Lebenslauf für Busfahrer/innen: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf als Busfahrer/in führt zum Vorstellungsgespräch, wenn er Ihre Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95 zeigt, die Gültigkeit von Führerschein, Weiterbildung und Fahrerkarte, Ihre Sicherheitsbilanz in Jahren oder Kilometern ohne selbstverschuldeten Unfall, Ihre Pünktlichkeit und die Dienste, die Sie übernehmen können. Unten finden Sie ein vollständiges Muster, dazu Stichpunkte, Kenntnisse, Berufsziele und eine Variante für den Schülerverkehr.
Lebenslauf-Muster für Busfahrer/innen
Dieses Muster gehört zu einem Busfahrer mit rund acht Jahren Fahrpraxis: ein Jahr im Behindertenfahrdienst, zweieinhalb Schuljahre im Schülerverkehr, danach vier Jahre im Stadtlinienverkehr. Name, Arbeitgeber und Schulen sind erfunden. Ersetzen Sie Führerscheinangaben, Busse, Linien und Zahlen durch Ihre eigenen.
Dennis Kowalski
Busfahrer im Linienverkehr (Führerschein Klasse D, Schlüsselzahl 95)
Dortmund · 0231 555 0143 · dennis.kowalski@beispiel.de
Profil
Busfahrer mit 8 Jahren im Stadtlinienverkehr, im Schülerverkehr und im Behindertenfahrdienst: rund 300.000 km ohne selbstverschuldeten Unfall. Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95, Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz 2024 abgeschlossen, Fahrerkarte gültig bis 2029. Fährt 12-m-Solobusse und 18-m-Gelenkbusse auf 6 Stadtlinien mit 92 % Pünktlichkeit (Betriebsdurchschnitt 84 %) und erhielt 2025 vier schriftliche Belobigungen von Fahrgästen. Bereit für geteilte Dienste, Wochenenden und Feiertage.
Berufserfahrung
Busfahrer im Linienverkehr · Kommunales Verkehrsunternehmen, Betriebsbereich Bus (über 300 Busse), Dortmund
03/2022 – heute
- Fahren von 12-m-Solobussen und 18-m-Gelenkbussen mit Diesel- und Hybridantrieb auf 6 Stadtlinien, 900 bis 1.200 Fahrgäste am Tag, Dienste von 8 bis 9,5 Stunden, an zwei Tagen pro Woche als geteilter Dienst.
- 92 % Pünktlichkeit bei einem Betriebsdurchschnitt von 84 % (gemessen über das rechnergestützte Betriebsleitsystem), durch Fahren nach Fahrplan und frühzeitige Meldung von Verspätungen an die Leitstelle.
- Kein selbstverschuldeter Unfall in 4 Jahren und rund 200.000 km; jede Begleitfahrt der Fahrdienstleitung ohne Beanstandung.
- 6 bis 10 Fahrgäste im Rollstuhl am Tag über Klapprampe und Absenkung sicher an Bord gebracht und am Rollstuhlplatz eingewiesen; in den letzten 18 Monaten 1 berechtigte Beschwerde und 4 schriftliche Belobigungen.
- Abfahrtkontrolle vor jeder Ausfahrt und Kontrolle nach Dienstende; Mängel im elektronischen Mängelbericht erfasst.
Busfahrer im Schülerverkehr · Privates Busunternehmen (Schüler- und Reiseverkehr, 60 Busse), Unna
08/2019 – 02/2022
- Fahren eines Überlandbusses mit 50 Sitzplätzen auf zwei Morgen- und zwei Mittagstouren: 118 Schülerinnen und Schüler, 47 Haltestellen und 3 Schulen, geteilter Dienst von 6:00 bis 8:30 Uhr und von 12:30 bis 16:00 Uhr.
- Kein Unfall und keine verletzten Schülerinnen oder Schüler in 2,5 Schuljahren und rund 65.000 km; keine Beanstandung an Bahnübergängen, Haltestellen und Schulbuchten.
