Lebenslauf für Fleischerinnen und Fleischer: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Fleischer/in führt zur Einladung, wenn er zeigt, wie weit Sie ohne Aufsicht zerlegen (ganze Hälften, Teilstücke oder nur Thekenware), welche Menge Sie am Tag schaffen, wie Ihre Ausbeute und Ihre Abschriften aussehen und dass Ihre Hygienenachweise aktuell sind. Abteilungsleitungen und Metzgermeister/innen stellen nach Messerarbeit und Sauberkeit ein, also gehört beides nach oben.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster Fleischer/in (Geselle, 9 Jahre, Bedientheke im Handel)

Dieses Muster gehört zu einem Fleischergesellen, der in der Fleischabteilung eines Supermarkts zerlegt und die Bedientheke leitet. Name, Betriebe und Schule sind erfunden. Arbeiten Sie in einem Zerlegebetrieb oder einer Metzgerei mit eigener Schlachtung, behalten Sie den Aufbau und tauschen Sie die Stichpunkte aus dem Handel gegen Menge, Ausbeute und HACCP.

Lukas Brenner

Fleischergeselle (Metzger), Zerlegung und Bedientheke

Würzburg · 0931 555 0132 · lukas.brenner@beispiel.de

Profil

Fleischergeselle mit 9 Jahren im Fleischerhandwerk und an Bedientheken im Lebensmittelhandel, davon 6 Jahre nach der Gesellenprüfung. Zerlegt Rinder- und Schweineteilstücke an der Bandsäge und von Hand bis zur Thekenware, hält die Abschriften unter 2 % vom Abteilungsumsatz und leitet eine 7-m-Bedientheke. Belehrung nach § 43 IfSG und Hygieneschulung mit HACCP, dazu drei Jahre Wildverarbeitung für Jägerinnen und Jäger der Region.

Berufserfahrung

Erster Fleischer, Stellvertretung der Abteilungsleitung · Inhabergeführter Supermarkt mit eigener Fleischabteilung (Fleisch- und Wurstumsatz rund 35.000 € pro Woche), Würzburg

02/2022 – heute

  • Zerlegung von 10 bis 14 Rinderteilstücken pro Woche (Schulter, Hochrippe, Roastbeef, Keule) sowie ganzer Schweinerücken und Schinken mit Knochen, im Schnitt 250 bis 300 kg verkaufsfertige Ware pro Tag.
  • Abschriften der Abteilung bei 1,8 % vom Umsatz gehalten (Ziel 3 %), durch Zuschnitt nach Angebotsplanung, konsequentes First-in-first-out und rechtzeitige Umplanung zu Marinaden und Grillartikeln.
  • Leitung der 7-m-Bedientheke: Zuschnitt nach Wunsch, Vorbestellungen für Feiertage und rund 40 Kundenanfragen am Tag, einschließlich Zubereitungstipps und Mengenberatung.
  • Herstellung von 300 bis 350 kg Hackfleisch pro Woche mit dokumentierter Temperaturkontrolle (höchstens 2 °C), Fleischwolf zweimal pro Schicht zerlegt, gereinigt und desinfiziert.
  • Einarbeitung von 3 Auszubildenden in Messerführung, Sicherheit an der Bandsäge und Zerlegung von Teilstücken; alle drei zerlegen heute selbständig in der Samstagsschicht.

Fleischer · Supermarkt einer regionalen Kette (90 Märkte), Fleisch- und Wursttheke, Schweinfurt

07/2020 – 01/2022

  • Zuschnitt, Portionierung und Verpackung von SB- und Thekenware für einen Markt mit rund 50.000 € Wochenumsatz in Fleisch und Wurst, in der Frühschicht ab 5 Uhr.
  • Theke jeden Morgen nach Warenbild eingeräumt, Preis- und Gewichtsetiketten mit dem Angebot abgeglichen; 8 interne Kontrollen in Folge ohne Beanstandung bei der Kennzeichnung.
  • Reinigungs- und Desinfektionsplan für Zerlegeraum, Bandsäge, Fleischwolf und Aufschnittmaschine eingehalten und dokumentiert, Kühlraum- und Thekentemperaturen viermal täglich protokolliert.
  • Ausbeute bei Rindernacken und -schulter von 71 bis 74 % statt 69 % im Marktdurchschnitt, durch Zuschnitt nach Vorgabe statt nach Augenmaß.

