicht was Sie sich wünschen.

Erfahrene Schulbegleiterin (Profil)
Schulbegleiterin mit 5 Jahren im Gemeinsamen Lernen an Grundschulen, Begleitung von Kindern im Autismus-Spektrum und mit Förderbedarf in der emotionalen und sozialen Entwicklung. Staatlich geprüfte Sozialassistentin, Deeskalationstraining nach ProDeMa. Dokumentiert täglich Förderziele und hat gefährdende Situationen eines begleiteten Kindes von täglich auf weniger als einmal pro Woche gesenkt.
Unterstützungskraft in der Leseförderung (Profil)
Pädagogische Unterstützungskraft mit 3 Jahren in der Leseförderung in Kleingruppen der Klassen 1 bis 3 an einer Grundschule mit hohem Förderbedarf. Staatlich geprüfte Kinderpflegerin. 14 von 18 geförderten Kindern erreichten im Schuljahr 2024/25 den Durchschnittsbereich im Lesescreening.
Ergänzungskraft in der Kita (Profil)
Kinderpflegerin mit 4 Jahren als Ergänzungskraft in einer Kita-Gruppe mit 22 Kindern von 3 bis 6 Jahren, aktueller Erste-Hilfe-Kurs mit Schwerpunkt Kinder. Gestaltet Morgenkreis und Sprachförderangebote in Kleingruppen und führt Entwicklungsbeobachtungen mit Sismik und Seldak.
Quereinstieg aus Handel oder Büro (Profil)
Ehemalige Teamleiterin im Kundenservice (6 Jahre) mit Wechsel in die Schulbegleitung, 2 Schuljahre ehrenamtliche Lesepatin für 10 Kinder der 2. Klasse und abgeschlossene Basisqualifizierung Schulbegleitung (Juni 2026). Erweitertes Führungszeugnis und Masernschutz-Nachweis liegen vor; sucht eine Stelle als Schulbegleiterin an einer Grundschule.
Berufsziel ohne Erfahrung in der Schule
Abiturientin mit 2 Jahren als Trainerin einer Jugendfußballmannschaft (14 Kinder von 8 bis 10 Jahren) und aktuellem Erste-Hilfe-Kurs, sucht eine Stelle als Schulbegleiterin. Basisqualifizierung Schulbegleitung ab Oktober 2026; verfügbar für ganze Schultage einschließlich Frühbetreuung.

Lebenslauf für die Schulbegleitung ohne Erfahrung

Träger suchen vor jedem Schuljahr neue Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter, weil viele Begleitungen für ein Schuljahr bewilligt werden und viele Stellen befristet sind. Sie müssen sehen, dass Sie die Anforderungen erfüllen, dass Sie schon Verantwortung für Kinder hatten und dass herausforderndes Verhalten Sie nicht abschreckt. Bauen Sie den Lebenslauf um diese drei Punkte.

  1. 1Klären Sie zuerst die Anforderungen. Beantragen Sie das erweiterte Führungszeugnis (mit schriftlicher Aufforderung des Trägers) und halten Sie den Masernschutz-Nachweis bereit. Viele Träger bieten neuen Schulbegleiterinnen und Schulbegleitern eine Basisqualifizierung an; nennen Sie den Termin, wenn Sie angemeldet sind.
  2. 2Machen Sie aus jeder Verantwortung für Kinder einen Eintrag: Babysitting, Au-pair, Ferienfreizeit, Kindergottesdienst, Jugendtraining im Verein, Nachhilfe, Mitarbeit in der Kita, ein Freiwilliges Soziales Jahr, Lesepatenschaft. Nennen Sie Alter, Gruppengröße und Dauer.
  3. 3Ergänzen Sie Jobs mit Kundenkontakt oder im Team mit je ein oder zwei Zeilen und einer Zahl (Kundinnen und Kunden pro Tag, Teamgröße, Kassenverantwortung). Sie zeigen Verlässlichkeit und Ruhe unter Druck.
  4. 4Nennen Sie passende Ausbildung und Kurse: Sozialassistenz, Kinderpflege, Erzieherausbildung (auch begonnen), Kurse in Pädagogik oder Psychologie, Erste Hilfe mit Schwerpunkt Kinder, eine Basisqualifizierung Schulbegleitung.
  5. 5Schreiben Sie ein kurzes Berufsziel mit der gewünschten Schulstufe und den Tagen und Zeiten, an denen Sie arbeiten können; viele Stellen sind Teilzeit und an die Schulzeiten gebunden.
Ehrenamt wie eine Stelle formuliert
Lesepatin, Grundschule am Stadtpark (2. Klasse), Bochum, 09/2025 bis 06/2026. Zwei Vormittage pro Woche; Lesegruppe mit 4 Kindern begleitet, einzelnen Kindern beim Vorlesen zugehört und Material für die Stationsarbeit vorbereitet. Alle 4 Kinder der Gruppe erreichten im Frühjahr das Leseziel der Klasse.

