Lebenslauf für Taxifahrer/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Taxifahrer/in führt zum Gespräch, wenn die Betriebsleitung in den ersten zehn Sekunden drei Dinge sieht: Führerschein Klasse B mit gültiger Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (P-Schein) und, wo verlangt, bestandener Ortskundeprüfung, eine saubere Bilanz mit ausgeschriebenen Jahren ohne Unfall und Punkte und den Beleg, dass Sie das Taxi auslasten (Fahrten pro Schicht, Umsatz, Flughafenfahrten, Kartenzahlung, keine Beschwerden). Eine Seite; ein Foto ist üblich, aber freiwillig.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Taxifahrer/innen (8 Jahre, Taxi und Mietwagen)

Dies ist der Lebenslauf eines Fahrers, der seit gut fünf Jahren angestellt in einem Taxiunternehmen in Frankfurt am Main fährt und davor Mietwagen gefahren ist. Betriebsleitungen lesen ihn so, wie sie jede neue Bewerbung prüfen: zuerst Führerschein und P-Schein, dann die Bilanz, dann den Umsatz. Name und Unternehmen sind erfunden. Die Zahlen sind solche, die Sie aus Schichtzetteln, dem Taxameter-Ausdruck oder Ihrer Fahrer-App ziehen können.

Emre Aksoy

Taxifahrer (P-Schein, Ortskundeprüfung Frankfurt am Main)

Frankfurt am Main · 069 555 0164 · emre.aksoy@beispiel.de · Führerschein Klasse B · P-Schein gültig bis 2029

Profil

Taxifahrer mit 8 Jahren Berufserfahrung am Steuer in Frankfurt am Main, davon gut 5 Jahre angestellt in einem Taxiunternehmen mit 35 Fahrzeugen. In 8 Jahren kein selbstverschuldeter Unfall und keine Punkte in Flensburg. Im Schnitt 20 bis 25 Fahrten pro Nachtschicht, rund 15 % davon Flughafenfahrten, dazu zuvor 6.400 Mietwagenfahrten mit einer Bewertung von 4,96. Sicher in Nacht- und Wochenendschichten, mit Taxameter, Kartenterminal, Vermittlungs-Apps und rollstuhlgerechtem Großraumtaxi.

Berufserfahrung

Taxifahrer (Nachtschicht) · Taxiunternehmen mit 35 Fahrzeugen, angeschlossen an die örtliche Taxizentrale, Frankfurt am Main

03/2021 – heute

  • Nachtschicht von 19 bis 5 Uhr (einschließlich Pausen) an 5 Nächten pro Woche, im Schnitt 20 bis 25 Fahrten und 300 bis 380 € Umsatz pro Schicht; beim Wochenumsatz regelmäßig unter den besten 5 Fahrerinnen und Fahrern des Unternehmens.
  • Bereitstellung an den Taxiständen am Flughafen, am Hauptbahnhof, an der Messe und an Hotels; rund 15 % der Fahrten sind Flughafenfahrten, Tarif und Zuschläge bei jeder Prüfung der Schichtzettel korrekt angewendet, auch bei Fahrten über das Pflichtfahrgebiet hinaus.
  • Kein selbstverschuldeter Unfall, kein Verkehrsverstoß und keine Beschwerde von Fahrgästen beim Unternehmen oder bei der Behörde in gut 5 Jahren; seit 2023 fest für die Nachtschicht eingeplant und mit der Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen betraut.
  • Rund 60 % der Fahrten per Karte am Terminal im Fahrzeug oder über Vermittlungs-Apps bezahlt; die tägliche Abrechnung von Bargeld und Karte stimmt mit dem Taxameter-Ausdruck überein, ohne Fehlbetrag.
  • 2022 Schulung zur Beförderung von Rollstuhlnutzenden absolviert; 15 bis 20 vermittelte Fahrten pro Monat im rollstuhlgerechten Großraumtaxi, Rollstühle jeweils mit 4-Punkt-Rückhaltesystem gesichert.

Mietwagenfahrer · Mietwagenunternehmen (Aufträge über zwei große Vermittlungsplattformen), Frankfurt am Main

06/2019 – 02/2021

  • 6.400 Fahrten mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,96 und einer Stornoquote von 3 %, deutlich unter der Grenze von 8 % für die Leistungsprämie des Unternehmens.
  • 40 bis 45 Stunden pro Woche, überwiegend abends und am Wochenende; in 20 von 21 Monaten die Qualitätsprämie des Unternehmens erhalten.
  • Firmenfahrzeug (Großraum-Van) mit Wartung nach Plan in einwandfreiem Zustand gehalten; jede Hauptuntersuchung beim ersten Termin bestanden.
  • Rund 500 Abholungen im Jahr am Flughafen nach den dortigen Regeln für Mietwagen, ohne Verwarnung; Rückkehrpflicht zum Betriebssitz eingehalten.