Auszubildender Fleischer · Handwerksmetzgerei mit eigener Wurstherstellung (2 Filialen), Würzburg

08/2017 – 06/2020

  • Ausbildung in Zerlegung, Wurstherstellung und Verkauf, zu Beginn Verpacken, Theke einräumen und Reinigung; ab dem 14. Monat selbständige Feinzerlegung von Schweineteilstücken.
  • Rund 120 Kundenbestellungen pro Woche an der Theke bearbeitet und das gesamte Sortiment mit rund 300 Artikeln kennengelernt.

Ausbildung

Fleischer, 3-jährige duale Ausbildung mit Gesellenprüfung
Handwerkskammer für Unterfranken und Berufsschule, Würzburg, 2020

Qualifizierender Mittelschulabschluss
Mittelschule, Würzburg, 2017

Zertifikate

  • Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz, Gesundheitsamt Würzburg, 2017; Folgebelehrungen im Betrieb, zuletzt 2025
  • Hygieneschulung nach Lebensmittelhygiene-Verordnung (LMHV) mit HACCP, 16 Stunden, 2023
  • Unterweisung Arbeitssicherheit an Bandsäge, Fleischwolf und Kutter mit Schnittschutz, 2021
  • Schulung Allergenkennzeichnung (LMIV), 2024

Kenntnisse

Grob- und Feinzerlegung von Rind, Schwein und LammAusbeinen, Parieren und PortionierenBandsäge, Fleischwolf, Steaker und AufschnittmaschineMesser schleifen und abziehenFrische Bratwurst und Würzen nach RezepturHackfleisch von Rind und gemischt nach VorgabeVakuumverpackungAusbeute und AbschriftenThekengestaltung, Warenpräsentation und WarenrotationTemperaturkontrolle und DokumentationWaagen und Etikettierung (Gewicht, Preis, Kennzeichnung)Kundenberatung und VorbestellungenReinigung und Desinfektion im Zerlegeraum
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →

Worauf Abteilungsleitung und Metzgermeister/in zuerst achten

Abteilungsleitungen und Metzgermeister/innen lesen schnell, meist zwischen zwei Schichten. Vier Punkte entscheiden, ob Sie zum Probearbeiten eingeladen werden.

  • Wie weit zerlegen Sie ohne Hilfe? Zwischen dem Auspacken von SB-Ware und dem Zerlegen eines Rinderhinterviertels liegen Welten. Schreiben Sie genau, wo Sie stehen: nur Thekenware und SB, Teilstücke bis zur Thekenware oder ganze Hälften und Viertel.
  • Menge und Tempo. Kilogramm pro Tag, Teilstücke pro Woche oder die Mengen für eine Angebotswoche vor Weihnachten. Diese Zahl fehlt in den meisten Lebensläufen, und sie beantwortet, ob Sie einen Samstag stemmen.
  • Ausbeute und Abschriften. Ein Steak schneiden kann fast jede und jeder. Es nach Vorgabe zu schneiden, damit die Abteilung ihre Marge hält, ist das eigentliche Können. Wenn Sie Ausbeute oder Abschriften gegen ein Ziel verfolgt haben, schreiben Sie es hinein.
  • Hygiene und Sauberkeit. Belehrung nach § 43 IfSG, Hygieneschulung, Temperaturdokumentation und ein Reinigungsablauf, den Sie beschreiben können. Ob ein Zerlegeraum bei der Lebensmittelkontrolle besteht, hängt an den täglichen Gewohnheiten, und vor dem Gespräch zeigt nur Ihr Lebenslauf, welche Sie mitbringen.

“Schnitte kann ich beibringen. Ich kann niemandem beibringen, eine Bandsäge sauber zu halten und die Kühlraumtemperatur ungefragt einzutragen. Wenn im Lebenslauf Reinigung, Temperaturlisten und eine Zahl zu den Abschriften stehen, hat die Person in einem echten Zerlegeraum gearbeitet, und ich finde eine Schicht für sie.”