- Meldungen über Fehlverhalten im Bus von über 60 pro Jahr beim Vorgänger auf 22 gesenkt, durch feste Sitzplätze und eine Einweisung in die Busregeln in der ersten Schulwoche.
- Kontrollgang durch den Bus nach jeder Tour und tägliche Abfahrtkontrolle einschließlich Warnblinkanlage und Schulbus-Schild; ohne Beanstandung bei 3 unangekündigten Kontrollen durch den Betrieb.
- 20 bis 25 Klassen- und Vereinsfahrten pro Jahr, davon 4 mehrtägige, mit Fahrerkarte und ohne Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten; 2021 als sicherster Fahrer des Betriebs ausgezeichnet.
Fahrer im Behindertenfahrdienst · Fahrdienst eines Wohlfahrtsverbands für Menschen mit Behinderung, Dortmund
06/2018 – 07/2019
- Beförderung von 18 bis 24 Fahrgästen mit Behinderung am Tag von Tür zu Tür im Kleinbus mit Hebebühne, nach einem Tourenplan mit 20 bis 30 Fahrten aus der Dispositionssoftware.
- Sicherung von Rollstühlen und Elektromobilen mit 4-Punkt-Rückhaltesystem sowie Becken- und Schultergurt bei 10 bis 14 Einstiegen am Tag; kein Vorfall bei der Sicherung.
- 93 % der Abholungen im vereinbarten Zeitfenster von 30 Minuten, 5 Prozentpunkte über der Vorgabe des Auftraggebers, ohne selbstverschuldeten Unfall.
Ausbildung
Fahrerlaubnis Klasse D mit beschleunigter Grundqualifikation Personenverkehr (IHK-Prüfung)
Bildungszentrum für Berufskraftfahrer, Dortmund, 2019
Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)
Gesamtschule, Dortmund, 2012
Zertifikate
- Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95, gültig bis 2029
- Ärztliche Untersuchung und Sehtest nach Fahrerlaubnis-Verordnung für die Verlängerung, 2024
- Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, 35 Stunden, 2024
- Fahrerkarte für den digitalen Tachografen, gültig bis 2029
- Fahrsicherheitstraining für Busse, 2022
- Erste-Hilfe-Kurs (9 Unterrichtseinheiten), Auffrischung 2025
Kenntnisse
Worauf Verkehrsbetriebe und Busunternehmen zuerst achten
Busfahrer/innen werden von der Betriebs- oder Fahrdienstleitung eines Verkehrsunternehmens, von Inhaberinnen und Inhabern privater Busunternehmen und von Disponentinnen und Disponenten im Reise- und Fernbusverkehr eingestellt. Bevor sie Ihre Stichpunkte lesen, prüfen sie, ob Sie rechtlich und sicher eingesetzt werden können.
- Führerschein und Qualifikation. Fahrerlaubnis Klasse D (für Kleinbusse D1) mit Schlüsselzahl 95, also Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation und danach die Weiterbildung alle 5 Jahre, im Reiseverkehr eine gültige Fahrerkarte. Wenn Sie nur Klasse B haben, sagen Sie das und bewerben Sie sich dort, wo der Betrieb Sie ausbildet.
- Fahreignung. Viele Betriebe fragen nach Punkten im Fahreignungsregister in Flensburg und nach einem Führungszeugnis. Nennen Sie Ihre Jahre und Kilometer ohne selbstverschuldeten Unfall.
- Dienstbereitschaft. Frühdienste beginnen gegen 4 Uhr, im Schülerverkehr sind geteilte Dienste die Regel, Wochenenden und Feiertage gehören zum Nahverkehr. Nennen Sie die Dienste, die Sie übernehmen.
