Lebenslauf für die Gemüseernte: Beispiel und Anleitung
Ein Lebenslauf für die Gemüseernte bringt Ihnen die Stelle, wenn er die Kulturen nennt, die Sie geerntet haben, Ihre Leistung (Kisten pro Stunde, Kilo pro Tag), Ihre Unterweisungen zu Hygiene und Pflanzenschutz und die Monate, in denen Sie verfügbar sind. Unten finden Sie ein vollständiges Muster, dazu Profiltexte, Berufsziele, Stichpunkte, Kenntnisse und eine Version für die erste Saison.
Lebenslauf-Muster für die Gemüseernte
Dieses Muster ist für eine Erntehelferin mit zehn Saisons Erfahrung, die inzwischen eine kleine Kolonne führt. Name und Betriebe sind erfunden. Behalten Sie den Aufbau und setzen Sie Ihre eigenen Kulturen, Leistungen, Geräte und Saisons ein.
Agnieszka Wójcik
Erntehelferin Gemüse / Kolonnenführerin Ernte
Mutterstadt · 0157 555 0158 · a.wojcik@beispiel.de
Profil
Erntehelferin mit 10 Saisons in Salat, Kohl, Fruchtgemüse, Spargel und Erdbeeren: Eissalat, Romana, Brokkoli, Kohlrabi, Zucchini, Spargel und Erdbeeren. Schneidet an der Salat-Erntemaschine 250 bis 300 Köpfe pro Stunde bei einer Teamvorgabe von 220, mit 98 % ohne Beanstandung bei der Qualitätskontrolle im Kühlhaus. Führt eine Kolonne von 14 Personen, hat aktuelle Unterweisungen zu Pflanzenschutz und Erntehygiene und arbeitet die ganze Saison von März bis November, im Winter in der Aufbereitung von Lagergemüse.
Berufserfahrung
Kolonnenführerin Ernte · Gemüsebaubetrieb mit Salat, Brokkoli und Kohlrabi (600 ha, Lieferant für den Lebensmitteleinzelhandel), Vorderpfalz
März bis November seit 2022 (5 Saisons), im Winter Aufbereitung von Lagergemüse
- Führung einer Kolonne von 14 Personen in der Ernte von Eissalat, Romana und Brokkoli, 2.500 bis 3.000 Kisten am Tag bei 98 % ohne Beanstandung in der Qualitätskontrolle im Kühlhaus.
- Nacharbeit wegen Putzfehlern innerhalb einer Saison von rund 6 % auf unter 2 % gesenkt, durch eine 10-minütige Vorführung des Qualitätsstandards zu Beginn jedes Feldes.
- Akkordzählung und Stunden der Kolonne erfasst und die Liste täglich an den Vorarbeiter übergeben, in drei Saisons ohne Streit um die Abrechnung.
- Sicherheits- und Hygienerundgang vor Arbeitsbeginn durchgeführt: Handwaschstationen, Trinkwasser, Schatten für Pausen und Umgang mit Erntemessern.
- 22 neue Saisonkräfte in Schnitthöhe, Kistenpacken, Hygieneregeln und im Erkennen von Verunreinigungen auf dem Feld eingearbeitet, inklusive Erntestopp in solchen Fällen.
Erntehelferin und Packerin · Gemüsebaubetrieb mit Mischkulturen (350 ha, Großhandel und Wochenmärkte), Vorderpfalz
April bis November, 2018 bis 2021 (4 Saisons)
- Zucchini, Kohlrabi, Weißkohl und Paprika von Hand geerntet und auf dem Feld sortiert, je nach Kultur und Ertrag 600 bis 900 kg am Tag.
- Über 200 Kisten am Tag am Packwagen auf dem Feld verpackt und etikettiert, Stückzahl, Größensortierung und Kistengewicht auf 200 g genau nach Vorgabe des Abnehmers.
- In der Hauptsaison im Mai und Juni 10 bis 12 kg Erdbeeren pro Stunde gepflückt, mit weniger als 1 % Aussortierung an der Kontrollstelle.
- In der Hauptsaison bis zu 60 Stunden pro Woche gearbeitet, vier Saisons in Folge bis zum Ende und jedes Jahr wieder eingestellt.
