Lebenslauf für Content Creator: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf als Content Creator führt zum Vorstellungsgespräch, wenn die Personalverantwortlichen in den ersten zwei Zeilen einen Portfoliolink anklicken können, Plattformzahlen mit Aussagekraft sehen (Follower-Wachstum, Aufrufe, Engagement-Rate, Klickrate, Umsatz) und erkennen, was Sie selbst gemacht haben: Idee, Skript, Dreh, Schnitt, Veröffentlichung, Analyse. Behandeln Sie Ihren eigenen Kanal wie eine richtige Stelle. Eine Seite, PDF; ein Foto ist freiwillig.
Lebenslauf-Muster Content Creator (Inhouse bei einer Marke, mit eigenem YouTube-Kanal)
Dies ist der Lebenslauf einer Creatorin, die zunächst selbstständig einen YouTube-Kanal aufgebaut hat und dann inhouse Kurzvideos für eine Konsumgütermarke produziert. Name, Marke und Kanal sind erfunden. Jeder Stichpunkt enthält eine Zahl, die die Personalverantwortlichen mit einem Screenshot der Statistiken abgleichen können: Follower, Aufrufe, Engagement-Rate, Klickrate, Anzeigenleistung, Output pro Woche.
Lena Vogt
Content Creatorin (Kurzvideo und YouTube)
Köln · 0221 555 0197 · lena.vogt@beispiel.de · Portfolio: lenavogt-beispiel.de · TikTok @lenadrehtdas · YouTube: Draußen für wenig
Profil
Content Creatorin mit 5 Jahren Erfahrung in Kurz- und Langvideos für eine Hautpflegemarke im Direktvertrieb und den eigenen YouTube-Kanal mit 85.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Schreibt, dreht, schneidet und veröffentlicht 20 bis 25 Videos pro Woche in CapCut und Premiere Pro. Hat den TikTok-Kanal der Marke in 18 Monaten bei 3,2 % Engagement-Rate von 18.000 auf 210.000 Follower gebracht und UGC-Anzeigen produziert, die den 2,1-fachen Ertrag der Studioanzeigen erzielten. Meta Certified Digital Marketing Associate.
Berufserfahrung
Content Creatorin, Social Video · Feldmohn Skincare GmbH (Hautpflege im eigenen Onlineshop, 45 Mitarbeitende), Köln
01/2023 – heute
- Planung, Skript, Dreh, Schnitt und Veröffentlichung von 20 bis 25 Kurzvideos pro Woche auf TikTok, Instagram Reels und YouTube Shorts, vor der Kamera und als Voice-over, nach einem eigenverantwortlich geführten monatlichen Redaktionsplan in Notion.
- TikTok-Kanal der Marke von 18.000 auf 210.000 Follower (01/2023 bis 06/2024) und Instagram von 40.000 auf 95.000 ausgebaut; durchschnittliche Engagement-Rate 3,2 % gegenüber einem Vergleichswert von 1,8 % für Beautymarken dieser Größe.
- Über 60 bezahlte Anzeigen im UGC-Stil für Meta und TikTok geschrieben und produziert; die 10 besten erzielten den 2,1-fachen ROAS der Studioanzeigen und senkten die Kosten pro Kauf um 34 %.
- Test von 3 bis 4 Hooks pro Konzept und wöchentliche Auswertung der Zuschauerbindung in TikTok Analytics, YouTube Studio und Sprout Social; durchschnittliche 3-Sekunden-Aufrufquote 2024 von 41 % auf 58 % gesteigert.
- Verantwortung für ein Creator-Budget von 5.000 € im Monat: Briefing, Vertrag und Abnahme für 8 bis 12 externe Creators pro Monat, mit Werbekennzeichnung nach UWG und Medienstaatsvertrag und geregelten Nutzungsrechten in jeder Vereinbarung.
YouTuberin und freie Content Creatorin (selbstständig) · Draußen für wenig (eigener YouTube-Kanal, günstig reisen und draußen unterwegs sein) und freie Aufträge
03/2021 – 12/2022 (Kanal läuft nebenberuflich weiter)
- Kanal von null auf 85.000 Abonnentinnen und Abonnenten und insgesamt 6,4 Mio. Aufrufe aufgebaut, mit 2 längeren Videos pro Woche (8 bis 14 Minuten), alle allein recherchiert, gedreht, geschnitten und veröffentlicht.