- Ruhe im Umgang mit Fahrgästen. Streit um Fahrscheine, Schulkinder, Fahrgäste im Rollstuhl, alkoholisierte Fahrgäste im Nachtverkehr. Belegen Sie es mit Zahlen: Beschwerden, Belobigungen, Rollstuhl-Einstiege, Meldungen aus dem Schülerverkehr.
“Ich lese zuerst die Führerscheinzeile, die Gültigkeit der Untersuchung und die Unfallbilanz. Dann will ich eine Pünktlichkeitszahl und eine klare Antwort zu geteilten Diensten und Wochenenden. Wer „sicher und zuverlässig“ schreibt, ohne Kilometer dahinter, bekommt bestenfalls ein Telefonat; wer 300.000 km und keinen selbstverschuldeten Unfall nennt, bekommt eine Probefahrt.”
Aufgaben als Busfahrer/in im Lebenslauf: schwache und starke Stichpunkte
Die meisten Lebensläufe für Busfahrer/innen zählen Aufgaben auf, die jeder hat. Schreiben Sie jede Zeile mit Bus, Linie, einer Zahl und einem Ergebnis neu. Sechs Beispiele aus Linienverkehr, Schülerverkehr, Fahrdienst und Reiseverkehr:
| Schwach (nur die Aufgabe) | Stark (Bus, Linie, Zahl, Ergebnis) |
|---|---|
| Fahren eines Busses auf zugewiesenen Linien. | 12-m-Solobusse und 18-m-Gelenkbusse auf 6 Stadtlinien gefahren, 900 bis 1.200 Fahrgäste am Tag, Dienste von bis zu 9,5 Stunden einschließlich geteilter Dienste und Wochenenden. |
| Sichere Fahrweise. | Kein selbstverschuldeter Unfall in 8 Jahren und rund 300.000 km; keine Punkte im Fahreignungsregister. |
| Einhaltung des Fahrplans. | 92 % Pünktlichkeit bei einem Betriebsdurchschnitt von 84 %, durch Fahren nach Fahrplan und frühzeitige Meldung an die Leitstelle, bevor sich Verspätungen auf die nächste Fahrt übertragen. |
| Hilfe für Fahrgäste mit Behinderung. | 6 bis 10 Fahrgäste im Rollstuhl am Tag über Klapprampe und Absenkung an Bord gebracht und am Rollstuhlplatz eingewiesen; in 4 Jahren kein Vorfall beim Ein- und Ausstieg. |
| Beförderung von Schulkindern. | 118 Schülerinnen und Schüler auf 2 Morgen- und 2 Mittagstouren mit 47 Haltestellen und 3 Schulen befördert; kein Unfall und keine verletzten Kinder in 2,5 Schuljahren. |
| Fahrten im Reiseverkehr. | Reisebusse mit 50 Sitzplätzen auf 30 bis 40 Fahrten pro Jahr gefahren, darunter 12 mehrtägige Reisen durch 6 Länder, ohne Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten bei Straßenkontrollen der Fahrerkarte. |
Kenntnisse im Lebenslauf für Busfahrer/innen, auf die Betriebe achten
Nennen Sie 10 bis 14 Kenntnisse: zuerst Fahr- und Fahrzeugkenntnisse, dann Technik und Systeme, dann Fahrgast- und Sicherheitskenntnisse als Fakten.
