Lebenslauf für Lkw-Fahrer/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in führt zum Gespräch, wenn das obere Drittel Ihre Führerscheinklassen mit Schlüsselzahl 95 und gegebenenfalls ADR-Schein zeigt, die Aufbauten, die Sie gefahren sind (Plane, Kühlauflieger, Pritsche, Tank), Ihre Kilometer und Verkehrsart und eine saubere Bilanz: kein selbstverschuldeter Unfall, Straßenkontrollen ohne Beanstandung, kein Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten. Unten finden Sie ein vollständiges Muster zum Übernehmen, dann Profiltexte, Stichpunkte, Kenntnisse und eine Version für den Einstieg.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Berufskraftfahrer/innen (Führerschein CE)

Dieses Muster gehört zu einem Fahrer mit acht Jahren im gewerblichen Güterverkehr, sechs davon mit Klasse CE. Er hat im Getränkevertrieb mit einem Lkw der Klasse C angefangen, ist danach im internationalen Fernverkehr mit Kühlauflieger gefahren und fährt heute Sattelzug mit Planenauflieger im Regionalverkehr bis in die Benelux-Länder. Name und Speditionen sind erfunden. Übernehmen Sie den Aufbau und setzen Sie Ihre eigenen Führerscheindaten, Fahrzeuge, Kilometer und Sicherheitszahlen ein.

Sven Brinkmann

Berufskraftfahrer (Führerschein CE, Schlüsselzahl 95, ADR)

Bielefeld · 0521 555 0182 · sven.brinkmann@beispiel.de · Führerschein C und CE mit Schlüsselzahl 95 · ADR-Schein Basis und Tank · Fahrerkarte gültig bis 03/2028

Profil

Berufskraftfahrer mit 8 Jahren im gewerblichen Güterverkehr, davon 6 Jahre im Sattelzug mit Planen- und Kühlauflieger im Regional- und internationalen Fernverkehr. Rund 800.000 km ohne selbstverschuldeten Unfall, kein Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten und 11 Straßenkontrollen ohne Beanstandung. ADR-Schulungsbescheinigung mit Basiskurs und Aufbaukurs Tank, Staplerschein. Sicher mit digitalem Tachografen, Telematik-Apps, Aufliegertausch und Entladung an der Rampe.

Berufserfahrung

Berufskraftfahrer im Regionalverkehr (Planenauflieger) · Mittelständische Spedition im Teil- und Komplettladungsverkehr (rund 250 Sattelzugmaschinen), Gütersloh

09/2022 – heute

  • Touren in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und den Benelux-Ländern mit 2.200 bis 2.600 km pro Woche im Sattelzug mit 13,6-m-Planenauflieger, jedes Wochenende zu Hause.
  • 98,6 % der Ladungen in 4 Jahren pünktlich zugestellt (rund 1.900 Ladungen); Standzeiten an der Rampe bei jedem verspäteten Entladetermin korrekt dokumentiert und abgerechnet.
  • Kein selbstverschuldeter Unfall und 6 Kontrollen durch Polizei und Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) ohne Beanstandung seit 2022.
  • Durchschnittsverbrauch von 27,5 l/100 km bei einem Flottenschnitt von 29,8 l, durch Tempomat, Leerlaufanteil unter 10 % und den Tankplan der Spedition.
  • Über 40 Gefahrguttransporte der ADR-Klassen 3 (entzündbare flüssige Stoffe) und 8 (ätzende Stoffe) mit korrekter Kennzeichnung, orangefarbenen Warntafeln und vollständigen Beförderungspapieren.

Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr (Kühlauflieger) · Spedition für temperaturgeführte Lebensmittel (Obst, Gemüse, Tiefkühlware)

03/2020 – 08/2022

  • Fernverkehr als Einzelfahrer in 9 EU-Ländern mit rund 125.000 km im Jahr, Transport von Obst, Gemüse, Fleisch und Tiefkühlware unter Temperaturführung.
  • Solltemperatur und Vorkühlung bei jeder Ladung protokolliert, Ausdrucke des Temperaturschreibers vollständig; in zweieinhalb Jahren keine Reklamation wegen Temperatur.
  • Rund 300 Entladungen an Zentrallagern des Lebensmittelhandels mit festen Zeitfenstern; insgesamt 4 Termine verpasst, alle wetterbedingt und frühzeitig gemeldet.
  • 5 Straßenkontrollen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ohne Beanstandung; tägliche Abfahrtkontrolle und Kontrolle nach Fahrtende, Lenk- und Ruhezeiten per Fahrerkarte eingehalten.