Saisonarbeitskraft · Spargel- und Gemüsebetrieb mit Tomaten im Gewächshaus, Schwetzingen
März bis November 2017 (1 Saison)
- Spargel von Hand auf einer eigenen Parzelle von rund 2,5 ha gestochen, im Schnitt 90 bis 110 kg am Tag über 9 Wochen bis zum traditionellen Ende der Spargelsaison am 24. Juni (Johannistag).
- Tomaten im Gewächshaus ausgegeizt, an der Schnur hochgeleitet und geerntet, 3 bis 4 Reihen am Tag.
Ausbildung
Abitur (Matura)
Allgemeinbildendes Lyzeum, Zamość (Polen), 2016
Zertifikate
- Unterweisung Arbeitsschutz und Wiederbetretungsfristen nach Pflanzenschutz (Betrieb, jährlich, aktuell 2026)
- Hygieneschulung nach GLOBALG.A.P. und QS (Betrieb), 2026
- Staplerschein nach DGUV Grundsatz 308-001 (Gegengewichtsstapler), mit schriftlicher Beauftragung durch den Betrieb, 2025
- Erste-Hilfe-Kurs (9 UE), 2026
Kenntnisse
Worauf Betriebe, Vorarbeiter und Vermittlungen achten
In der Feldarbeit stellt meist der Betrieb selbst, ein Vorarbeiter oder eine Vermittlung ein, oft direkt vor Ort. Sie wollen vier Antworten, und zwar schnell.
- Welche Kulturen haben Sie geerntet? Salat, Brokkoli, Kohl, Spargel, Gurken, Erdbeeren und Gewächshausarbeit verlangen verschiedene Fertigkeiten, Werkzeuge und Qualitätsregeln. Nennen Sie sie.
- Wie schnell und in welcher Qualität? Kisten pro Stunde, Kilo pro Tag, Steigen pro Stunde. Nennen Sie dazu eine Qualitätszahl wie den Anteil ohne Beanstandung oder die Aussortierung, denn Tempo mit Nacharbeit ist nichts wert.
- Dürfen Sie arbeiten und bleiben Sie die ganze Saison? Nennen Sie die Monate, in denen Sie verfügbar sind, ob Sie zwischen Anbauregionen wechseln und dass Ihre Papiere in Ordnung sind. Wer die Staatsangehörigkeit eines EU- oder EWR-Staates oder der Schweiz hat, braucht keine Arbeitserlaubnis; für andere Staaten gibt es eigene Wege, etwa Vermittlungsabsprachen der Bundesagentur für Arbeit. Viele Saisonkräfte arbeiten als kurzfristig Beschäftigte, also höchstens drei Monate oder 70 Arbeitstage im Kalenderjahr. Am meisten klagen Vorarbeiter über Leute, die mitten in der Hauptsaison gehen.
- Arbeiten Sie sicher und sind Sie unterwiesen? Aktuelle Unterweisung zu Pflanzenschutz und Wiederbetretungsfristen, Erntehygiene, Hitzeschutz und sicherer Umgang mit dem Messer. Betriebe werden darauf auditiert, und unterwiesene Kräfte sparen ihnen Zeit.
“Sagen Sie mir die Kultur, die Leistung und ob Sie die Saison zu Ende machen. Wenn Sie eine Kolonne geführt oder neue Erntehelfer eingearbeitet haben, schreiben Sie das zuerst, denn ich brauche immer jemanden, der am ersten Tag auf dem Feld den Standard vorgibt.”
Profil und Berufsziel: Beispiele
Zwei oder drei Zeilen. Zuerst die Kulturen, dann die Leistung, dann die Verfügbarkeit. Ein Profil, wenn Sie schon geerntet haben, ein Berufsziel, wenn es Ihre erste Saison ist.
Erntehelferin mit 6 Saisons in der Salaternte, schneidet 250 bis 290 Köpfe Romana pro Stunde bei einer Teamvorgabe von 220 und 97 % ohne Beanstandung in der Qualitätskontrolle. Arbeitet die ganze Saison von März bis November und im Winter im Gewächshaus. Unterweisungen zu Pflanzenschutz und Hygiene aktuell.