Fahr- und Fahrzeugkenntnisse:
- Bustypen, die Sie gefahren sind: 12-m-Solobus, 18-m-Gelenkbus, Überlandbus, Midibus, Kleinbus mit Hebebühne, Reisebus, Elektro- oder Hybridbus
- Druckluftbremse, Absenkung und Rampe, Hebebühnen und Rollstuhlsicherung
- Abfahrtkontrolle vor Fahrtantritt, Kontrolle nach Dienstende und Mängelmeldung
- Fahrplantreue, Umleitungen, Spiegelarbeit in engen Kurven, Rückwärtsfahren mit Einweiser
- Defensives Fahren (Fahrsicherheitstraining für Busse), Fahren bei Glätte, Regen und Nacht
Technik und Systeme:
- Bordrechner und rechnergestütztes Betriebsleitsystem (etwa von INIT), Betriebsfunk und Meldungen an die Leitstelle
- Fahrscheindrucker und Fahrscheinverkauf, Kontrolle von Deutschlandticket und E-Tickets, Fahrgastzählsysteme
- Fahrerkarte und digitaler Tachograf, Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 im Reise- und Fernbusverkehr
- Tourenpläne aus der Dispositionssoftware im Fahrdienst; Schulbus-Schild und Warnblinkanlage im Schülerverkehr
Fahrgast- und Sicherheitskenntnisse schreiben Sie als Fakten: Beschwerden und Belobigungen pro Jahr, Rollstuhl-Einstiege am Tag, Meldungen aus dem Schülerverkehr, Jahre ohne selbstverschuldeten Unfall, Erste Hilfe. „Ausgeprägte Kundenorientierung“ zählt nichts; „4 Belobigungen, 1 berechtigte Beschwerde im Jahr 2025“ schon.
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Profiltexte und Berufsziele für Busfahrer/innen
Schreiben Sie ein Profil, sobald Sie gegen Bezahlung Fahrgäste befördert haben; ein Berufsziel, wenn Sie Klasse D gerade neu haben, nur Klasse B besitzen oder aus dem Lkw- oder Lieferverkehr kommen. Drei bis vier Zeilen: Führerschein und Qualifikation, die Busse und Verkehre, die Sie gefahren sind, eine Sicherheitszahl, eine Leistungszahl und die Dienste, die Sie übernehmen.
Busfahrer mit 8 Jahren und rund 300.000 km im Linienverkehr, Schülerverkehr und Behindertenfahrdienst, ohne selbstverschuldeten Unfall. Klasse D mit Schlüsselzahl 95, Weiterbildung 2024, Fahrerkarte bis 2029. 92 % Pünktlichkeit auf 6 Stadtlinien, 4 Belobigungen im Jahr 2025. Bereit für geteilte Dienste, Wochenenden und Feiertage.
Busfahrerin mit 6 Jahren im Schülerverkehr eines privaten Busunternehmens, 100 bis 130 Schülerinnen und Schüler am Tag auf 2 Morgen- und 2 Mittagstouren, ohne Unfall und ohne verletzte Kinder. Klasse D mit Schlüsselzahl 95, aktuelles erweitertes Führungszeugnis, über 20 Klassenfahrten pro Jahr. Im letzten Schuljahr 15 Meldungen über Fehlverhalten auf einer Tour, auf der es zuvor im Schnitt 50 waren.
Fahrerlaubnis Klasse D neu erworben, beschleunigte Grundqualifikation mit IHK-Prüfung im August 2026 abgeschlossen; seit 9 Jahren Klasse B ohne Punkte in Flensburg und 5 Jahre Schichtarbeit in einem Logistikzentrum. Suche eine Stelle als Busfahrer im Linienverkehr mit Einarbeitung; bereit für Frühdienste, geteilte Dienste und Wochenenden.
Berufskraftfahrer im Güterverkehr mit 7 Jahren und rund 900.000 km ohne Unfall, Klasse CE mit Schlüsselzahl 95, auf dem Weg in den Personenverkehr: Ausbildung zur Klasse D mit Qualifikation für den Personenverkehr läuft, Prüfung im September 2026. Sicher mit Druckluftbremse, Abfahrtkontrolle, Fahrerkarte und Lenk- und Ruhezeiten. Suche eine Stelle im Linien- oder Reiseverkehr, für jeden Dienst offen.