Berufskraftfahrer im Getränkevertrieb (Klasse C) · Regionaler Getränkegroßhandel

06/2018 – 02/2020

  • Auslieferung mit einem 18-Tonnen-Lkw mit Ladebordwand auf einer Tour mit 14 bis 18 Stopps am Tag an Gastronomie, Getränkemärkte und Kioske.
  • Entladen von 8 bis 10 Tonnen am Tag mit Sackkarre, Hubwagen und Ladebordwand, ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall.
  • Abrechnung von Lieferscheinen und Leergut sowie Barinkasso von rund 4.000 € am Tag, in 21 Monaten ohne Kassendifferenz.
  • Anfang 2020 Führerschein Klasse CE über das Qualifizierungsprogramm des Arbeitgebers erworben.

Ausbildung

Fahrerlaubnis Klasse C mit beschleunigter Grundqualifikation Güterverkehr (IHK-Prüfung)
Bildungszentrum für Berufskraftfahrer, Bielefeld, 2018

Fachlagerist (IHK-Abschluss), duale Ausbildung
Berufskolleg, Gütersloh, 2016

Zertifikate

  • Fahrerlaubnis Klassen B, C und CE mit Schlüsselzahl 95, gültig bis 2029
  • Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, 35 Stunden, 2023
  • Fahrerkarte für den digitalen Tachografen, gültig bis 03/2028
  • ADR-Schulungsbescheinigung (Basiskurs und Aufbaukurs Tank), gültig bis 2030
  • Staplerschein nach DGUV Grundsatz 308-001, 2016
  • Fahrsicherheitstraining für Lkw über den Arbeitgeber, 2023

Kenntnisse

Führerschein C und CE mit Schlüsselzahl 95ADR: Basiskurs und Aufbaukurs TankSattelzug mit Planen- und KühlaufliegerAufliegertausch, Rampen- und HandentladungGefahrgut: Kennzeichnung, Warntafeln, Beförderungspapier, schriftliche WeisungenAbfahrtkontrolle und Kontrolle nach FahrtendeLenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006Digitaler Tachograf, Fahrerkarte und Telematik-AppsTourenplanung und TankstoppsRangieren und Andocken auf engen HöfenFahren im Winter und Schneeketten (Alpenpässe)Ladungssicherung (Gurte, Sperrbalken, Antirutschmatten)CMR-Frachtbrief, Lieferschein, Palettenschein und Standzeitnachweise
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →

Worauf Speditionen im Lebenslauf von Lkw-Fahrer/innen zuerst achten

Disposition, Fuhrparkleitung und Personalverantwortliche in Speditionen lesen nicht auf Stil. Sie prüfen, ob Sie die Vorgaben des Betriebs erfüllen und ob Versicherung und Auftraggeber mit Ihnen einverstanden sein werden. Vier Punkte entscheiden das in den ersten 20 Sekunden.

  • Führerschein und Qualifikation. Klasse C oder CE (im Verteilerverkehr bis 7,5 t auch C1), Schlüsselzahl 95 mit dem Jahr der letzten Weiterbildung, Fahrerkarte und bei Bedarf der ADR-Schein mit den passenden Kursen (Basis, Tank, Klasse 1 oder 7). Viele Stellen setzen einen bestimmten Nachweis voraus; nennen Sie ihn deshalb im Kopf.
  • Nachweisbare Erfahrung. Für den Fernverkehr wünschen sich viele Speditionen ein bis zwei Jahre Erfahrung mit CE, lückenlos mit Monat und Jahr. Arbeitszeugnisse früherer Arbeitgeber sollten zu Ihren Angaben passen; erklären Sie Lücken mit einer Zeile.
  • Sicherheitsbilanz. Selbstverschuldete Unfälle, Punkte im Fahreignungsregister, Ergebnisse von Straßenkontrollen und Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Viele Arbeitgeber lassen sich den Punktestand zeigen und werten die Fahrerkarte regelmäßig aus; nennen Sie die guten Zahlen deshalb ehrlich und weit oben („kein selbstverschuldeter Unfall in 800.000 km“).
  • Fahrzeug und Ladung. Plane, Kühlauflieger, Pritsche, Tank, Silo, Kipper, Wechselbrücke, Container, Tieflader, Autotransporter. Eine Stelle mit Pritsche verlangt Ladungssicherung und Planenarbeit, eine Stelle mit Kühlauflieger Temperaturprotokolle und Erfahrung mit Zentrallagern. Nennen Sie, was Sie wirklich gefahren sind.