Recruiter-Panel, Leiter/in einer Fleischabteilung im Lebensmittelhandel, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Profiltexte und Berufsziele für Fleischer/innen

Ein Berufsziel schreiben Sie nur, wenn Sie neu im Beruf sind oder aus einer anderen Küchenarbeit wechseln. Wenn Sie ein Jahr oder länger zerlegt haben, schreiben Sie ein Profil: Berufsjahre, was Sie zerlegen, Menge, eine Zahl.

Erfahrener Fleischer im Handel (Profil)
Fleischergeselle mit 9 Jahren an Zerlegetisch und Bedientheke. Zerlegt Rinder- und Schweineteilstücke an der Bandsäge und von Hand, im Schnitt 250 bis 300 kg verkaufsfertige Ware pro Tag, und hält die Abschriften bei 1,8 % (Ziel 3 %). Belehrung nach § 43 IfSG und Hygieneschulung mit HACCP.
Handwerksmetzgerei mit eigener Schlachtung (Profil)
Fleischerin mit 5 Jahren in einer Landmetzgerei mit eigener Schlachtung, zerlegt pro Woche 4 bis 6 Schweine und 2 Rinderhälften bis zur Theke. Stellt 8 Brüh- und Rohwurstsorten nach Hausrezeptur her, betreut die Reifung von Schinken und Rindfleisch und verarbeitet in der Jagdsaison Wild für 30 bis 40 Jägerinnen und Jäger im Jahr.
Zerlegebetrieb (Profil)
Fleischer mit 6 Jahren am Zerlegeband und in der Feinzerlegung eines EU-zugelassenen Schlacht- und Zerlegebetriebs. Arbeitet nach Ausbeute und Kundenspezifikation an einer Zerlegelinie mit rund 90 Rindervierteln pro Stunde (Leistung der gesamten Linie), dokumentiert die CCP-Kontrollen nach dem HACCP-Konzept des Betriebs und gehört seit 2 Jahren zum Team für die Überprüfung der Reinigung.
Quereinstieg aus der Küche (Berufsziel)
Koch mit 4 Jahren Messerarbeit in einer Küche mit hohem Durchsatz und Belehrung nach § 43 IfSG, sucht einen Ausbildungsplatz als Fleischer, gern verkürzt. Frühe Schichten, Kühlräume und Reinigungspläne gewohnt, seit zwei Jahren täglich ganze Hähnchen und Schweinerücken zerlegt.
Erste Stelle in einer Fleischabteilung (Berufsziel)
Zuverlässiger Mitarbeiter mit zwei Jahren Warenverräumung im Lebensmittelhandel, sucht eine Stelle als Aushilfe in der Fleischabteilung mit Aussicht auf die Ausbildung zum Fleischer. Hebt regelmäßig Kisten bis 25 kg, ist Frühschichten ab 5 Uhr gewohnt, hat die Belehrung nach § 43 IfSG und möchte Verpacken, Theke einräumen und Zerlegen lernen.
Heißt die Stelle in der Anzeige „Metzger/in“ und Sie schreiben „Fleischer“, übernehmen Sie die Bezeichnung der Anzeige in Ihre Kopfzeile. Fleischer/in, Metzger/in und Schlachter/in sind regional verschiedene Namen für denselben Beruf, und Bewerbermanagementsysteme filtern nach dem genauen Wort.

Tätigkeiten als Fleischer/in im Lebenslauf: von schwach zu stark

Die meisten Lebensläufe von Fleischerinnen und Fleischern schreiben die Stellenbeschreibung ab. Die kennt jede Abteilungsleitung auswendig. Mit Tierart, Teilstück, Kilogramm oder Ausbeute wird sie zu Ihrer.

