Lebenslauf als Religionslehrer/in: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Religionslehrer/in braucht drei Angaben, die Schulleitung oder Gemeinde schnell prüfen können: welche Klassenstufen und Gruppengrößen Sie unterrichtet haben, Ihre Lehramtsbefähigung zusammen mit der kirchlichen Unterrichtserlaubnis (Missio canonica oder Vokation) und den aktuellen Stand von erweitertem Führungszeugnis und Präventionsschulung. Lehrpläne und Konzepte mit Namen zählen mehr als Adjektive.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Religionslehrkräfte (katholische Realschule, Klassen 5 bis 8)

Ein Muster auf einer Seite, geschrieben für die Leitung einer katholischen Schule, die zugleich eng mit der Katechese der Pfarrei zusammenarbeitet. Name und Schulen sind erfunden. Gruppengrößen, Zahlen aus der Gemeinde und Ergebnisse von Vergleichsarbeiten sind die Art von Angaben, die Sie in Ihren eigenen Notenlisten und Unterlagen finden. In Deutschland ist Religion an öffentlichen Schulen in den meisten Ländern ordentliches Lehrfach und wird konfessionell erteilt; das Muster zeigt deshalb Lehramt, zweites Fach und kirchliche Unterrichtserlaubnis.

Teresa Lindner

Lehrerin für Katholische Religionslehre und Geschichte (Klassen 5 bis 8)

Münster · 0251 555 0154 · teresa.lindner@beispiel.de · Lehramt HRSGe (NRW): Katholische Religionslehre, Geschichte; Missio canonica

Profil

Lehrerin für Katholische Religionslehre und Geschichte mit fast 8 Jahren Unterrichtserfahrung (Vorbereitungsdienst eingeschlossen) an einer katholischen und einer öffentlichen Realschule, dazu 2 Jahre in der Katechese einer Pfarrei. Unterrichtet Religion in 5 Lerngruppen mit 132 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 8, begleitet jedes Jahr 40 bis 50 Jugendliche in der Firmvorbereitung und schult 12 ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten. Zweite Staatsprüfung (NRW) und Missio canonica des Bistums.

Berufserfahrung

Lehrerin für Katholische Religionslehre und Geschichte, Klassen 5 bis 8 · Katholische Realschule in kirchlicher Trägerschaft (staatlich anerkannte Ersatzschule, 610 Schülerinnen und Schüler), Münsterland

08/2020 – heute

  • Unterricht in Katholischer Religionslehre in 5 Lerngruppen mit 132 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 8 (daneben Geschichte), geplant nach dem Kernlehrplan und dem schulinternen Lehrplan mit einem eingeführten Lehrwerk.
  • Firmvorbereitung für 40 bis 50 Jugendliche pro Jahr in Zusammenarbeit mit der Pfarrei: 6 Vorbereitungstreffen, ein Sozialprojekt und Besinnungstage im Frühjahr für 60 Schülerinnen und Schüler.
  • Ergebnisse der schulinternen Vergleichsarbeit Religion in Klasse 8 in 3 Jahren von durchschnittlich 71 % auf 84 % der erreichbaren Punkte gesteigert, durch Neuaufbau der Unterrichtsreihen zu Bibel und Kirchengeschichte.
  • Vorbereitung von 14 Schulgottesdiensten im Jahr mit dem Schulseelsorger und der Fachschaft Musik, Einweisung von Lektorinnen und Lektoren sowie Messdienerinnen und Messdienern aus der Schülerschaft.
  • Schulung und Begleitung von 12 ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten der Pfarrei: Planung von Gruppenstunden, Gruppenführung und Vorgaben aus der Präventionsordnung des Bistums.
  • Kontakt zu rund 110 Familien pro Halbjahr über Elternsprechtage, Rückmeldungen zum Lernstand und einen monatlichen Elternbrief zu den aktuellen Unterrichtsthemen.

Mitarbeiterin in der Katechese (Teilzeit), Erstkommunionvorbereitung · Katholische Pfarrei mit 5 Gemeinden, Münster

05/2018 – 07/2020

  • Organisation der Erstkommunionvorbereitung für 180 Kinder: wöchentliche Planung von 16 Gruppen mit 22 ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten.
  • Vorbereitung auf 8 gemeinsame Treffen für Eltern und Kinder umgestellt; seitdem melden sich jedes Jahr 8 bis 10 Eltern als Katechetinnen und Katecheten für den nächsten Jahrgang.
  • Verantwortung für ein Sachkostenbudget von 7.500 € pro Jahr und Umstellung der Anmeldung auf ein Online-Formular, rund 20 Stunden Verwaltungsarbeit pro Jahrgang eingespart.