- Aufnahme ins YouTube-Partnerprogramm im 9. Monat; Kanaleinnahmen und 14 Markenkooperationen (je 400 bis 3.500 €, alle als Werbung gekennzeichnet) ergaben 2022 rund 32.000 €.
- Durchschnittliche Klickrate der Thumbnails von 7,8 % und im Schnitt 52 % angesehene Videolänge erreicht, durch Tests von Titeln und Thumbnails und straffere erste 30 Sekunden.
- Freier Schnitt und Skripte für Kurzvideos für 6 kleine Betriebe (ein Fitnessstudio, eine Kaffeerösterei, ein Immobilienbüro) mit je 8 bis 15 Videos im Monat; zwei Kunden verdoppelten ihre Instagram-Follower innerhalb von 6 Monaten.
- Davor Social-Media-Assistenz in Teilzeit bei einer gemeinnützigen Bürgerstiftung in Köln (08/2019 bis 02/2021): 15 bis 20 Beiträge pro Woche, Veranstaltungsfotografie, monatliche Berichte zu Reichweite und Engagement.
Ausbildung
Bachelor of Arts Medienwissenschaft (Nebenfach Digitale Medien)
Universität in Köln, 2020
Zertifikate
- Meta Certified Digital Marketing Associate (2024)
- Google-Analytics-Zertifizierung (GA4, 2023)
- HubSpot Content Marketing Certification (2023)
Kenntnisse
Worauf Marken und Agenturen im Lebenslauf zuerst achten
Über Stellen als Content Creator entscheiden Social-Media-Manager/innen, Marketingleitungen oder Kreativverantwortliche bei Marken, Agenturen und Medienhäusern. Sie bekommen Hunderte Bewerbungen von Menschen, die „gern Content erstellen“. Sie verbringen etwa 30 Sekunden mit jedem Lebenslauf, bevor sie das Portfolio öffnen, und suchen dabei drei Dinge.
- Einen Link zum Anklicken. Portfolioseite, ein angehefteter Zusammenschnitt oder Ihre Kanalnamen in der Kontaktzeile. Ohne Link keine Einladung; niemand stellt Creators ein, ohne ihre Arbeit gesehen zu haben. Sorgen Sie dafür, dass zuerst Ihre beste Arbeit erscheint, nicht Ihre neueste.
- Zahlen mit Kontext. „TikTok in 18 Monaten von 18.000 auf 210.000 Follower“ oder „7,8 % Klickrate der Thumbnails“ sagt etwas. „Engagement gesteigert“ und Followerzahlen ohne Zeitraum oder Ausgangswert sagen nichts. Kleine Zahlen sind in Ordnung, wenn Wachstum oder Quote gut sind.
- Was Sie selbst gemacht haben. Idee, Skript, Dreh, Schnitt, Veröffentlichung, Analyse, Antworten auf Kommentare, die bezahlte Version. Im Team haben Sie vielleicht zwei davon übernommen, auf dem eigenen Kanal alle. Sagen Sie, welche.
“Ich öffne den Portfoliolink, bevor ich ein Wort lese. Dann suche ich eine Zahl mit Ausgangswert, Endwert und Datum. Wenn im Lebenslauf „leidenschaftliche Storytellerin“ steht und es weder Link noch Zahl gibt, komme ich nicht bis zum zweiten Absatz.”
Content Creator, YouTuber oder Influencer im Lebenslauf angeben
Die häufigste Frage, die wir sehen: „Wie gebe ich meinen YouTube-Kanal (oder TikTok oder Instagram) im Lebenslauf an, ohne dass es nach Hobby klingt?“ Sie führen ihn als Stelle auf. Selbstständigkeit ist Arbeit. Geben Sie ihr einen Titel, eine Firmenzeile, einen Zeitraum und Stichpunkte mit Zahlen, genau wie bei jedem Arbeitgeber.
- 1Titel: Nutzen Sie eine Berufsbezeichnung, nicht „Influencer“. „Content Creator und Kanalinhaberin“, „YouTuber (selbstständig)“, „Videocreatorin und Editorin“ oder „Social Media Content Creator“ lesen sich als Arbeit. Schreiben Sie „Influencer“ nur, wenn die Anzeige es tut.