“Ich frage alle Bewerberinnen und Bewerber nach Punkten und sehe mir die Fahrerkarte an. Ein Lebenslauf, der einen Verstoß versteckt, sagt mir also nur, dass jemand nicht ehrlich zu mir ist. Zuerst rufe ich die an, die Führerscheinklasse, Zusatzqualifikationen und Unfallzahl ganz oben nennen und dann sagen, welchen Auflieger sie gezogen haben und wie lange sie bei jeder Spedition geblieben sind.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortliche/r für Transport und Logistik, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Profiltexte und Berufsziele für Lkw-Fahrer/innen

Drei bis vier Zeilen unter Ihrem Namen. Beginnen Sie mit Führerscheinklasse und Jahren, nennen Sie die Aufbauten und dann Ihre Sicherheitszahlen und Zusatzqualifikationen. Ein Berufsziel (ein bis zwei Sätze zur gesuchten Stelle) schreiben Sie nur, wenn Sie Führerschein und Grundqualifikation gerade erst abgeschlossen haben.

Erfahrener Fahrer im Fernverkehr
Berufskraftfahrer mit 9 Jahren im internationalen Fernverkehr, rund 1,1 Millionen km mit Planen- und Kühlauflieger. Kein selbstverschuldeter Unfall, kein Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten, 14 Straßenkontrollen ohne Beanstandung. ADR mit Aufbaukurs Tank. Sicher im Fernverkehr quer durch die EU, beim Aufliegertausch und bei Anlieferungen im Lebensmittelhandel mit Zeitfenster.
Nah- und Regionalverkehr
Berufskraftfahrerin mit 5 Jahren im Nah- und Regionalverkehr in Süddeutschland, 12 bis 16 Stopps am Tag für einen festen Handelskunden, 99 % pünktlich. Sicher beim Rückwärtsfahren an enge Rampen in der Innenstadt, mit Ladebordwand und Hubwagen. Täglich zu Hause, punktefrei, Klasse CE mit Schlüsselzahl 95 und gültiger Fahrerkarte.
Pritsche und Tieflader
Berufskraftfahrer mit 6 Jahren auf Pritsche und Tieflader, Transporte von Stahlcoils, Holz und Baumaschinen in Deutschland und den Nachbarländern. Sicher mit Ketten, Spanngurten, Kantenschutz und Planen, geschult in Ladungssicherung nach VDI 2700, Erfahrung mit genehmigungspflichtigen Großraumtransporten. Keine Beanstandung der Ladungssicherung bei 5 Straßenkontrollen.
Berufsziel nach Führerschein und Grundqualifikation
Führerschein Klasse CE und beschleunigte Grundqualifikation mit IHK-Prüfung neu abgeschlossen, alle Prüfungen im ersten Anlauf bestanden, gefördert über einen Bildungsgutschein. Seit 10 Jahren punktefrei mit Klasse B, Fahrerkarte beantragt. Suche eine Stelle als Berufskraftfahrer mit Einarbeitung durch einen erfahrenen Kollegen, gern im Fern- oder Regionalverkehr.

Aufgaben als Lkw-Fahrer/in im Lebenslauf: schwache und starke Stichpunkte

Die meisten Lebensläufe von Lkw-Fahrer/innen zählen Aufgaben auf, die jeder hat: „Lkw gefahren, Ware ausgeliefert, Fahrerkarte geführt“. Die Disposition kennt den Beruf. Sie will wissen, wie viele Kilometer, welche Ladung, wie sicher und mit welchen Systemen. Hier sind sechs umgeschriebene Beispiele.