Erntehelfer mit 4 Saisons in Erdbeeren und Himbeeren, im Schnitt 10 bis 12 kg Erdbeeren pro Stunde in der Hauptsaison, mit weniger als 1 % Aussortierung. Unterwiesen in Erntehygiene und Händewaschen, im Mai und Juni bis zu 60 Stunden pro Woche gearbeitet und jede Saison bis zum Ende geblieben.
Kolonnenführerin in der Salaternte mit einer Kolonne von 14 Personen und 2.500 bis 3.000 Kisten am Tag. Nacharbeit wegen Putzfehlern in einer Saison von 6 % auf unter 2 % gesenkt und 22 neue Saisonkräfte eingearbeitet. Führt die Akkordzählung, in drei Saisons ohne Streit um die Abrechnung.
Zuverlässige Arbeitskraft sucht eine Saisonstelle in der Gemüseernte. Gewohnt an 10-Stunden-Tage im Freien bei Hitze, ständiges Bücken, Heben von Kisten bis 20 kg und Arbeitsbeginn um 5 Uhr. Verfügbar für die ganze Saison, mit eigenem Auto für die Anfahrt zum Feld. Bereit für die Unterweisungen zu Pflanzenschutz und Hygiene bei Arbeitsbeginn.
Bauhelfer mit 3 Jahren körperlicher Arbeit im Freien sucht den Einstieg in die Gemüseernte. Gewohnt an 10-Stunden-Tage, Handwerkzeug und Arbeit nach Leistungsvorgabe, in 3 Jahren ohne Arbeitsunfall. Sucht eine Stelle für die ganze Saison mit der Aussicht, später eine Kolonne zu führen.
Stichpunkte für die Gemüseernte zum Übernehmen
Ein Stichpunkt pro Tätigkeit, die Sie wirklich machen, jeder mit einer Zahl. Nehmen Sie die passenden zu Ihren Kulturen und ändern Sie die Zahlen.
Eissalat und Romana an der Erntemaschine geschnitten und verpackt, 250 bis 300 Köpfe pro Stunde bei einer Teamvorgabe von 220, mit Schnitthöhe und Putzen nach Vorgabe des Abnehmers.
Zucchini, Kohlrabi und Weißkohl von Hand geerntet, je nach Kultur 600 bis 900 kg am Tag, beschädigte und zu kleine Ware direkt auf dem Feld aussortiert.
In den Wochen der Hauptsaison 10 bis 12 kg Erdbeeren pro Stunde gepflückt, mit weniger als 1 % Aussortierung an der Kontrollstelle.
Spargel über eine Saison von 9 Wochen von Hand gestochen, 90 bis 110 kg am Tag, auf einer eigenen Parzelle von rund 2,5 ha im täglichen Durchgang.
Über 200 Kisten am Tag am Packwagen verpackt und etikettiert, Stückzahl, Größensortierung und Kistengewicht auf 200 g genau nach Vorgabe.
Über eine ganze Saison 98 % ohne Beanstandung in der Qualitätskontrolle im Kühlhaus, Nacharbeit nach einer Auffrischung des Standards zur Saisonmitte unter 2 %.
Hygieneregeln auf dem Feld eingehalten (Händewaschen, Handschuhwechsel, Reinigung von Messern und Kisten); 3 Verunreinigungen gemeldet, die zum Erntestopp im betroffenen Feldstück führten.
Auf Erntemaschine und Erntebühne gearbeitet, Erntemesser täglich geschliffen und gepflegt und am Kühlhaus 20 bis 30 Paletten am Tag mit dem Gegengewichtsstapler verladen.
Kolonne von 14 Personen geführt, Reihen zugeteilt, Akkordzählung und Stunden erfasst und 22 neue Saisonkräfte in Schnittqualität und Sicherheitsregeln eingearbeitet.
In der Haupternte bis zu 60 Stunden pro Woche gearbeitet, vier Saisons in Folge bis zum Ende und jedes Jahr wieder eingestellt.
Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.
Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.
Kenntnisse für den Lebenslauf in der Gemüseernte
Acht bis zwölf Zeilen. Zuerst Kulturen und praktische Fertigkeiten, dann Unterweisungen, dann die körperlichen und praktischen Fakten, die ein Vorarbeiter braucht.
- Die Kulturen, die Sie geerntet haben, einzeln genannt. Das ist die nützlichste Zeile auf der Seite.