- 2Firmenzeile: Name des Kanals oder der Marke, Plattform und Thema in wenigen Worten und „selbstständig“ oder „freiberuflich“. Beispiel: „Draußen für wenig (eigener YouTube-Kanal, günstig reisen und draußen unterwegs sein), selbstständig“. Ob die Tätigkeit steuerlich als Gewerbe oder freiberuflich gilt, ob Sie die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzen oder über die Künstlersozialkasse (KSK) versichert sind, gehört nicht in den Lebenslauf.
- 3Zeitraum: vom ersten regelmäßigen Upload bis heute. Wenn der Kanal weiterläuft, während Sie eine Vollzeitstelle suchen, schreiben Sie „bis heute (nebenberuflich)“, damit niemand befürchtet, dass Sie kündigen, um Videos zu machen.
- 4Stichpunkte: Output (Videos oder Beiträge pro Woche), Wachstum mit Ausgangs- und Endwert und Datum, Quoten (Engagement, Klickrate, Wiedergabedauer, Wiedergabezeit), Einnahmen oder Kooperationen, falls vorhanden, und die Fähigkeiten dahinter (Skripte, Schnittsoftware, Analyse). Drei bis fünf Stichpunkte.
- 5Nachweis: Setzen Sie den Link in die Kontaktzeile und schreiben Sie, wenn die Zahlen überraschen, einmal „Statistiken auf Anfrage“. Personalverantwortliche wissen, dass man Follower kaufen kann; Wachstumsraten und Zuschauerbindung lassen sich schwerer fälschen.
YouTuberin und Videocreatorin (selbstständig) · Draußen für wenig, YouTube · 03/2021 bis heute (seit 2023 nebenberuflich) • Kanal mit 2 längeren Videos pro Woche von 0 auf 85.000 Abonnentinnen und Abonnenten und 6,4 Mio. Aufrufe aufgebaut, allein recherchiert, gedreht, geschnitten und veröffentlicht. • Durchschnittlich 7,8 % Klickrate der Thumbnails und im Schnitt 52 % angesehene Videolänge durch Tests von Titeln und Thumbnails. • 14 Markenkooperationen (je 400 bis 3.500 €, als Werbung gekennzeichnet) und Einnahmen aus dem YouTube-Partnerprogramm von zusammen rund 32.000 € im Jahr 2022.
Stichpunkte im Lebenslauf als Content Creator: von schwach zu stark
Die meisten Lebensläufe von Creators beschreiben die Arbeit allgemein: „Erstellung ansprechender Inhalte für soziale Medien“. Ergänzen Sie Plattform, Format, Volumen, Zahl und das, was Sie dafür getan haben, und dieselbe Zeile wird zum Beleg. Sechs Umformulierungen aus echter Creator-Arbeit:
| Schwach (allgemein) | Stark (Plattform, Volumen, Zahl, eigener Beitrag) |
|---|---|
| Erstellung ansprechender Inhalte für soziale Medien. | Skript, Dreh, Schnitt und Veröffentlichung von 20 bis 25 Kurzvideos pro Woche für TikTok, Reels und Shorts; 14 Videos überschritten 2025 die Marke von 1 Mio. Aufrufen. |
| Ausbau der Follower der Marke. | TikTok von 18.000 auf 210.000 Follower gebracht (01/2023 bis 06/2024), durch den Wechsel von Produktaufnahmen zu 3 wiederkehrenden Formaten vor der Kamera und tägliche Beiträge zur Hauptnutzungszeit der Zielgruppe. |
| Steigerung des Engagements. | Durchschnittliche Engagement-Rate in 12 Monaten von 1,9 % auf 3,2 % gesteigert, durch Tests von 3 bis 4 Hooks pro Konzept und Antworten auf jeden Kommentar in der ersten Stunde. |
| Zusammenarbeit mit Marken. | 14 Markenkooperationen (je 400 bis 3.500 €) akquiriert und umgesetzt, mit einseitigem Mediakit, Werbekennzeichnung nach UWG und Medienstaatsvertrag und geregelten Nutzungsrechten in jedem Vertrag. |
| Erstellung von Anzeigen für das Unternehmen. | Über 60 Anzeigen im UGC-Stil für Meta und TikTok geschrieben und produziert; die 10 besten erzielten den 2,1-fachen ROAS der Studioanzeigen und senkten die Kosten pro Kauf um 34 %. |
| Betreuung eines YouTube-Kanals. | YouTube-Kanal mit 2 längeren Videos pro Woche auf 85.000 Abonnentinnen und Abonnenten und 6,4 Mio. Aufrufe aufgebaut; 7,8 % Klickrate der Thumbnails und im Schnitt 52 % angesehene Videolänge. |
Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.
Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.
Kenntnisse im Lebenslauf als Content Creator: was Sie angeben
Gliedern Sie Ihre Kenntnisse nach Plattformen, Video- und Fototools, Texten, Analyse und Geschäftlichem. Nennen Sie die Software; „Videoschnitt“ ist eine Behauptung, „Premiere Pro, CapCut, DaVinci Resolve“ ist ein Treffer beim Abgleich. Führen Sie nur Tools auf, die Sie ab dem ersten Tag öffnen und nutzen können.
- Plattformen: TikTok, Instagram (Reels, Stories, Karussells), YouTube und Shorts, LinkedIn, Pinterest, Twitch oder Kick, wenn Sie streamen, Substack oder ein Blog, wenn Sie schreiben. Nennen Sie die, zu denen Sie echte Zahlen haben.
- Video: CapCut, Premiere Pro, Final Cut Pro, DaVinci Resolve, After Effects, Descript; Untertitel, Farbkorrektur, Sounddesign, Hochformat-Bildaufbau.
- Foto und Gestaltung: Lightroom, Photoshop, Canva, Figma (Vorlagen), Thumbnail-Design, Produkt- und Lifestylefotografie.
- Texten: Hooks und Skripte, Captions, Titel und Beschreibungen, YouTube-SEO (TubeBuddy, vidIQ), Blog- und Newsletter-Texte, Markensprache.
- Analyse: TikTok Analytics, Instagram-Statistiken, YouTube Studio, Meta Business Suite, Sprout Social, Hootsuite oder Later, Google Analytics (GA4), Auswertung von Zuschauerbindung und Zugriffsquellen.
- Geschäftliches: Redaktionspläne (Notion, Airtable, Trello), Creator-Briefings, Markenkooperationen und Mediakits, Werbekennzeichnung („Werbung“ oder „Anzeige“) nach UWG und Medienstaatsvertrag, Impressum nach § 5 DDG, Nutzungsrechte, einfache Budgetplanung.
TikTok, Instagram Reels, YouTube Shorts · CapCut, Premiere Pro, After Effects (Grundlagen) · Hooks, Skripte, Captions · Vor der Kamera und Voice-over · Thumbnail-Design (Photoshop, Canva) · TikTok Analytics, YouTube Studio, Sprout Social · Redaktionspläne (Notion) · Motive für UGC-Anzeigen · Werbekennzeichnung nach UWG und MStV · Sony ZV-E10, iPhone, Rode Wireless GO II
Profiltexte und Berufsziele für den Lebenslauf als Content Creator
Drei Zeilen: was Sie für wen produzieren, Plattformen und Tools, eine oder zwei Zahlen mit Datum und Ihr Portfolio. Schreiben Sie ein Profil, sobald Sie veröffentlichte Arbeit mit Zahlen haben, auch auf dem eigenen Kanal. Ein einzeiliges Berufsziel nur dann, wenn Sie noch nichts veröffentlicht haben.
Content Creatorin mit 5 Jahren Erfahrung in Kurz- und Langvideos für eine Hautpflegemarke und den eigenen YouTube-Kanal mit 85.000 Abonnentinnen und Abonnenten. Hat den TikTok-Kanal der Marke in 18 Monaten bei 3,2 % Engagement-Rate von 18.000 auf 210.000 Follower gebracht und UGC-Anzeigen mit dem 2,1-fachen Ertrag der Studioanzeigen produziert. CapCut, Premiere Pro, Sprout Social. Meta Certified Digital Marketing Associate.
YouTuberin und Videocreatorin mit über 5 Jahren Erfahrung im Aufbau eines Outdoorkanals mit 85.000 Abonnentinnen und Abonnenten (6,4 Mio. Aufrufe, 7,8 % Klickrate, im Schnitt 52 % der Videolänge angesehen), alles allein in Premiere Pro gedreht und geschnitten. 14 Markenkooperationen termingerecht umgesetzt und als Werbung gekennzeichnet. Sucht eine Stelle als Video Content Creator, in der regelmäßiger Output und Zuschauerdaten zählen.
Absolventin Medienwissenschaft (Mai 2026) mit dem Ziel einer Einstiegsstelle als Content Creator bei Feldmohn Skincare. Hat über 30 Videos für Seminare und Hochschulgruppen in Premiere Pro und CapCut geschnitten, ein Semester lang den Instagram-Kanal des AStA betreut (Reichweite plus 60 %) und kann ab dem ersten Tag veröffentlichen. Portfolio: Link.