Schwach (nur die Aufgabe)Stark (Kilometer, Ladung, Sicherheit, System)
Sattelzug gefahren und Ware ausgeliefert.110.000 bis 125.000 km im Jahr mit Kühlauflieger im EU-Fernverkehr gefahren, Obst, Gemüse und Tiefkühlware an Zentrallager des Lebensmittelhandels geliefert.
Gute Sicherheitsbilanz.Kein selbstverschuldeter Unfall und kein Verkehrsverstoß in 800.000 km; 11 Straßenkontrollen ohne Beanstandung und ohne Untersagung der Weiterfahrt.
Vorschriften eingehalten.6 Jahre ohne Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006, belegt durch die regelmäßige Auswertung der Fahrerkarte durch den Arbeitgeber und alle Straßenkontrollen.
Pünktlich geliefert.98,6 % pünktlich bei rund 1.900 Ladungen; bei jeder Verspätung die Disposition mindestens 2 Stunden vorher informiert und Standzeiten korrekt dokumentiert.
Gefahrgut transportiert.Über 40 Gefahrguttransporte der ADR-Klassen 3 und 8 mit korrekter Kennzeichnung, Beförderungspapieren und Beachtung der Tunnelbeschränkungen; keine Beanstandung bei Gefahrgutkontrollen.
Lkw be- und entladen.8 bis 10 Tonnen am Tag auf einer Getränketour mit 16 Stopps mit Ladebordwand und Sackkarre von Hand entladen; in 21 Monaten keine Verletzung.

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Meinen Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in erstellen

Kenntnisse im Lebenslauf für Lkw-Fahrer/innen

Nennen Sie 10 bis 14 Kenntnisse: zuerst Führerschein und Zusatzqualifikationen, dann Fahrzeuge und Technik, dann Vorschriften, Systeme und Papiere. Übernehmen Sie die Wörter der Anzeige: Steht dort „Kühlauflieger“, schreiben Sie Kühlauflieger, steht dort „Frigo“, schreiben Sie Frigo.

Fahr- und Fahrzeugkenntnisse:

  • Aufbauten, die Sie gefahren sind: Planenauflieger, Kühlauflieger, Pritsche, Tieflader, Tank, Silo, Kipper, Wechselbrücke, Container-Chassis, Autotransporter
  • Zugmaschinen und Getriebe: automatisiertes Schaltgetriebe oder Handschaltung; nennen Sie Erfahrung mit Handschaltung, weil manche Betriebe noch ältere Fahrzeuge haben
  • Rangieren und Andocken: Rückwärtsfahren über die Beifahrerseite, enge Rampen und Höfe in der Stadt
  • Ladungssicherung: Gurte, Ketten, Sperrbalken, Antirutschmatten, Planen, Lastverteilung und Achslasten
  • Fahren im Winter und im Gebirge, Schneeketten nach Beschilderung, zum Beispiel an Alpenpässen
  • Ladebordwand, Hubwagen, Sackkarre und Mitnahmestapler im Verteiler- und Nahverkehr

Vorschriften, Systeme und Papiere:

  • Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 (höchstens 9 Stunden Lenkzeit am Tag, zweimal pro Woche 10 Stunden, 45 Minuten Pause nach 4,5 Stunden, 56 Stunden pro Woche, 90 Stunden in zwei Wochen)
  • Digitaler und smarter Tachograf, Fahrerkarte, Telematik- und Auftrags-Apps der Spedition; Lkw-Maut mit der On-Board-Unit (OBU) von Toll Collect
  • Abfahrtkontrolle, Kontrolle nach Fahrtende und Mängelmeldung
  • CMR-Frachtbrief, Lieferschein, Palettenschein, Abliefernachweis und Standzeitnachweise
  • Gefahrgut: Beförderungspapier, Kennzeichnung, orangefarbene Warntafeln, schriftliche Weisungen und Tunnelbeschränkungen nach ADR

Persönliche Stärken zählen auch hier (Verlässlichkeit bei Zeitfenstern, ruhige Abstimmung mit Disposition und Warenannahme, Geduld an der Rampe), aber belegen Sie sie in einem Stichpunkt. „Zuverlässig“ sagt nichts; „98 % pünktlich bei 1.900 Ladungen“ schon.

Führerschein, Schlüsselzahl 95, ADR-Schein und Fahrerkarte richtig angeben

Kaum ein Beruf hat so viele Pflichtnachweise wie der Güterverkehr, und Speditionen suchen sie beim Namen. Hier steht, was Sie angeben, was Pflicht ist und was ein Plus.