SchwachStark
Fleisch für Kunden geschnitten.Zerlegung von 10 bis 14 Rinderteilstücken pro Woche bis zur Thekenware, 250 bis 300 kg verkaufsfertige Ware pro Tag für eine 7-m-Bedientheke.
Bandsäge und Fleischwolf bedient.Arbeit an Bandsäge, Fleischwolf, Steaker und Aufschnittmaschine, Schutzeinrichtungen zu Schichtbeginn geprüft, Maschinen zweimal pro Schicht zerlegt und gereinigt.
Abteilung sauber gehalten.Reinigungs- und Desinfektionsplan für den Zerlegeraum geführt und Kühlraum-, Theken- und Warentemperaturen viermal täglich dokumentiert; 8 interne Kontrollen in Folge ohne Beanstandung.
Abfall reduziert.Abschriften bei 1,8 % vom Umsatz gehalten (Ziel 3 %), durch Zuschnitt nach Angebotsplanung, First-in-first-out und rechtzeitige Umplanung zu Marinaden und Grillartikeln.
Hackfleisch hergestellt.300 bis 350 kg Hackfleisch pro Woche hergestellt, Temperatur von höchstens 2 °C dokumentiert und Chargen für die Rückverfolgbarkeit erfasst.
Kunden bedient.Rund 40 Kundenwünsche am Tag an der Theke: Steaks nach Wunsch geschnitten, Vorbestellungen für Feiertage angenommen, Bratengröße nach der Zahl der Gäste berechnet.
Theke eingeräumt.Theke mit 300 Artikeln jeden Morgen nach Warenbild eingeräumt, Gewichts- und Preisetiketten vor Öffnung mit dem Wochenangebot abgeglichen.
Wurst gemacht.8 Sorten frische Brat- und Grillwurst nach schriftlicher Rezeptur hergestellt, rund 120 kg pro Woche: Mischen, Füllen, Abdrehen und Allergenkennzeichnung.
Neue Mitarbeiter eingearbeitet.3 Auszubildende in Messerführung, Sicherheit an der Bandsäge und Zerlegung von Teilstücken eingearbeitet; alle drei zerlegen heute selbständig in der Samstagsschicht.
Hygienevorschriften beachtet.Arbeit nach dem HACCP-Konzept des Marktes: CCP-Kontrollen jede Schicht dokumentiert, Kühlkette vom Wareneingang bis zur Theke gehalten und Ware bei Ablauf des Verbrauchsdatums dokumentiert aussortiert.
Übertreiben Sie nicht, was Sie zerlegen können. Die Bewerbung endet in diesem Beruf meist mit einem Probearbeitstag und einem Messer in der Hand. Schreiben Sie Thekenware, wenn das Ihre Erfahrung ist, und dass Sie die Zerlegung von Teilstücken lernen möchten.

Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.

Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.

Meinen Lebenslauf als Fleischer/in erstellen

Kenntnisse für den Lebenslauf als Fleischer/in, die Abteilungsleitungen kennen

Trennen Sie Zerlegung, Maschinen und die Arbeit an der Theke. Eine Abteilungsleitung soll in fünf Sekunden sehen, welche Bereiche Sie abdecken.

  • Zerlegung: Rind, Schwein, Lamm und Geflügel, Grob- und Feinzerlegung, Ausbeinen, Parieren nach Vorgabe, Portionieren, Knochen freilegen, Rollbraten binden, Schmetterlingsschnitt
  • Veredelung und Wurst: Brüh-, Roh- und Kochwurst, frische Bratwurst, Marinaden, Spieße und gefüllte Artikel, Hackfleisch, Pökeln, Räuchern und Reifung, wenn Sie das gemacht haben
  • Maschinen: Bandsäge, Fleischwolf, Mischwolf, Kutter, Füllmaschine, Steaker, Formmaschine für Frikadellen und Burger, Aufschnittmaschine, Vakuumverpackung, Schleifmaschine und Wetzstahl
  • Hygiene: Belehrung nach § 43 IfSG, Hygieneschulung, HACCP und CCP-Dokumentation, Temperaturlisten, Kühlkette, First-in-first-out, Allergen- und Herkunftskennzeichnung, Umgang mit Reinigungs- und Desinfektionsmitteln
  • Abteilung: Thekengestaltung und Warenpräsentation, Ausbeute und Abschriften, Bestellung und Wareneingang, Inventur, Vorbereitung von Angeboten und Feiertagen, Waagen- und Etikettiersysteme
  • Kundschaft: Bedienung und Zuschnitt nach Wunsch, Vorbestellungen, Zubereitungstipps, Verkauf über das ganze Sortiment statt nur eines Artikels
  • Körperliche Anforderungen, die Sie nennen sollten: Frühschichten ab 5 Uhr, Arbeit im Stehen in kühlen Zerlegeräumen und Kühlhäusern, Heben von Kisten mit 25 bis 35 kg