Lehramtsanwärterin, Katholische Religionslehre und Geschichte · Öffentliche Realschule, Bochum (Vorbereitungsdienst)

11/2016 – 04/2018

  • Unterricht in eigener Verantwortung in 4 Lerngruppen Geschichte (Klasse 7) und 2 Lerngruppen Religion, rund 120 Schülerinnen und Schüler; Zweite Staatsprüfung im April 2018 bestanden.
  • Mitbetreuung des Sozialpraktikums für 30 Schülerinnen und Schüler, zusammen rund 900 Stunden in sozialen Einrichtungen in zwei Durchgängen.

Ausbildung

Master of Education, Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, Fächer Katholische Religionslehre und Geschichte
Universität Münster, 2016

Bachelor of Arts, Katholische Theologie und Geschichte (Lehramtsoption)
Ruhr-Universität Bochum, 2014

Zertifikate

  • Zweite Staatsprüfung für das Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen, Nordrhein-Westfalen, 2018
  • Missio canonica (kirchliche Unterrichtserlaubnis für Katholische Religionslehre), Bistum Münster, 2020
  • Präventionsschulung des Bistums und erweitertes Führungszeugnis, aktuell
  • Erste Hilfe (9 UE), 2025

Kenntnisse

Unterrichtsplanung nach Kernlehrplan und schulinternem LehrplanBibel, Kirchengeschichte und Glaubenslehre im UnterrichtSakramentenvorbereitung (Erstkommunion, Firmung)Planung von Besinnungstagen und SozialprojektenKlassenführung in den Klassen 5 bis 8Leistungsbewertung und VergleichsarbeitenSchulung und Begleitung ehrenamtlicher Katechetinnen und KatechetenVorbereitung von Schulgottesdiensten mit Seelsorge und Fachschaft MusikElternarbeit und Angebote für FamilienIServ, Moodle und SchulverwaltungssoftwareBinnendifferenzierung und FörderpläneVerwaltung von Sachkostenbudgets
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Nennen Sie den Lehrplan und das Lehrwerk, mit dem Sie arbeiten. Eine Schulleitung, an deren Schule dasselbe Lehrwerk eingeführt ist, weiß sofort, was Sie ab dem ersten Tag leisten können; arbeitet die Schule mit einem anderen, sieht sie zumindest, dass Sie nach einem verbindlichen Lehrplan unterrichtet haben.

Drei verschiedene Stellen, drei verschiedene Lebensläufe

Religion wird an Orten unterrichtet, die nach unterschiedlichen Kriterien einstellen. Klären Sie vor dem Schreiben, wohin Sie sich bewerben, denn die erste Frage der Leserin oder des Lesers ändert sich.

Schule (öffentlich oder in kirchlicher Trägerschaft)Gemeinde, Katechese oder Wochenendunterricht
Erwartet Lehramtsbefähigung, kirchliche Unterrichtserlaubnis, Unterricht nach Lehrplan und Leistungsbewertung.Erwartet Koordination von Ehrenamtlichen, Arbeit mit Familien, Gruppenzahlen und Zeit am Abend oder am Wochenende.
Sie sind Teil eines Kollegiums und unterrichten fast immer ein zweites Fach.Sie sind vielleicht die einzige bezahlte Kraft und koordinieren 20 Ehrenamtliche.
Stelle in Vollzeit oder Teilzeit, Bezahlung nach Tarif oder Besoldung, Schuljahr, dienstliche Beurteilung.Oft Teilzeit, Minijob oder Ehrenamt mit Aufwandsentschädigung, im Rhythmus des Kirchenjahres, mit Pfarrer, Pastoralteam oder Gemeindeleitung als Ansprechperson.
Nennen Sie oben Schulform, Klassenstufen, Zahl der Lerngruppen und der Schülerinnen und Schüler.Nennen Sie oben Gruppengröße, Zahl der Ehrenamtlichen, wie viele davon bleiben und wie viele Familien Sie erreichen.