Anforderungen, Nachweise und wie Sie sie angeben

Die Anforderungen an Schulbegleitung und Unterrichtsassistenz unterscheiden sich nach Land, Kostenträger und Bedarf des Kindes. Nennen Sie genau, was Sie haben, und prüfen Sie in der Anzeige die Regel vor Ort. Diese Punkte werden in Deutschland am häufigsten verlangt.

  • Ausbildung (je nach Stelle). Eine gesetzlich vorgeschriebene Qualifikation für alle Schulbegleitungen gibt es nicht. Für manche Begleitungen genügen Erfahrung und eine Basisschulung, für andere verlangt der Kostenträger eine Fachkraft, etwa Erzieher/in, Heilerziehungspfleger/in oder Heilpädagogin oder Heilpädagoge. Schreiben Sie es klar: „Staatlich geprüfte Sozialassistentin, 2019“ oder „Staatlich anerkannter Erzieher, 2022“.
  • Bezeichnungen und Stellenarten. Schulbegleitung oder Integrationshilfe wird als Eingliederungshilfe über das Jugendamt oder den Träger der Eingliederungshilfe finanziert und meist von freien Trägern angestellt. Daneben gibt es je nach Land pädagogische Unterstützungskräfte, Assistenzkräfte oder Stellen in multiprofessionellen Teams, die Land oder Schulträger besetzen, und Kräfte im Offenen Ganztag. Übernehmen Sie die Bezeichnung aus der Anzeige.
  • Erweitertes Führungszeugnis und Masernschutz. Für die Arbeit mit Kindern ist das erweiterte Führungszeugnis praktisch überall Pflicht; Sie beantragen es mit einer schriftlichen Aufforderung des Arbeitgebers beim Bürgeramt oder online beim Bundesamt für Justiz. Wer in Schulen oder Kitas arbeitet und nach 1970 geboren ist, muss nach dem Infektionsschutzgesetz außerdem einen ausreichenden Masernschutz nachweisen.
  • Erste Hilfe (oft verlangt oder gern gesehen). Ein Erste-Hilfe-Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten, gern mit Schwerpunkt Kinder, mit Jahr.
  • Deeskalationstraining (in der Begleitung von Kindern mit herausforderndem Verhalten sehr gern gesehen). Etwa ProDeMa oder ein Programm des Trägers. Nennen Sie Programm und Jahr.
  • Freiwillig, aber beachtet: Basisqualifizierung Schulbegleitung des Trägers, Fortbildungen zu Autismus oder Unterstützter Kommunikation, Gebärdensprache oder weitere Sprachen, eine Schulung zum Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung.
Nennen Sie Ihre Ausbildung im Profil und noch einmal im Abschnitt Nachweise, zusammen mit Führungszeugnis und Erster Hilfe. Bewerbermanagementsysteme durchsuchen diesen Abschnitt oft nach „Führungszeugnis“, „Erste Hilfe“ und „Deeskalation“.

Tätigkeit als Tutor/in oder studentische Hilfskraft angeben

Viele, die nach „Assistenz in der Lehre im Lebenslauf“ suchen, sind Studierende, die an der Hochschule Tutorien geleitet oder Übungen korrigiert haben. Das ist eine andere Tätigkeit als die Assistenz in der Schule, aber es gilt dieselbe Regel: Zahlen und Ergebnisse statt Stellenbeschreibung.

Eintrag als studentische Hilfskraft
Studentische Hilfskraft, Fachbereich Biologie, Universität Münster, 04/2024 bis 03/2026. Betreuung von 2 Praktikumsgruppen der Einführung in die Biologie (je 24 Studierende) pro Semester, wöchentliche Kurztests erstellt, rund 200 Protokolle pro Semester korrigiert und 3 Sprechstunden pro Woche angeboten. Lehrevaluation im Schnitt 4,6 von 5 über 4 Semester.