Ausbildung, Meisterbrief und Hygienenachweise für Fleischer/innen

Fleischer/in ist in Deutschland ein anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk: drei Jahre dual in Betrieb und Berufsschule, Abschluss mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Für die selbständige Führung einer Fleischerei ist in der Regel der Meisterbrief nötig, denn das Fleischerhandwerk ist zulassungspflichtig. Wer mit Lebensmitteln arbeitet, braucht vor der ersten Tätigkeit die Belehrung nach § 43 IfSG. Nennen Sie jeden Nachweis mit Jahr.

  • Gesellenprüfung Fleischer/in: der Grundnachweis. Nennen Sie Handwerkskammer und Jahr; eine gute Note oder eine Platzierung im Leistungswettbewerb des Handwerks darf dazu.
  • Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz: Erstbelehrung beim Gesundheitsamt oder einer beauftragten Stelle, danach Folgebelehrungen durch den Arbeitgeber. Nennen Sie das Jahr der Erstbelehrung und der letzten Folgebelehrung.
  • Hygieneschulung nach Lebensmittelhygiene-Verordnung mit HACCP: in Schlacht- und Zerlegebetrieben erwartet und im Handel immer häufiger verlangt. Nennen Sie Dauer und Jahr.
  • Fachverkäufer/in im Lebensmittelhandwerk mit Schwerpunkt Fleischerei: der eigene Ausbildungsberuf für die Theke. Wer ihn hat, bringt Beratung, Warenkunde und Verkauf mit; für die Arbeit am Zerlegetisch zählt die Fleischerausbildung.
  • Unterweisung Arbeitssicherheit an Bandsäge, Fleischwolf und Kutter, dazu Schnittschutz wie Stechschutzschürze und Stechschutzhandschuh. Sägen, Wölfe und nasse Böden machen diese Zeile wertvoll.
  • Aufstiegsfortbildung, wenn Sie so weit sind: Fleischermeister/in (Meisterprüfung vor der Handwerkskammer), Lehrgänge an Fachschulen des Fleischerhandwerks zu Wurstherstellung, Reifung oder Kalkulation. Nennen Sie nur, was Sie abgeschlossen haben.

Noch etwas gehört hierher: wie weit Sie im Handwerk sind. Die Ausbildung dauert drei Jahre, und die Angabe, ab welchem Monat Sie selbständig zerlegt haben, sagt einer Abteilungsleitung mehr als jede Bescheinigung. Für Bewerbungen in Deutschland gilt: Ein Bewerbungsfoto ist üblich, aber freiwillig, Geburtsdatum und Familienstand ebenso. In der Schweiz heißt der Beruf Fleischfachmann/Fleischfachfrau EFZ.

Lebenslauf als Fleischer/in ohne Erfahrung

Fleischabteilungen und Metzgereien suchen ständig Aushilfen, Verpackungskräfte und Auszubildende und bilden die Fleischerinnen und Fleischer aus, die bleiben. Sie bewerben sich für den Einstieg, also schreiben Sie den Lebenslauf dafür.