Ein dritter Bereich ist stark gewachsen: privater und Online-Unterricht, vor allem Koran- und Hebräischunterricht im Einzelunterricht über Zeitzonen hinweg. Dieser Lebenslauf sieht wieder anders aus; er wird weiter unten behandelt.

Religionsunterricht ist nach Art. 7 Abs. 3 GG an öffentlichen Schulen ordentliches Lehrfach und wird konfessionell erteilt, also in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Sie brauchen dafür das Lehramt mit dem Fach Religion und die Erlaubnis Ihrer Kirche: die Missio canonica (katholisch) oder die Vokation (evangelisch). Mehrere Länder bieten inzwischen Islamischen Religionsunterricht an, mit unterschiedlichen Modellen; wer nicht teilnimmt, besucht meist Ethik, Philosophie oder Praktische Philosophie. Einige Länder, etwa Berlin, Bremen und Brandenburg, regeln das anders; prüfen Sie die Vorgaben Ihres Landes. Wer in England oder Wales Religious Education unterrichtet hat (überkonfessionell, mehrere Religionen), sollte diesen Unterschied im Lebenslauf klar benennen.

Worauf Schulleitungen und Gemeinden zuerst achten

  • Führungszeugnis und Prävention. Ein erweitertes Führungszeugnis und eine Präventionsschulung gegen sexualisierte Gewalt. Ohne diese Nachweise arbeiten Sie in Schule und Gemeinde in der Regel nicht mit Kindern; die Vorgaben unterscheiden sich nach Bistum, Landeskirche, Land und Träger. Nennen Sie den aktuellen Stand und das Jahr.
  • Klassenstufen und Zahlen. Klassen, Lerngruppen, Schülerinnen und Schüler pro Gruppe, Teilnehmende in der Gemeinde. Ein Lebenslauf ohne diese Angaben wirkt, als fehle die Praxis.
  • Nachweise in der richtigen Reihenfolge: für eine Schulstelle zuerst die Lehramtsbefähigung (Staatsprüfung), dann die kirchliche Unterrichtserlaubnis, dann die Studienabschlüsse.
  • Das zweite Fach. Lehrkräfte in Deutschland haben fast immer zwei Fächer, und mit Religion allein lässt sich selten eine volle Stelle füllen. Ein zweites Fach wie Deutsch, Geschichte oder Mathematik macht Sie für die Stundenplanung deutlich attraktiver.
  • Passung zur Gemeinschaft. Für Missio canonica und Vokation ist die Zugehörigkeit zur jeweiligen Kirche in der Regel Voraussetzung. Eine kurze, ehrliche Zeile zu Ihrem Engagement in der Gemeinde ist hier üblicher als in anderen Lehrerstellen; vertieft wird das meist im Gespräch, nicht auf dem Papier.
  • Koordination von Ehrenamtlichen, wenn die Stelle eine Gemeinde oder ein Wochenendangebot berührt. Zwanzig Ehrenamtliche sind eine Personalaufgabe, keine Randnotiz.

“Führungszeugnis und Schulungen, dann Klassenstufen und Gruppengrößen, dann der Lehrplan. In dieser Reihenfolge. Die Bewerbungen, die herausstechen, sagen, was jemand unterrichtet hat, wie viele Schülerinnen und Schüler es waren und was aus ihnen geworden ist. Die meisten erzählen mir von ihrer Leidenschaft für die Glaubensweitergabe und nennen keine einzige Gruppe, die sie geleitet haben.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortliche an Schulen in kirchlicher Trägerschaft, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Lehramt, kirchliche Unterrichtserlaubnis und Nachweise