Lebenslauf als Content Creator ohne Berufserfahrung (Einstieg, Absolvent/innen)
Das ist der eine Bereich, in dem Sie sich Erfahrung in einem Monat selbst verschaffen können. Personalverantwortliche sehen lieber 30 Tage regelmäßige Beiträge mit ehrlichen Zahlen als einen Abschluss ohne veröffentlichte Arbeit. Wenn Sie weder bezahlte Erfahrung noch einen Kanal haben, erledigen Sie das vor der Bewerbung. (Für den Quereinstieg aus einem anderen Beruf gilt dasselbe.)
- 1Wählen Sie eine Plattform und ein Thema, über das Sie 30 Tage lang sprechen können, und veröffentlichen Sie einen Monat lang 3- bis 5-mal pro Woche. Erfassen Sie Follower, Aufrufe und Engagement-Rate ab dem ersten Tag, damit Sie einen Ausgangs- und einen Endwert haben.
- 2Produzieren Sie drei Inhalte im Stil des Unternehmens, bei dem Sie arbeiten möchten. Stellen Sie sie auf eine einfache Portfolioseite (ein kostenloser Baukasten genügt) mit je einer Zeile dazu, was Sie gemacht haben und warum. Das ist im Lebenslauf der Abschnitt Projekte.
- 3Machen Sie aus Studium und Nebenjobs Content-Stichpunkte: Kanäle von Hochschulgruppen, geschnittene Seminarvideos, ein Podcast, ein Newsletter, Veranstaltungsfotos, der kleine Betrieb von Bekannten. Jeder Punkt bekommt Plattform, Volumen und eine Zahl.
- 4Nennen Sie Ihre Tools ehrlich: CapCut, Canva, Premiere Pro, Lightroom, was Sie tatsächlich nutzen. Ergänzen Sie ein oder zwei kostenlose Zertifikate (Kurse von Meta Blueprint, HubSpot Content Marketing, Google Analytics), um zu zeigen, dass Sie die geschäftliche Seite verstehen.
- 5Schreiben Sie ein einzeiliges Berufsziel mit dem Namen des Unternehmens und setzen Sie den Portfoliolink in die Kontaktzeile. Bewerben Sie sich dann und veröffentlichen Sie weiter, während Sie warten; der Kanal ist Ihr lebendiger Lebenslauf.
Social-Media-Verantwortliche, Veranstaltungsreferat des AStA (10/2025 bis 03/2026): 4 Reels und 8 Stories pro Woche für 22 Veranstaltungen geplant und veröffentlicht; Reichweite des Kanals um 60 % und Anmeldungen zu Veranstaltungen um 25 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert.
Eigenes Projekt, @espressoum7 auf TikTok (07/2026 bis 08/2026): 22 Videos in 30 Tagen über Espresso zu Hause für Einsteiger; 2.400 Follower von null, 1 Video mit 180.000 Aufrufen, 5,4 % Engagement-Rate; Skript, Dreh und Schnitt in CapCut.
Aufbau, Portfoliolink und ATS-Tipps für den Lebenslauf als Content Creator
Lebensläufe von Creators landen an zwei Stellen: in einem Bewerbermanagementsystem der Marke oder Agentur und bei einer kreativen Leitung, die Geschmack beurteilt. Kämpfen Sie nicht mit einem gestalteten Lebenslauf gegen das System. Halten Sie den Lebenslauf schlicht und gut lesbar und legen Sie die Gestaltung ins Portfolio.
- Eine Seite. Auch nach 10 Jahren als Creator bekommen ältere Stationen nur je eine Zeile. Zwei Seiten nur für erfahrene kreative Leitungen mit Team- und Budgetverantwortung.
- Kontaktzeile: Name, Stadt, Telefon, E-Mail, Portfolio-URL, dann Ihre Kanalnamen. Als Text ausgeschrieben (lenavogt-beispiel.de), nicht nur verlinkt, weil gedruckte und ausgelesene Fassungen Links verlieren.
- Reihenfolge: Profil; Berufserfahrung (der eigene Kanal zählt); Kenntnisse gegliedert nach Plattformen, Tools, Texten, Analyse; Zertifikate; Ausbildung. Ein Abschnitt Projekte kommt hinzu, wenn Sie am Anfang stehen.