Aufbau des Lebenslaufs für Schulbegleitung und Unterrichtsassistenz

  • Eine Seite für fast alle. Zwei Seiten nur bei 10 oder mehr Jahren an mehreren Schulen und in verschiedenen Rollen.
  • Reihenfolge: Kontaktzeile (mit Hinweis auf das erweiterte Führungszeugnis), Profil aus 3 Zeilen, Berufserfahrung nach Einsatzort mit 3 bis 5 Stichpunkten, Ausbildung und Nachweise, Kenntnisse.
  • Übernehmen Sie die Bezeichnung aus der Anzeige als Überschrift: „Schulbegleiter/in“ bei einer Anzeige für Schulbegleitung, „Integrationshelfer/in“ oder „pädagogische Unterstützungskraft“, wenn die Anzeige so lautet. Bewerbermanagementsystem und Leitung suchen nach der Bezeichnung.
  • Schreiben Sie Zeiträume so, wie Schulen es tun („08/2021 bis heute“, „Schuljahr 2024/25“). Sommerferien gelten nicht als Lücke; endet eine Begleitung mit dem Schuljahr, erklärt eine kurze Zeile den Wechsel.
  • Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Keine Namen oder Fotos von Kindern; als Adresse genügt der Wohnort.
  • Schlichtes einspaltiges Layout, Standardschrift, PDF. Manche Träger und Länder nutzen Online-Formulare, in die Sie den Lebenslauf kopieren; halten Sie die Formatierung so einfach, dass sie das übersteht.
  • Übernehmen Sie Begriffe aus der Anzeige je einmal: „Schulbegleitung“, „Integrationshilfe“, „Gemeinsames Lernen“, „Inklusion“, „Kleingruppe“, „Autismus“, „Deeskalation“, „Deutsch als Zweitsprache“, „erweitertes Führungszeugnis“. Prüfen Sie danach Lebenslauf und Anzeige mit dem ATS-Check von cvplex, um zu sehen, was fehlt.
  • In Österreich heißt eine ähnliche Tätigkeit oft Schulassistenz, in der Schweiz Klassenassistenz; dort gelten eigene Regeln zu Strafregisterbescheinigung (Österreich) bzw. Sonderprivatauszug (Schweiz) und Qualifikation. Der Aufbau oben funktioniert trotzdem.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf für die Schulbegleitung?

Beginnen Sie mit einem Profil aus drei Zeilen mit Berufsjahren, Schulstufe, den Kindern, die Sie begleitet haben, und Ihrer Ausbildung. Führen Sie dann jeden Einsatz mit 3 bis 5 Stichpunkten auf, die Gruppengrößen, Zahl der begleiteten Kinder und Ergebnisse nennen. Ergänzen Sie Nachweise (Erste Hilfe, Deeskalation, erweitertes Führungszeugnis), gruppierte Kenntnisse und Ihre Ausbildung. Eine Seite.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Schulbegleiter/in ohne Erfahrung?

Stellen Sie nach vorn, was Sie mitbringen oder gerade abschließen (Ausbildung, Basisqualifizierung, Erste-Hilfe-Kurs), und machen Sie aus jeder Erfahrung mit Kindern einen Eintrag: Ferienfreizeit, Babysitting, Training im Verein, Nachhilfe, Lesepatenschaft, Freiwilliges Soziales Jahr, jeweils mit Alter und Gruppengröße. Ergänzen Sie ein kurzes Berufsziel mit Schulstufe und Verfügbarkeit. Eine Seite.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf für Schulbegleitung und Unterrichtsassistenz?

Einzel- und Kleingruppenbegleitung, Lese- und Rechenförderung, Dokumentation von Förderzielen, Verhaltensunterstützung (Verstärkerpläne, visuelle Tagespläne, Deeskalation), Begleitung in Pausen und Ganztag, Verfahren, mit denen Sie gearbeitet haben (Stolperwörter-Lesetest, Lernstandskontrollen), digitale Medien (Tablets, Anton, Antolin) und weitere Sprachen. Gruppieren Sie sie so, dass die Kenntnisse zur Inklusion hervorstechen.

Was sind gute Stichpunkte für den Lebenslauf in der Schulbegleitung?

Stichpunkte, die Kinder, Aufgabe und Ergebnis nennen: „Tägliche Lesegruppe mit 5 Kindern der 2. Klasse begleitet; 4 erreichten bis zum Frühjahr den Durchschnittsbereich“, „Tägliche Dokumentation zu 4 bis 6 Förderzielen für 4 Kinder“, „Unterstützung der Pausenaufsicht für 90 Kinder, Eintrag ins Verbandbuch am selben Tag“. Vermeiden Sie Stichpunkte, die nur die Stellenbeschreibung wiederholen.

Brauche ich eine Ausbildung, um als Schulbegleiter/in zu arbeiten?

Nicht unbedingt. Eine bundesweit vorgeschriebene Qualifikation gibt es nicht. Je nach Bedarf des Kindes und Kostenträger genügen Erfahrung mit Kindern und eine Schulung des Trägers, oder es wird eine pädagogische Fachkraft wie Erzieher/in oder Heilerziehungspfleger/in verlangt. Ein erweitertes Führungszeugnis und der Masernschutz-Nachweis sind fast immer Pflicht. Prüfen Sie die Anzeige und fragen Sie beim Träger nach.

Profil oder Berufsziel im Lebenslauf für die Schulbegleitung?

Ein Profil, sobald Sie Erfahrung in Schule, Kinderbetreuung oder Nachhilfe haben, weil Sie so mit Ergebnissen beginnen. Ein Berufsziel nur für die erste Stelle mit Kindern, und auch dann mit Ausbildung, Schulstufe und Verfügbarkeit statt mit dem, was Sie lernen möchten.

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So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.