  • Lehramtsbefähigung. Für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen und in der Regel auch an anerkannten Ersatzschulen brauchen Sie ein Lehramt mit dem Fach Religion, also Studium und Vorbereitungsdienst mit Zweiter Staatsprüfung. Lehrerbildung ist Ländersache; schreiben Sie Lehramt, Fächer, Land und Jahr.
  • Kirchliche Unterrichtserlaubnis. Die Missio canonica erteilt das Bistum, die Vokation die Landeskirche. Nennen Sie Bistum oder Landeskirche und das Jahr. Voraussetzungen und Zwischenschritte, etwa eine vorläufige Erlaubnis im Vorbereitungsdienst, unterscheiden sich; prüfen Sie die Vorgaben dort, wo Sie sich bewerben.
  • Nachweise für Islamischen Religionsunterricht und Koranunterricht. Für den Unterricht an staatlichen Schulen ein Lehramt mit Islamischer Religionslehre und, je nach Land, eine Lehrerlaubnis der dort zuständigen Stelle. Für den Koranunterricht: Idschaza (Ijaza) mit Überlieferungskette, abgeschlossener Hifz, Tadschwid-Ausbildung, Sprachniveau in Arabisch und ein Studium der Islamischen Theologie oder Religionspädagogik. Nennen Sie Ihre Lehrerin, Ihren Lehrer oder die Einrichtung, wo das üblich ist.
  • Nachweise für jüdischen Religionsunterricht. Studium oder Lehramt mit jüdischer Religionslehre bzw. Jüdischen Studien, gegebenenfalls Semicha, Ihr Niveau in Hebräisch und die Gemeinde oder Strömung, in der Sie unterrichtet haben.
  • Kinderschutz: erweitertes Führungszeugnis und die Präventionsschulung, die Ihr Träger verlangt. Schreiben Sie, dass beides aktuell ist, mit Jahr.
  • Fortbildung: religionspädagogische Fortbildungen von Bistum oder Landeskirche, Fachtagungen, Kurse im Fach. Zwei Zeilen reichen; aktuell zählt mehr als viel.

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Profiltexte für Religionslehrer/innen

Religionslehrerin an einer katholischen Schule
Lehrerin für Katholische Religionslehre und Geschichte mit fast 8 Jahren Unterrichtserfahrung, davon 6 an einer katholischen Realschule. Unterrichtet Religion in 5 Lerngruppen mit 132 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 8. Begleitet jedes Jahr 40 bis 50 Jugendliche in der Firmvorbereitung und hat die Ergebnisse der Vergleichsarbeit in Klasse 8 von 71 % auf 84 % gesteigert. Zweite Staatsprüfung (NRW), Missio canonica.
Lehrerin für Islamische Religion und Koran
Lehrerin für Islamischen Religionsunterricht und Koran mit 6 Jahren an einer öffentlichen Schule und in der Wochenendschule einer Moscheegemeinde. Unterrichtet insgesamt 90 Kinder und Jugendliche der Klassen 3 bis 8, an der Schule in Islamischer Religion, in der Wochenendschule in Tadschwid und Hifz, hat 14 von ihnen bis zum vollständigen Auswendiglernen begleitet und besitzt eine Idschaza in der Rezitation nach Hafs. Fließend Arabisch und Deutsch.
Lehrerin für jüdische Religion
Lehrerin für jüdische Religion mit 5 Jahren an einer jüdischen Grundschule, Unterricht in Chumasch, Hebräisch und Feiertagen in 4 Klassen der Stufen 2 bis 4. Hat das Förderprogramm Lesen in Hebräisch der Schule aufgebaut und 18 Kinder mit Leseschwierigkeiten in einem Jahr um zwei Niveaustufen verbessert. Hebräisch als Muttersprache.
Koordination der Gemeindekatechese
Koordinatorin der Erstkommunionvorbereitung für 180 Kinder in 16 Gruppen mit 22 ehrenamtlichen Katechetinnen und Katecheten. Hat die Vorbereitung auf gemeinsame Treffen für Eltern und Kinder umgestellt; seitdem melden sich jedes Jahr 8 bis 10 Eltern als Katechetinnen und Katecheten. Verantwortet ein Sachkostenbudget von 7.500 €.
Ehrenamtliche Katechetin auf dem Weg zur ersten bezahlten Stelle
Ehrenamtliche Katechetin mit 4 Jahren in der Erstkommunionvorbereitung einer Gruppe von 18 Kindern der 3. Klasse. Grundkurs für Katechetinnen und Katecheten des Bistums 2025 abgeschlossen, Präventionsschulung und erweitertes Führungszeugnis aktuell. Suche eine Teilzeitstelle in der Gemeindekatechese.