  1. 1Berufsziel in drei Zeilen: die Stelle, die Sie wollen (Aushilfe in der Fleischabteilung, Ausbildung, Verpackung), Ihre Verfügbarkeit für Frühschichten und Samstage und die Belehrung nach § 43 IfSG, wenn Sie sie haben.
  2. 2Schreiben Sie klar, dass Sie regelmäßig Kisten bis 25 kg heben und eine ganze Schicht in kühlen Räumen arbeiten können. Abteilungsleitungen achten darauf, und fast niemand schreibt es.
  3. 3Jede Messerarbeit zählt: Vorbereitung in der Küche, Aufschnitt an der Wursttheke, Fischtheke, Jagd oder Hausschlachtung. Beschreiben Sie das tatsächliche Schneiden, nicht die Stellenbezeichnung.
  4. 4Die Belehrung nach § 43 IfSG gehört weit nach oben. Sie kostet wenig und nimmt dem Betrieb eine Hürde bei der Einstellung.
  5. 5Belege für Zuverlässigkeit: Monate beim selben Arbeitgeber, Frühschichten, eine Übernahme nach der Probezeit, ein gutes Arbeitszeugnis. Zerlegeräume beginnen früh, und viele Auszubildende brechen ab, weil der frühe Arbeitsbeginn nicht zu ihnen passt.
  6. 6Schreiben Sie, dass Sie das Handwerk lernen und bleiben wollen. Die Fluktuation ist das Problem der Abteilung, und wer „Ausbildung“ schreibt, wird anders gelesen als jemand, der „irgendeine Stelle“ sucht.
Küchenerfahrung für den Zerlegeraum umgeschrieben
15 bis 20 ganze Hähnchen und 3 Schweinerücken pro Schicht für ein Restaurant mit 120 Plätzen zerlegt, Messer täglich geschliffen und nach schriftlicher Vorbereitungsliste mit morgendlicher Temperaturkontrolle der Kühlräume gearbeitet.
Lager oder Warenverräumung
2 Jahre Frühschichten ab 4:30 Uhr in der Warenverräumung eines Supermarkts, nach der Probezeit unbefristet übernommen, Ware nach First-in-first-out rotiert und Kisten bis 25 kg über ganze 8-Stunden-Schichten gehoben.
Jagd oder Hausschlachtung
Mit Jagdschein 6 bis 8 Rehe pro Saison für Familie und Nachbarn aus der Decke geschlagen, zerlegt, ausgebeint und zu Hackfleisch verarbeitet, alles vakuumiert, etikettiert und datiert.

Aufbau, Länge und Begriffe aus der Stellenanzeige

  • Eine Seite. Zwei Seiten nur, wenn Sie seit vielen Jahren eine Abteilung oder Filiale führen.
  • Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso.
  • Schlicht und einspaltig, einfache Überschriften. Große Handelsketten sortieren mit Bewerbermanagementsystemen, und Spalten oder Symbole kommen dort durcheinander an.
  • Setzen Sie Ihre Verfügbarkeit weit nach oben: Frühschichten, Samstage, die Wochen vor Ostern und Weihnachten und die Grillsaison. Das sind die umsatzstärksten Zeiten in diesem Bereich.
  • Nennen Sie die Maschinen beim Namen. Bandsäge, Fleischwolf, Kutter und Vakuumverpackung sind Suchbegriffe, „geschickt mit Werkzeug“ ist keiner.
  • Wenn Sie sich bei Zerlegebetrieben und im Handel bewerben, halten Sie zwei Fassungen bereit. Zerlegebetriebe wollen Ausbeute, Bandgeschwindigkeit, HACCP und CCP-Dokumentation. Märkte und Metzgereien wollen Theke, Beratung und Abschriften.
In der Anzeige stehtIn Ihren Lebenslauf
Zerlegung von TeilstückenZerlegt Rinderschulter, Hochrippe, Roastbeef und Keule sowie ganze Schweinerücken bis zur Thekenware
Einhaltung der HygienestandardsDokumentierter Reinigungsplan für den Zerlegeraum, Maschinen zweimal pro Schicht zerlegt und gereinigt, Temperaturkontrolle viermal täglich
Verantwortung für Abschriften und WarenverlusteAbschriften bei 1,8 % vom Umsatz gehalten (Ziel 3 %) durch First-in-first-out und Zuschnitt nach Angebotsplanung
Kundenberatung an der BedienthekeRund 40 Zuschnitte und Vorbestellungen am Tag, einschließlich Festtagsbraten und Mengenberatung
Belehrung nach § 43 IfSG erforderlichBelehrung nach § 43 IfSG (2017, Folgebelehrung 2025), Hygieneschulung mit HACCP

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Fleischer/in?

Beginnen Sie mit einem dreizeiligen Profil mit Berufsjahren, dem, was Sie zerlegen, Ihrer Tagesmenge und einer Zahl wie Abschriften oder Ausbeute. Geben Sie jeder Stelle 3 bis 5 Stichpunkte mit Tierart, Teilstück, Kilogramm oder Prozent. Ergänzen Sie einen Block mit Gesellenprüfung, Belehrung nach § 43 IfSG und Hygieneschulung, eine Kenntnisliste nach Zerlegung, Maschinen und Hygiene, und bleiben Sie bei einer Seite.