Lebenslauf für den Schülerverkehr: was Sie ergänzen sollten
Viele Kinder fahren in Deutschland mit dem Linienbus zur Schule; dazu kommt der freigestellte Schülerverkehr, den private Busunternehmen im Auftrag von Kreisen und Städten fahren. Gesucht wird jemand für geteilte Dienste, der mit Kindern ruhig bleibt und die Anforderungen des Auftraggebers erfüllt. Nennen Sie:
- Klasse D (für Kleinbusse D1) mit Schlüsselzahl 95, ein aktuelles Führungszeugnis (viele Auftraggeber verlangen ein erweitertes) und Ihren Erste-Hilfe-Kurs mit Jahr.
- Ihre Tour in Zahlen: Schülerinnen und Schüler, Haltestellen, Schulen, Bustyp und Sitzplätze, Dienstzeiten, dazu Fahrten für Förderschulen und Klassenfahrten pro Jahr.
- Sicherheitsabläufe beim Namen: Warnblinkanlage beim Anfahren der Haltestelle, sicheres Ein- und Aussteigen, Bahnübergänge, Kontrollgang nach jeder Tour, Busschule mit Erstklässlern.
- Umgang mit Schülerinnen und Schülern mit einer Zahl: Meldungen über Fehlverhalten, feste Sitzplätze, Zusammenarbeit mit Schule und Eltern.
- Was Sie in den Schulferien fahren (Linienverkehr, Reiseverkehr, Ausflugsfahrten); Busunternehmen fragen danach.
Führerschein, Berufskraftfahrerqualifikation, Fahrerkarte und Untersuchungen angeben
Wer in Deutschland Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen fährt, braucht die Fahrerlaubnis Klasse D; für kleinere Busse bis 16 Fahrgastplätze und 8 m Länge reicht D1. Für die gewerbliche Fahrgastbeförderung kommt die Berufskraftfahrerqualifikation nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKrFQG) hinzu, erkennbar an der Schlüsselzahl 95 im Führerschein. Einen Personenbeförderungsschein (P-Schein) brauchen Sie für den Bus nicht; er gilt für Taxi, Mietwagen und Krankentransport. Schreiben Sie alles so, wie es im Führerschein steht, mit Gültigkeit und weit oben.
- Fahrerlaubnisklassen: D für alle Busse, D1 für kleinere Busse, DE oder D1E für Anhänger über 750 kg. Nennen Sie die Klassen genau so, wie sie im Führerschein stehen.
- Schlüsselzahl 95: Sie erhalten sie nach der Grundqualifikation oder der beschleunigten Grundqualifikation (jeweils mit Prüfung bei der IHK) und behalten sie durch 35 Stunden Weiterbildung alle 5 Jahre. Schreiben Sie das Jahr der letzten Weiterbildung und die Gültigkeit.
- Befristung und Untersuchungen: Die Klasse D ist befristet und wird alle 5 Jahre nach ärztlicher Untersuchung und Sehtest nach der Fahrerlaubnis-Verordnung verlängert. Viele Verkehrsbetriebe verlangen zusätzlich eine betriebsärztliche Untersuchung. Nennen Sie das Ablaufjahr.
- Fahrerkarte und Lenk- und Ruhezeiten: Im Reise- und Fernbusverkehr und im Linienverkehr über 50 km gelten die Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 und der Tachograf mit Fahrerkarte. Im Linienverkehr mit einer Linienlänge bis 50 km gelten das Arbeitszeitgesetz und nationale Regeln. Nennen Sie die Gültigkeit Ihrer Fahrerkarte.
- Ausbildung: Die dreijährigen IHK-Ausbildungen Berufskraftfahrer/in und Fachkraft im Fahrbetrieb schließen die Qualifikation ein. Quereinsteiger/innen machen Klasse D und die beschleunigte Grundqualifikation bei einer Fahrschule oder einem Bildungsträger, oft vom Arbeitgeber oder über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert. Nennen Sie Bildungsträger und Jahr.
- Nennen Sie außerdem Fahrsicherheitstraining, Erste Hilfe, Schulungen zu Deeskalation oder zum Umgang mit Fahrgästen mit Behinderung und Auszeichnungen für sicheres Fahren, jeweils mit Jahr.