Stichpunkte für den Unterricht: von schwach zu stark

SchwachStark
Religionsunterricht in der Sekundarstufe I erteilt.Religion in 5 Lerngruppen mit 132 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 8 unterrichtet, geplant nach Kernlehrplan, schulinternem Lehrplan und eingeführtem Lehrwerk.
Jugendliche auf die Sakramente vorbereitet.40 bis 50 Jugendliche pro Jahr mit 6 Vorbereitungstreffen, einem Sozialprojekt und Besinnungstagen im Frühjahr für 60 Schülerinnen und Schüler auf die Firmung vorbereitet.
Lernergebnisse verbessert.Ergebnisse der schulinternen Vergleichsarbeit Religion in Klasse 8 in 3 Jahren von 71 % auf 84 % der erreichbaren Punkte gesteigert, durch Neuaufbau der Reihen zu Bibel und Kirchengeschichte.
Mit Ehrenamtlichen gearbeitet.12 ehrenamtliche Katechetinnen und Katecheten in Planung von Gruppenstunden, Gruppenführung und Prävention geschult und begleitet; 10 davon im Folgejahr wieder dabei.
Mit Eltern kommuniziert.Rund 110 Familien pro Halbjahr über Elternsprechtage, Rückmeldungen zum Lernstand und einen monatlichen Elternbrief zu den Unterrichtsthemen erreicht.
Kindern den Koran beigebracht.Tadschwid und Hifz für 24 Kinder der Klassen 4 bis 6 unterrichtet, Fortschritt beim Auswendiglernen in wöchentlichen Abfragen dokumentiert; 14 Kinder haben ihren Ziel-Dschuz (Koranabschnitt) im Zeitplan abgeschlossen.
Schulgottesdienste organisiert.14 Schulgottesdienste im Jahr mit Schulseelsorger und Fachschaft Musik vorbereitet, Lektorinnen, Lektoren, Messdienerinnen und Messdiener aus der Schülerschaft für jeden Gottesdienst eingewiesen.
Bei der Kinderkatechese mitgeholfen.16 Gruppen und 22 Ehrenamtliche für 180 Kinder wöchentlich eingeplant und die Anmeldung online umgestellt, rund 20 Stunden Verwaltungsarbeit pro Jahrgang eingespart.

Lebenslauf als Koranlehrer/in: vor Ort und online

Koranunterricht ist eine der meistgesuchten Varianten dieses Berufs. Er verteilt sich auf Islamischen Religionsunterricht an Schulen, den Wochenendunterricht in Moscheegemeinden und Einzelunterricht online. Der Online-Markt ist hart umkämpft, und der Lebenslauf braucht dort andere Belege.

  • Beginnen Sie mit Ihrer Qualifikation in den Begriffen des Fachs: Idschaza (Ijaza) und Überlieferungskette, falls vorhanden, abgeschlossener Hifz, Tadschwid-Ausbildung sowie wo und bei wem Sie gelernt haben.
  • Geben Sie Ihr Niveau in Arabisch und Deutsch ehrlich an, dazu jede weitere Sprache, in der Sie unterrichten können, etwa Türkisch oder Englisch. Viele Familien wählen eine Lehrkraft ebenso nach der Sprache wie nach dem Nachweis.
  • Nennen Sie Zahlen und Ergebnisse: wie viele Schülerinnen und Schüler Sie pro Woche unterrichten, ihr Alter und wie viele einen Ziel-Dschuz abgeschlossen, den Hifz beendet oder vom Lesen zur flüssigen Rezitation gefunden haben.
  • Für Online-Unterricht: Plattform, Wochenstunden, die Zeitzonen, die Sie abdecken, und wie lange Ihre Schülerinnen und Schüler bleiben. Diese Bindung ist die Zahl, auf die Vermittlungsplattformen schauen.
  • Zeigen Sie für Schulstellen Ihr Können im Klassenzimmer: Unterrichtsplanung, Islamische Religion neben dem Koran, Klassenführung, Leistungsnachweise und Rückmeldungen an Eltern.
  • Nennen Sie das erweiterte Führungszeugnis und jede Schulung zum Kinderschutz. Schulen und seriöse Online-Plattformen verlangen beides.
Eintrag für Online-Unterricht
Online-Koranlehrerin, selbstständig (01/2023 – heute). 22 Schülerinnen und Schüler pro Woche im Einzelunterricht, 6 bis 45 Jahre alt, in 4 Zeitzonen über Zoom; Tadschwid, Rezitation und Auswendiglernen. 85 % bleiben länger als ein Jahr, 9 haben 2025 ihren ersten Dschuz abgeschlossen.
Eintrag für Unterricht vor Ort
Koran- und Religionslehrerin, Wochenendschule einer Moscheegemeinde, Köln (08/2021 – heute). 90 Kinder und Jugendliche der Klassen 3 bis 8 in 6 Gruppen, Fortschritt beim Auswendiglernen in wöchentlichen Abfragen dokumentiert, Organisation des jährlichen Rezitationswettbewerbs mit 120 Teilnehmenden.