  • Führerscheinklasse (Pflicht). C1 für Fahrzeuge bis 7,5 t, C für Lkw über 7,5 t, CE für Sattel- und Gliederzüge. Die Klassen C und CE sind auf 5 Jahre befristet, C1 und C1E gelten bis zum 50. Geburtstag und danach jeweils 5 Jahre. Schreiben Sie „Fahrerlaubnis Klassen C und CE, gültig bis 2029“.
  • Berufskraftfahrerqualifikation (im gewerblichen Güterverkehr Pflicht, mit einigen Ausnahmen). Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation mit IHK-Prüfung, danach 35 Stunden Weiterbildung alle 5 Jahre, eingetragen als Schlüsselzahl 95 im Führerschein. Die dreijährige Ausbildung zur/zum Berufskraftfahrer/in (IHK) schließt die Qualifikation ein. Nennen Sie das Jahr der letzten Weiterbildung.
  • Ärztliche Untersuchung und Sehtest (Pflicht für die Verlängerung). Für jede Verlängerung von C und CE nach der Fahrerlaubnis-Verordnung; manche Arbeitgeber verlangen zusätzlich eine betriebsärztliche Untersuchung. Nennen Sie das Ablaufjahr des Führerscheins, damit die Disposition weiß, dass Sie sofort anfangen können.
  • Fahrerkarte (Pflicht bei Fahrzeugen mit digitalem Tachografen). Sie gilt 5 Jahre. Geben Sie die Gültigkeit an; ohne gültige Fahrerkarte dürfen Sie kein solches Fahrzeug fahren.
  • ADR-Schulungsbescheinigung (je nach Stelle). Pflicht für Gefahrguttransporte oberhalb der Freigrenzen: Basiskurs, Aufbaukurse für Tank, Klasse 1 (explosive Stoffe) und Klasse 7 (radioaktive Stoffe). Sie gilt 5 Jahre und wird mit einer Auffrischungsschulung samt Prüfung verlängert. Nennen Sie die Kurse und das Ablaufjahr.
  • Punktestand und Zuverlässigkeit. Gehört nicht in den Lebenslauf, aber viele Arbeitgeber fragen vor der Einstellung nach einer Auskunft aus dem Fahreignungsregister, und für manche Aufträge, etwa auf Flughafengelände, wird eine Zuverlässigkeitsüberprüfung verlangt.
  • Ein Plus: Staplerschein nach DGUV Grundsatz 308-001, Ausbildung für Lkw-Ladekrane, Schulung zur Ladungssicherung nach VDI 2700, Fahrsicherheitstraining für Lkw, Erfahrung mit Großraum- und Schwertransporten und ein gültiger Reisepass für Touren nach Großbritannien.
Runden Sie Ihre Klassen und ADR-Kurse nie auf und lassen Sie keine Beschränkung weg, etwa die Schlüsselzahl 78 (nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe). Die Spedition prüft den Führerschein vor dem ersten Einsatz, und eine Abweichung beendet die Bewerbung meist sofort.

Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in ohne Erfahrung (neu mit CE)

Das Schwierige an der ersten Stelle ist nicht der Lebenslauf, sondern dass viele Speditionen für den Fernverkehr schon Erfahrung verlangen. Der Weg daran vorbei ist ein Betrieb mit Einarbeitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen, eine Ausbildung zur/zum Berufskraftfahrer/in oder eine Stelle im Nah- und Verteilerverkehr. Ihr Lebenslauf muss zeigen, dass Sie die Vorgaben erfüllen und nicht im zweiten Monat wieder gehen.