Was ist ein gutes Berufsziel im Lebenslauf als Fleischer/in?

Schreiben Sie eines nur, wenn Sie neu im Beruf sind. Nennen Sie die Stelle, die Sie wollen (Aushilfe in der Fleischabteilung, Ausbildung zur/zum Fleischer/in), Ihre Verfügbarkeit für Frühschichten ab 5 Uhr und Samstage, die Belehrung nach § 43 IfSG und die Messerarbeit, die Sie schon gemacht haben. Zum Beispiel ein Koch mit vier Jahren Messerarbeit, der seit zwei Jahren täglich Hähnchen und Schweinerücken zerlegt und einen Ausbildungsplatz sucht. Ab einem Jahr Zerlegeerfahrung schreiben Sie ein Profil.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Fleischer/in?

Zerlegung (Grob- und Feinzerlegung nach Tierart, Ausbeinen, Parieren, Portionieren), Maschinen beim Namen (Bandsäge, Fleischwolf, Kutter, Steaker, Aufschnittmaschine, Vakuumverpackung), Wurstherstellung, Hygiene (§ 43 IfSG, HACCP, Temperaturlisten, First-in-first-out) und Abteilungsarbeit (Theke, Abschriften, Bestellung, Vorbestellungen). Nennen Sie auch das Messerschleifen; Abteilungsleitungen merken, wenn es fehlt.

Was macht ein/e Fleischer/in, für die Tätigkeitsbeschreibung im Lebenslauf?

Ware annehmen und prüfen, Teilstücke bis zur Thekenware zerlegen, ausbeinen und nach Vorgabe parieren, Hackfleisch, Wurst und veredelte Artikel wie Spieße und Marinaden herstellen, wiegen, etikettieren und die Theke einräumen, Kundschaft bedienen, Kühlraum- und Warentemperaturen dokumentieren und Sägen, Wölfe und Flächen reinigen und desinfizieren. Schreiben Sie das mit Ihren eigenen Zahlen, statt die Liste abzuschreiben.

Bekomme ich ohne Erfahrung eine Stelle als Fleischer/in?

Ja, meist als Aushilfe in der Fleischabteilung, in der Verpackung oder als Auszubildende/r. Betriebe bilden aus, weil Fachkräfte fehlen. Schreiben Sie die Belehrung nach § 43 IfSG, Ihre Verfügbarkeit für Frühschichten, dass Sie regelmäßig Kisten bis 25 kg heben können, und jede Messerarbeit aus Küche, Wursttheke oder Jagd in den Lebenslauf, und sagen Sie klar, dass Sie die Ausbildung wollen und bleiben möchten.

Brauchen Fleischer/innen eine Ausbildung oder einen Nachweis?

Als angelernte Kraft können Sie ohne Ausbildung arbeiten; für die Arbeit mit Lebensmitteln brauchen Sie aber vor dem ersten Arbeitstag die Belehrung nach § 43 IfSG. Die dreijährige Ausbildung mit Gesellenprüfung ist der übliche Weg und bringt Sie bei Bezahlung und Auswahl nach oben. Wer eine eigene Fleischerei führen will, braucht in der Regel den Meisterbrief.

Wie lang sollte der Lebenslauf als Fleischer/in sein?

Eine Seite. Zwei nur, wenn Sie viele Jahre Fleischabteilungen oder Filialen geführt haben und Platz für Personal- und Ertragszahlen brauchen. Beschreiben Sie die letzten zwei oder drei Stellen ausführlich und kürzen Sie ältere auf Bezeichnung, Betrieb und Zeitraum.

Gehören Ausbeute oder Abschriften in den Lebenslauf?

Ja, wenn Sie sie kennen. Über Ausbeute und Abschriften verdient oder verliert eine Fleischabteilung Geld, und fast niemand nennt sie. Schon eine ungefähre Zahl mit dem Ziel daneben, etwa Abschriften bei 1,8 % bei einem Ziel von 3 %, zeigt der Abteilungsleitung, dass Sie die wirtschaftliche Seite des Zuschnitts verstehen.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.