Die erste bezahlte Stelle nach dem Ehrenamt

Fast alle in diesem Bereich beginnen im Ehrenamt, und Gemeinden wissen das. Der Fehler liegt darin, ehrenamtlichen Unterricht als Mithilfe zu beschreiben statt als Unterricht.

  1. 1Schreiben Sie das Ehrenamt als eigene Station mit Bezeichnung, Gemeinde oder Einrichtung, Zeitraum und Stichpunkten. Nennen Sie Gruppengröße, Altersgruppe und das Konzept oder Material, mit dem Sie gearbeitet haben.
  2. 2Schließen Sie vor der Bewerbung den Einstiegskurs ab, den Ihr Umfeld anbietet: einen Grundkurs für Katechetinnen und Katecheten, eine religionspädagogische Kursreihe oder einen Tadschwid-Kurs. Das zeigt Ernsthaftigkeit und kostet meist wenig. Für viele hauptamtliche Stellen in der Gemeinde ist allerdings eine eigene Ausbildung vorgesehen, etwa als Gemeindereferent/in oder Gemeindepädagoge/in; prüfen Sie die Ausschreibung.
  3. 3Legen Sie erweitertes Führungszeugnis und Präventionsschulung bereit und schreiben Sie das in den Lebenslauf. Eine Gemeinde kann Sie schneller einstellen, wenn die Unterlagen schon vorliegen.
  4. 4Nennen Sie übertragbare Erfahrung mit Gruppen: Vertretungsunterricht, Nachhilfe, Ferienfreizeiten, Training im Sportverein, Pfadfinder, Leitung einer Jugendgruppe, gegebenenfalls mit Jugendleiter/in-Card (Juleica).
  5. 5Bitten Sie den Pfarrer, die Gemeindereferentin, den Imam oder die Leitung, die Sie begleitet hat, um eine Referenz, und vermerken Sie im Lebenslauf, dass Referenzen auf Anfrage vorliegen.
  6. 6Schreiben Sie, zu welchen Zeiten Sie arbeiten können. Abende und Wochenenden brauchen die meisten Angebote außerhalb der Schule am dringendsten.
Ehrenamt richtig formuliert
Ehrenamtliche Katechetin, Katholische Pfarrei, Münster (09/2022 – 05/2026). Wöchentliche Gruppe mit 18 Kindern der 3. Klasse nach dem Konzept der Pfarrei, 14 davon zur Erstkommunion vorbereitet, zwei Familientreffen pro Jahr für rund 30 Eltern geleitet.
Übertragbarer Stichpunkt
Leitung einer Gruppe von 22 Kindern zwischen 8 und 11 Jahren in einer Sommerfreizeit, drei Sommer in Folge: Tagesprogramm geplant, Gruppendynamik gesteuert und Eltern bei der Abholung Rückmeldung gegeben.

Aufbau und Bewerbung

  • Eine Seite für die meisten Stellen, zwei, sobald Sie zehn Jahre Unterricht und dazu die Leitung eines Angebots vorweisen.
  • Einspaltiges PDF, schlichte Überschriften. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Bei kirchlichen Trägern kann die Angabe der Konfession sinnvoll sein, da sie für die Unterrichtserlaubnis ohnehin zählt.
  • Setzen Sie Lehramt, kirchliche Unterrichtserlaubnis, Führungszeugnis und Präventionsschulung in einen Block weit oben. Das ist die erste praktische Frage jeder Schulleitung.
  • Schulen in kirchlicher Trägerschaft und Gemeinden erwarten meist ein Anschreiben, manchmal auch eine Referenz aus der Gemeinde oder eine kurze Darstellung Ihrer Motivation. Bereiten Sie das getrennt vor und halten Sie den Lebenslauf sachlich.
  • Größere Träger nutzen Bewerbermanagementsysteme; übernehmen Sie deshalb die Begriffe der Ausschreibung: Katholische oder Evangelische Religionslehre, Islamischer Religionsunterricht, Missio canonica, Vokation, Katechese, Sakramentenvorbereitung, Kernlehrplan.
  • Wenn Sie im Ausland unterrichtet haben, nennen Sie die deutschen Entsprechungen der Klassenstufen und den Stand der Anerkennung Ihrer Lehramtsbefähigung im Land, in dem Sie arbeiten möchten.