  1. 1Kopf: „Berufskraftfahrer (Klasse CE, neu)“ plus Führerscheinklassen, Schlüsselzahl 95, Fahrerkarte und „punktefrei“. Das beantwortet die ersten vier Fragen der Disposition.
  2. 2Berufsziel in 2 Zeilen: welche Stelle Sie suchen (Fern-, Regional- oder Nahverkehr) und dass Sie offen für eine Einarbeitung an der Seite erfahrener Kolleginnen und Kollegen sind.
  3. 3Qualifikation weit oben: Fahrschule oder Bildungsträger, Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation mit IHK-Prüfung, die Fahrzeuge aus der Ausbildung (Sattelzug, Gliederzug, Schaltung oder Automatik) und dass Sie die Prüfungen im ersten Anlauf bestanden haben, wenn es stimmt. Nennen Sie auch eine Förderung über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit.
  4. 4Frühere Arbeit, umgeschrieben für das Fahren: jede Stelle mit frühem Beginn, körperlicher Arbeit, Maschinen oder Auslieferung. Das Lager zeigt Stapler und Verladen, der Garten- und Landschaftsbau Anhänger und Arbeit bei jedem Wetter, der Einzelhandel Verlässlichkeit und Kundenkontakt.
  5. 5Eine Seite als PDF; ein Foto ist üblich, aber freiwillig. Bewerben Sie sich bei Speditionen mit Einarbeitungsprogramm und im Nah- und Verteilerverkehr (Getränke, Baustoffe, Entsorgung, Lebensmittel), wo Einsteigerinnen und Einsteiger oft genommen werden.
Neu mit CE, Erfahrung im Lager
Führerschein Klasse CE neu erworben (beschleunigte Grundqualifikation mit IHK-Prüfung im ersten Anlauf, ADR-Basiskurs), dazu 4 Jahre in einem Distributionszentrum: Beladen von Sattelaufliegern und Arbeit mit dem Frontstapler ohne Arbeitsunfall. Seit 10 Jahren punktefrei, Fahrerkarte gültig bis 2031, bereit für den Fernverkehr mit Einarbeitung.
Quereinstieg nach der Bundeswehr
Ehemaliger Kraftfahrer der Bundeswehr mit 6 Jahren auf militärischen Lkw, auch mit Anhänger und in Kolonnenfahrten, inzwischen mit ziviler Fahrerlaubnis CE nach Umschreibung und Schlüsselzahl 95. Kein selbstverschuldeter Unfall, Erfahrung mit Fahrzeugkontrollen und Ladungssicherung. Suche eine Stelle im Regionalverkehr oder im festen Linienverkehr einer Spedition.

Aufbau, Vorlage und Länge im Lebenslauf für Lkw-Fahrer/innen

  • Eine Seite für die meisten Fahrerinnen und Fahrer; mit langer Erfahrung bei mehreren Speditionen höchstens zwei, was in Deutschland üblich und akzeptiert ist.
  • Reihenfolge: Kopf mit Führerschein und Zusatzqualifikationen, Profil, Führerschein und Nachweise, Berufserfahrung, Kenntnisse, Aus- und Schulbildung. Die Nachweise stehen weit oben, weil sie das erste Auswahlkriterium sind.
  • Umgekehrt chronologisch mit Monat und Jahr bei jeder Stelle. Lücken von mehr als ein paar Wochen erklären Sie mit einer Zeile („01/2021 bis 04/2021: Pflege eines Angehörigen“), denn Angaben und Arbeitszeugnisse lassen sich abgleichen.
  • Nennen Sie Art und Größe der Spedition („mittelständische Spedition, rund 250 Sattelzugmaschinen“), wenn Sie den Namen nicht schreiben wollen. Die Disposition schließt daraus auf Ladung und Touren.
  • Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Keine Führerscheinnummer. Der Wohnort genügt, ist aber wichtig, weil viele Speditionen Fahrerinnen und Fahrer nach Wohnort für bestimmte Touren einplanen.
  • Dateityp: PDF, sofern das Portal nicht Word verlangt, mit dem Namen Vorname-Nachname-Lebenslauf-Berufskraftfahrer.pdf. Viele Fahrerinnen und Fahrer bewerben sich vom Handy; ein einseitiges PDF lässt sich dort gut lesen.
  • Österreich und Schweiz: Derselbe Aufbau passt auch dort; die Nachweise für Berufskraftfahrer/innen heißen teilweise anders, prüfen Sie die Bezeichnungen vor Ort.

Schlüsselwörter für Stellenanzeigen und Bewerbungsportale für Lkw-Fahrer/innen

Viele Speditionen nehmen Bewerbungen über ihre Website, über Jobbörsen wie die der Bundesagentur für Arbeit oder über spezielle Fahrerportale an, und Personalverantwortliche durchsuchen diese Daten nach Schlüsselwörtern. Verwenden Sie die folgenden Begriffe genau so, wo sie auf Sie zutreffen.