Fahrer Hotelshuttle · Flughafenhotel mit 240 Zimmern, Kelsterbach

04/2018 – 05/2019

  • Fahren eines Kleinbusses mit 8 Fahrgastplätzen im Pendelverkehr zwischen Hotel und den Terminals des Flughafens, 18 bis 22 Rundfahrten pro 8-Stunden-Schicht.
  • Be- und Entladen des Gepäcks für rund 150 Gäste pro Schicht; Abfahrten stets innerhalb von 5 Minuten nach dem ausgehängten Fahrplan.
  • Tägliche Abfahrtkontrolle nach Checkliste (Reifen, Licht, Bremsen, Flüssigkeiten); 3 technische Mängel gemeldet, bevor sie zu einem Ausfall führten.

Ausbildung

Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss)
Realschule, Offenbach am Main, 2012

Zertifikate

  • Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (P-Schein), gültig bis 2029
  • Ortskundeprüfung für Taxi bestanden, Frankfurt am Main, 2021
  • Führerschein Klasse B, punktefrei
  • Schulung zur Beförderung von Rollstuhlnutzenden, 2022
  • Fahrsicherheitstraining, 2021

Kenntnisse

Ortskenntnis in Frankfurt am Main mit Flughafen-Terminals, Messe, Hauptbahnhof und HotelvorfahrtenTaxameter, Taxitarif und Zuschläge, Pflichtfahrgebiet, SchichtzettelKartenterminal, Taxizentrale und Vermittlungs-Apps, Navigation (Waze, Google Maps)Defensives Fahren, Fahren bei Nacht, Regen und GlätteKundenservice mit Touristen, Geschäftsreisenden, Nachtschwärmern und alkoholisierten FahrgästenBargeld und TagesabrechnungRollstuhlgerechtes Großraumtaxi und Sicherung von RollstühlenEinfache Fahrzeugkontrolle: Reifendruck, Flüssigkeiten, Licht, BremsenTürkisch (Muttersprache), Englisch (gute Kenntnisse)
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Führerschein und P-Schein stehen dreimal im Lebenslauf: in der Kontaktzeile, im Profil und bei den Zertifikaten. Die Betriebsleitung sucht sie zuerst; findet sie sie nicht in fünf Sekunden, landet der Lebenslauf unten im Stapel.

Worauf Taxiunternehmen zuerst achten

Ein Taxiunternehmen vertraut Ihnen ein Fahrzeug im Wert von 35.000 bis 60.000 € an, dazu seine Konzession und seine Versicherungseinstufung. Wer Ihren Lebenslauf liest, will vier Dinge wissen, und die meisten Lebensläufe von Taxifahrer/innen verstecken alle vier.

  • Dürfen Sie hier Taxi fahren? Das heißt: Führerschein Klasse B, eine gültige Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (P-Schein) und, wo die Stadt sie verlangt, die bestandene Ortskundeprüfung. Nennen Sie alles genau, den P-Schein mit Gültigkeit.
  • Wie sauber ist Ihre Bilanz? Schreiben Sie sie als Zahlen: „kein selbstverschuldeter Unfall in 8 Jahren, keine Punkte in Flensburg“. Einen alten Verstoß müssen Sie nicht in den Lebenslauf schreiben, aber behaupten Sie auch keine perfekte Bilanz; viele Unternehmen verlangen eine Auskunft aus dem Fahreignungsregister.
  • Lasten Sie das Taxi aus? Fahrten pro Schicht, Umsatz pro Schicht, Anteil Flughafen und die Stunden, die Sie fahren wollen. Wer „im Schnitt 22 Fahrten pro Nacht, 5 Nächte pro Woche“ schreibt, sagt der Betriebsleitung, dass sich das Fahrzeug trägt.
  • Sind Sie im Dienstplan verlässlich? Taxi heißt Schichten, Nächte, Wochenenden und Feiertage. Sagen Sie, welche Schichten Sie gefahren sind und wie lange. Zwei Jahre feste Nachtschicht im selben Unternehmen sagen mehr als fünf kurze Stationen.

“Einen Absatz über Leidenschaft für Kundenservice brauche ich nicht. Ich brauche die Fahrerlaubnis, seit wann Sie sie haben, Ihre Unfallgeschichte und ob Sie die Nachtschicht übernehmen. Schreiben Sie das nach oben, dann rufe ich noch am selben Tag an.”