- PDF, eine Spalte, übliche Überschriften, eine normale Schrift, keine Symbole für Kenntnisse, keine Skill-Balken. Eine kreative Vorlage ist nur in Ordnung, wenn sie sich weiter als Text auslesen lässt; prüfen Sie das mit dem Check unten.
- Übernehmen Sie die Begriffe der Anzeige je einmal: „Content Creator“, „Kurzvideo“, „Reels“, „TikTok“, „UGC“, „Redaktionsplan“, „CapCut“, „Premiere Pro“, „Engagement-Rate“, „Markensprache“. Die Titel schwanken stark (Content Creator, Social Media Content Creator, Digital Content Creator, Videocreator); nutzen Sie den aus der Anzeige.
- Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Für englischsprachige Stellen internationaler Unternehmen lassen Sie Foto und Geburtsdatum weg; Zahlen und die eine Seite bleiben gleich.
Fügen Sie die Stellenanzeige zusammen mit Ihrem Lebenslauf in den ATS-Check von cvplex ein. Er zeigt, welche Plattform-, Tool- und Formatbegriffe aus der Anzeige fehlen und ob Portfoliolink und Kenntnisse als Text ausgelesen wurden.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Content Creator?
Setzen Sie Portfoliolink und Kanalnamen in die Kontaktzeile. Schreiben Sie ein dreizeiliges Profil: was Sie für wen produzieren, Plattformen und Tools, eine oder zwei Zahlen mit Datum. Führen Sie den eigenen Kanal als Stelle mit Titel, Zeitraum und Stichpunkten auf. Schreiben Sie jeden Stichpunkt mit Plattform, Volumen, einer Zahl und dem, was Sie dafür getan haben. Gliedern Sie die Kenntnisse nach Plattformen, Tools, Texten und Analyse. Eine Seite, PDF.
Wie gebe ich Content Creator im Lebenslauf an, wenn es mein eigener Kanal ist?
Unter Berufserfahrung wie jede Stelle: ein Titel wie „Content Creator und Kanalinhaberin (selbstständig)“, Kanalname und Plattform als Firma, der Zeitraum ab dem ersten regelmäßigen Beitrag und drei bis fünf Stichpunkte mit Follower-Wachstum (Ausgangswert, Endwert, Datum), Aufrufen, Engagement- oder Klickrate, Output pro Woche und gegebenenfalls Einnahmen aus Kooperationen. Setzen Sie den Link in die Kontaktzeile.
Wie gebe ich einen YouTube-Kanal im Lebenslauf an?
Als Stelle: „YouTuber und Videocreator (selbstständig), [Kanalname], YouTube, [Zeitraum]“. Stichpunkte: Abonnements und Gesamtaufrufe mit Datum, Upload-Rhythmus, Klickrate der Thumbnails und durchschnittliche Wiedergabedauer aus YouTube Studio, Einnahmen aus Partnerprogramm und Kooperationen, falls vorhanden, und die genutzten Tools (Premiere Pro, TubeBuddy). Ergänzen Sie die Kanal-URL in der Kontaktzeile.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Content Creator?
Die Plattformen, zu denen Sie Zahlen haben (TikTok, Instagram, YouTube), Video- und Fototools (CapCut, Premiere Pro, DaVinci Resolve, Lightroom, Canva), Texten (Hooks, Skripte, Captions, YouTube-SEO), Analyse (TikTok Analytics, YouTube Studio, Meta Business Suite, GA4) und Geschäftliches (Redaktionspläne, Markenbriefings, Werbekennzeichnung nach UWG und MStV). Zeigen Sie persönliche Stärken über Zahlen: Beiträge pro Woche, Durchlaufzeit, Antwortzeit.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Content Creator ohne Erfahrung?
Schaffen Sie zuerst die Erfahrung: Veröffentlichen Sie 30 Tage lang 3- bis 5-mal pro Woche auf einer Plattform und erfassen Sie die Zahlen, produzieren Sie drei Beispielinhalte im Stil des gewünschten Unternehmens und stellen Sie sie auf eine einfache Portfolioseite. Führen Sie dann Kanäle von Hochschulgruppen, Seminarvideos, den Betrieb von Bekannten oder Ehrenamt als Content-Stichpunkte mit Plattform, Volumen und Zahl auf. Ergänzen Sie ein kostenloses Zertifikat (Meta, HubSpot, Google Analytics) und ein einzeiliges Berufsziel.
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Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
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