Fahrerlaubnis Klassen B und D, Schlüsselzahl 95 (gültig bis 2029) · Weiterbildung nach BKrFQG 2024, 35 Stunden · Fahrerkarte gültig bis 2029
Lebenslauf als Busfahrer/in ohne Erfahrung: so werden Sie eingestellt und ausgebildet
Verkehrsbetriebe und Busunternehmen suchen fast überall Fahrpersonal, und viele bilden Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger aus, bezahlen Führerschein und Grundqualifikation und zahlen während der Ausbildung ein Gehalt. Sie brauchen dafür einen Führerschein der Klasse B mit wenigen oder keinen Punkten, die gesundheitliche Eignung, ein einwandfreies Führungszeugnis und den Nachweis, dass Sie zuverlässig sind und mit Menschen ruhig umgehen.
- 1Prüfen Sie die Grundlagen: Führerschein Klasse B seit einigen Jahren (jeder Betrieb legt selbst fest, wie lange), wenige oder keine Punkte in Flensburg, gesundheitliche Eignung und ein einwandfreies Führungszeugnis. Das Mindestalter für Klasse D hängt vom Qualifizierungsweg ab; fragen Sie beim Betrieb oder der Fahrschule nach.
- 2Setzen Sie die gewünschte Bezeichnung unter Ihren Namen („Busfahrer in Ausbildung“ oder „Busfahrerin, Führerschein Klasse D in Ausbildung“) und darunter ein Berufsziel aus zwei Zeilen mit Ihren Jahren ohne Unfall und den Diensten, die Sie übernehmen.
- 3Machen Sie aus jeder Fahr- und Kundentätigkeit Stichpunkte mit Zahlen: Stopps am Tag, Kilometer pro Jahr, Lkw oder Stapler, Kundschaft pro Schicht, Jahre ohne Unfall.
- 4Bewerben Sie sich beim Quereinsteigerprogramm des örtlichen Verkehrsbetriebs, bei privaten Busunternehmen in Ihrem Kreis und fragen Sie bei der Agentur für Arbeit nach einem Bildungsgutschein; fragen Sie jeweils, wann der nächste Ausbildungskurs beginnt.
Aufbau, PDF oder Word und Schlüsselwörter im Lebenslauf für Busfahrer/innen
- Eine Seite, mit der Bezeichnung aus der Anzeige im Kopf (Busfahrer/in, Fahrer/in im Linienverkehr, Omnibusfahrer/in, Berufskraftfahrer/in Personenverkehr, Reisebusfahrer/in).
- Reihenfolge: Kopf mit Bezeichnung, Führerscheinklasse und Schlüsselzahl 95; Profil oder Berufsziel; Führerschein und Nachweise; Kenntnisse; Berufserfahrung mit Bustyp und Linienzahlen; Schulbildung. Der Führerscheinblock steht über der Berufserfahrung, weil er der erste Filter ist.
- PDF, sofern Anzeige oder Portal nicht Word verlangen; viele Verkehrsbetriebe nutzen Online-Bewerbungsportale, die beides annehmen.
- Ein schlichtes einspaltiges Layout wie die Vorlage ats-classic von cvplex. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Keine Führerscheinnummer (Klassen, Schlüsselzahl und Gültigkeit genügen).
- Geben Sie jedem Arbeitgeber Größe und Verkehrsart („kommunales Verkehrsunternehmen, über 300 Busse, Linienverkehr“) und erklären Sie Lücken: Der Schülerverkehr ruht in den Ferien, der Reiseverkehr ist saisonal.
Begriffe, die Sie aus der Anzeige übernehmen, wenn sie auf Sie zutreffen: Führerschein Klasse D, Schlüsselzahl 95, Berufskraftfahrerqualifikation, Grundqualifikation, Weiterbildung, Fahrerkarte, Lenk- und Ruhezeiten, Abfahrtkontrolle, Linienverkehr, ÖPNV, Schülerverkehr, Reiseverkehr, Fernbus, barrierefrei, Rollstuhl, Pünktlichkeit, Fahrplan, defensives Fahren, Fahrscheinverkauf, Betriebsfunk, geteilte Dienste.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Busfahrer/in?