- Erntemethode: Schneiden, Brechen, Pflücken, Stechen, Roden oder maschinengestützt auf Erntemaschine, Erntebühne oder Gurkenflieger.
- Werkzeuge: Erntemesser, Schere, Spargelmesser, Grabegabel, und wie Sie sie pflegen.
- Verpacken auf dem Feld: Stückzahl, Größensortierung, Kistengewicht, Etikettieren und Stapeln auf der Palette.
- Qualitätsurteil: was der Abnehmer zurückweist, und Krankheiten, Fraßschäden und Sonnenbrand auf dem Feld erkennen.
- Erntehygiene: Händewaschen, Handschuhe, kein Schmuck, Reinigung von Werkzeug und Kisten, Meldung von Verunreinigungen.
- Pflanzenschutz: Unterweisung zu Wiederbetretungsfristen und die Hinweise des Betriebs auf behandelte Flächen beachten.
- Hitzeschutz: Trinken, Schatten, Pausen und Anzeichen von Hitzeerkrankungen bei sich und anderen erkennen.
- Geräte: Stapler, Traktor, Quad, Beregnungsrohre umsetzen, Erntemaschine und Erntebühne.
- Arbeit in der Kolonne: Führen, Einarbeiten, Akkordzählung, Übersetzen zwischen deutsch-, polnisch- oder rumänischsprachigen Kolleginnen und Kollegen.
- Körperliche Fakten, klar gesagt: Heben von Kisten bis 20 kg, Bücken und Knien die ganze Schicht, Arbeitsbeginn um 5 Uhr, 10-Stunden-Tage.
- Praktische Fakten: eigenes Fahrzeug für die Anfahrt zum Feld, Bereitschaft zum Wechsel zwischen Anbauregionen, Verfügbarkeit für die ganze Saison.
Unterweisungen zu Hygiene und Pflanzenschutz, die in den Lebenslauf gehören
Für die Gemüseernte braucht man in Deutschland keinen Schein, aber Betriebe werden zu Unterweisungen ihrer Beschäftigten auditiert, und wer schon unterwiesen ist, spart ihnen Papierkram. Nennen Sie nur, was Sie wirklich absolviert haben.
- Unterweisung im Arbeitsschutz: Der Arbeitgeber muss vor Arbeitsbeginn und danach regelmäßig unterweisen, auch zu Pflanzenschutz und Wiederbetretungsfristen behandelter Flächen. Schreiben Sie das Jahr der letzten Unterweisung dazu.
- Hygieneschulung in der Ernte, vom Betrieb durchgeführt, oft verbunden mit GLOBALG.A.P., QS oder den Vorgaben eines Abnehmers. Nennen Sie sie so, wie sie auf Ihrer Bescheinigung heißt.
- Hygiene auf dem Feld und Hitzeschutz: Hitze bei Arbeit im Freien gehört in die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs, die Unterweisung kommt vom Arbeitgeber. Schreiben Sie „Unterweisung Hitzeschutz (Betrieb)“ mit Jahr.
- Erste-Hilfe-Kurs (9 UE), etwa bei DRK, Johannitern, Maltesern oder ASB. Nützlich auf abgelegenen Feldern und ein Plus für Kolonnenführung.
- Staplerschein nach DGUV Grundsatz 308-001 und schriftliche Beauftragung durch den Betrieb. Nennen Sie Staplerart und Jahr.
- Der Sachkundenachweis Pflanzenschutz, wenn Sie Pflanzenschutzmittel ansetzen oder ausbringen. Das ist eine andere Tätigkeit als die Ernte und verlangt einen echten Nachweis. Wenn Sie ihn nicht haben, deuten Sie nichts an.
- Ein Führerschein mit Angabe der Klasse, wenn Sie den Teambus oder Geräte auf öffentlichen Straßen fahren; für den Traktor Klasse L (in B enthalten) oder T.
Lebenslauf für die Gemüseernte ohne Erfahrung
Betriebe stellen jedes Jahr Saisonkräfte ohne Erfahrung ein, und der Lebenslauf muss nur drei Dinge belegen: dass Sie die körperliche Arbeit schaffen, dass Sie die ganze Saison bleiben und dass Sie zum Feld kommen.