  • Führerschein: Klasse CE, Klasse C, C1, Schlüsselzahl 95, Berufskraftfahrerqualifikation, Weiterbildung, Fahrerkarte, ADR-Schein, Gefahrgut, Staplerschein
  • Verkehrsart: Fernverkehr, internationaler Fernverkehr, Regionalverkehr, Nahverkehr, Verteilerverkehr, Begegnungsverkehr, Containerverkehr, Wochenendheimfahrer, täglich zu Hause
  • Fahrzeug: Sattelzug, Gliederzug, Planenauflieger, Kühlauflieger, Frigo, Pritsche, Tieflader, Tank, Silo, Kipper, Wechselbrücke, Automatik, Handschaltung
  • Ladung und Umschlag: Rampenentladung, Aufliegertausch, Handentladung, Ladebordwand, Stückgut, Teil- und Komplettladungen, Paletten
  • Sicherheit und Vorschriften: punktefrei, unfallfrei, Straßenkontrolle, Lenk- und Ruhezeiten, digitaler Tachograf, Abfahrtkontrolle, Ladungssicherung

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in?

Setzen Sie Führerscheinklassen, Schlüsselzahl 95, Fahrerkarte und gegebenenfalls den ADR-Schein in den Kopf, dann ein Profil aus drei Zeilen mit Jahren, Aufbauten, Kilometern und Sicherheitsbilanz. Stellen Sie die Nachweise vor die Berufserfahrung. Schreiben Sie jede Stelle mit Monat und Jahr, Art der Spedition, Ladung und Touren und mindestens einer Zahl (Kilometer, Pünktlichkeit, Kontrollen). Ein bis zwei Seiten, als PDF.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in?

Zuerst Führerschein und Zusatzqualifikationen, dann die Aufbauten, die Sie gefahren sind, Rangieren und Ladungssicherung, Lenk- und Ruhezeiten, Tachograf und Fahrerkarte, Telematik-Apps, Abfahrtkontrolle, Tourenplanung sowie Papiere wie CMR-Frachtbrief und Gefahrgutpapiere. Ergänzen Sie Winterfahrten oder Planenarbeit, wenn die Stelle sie verlangt. Lassen Sie allgemeine Wörter wie „belastbar“ weg.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in ohne Erfahrung?

Beginnen Sie mit dem neuen Führerschein, der Grundqualifikation mit Bildungsträger und Jahr, Ihrem Punktestand und der Fahrerkarte. Schreiben Sie frühere Stellen so um, dass sie frühe Schichten, körperliche Arbeit, Stapler oder Anhänger zeigen. Sagen Sie, dass Sie eine Einarbeitung mit erfahrenen Kolleginnen und Kollegen suchen, und bewerben Sie sich bei Speditionen, die Einsteiger/innen einarbeiten, und im Nah- und Verteilerverkehr.

Profil oder Berufsziel im Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in?

Ein Profil, sobald Sie gewerblich gefahren sind, auch im Verteilerverkehr mit Klasse C. Ein Berufsziel nur, wenn Sie Führerschein und Grundqualifikation gerade erst abgeschlossen haben, und dann in zwei Zeilen: welche Stelle Sie suchen und dass Sie eine Einarbeitung wünschen. Nie beides.

Wie beschreibe ich die Tätigkeit als Lkw-Fahrer/in im Lebenslauf?

Nennen Sie Verkehrsart, Fahrzeug, Kilometer oder Stopps, Ladung und Sicherheitsbilanz. „Regionalverkehr mit Planenauflieger, 2.400 km pro Woche, 98 % pünktlich, kein selbstverschuldeter Unfall in 4 Jahren“ sagt der Disposition mehr als ein Absatz Aufgaben. Schreiben Sie je einen Stichpunkt zu Kilometern und Ladung, Pünktlichkeit, Sicherheit und Kontrollen sowie zu Besonderheiten wie Gefahrgut.

Wie lang sollte der Lebenslauf als Lkw-Fahrer/in sein?

Eine Seite, mit langer Erfahrung bei mehreren Speditionen höchstens zwei. Führerschein, Punktestand und Fahrerkarte prüft der Arbeitgeber ohnehin selbst; der Lebenslauf muss nur zeigen, dass Sie die Vorgaben erfüllen und eine saubere Bilanz haben.

Ist ein Lebenslauf als Berufskraftfahrer/in etwas anderes als einer als Lkw-Fahrer/in?

Nein, gemeint ist derselbe Beruf. „Berufskraftfahrer/in“ ist die offizielle Bezeichnung und zugleich der Name der dreijährigen IHK-Ausbildung; viele Anzeigen sagen „Lkw-Fahrer/in“ oder „Kraftfahrer/in“. Übernehmen Sie die Bezeichnung aus der Anzeige. In den USA heißt das Dokument „Resume“ und der Lkw-Führerschein CDL; hier gelten die deutschen Klassen und Regeln.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.