Setzen Sie Bezeichnung, Führerscheinklasse und Schlüsselzahl 95 unter Ihren Namen, dann ein Profil aus drei Zeilen mit Jahren und Kilometern, keinem selbstverschuldeten Unfall, den Bussen und Verkehren, die Sie gefahren sind, einer Leistungszahl und den Diensten, die Sie übernehmen. Danach Führerschein, Weiterbildung und Fahrerkarte mit Gültigkeit, dann Kenntnisse, dann jeden Arbeitgeber mit Linien- und Sicherheitszahlen. Eine Seite, als PDF.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf von Busfahrer/innen?
Die Bustypen, die Sie gefahren sind, Druckluftbremse, Abfahrtkontrolle, Fahrplantreue, barrierefreier Einstieg und Rollstuhlsicherung, defensives Fahren, Betriebsfunk, Fahrscheindrucker und Bordrechner, Umgang mit Schülergruppen im Schülerverkehr sowie Fahrerkarte und Lenk- und Ruhezeiten im Reiseverkehr. Schreiben Sie den Umgang mit Menschen als Zahlen: Beschwerden, Belobigungen, Meldungen über Fehlverhalten.
Wie beschreibe ich meine Aufgaben als Busfahrer/in im Lebenslauf?
Ein Stichpunkt pro Aufgabe mit Bus, Linie und Zahl: „12-m-Busse auf 6 Stadtlinien gefahren, 1.000 Fahrgäste am Tag, 92 % Pünktlichkeit, kein selbstverschuldeter Unfall in 4 Jahren.“ Ergänzen Sie Abfahrtkontrollen, Rollstuhl-Einstiege, den Umgang mit Fahrgästen und im Schülerverkehr Schülerzahl, Haltestellen, Schulen und den Kontrollgang nach jeder Tour.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Busfahrer/in ohne Erfahrung?
Beginnen Sie mit Ihrer Fahrpraxis ohne Punkte, dem Stand Ihrer Ausbildung zur Klasse D und Ihrer Bereitschaft zu ärztlicher Untersuchung und Führungszeugnis. Machen Sie aus Liefer-, Lkw-, Lager- oder Kundenjobs Stichpunkte mit Zahlen, nennen Sie Ihre Dienstbereitschaft und bewerben Sie sich bei Verkehrsbetrieben und Busunternehmen, die Quereinsteiger/innen ausbilden und den Führerschein bezahlen.
Was ist ein gutes Berufsziel im Lebenslauf für Busfahrer/innen?
Zwei bis drei Zeilen mit Führerscheinstand, Jahren ohne Unfall, passender Erfahrung und Diensten: „Fahrerlaubnis Klasse D mit beschleunigter Grundqualifikation neu erworben, seit 9 Jahren Klasse B ohne Punkte, 5 Jahre Schichtarbeit, suche eine Stelle im Linienverkehr mit Einarbeitung; bereit für Frühdienste, geteilte Dienste und Wochenenden.“ Lassen Sie „suche eine neue Herausforderung“ weg.
Unterscheidet sich der Lebenslauf für den Schülerverkehr von dem für den Linienverkehr?
Gleicher Aufbau, andere Details. Im Schülerverkehr zeigen Sie Führungszeugnis, Schülerzahl, Haltestellen und Schulen pro Tour, Kontrollgang, Verhalten an Haltestellen und Bahnübergängen und Meldungen über Fehlverhalten. Im Linienverkehr zeigen Sie Pünktlichkeit, Fahrgäste am Tag, Rollstuhl-Einstiege, Fahrscheinverkauf und Bordrechner sowie Beschwerden und Belobigungen.
Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?
Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.