- 1Schreiben Sie „Erntehelfer/in Gemüse“ oder die Bezeichnung aus der Anzeige unter Ihren Namen, nicht Ihre alte Berufsbezeichnung.
- 2Schreiben Sie ein Berufsziel mit zwei Zeilen zur körperlichen Realität: Hitze, Bücken, Heben, früher Arbeitsbeginn und wie viele Monate Sie arbeiten können.
- 3Holen Sie die körperliche Arbeit aus jeder bisherigen Stelle heraus: Bau, Garten- und Landschaftsbau, Umzüge, Lager, Gastronomie, Reinigung. Nennen Sie zu jeder eine Zahl.
- 4Ergänzen Sie alles, was Sie selbst angebaut oder geerntet haben, auch einen Gemüsegarten, den Hof der Familie oder einen Gemeinschaftsgarten. Das zählt, und Vorarbeiter lesen es als echtes Interesse.
- 5Nennen Sie Ihre Anfahrt. „Eigenes Auto, um 5 Uhr am Feld“ räumt den ersten Einwand eines Vorarbeiters aus.
- 6Schreiben Sie, dass Sie bereit sind, bei Arbeitsbeginn die Unterweisungen zu Pflanzenschutz und Hygiene zu machen. Das zeigt, dass Sie wissen, dass es diese Regeln gibt.
- 7Eine Seite, schlichter Aufbau; ein Foto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig. Wenn der Betrieb oder die Vermittlung Bewerbungen vor Ort annimmt, bringen Sie zwei ausgedruckte Exemplare mit und seien Sie bereit, am nächsten Morgen anzufangen.
Das ganze Jahr in 10-Stunden-Schichten im Freien gearbeitet, von Frost bis über 35 °C, Heben und Tragen von Lasten bis 30 kg, in 3 Jahren ohne Arbeitsunfall.
Über 200 Kartons pro Schicht nach Stückzahl- und Gewichtsvorgabe verpackt und palettiert, 99 % ohne Beanstandung bei Kontrollen über 18 Monate.
Gemüse für eine Küche mit 200 Essen am Tag vorbereitet, Ware nach dem First-in-first-out-Prinzip rotiert und Hygieneregeln mit Belehrung nach § 43 IfSG eingehalten; amtliche Lebensmittelkontrolle ohne Beanstandung.
Sechs Jahre lang einen 1.000 m² großen Gemüsegarten der Familie bewirtschaftet: Tomaten, Paprika, Kürbis, Bohnen und Kartoffeln, vom Pflanzen über Jäten und Gießen bis zur Ernte von Hand.
Aufbau, Saisonlücken und die richtigen Begriffe
- Eine Seite. Dieser Lebenslauf wird oft im Stehen gelesen, neben dem Teambus oder im Hofbüro.
- Reihenfolge: Kopf mit gewünschter Bezeichnung, Berufsziel oder Profil, Kulturen und Kenntnisse, Berufserfahrung, Unterweisungen, Schulbildung. Die Kulturen stehen weit oben, weil danach zuerst gefragt wird.
- Saisonlücken sind in dieser Arbeit normal und brauchen keine Entschuldigung. Datieren Sie jede Station mit Monaten, zum Beispiel „April bis November, 2018 bis 2021 (4 Saisons)“, damit eine Reihe kurzer Stellen als durchgehender Berufsweg erkennbar ist.
- Wenn Sie über eine Vermittlung gearbeitet haben, nennen Sie die Vermittlung und die Betriebe, denn Vorarbeiter kennen beide.
- Wenn Sie in mehr als einer Anbauregion arbeiten, schreiben Sie das. „Spargel in Beelitz April bis Juni, Gurken im Spreewald Juli bis September“ zeigt einem Betrieb, dass Sie lange verfügbar sind.
- Deutsche Gepflogenheiten: Ein Foto ist üblich, aber freiwillig, Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Wenn Sie eine Arbeitserlaubnis brauchen und haben, genügt eine Zeile „Arbeitserlaubnis für Deutschland vorhanden“; keine Ausweis- oder Visanummern.
- Ein zweisprachiger Lebenslauf lohnt sich, wenn im Betrieb mehrere Sprachen gesprochen werden. Halten Sie die deutsche Version einspaltig und schlicht und bieten Sie auf Wunsch eine Kopie auf Polnisch oder Rumänisch an.