Häufige Fragen

Was gehört in den Lebenslauf als Religionslehrer/in?

Klassenstufen, Lerngruppen und Zahl der Schülerinnen und Schüler, Lehrplan und Lehrwerk, Ergebnisse aus Unterricht, Sakramentenvorbereitung oder Gemeindearbeit, Ihre Lehramtsbefähigung mit Fächern, die kirchliche Unterrichtserlaubnis (Missio canonica oder Vokation) sowie ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis und Ihre Präventionsschulung. Bleiben Sie bei einer Seite, wenn Sie nicht zusätzlich ein Angebot leiten.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Koranlehrer/in?

Beginnen Sie mit Ihrer Qualifikation in den Begriffen des Fachs, etwa Idschaza, abgeschlossener Hifz oder Tadschwid-Ausbildung, und wo Sie gelernt haben. Ergänzen Sie Ihr Niveau in Arabisch und Deutsch, die Zahl und das Alter Ihrer Schülerinnen und Schüler pro Woche und Ergebnisse wie abgeschlossene Koranabschnitte. Für Online-Unterricht kommen Plattform, abgedeckte Zeitzonen und die Bindung Ihrer Schülerinnen und Schüler dazu.

Brauche ich ein Lehramt, um Religion zu unterrichten?

Das hängt vom Ort ab. An öffentlichen Schulen und in der Regel auch an Schulen in kirchlicher Trägerschaft brauchen Sie ein Lehramt mit dem Fach Religion und die kirchliche Unterrichtserlaubnis. Für die Katechese in der Gemeinde und Wochenendangebote ist meist kein Lehramt nötig; dort verlangt der Träger eigene Kurse, ein erweitertes Führungszeugnis und eine Präventionsschulung. Prüfen Sie die Vorgaben der jeweiligen Schule, des Bistums oder der Landeskirche.

Kann ich an einer öffentlichen Schule Religion unterrichten?

In den meisten Ländern ja: Religion ist nach Art. 7 Abs. 3 GG ordentliches Lehrfach und wird konfessionell erteilt. Sie brauchen dafür das Lehramt mit dem Fach Religion und die Erlaubnis Ihrer Religionsgemeinschaft, also Missio canonica oder Vokation; für den Islamischen Religionsunterricht gibt es je nach Land eigene Regelungen. Einige Länder, etwa Berlin, Bremen und Brandenburg, regeln den Religionsunterricht anders, deshalb lohnt ein Blick in die Vorgaben vor Ort.

Wie mache ich aus ehrenamtlicher Katechese eine bezahlte Stelle?

Schreiben Sie das Ehrenamt wie eine Stelle: Bezeichnung, Gemeinde, Zeitraum, Gruppengröße, Altersgruppe, Konzept und Ergebnisse. Schließen Sie den Grundkurs ab, den Ihr Bistum oder Ihr Träger anbietet, halten Sie Führungszeugnis und Präventionsschulung aktuell und schreiben Sie klar, an welchen Abenden und Wochenenden Sie arbeiten können.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf?

Unterrichtsplanung nach Lehrplan, Klassenführung für die Altersgruppen, die Sie unterrichten, Leistungsbewertung, Sakramentenvorbereitung oder Gruppenarbeit in der Gemeinde, Schulung von Ehrenamtlichen, Elternarbeit und die Systeme, die Sie nutzen, etwa IServ oder Moodle. Nennen Sie diese Dinge konkret, statt sich als engagiert und leidenschaftlich zu beschreiben.

Wie lang sollte der Lebenslauf sein?

Eine Seite für eine Lehrkraft im Unterricht. Zwei Seiten, wenn Sie zusätzlich ein Angebot mit Ehrenamtlichen, Budget und Teilnehmerzahlen leiten, denn das ist eine zweite Aufgabe und braucht eigenen Platz.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

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