- PDF oder eine saubere gedruckte Seite. Einfacher Dateiname: Vorname-Nachname-Erntehelfer.pdf.
- Für Österreich und die Schweiz: Die Stelle heißt dort ebenfalls meist Erntehelfer/in, und Kulturen und Leistung zählen genauso.
Begriffe aus der Anzeige, die Sie übernehmen, wenn sie zutreffen: Handernte, Verpacken auf dem Feld, Kiste, Steige, Akkord, Schnittqualität, Größensortierung, Aussortierung, Erntehygiene, GLOBALG.A.P., QS, Wiederbetretungsfrist, Hitzeschutz, Kolonnenführer/in, Saison, Haupternte, Stapler, Traktor, Beregnung.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf für die Gemüseernte?
Setzen Sie die Bezeichnung aus der Anzeige unter Ihren Namen, dann zwei Zeilen mit den Kulturen, die Sie geerntet haben, Ihrer Leistung und Ihrer Verfügbarkeit. Kulturen und Kenntnisse stehen über der Berufserfahrung, dann Stichpunkte mit Zahlen: Kisten pro Stunde, Kilo pro Tag, Anteil ohne Beanstandung, Zahl der Saisons. Eine Seite, schlichter Aufbau.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Erntehelfer/in?
Die geernteten Kulturen mit Namen, Erntemethode und Werkzeug, Verpacken und Sortieren auf dem Feld, Qualitätsurteil, dazu die Unterweisungen zu Pflanzenschutz und Wiederbetretungsfristen, Erntehygiene und Hitzeschutz. Nennen Sie die körperlichen Fakten klar, etwa Heben von Kisten bis 20 kg und 10-Stunden-Tage bei Hitze.
Wie finde ich ohne Erfahrung eine Stelle in der Gemüseernte?
Bewerben Sie sich direkt beim Betrieb oder über eine Vermittlung mit einem einseitigen Lebenslauf, der mit körperlicher Arbeit und Verfügbarkeit beginnt. Machen Sie aus Bau, Garten- und Landschaftsbau, Lager oder Gastronomie Stichpunkte mit Zahlen, ergänzen Sie eigenen Anbau im Garten oder auf dem Hof der Familie und schreiben Sie, dass Sie um 5 Uhr am Feld sein können.
Schaden Saisonlücken im Lebenslauf für die Landwirtschaft?
Nein. Saisonarbeit ist in dieser Branche normal, und Vorarbeiter rechnen damit. Datieren Sie jede Station mit Monaten und Jahren und zählen Sie die Saisons. Wenn Sie den Kulturen durch mehrere Regionen folgen, nennen Sie beide Regionen mit ihren Monaten, denn lange Verfügbarkeit ist ein Vorteil bei der Einstellung.
Welche Nachweise brauche ich als Erntehelfer/in in der Gemüseernte?
Für die Ernte selbst keinen, aber der Betrieb muss Sie im Arbeitsschutz unterweisen, auch zu Pflanzenschutz und Wiederbetretungsfristen, und Abnehmer verlangen oft eine Hygieneschulung. Nennen Sie, was der Betrieb durchgeführt hat, mit Jahr. Pflanzenschutzmittel ansetzen oder ausbringen ist eine andere Tätigkeit und verlangt den Sachkundenachweis Pflanzenschutz.
Wie gebe ich meine Leistung an, wenn der Betrieb sie nicht erfasst hat?
Nehmen Sie, was der Betrieb gezählt hat: Kisten der Kolonne pro Tag geteilt durch die Zahl der Leute, verpackte Kisten, gestochene Kilo oder geschaffte Reihen. Wenn nichts gezählt wurde, nennen Sie die ehrliche Spanne, in der Sie gearbeitet haben, und die Vorgabe des Teams, damit die Zahl einen Bezug hat.
Wie lang sollte ein Lebenslauf für die Gemüseernte sein?
Eine Seite. Auch zehn Saisons passen gut darauf, wenn Sie wiederkehrende Saisons beim selben Betrieb in einem Eintrag mit den Jahren und den Monaten pro Jahr zusammenfassen.
Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?
Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.