Recruiter-Panel, Betriebsleitung eines Taxiunternehmens, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Führerschein, P-Schein und Ortskunde: was Sie angeben und wie

Für das Taxi brauchen Sie in Deutschland zwei Dokumente von der Fahrerlaubnisbehörde: den Führerschein und die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung, umgangssprachlich P-Schein oder Personenbeförderungsschein. Die Konzession (Genehmigung) für das Taxi hat dagegen das Unternehmen, nicht Sie als angestellte/r Fahrer/in. Schreiben Sie die Bezeichnungen so, wie sie auf Ihren Dokumenten stehen.

  • Führerschein Klasse B. Für ein Taxi genügt Klasse B, denn Taxis sind Pkw mit höchstens 8 Fahrgastplätzen. Nennen Sie Klasse und Jahr. Klasse D1 oder D brauchen Sie nur für Kleinbusse und Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen; führen Sie sie nur auf, wenn Sie sie wirklich haben.
  • Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (P-Schein). Pflicht für Taxi und Mietwagen. Die Fahrerlaubnisbehörde erteilt sie in der Regel ab 21 Jahren, wenn Sie Klasse B seit mindestens zwei Jahren besitzen, nach ärztlicher Untersuchung und Sehtest sowie Prüfung von Führungszeugnis und Fahreignungsregister. Sie gilt höchstens 5 Jahre. Schreiben Sie „P-Schein, gültig bis 2029“ und sagen Sie dazu, dass er aktuell ist.
  • Ortskundeprüfung. Für das Taxi verlangen viele Städte und Landkreise eine Ortskundeprüfung; Umfang und Ablauf legt die Behörde vor Ort fest. Für Mietwagen ist der Ortskundenachweis mit der Reform des Personenbeförderungsrechts 2021 entfallen. Nennen Sie die bestandene Prüfung mit Ort und Jahr, erfinden Sie aber keine Prüfungsbezeichnungen.
  • Flughafen und Bahnhof. An großen Flughäfen und Bahnhöfen gelten eigene Regeln für die Taxistände, etwa zur Zufahrt oder zum Nachrücken. Wenn Sie dort regelmäßig fahren, nennen Sie es; es zeigt der Betriebsleitung, dass Sie diese Stände kennen.
  • Rollstuhlbeförderung, Erste Hilfe, Fahrsicherheitstraining. Freiwillig, aber nützlich. Eine Schulung zur Beförderung von Rollstuhlnutzenden ist gefragt, wo Unternehmen rollstuhlgerechte Großraumtaxis einsetzen, in manchen Städten auch als geförderte Inklusionstaxis. Ein Fahrsicherheitstraining zeigt, dass Sie Ihre Bilanz ernst nehmen. Je eine Zeile, wenn aktuell.
Führen Sie nie einen abgelaufenen P-Schein auf, als wäre er gültig. Das Unternehmen prüft ihn vor dem ersten Einsatz, und ein abgelaufener Schein, der als gültig ausgegeben wird, beendet das Gespräch. Schreiben Sie „P-Schein (abgelaufen 2024, Verlängerung beantragt)“, wenn das die Wahrheit ist.

Aufgaben als Taxifahrer/in im Lebenslauf: aus Tätigkeiten werden Stichpunkte

Die meisten Lebensläufe von Taxifahrer/innen zählen Tätigkeiten auf, die jeder kennt: „Fahrgäste aufgenommen“, „zum Ziel gefahren“, „Fahrpreis kassiert“. Schreiben Sie jede Tätigkeit mit einer Zahl aus dem Taxameter-Ausdruck, den Schichtzetteln, der Fahrer-App oder Ihrer Auskunft aus dem Fahreignungsregister neu. Sieben Beispiele aus dem Taxialltag, vorher und nachher:

Schwach (sagt das Offensichtliche)Stark (zeigt Bilanz und Menge)
Fahrgäste sicher an ihr Ziel gebracht.20 bis 25 Fahrten pro Nachtschicht in Frankfurt am Main und Umgebung gefahren, in gut 5 Jahren kein selbstverschuldeter Unfall.
Fahrpreise kassiert und Wechselgeld herausgegeben.Rund 340 € Umsatz pro Schicht abgerechnet, 60 % per Karte und App; in 5 Jahren stimmte die Bargeldabrechnung jedes Mal mit dem Taxameter-Ausdruck überein.
Fahrgäste am Flughafen abgeholt.Rund 15 % aller Fahrten vom Taxistand am Flughafen; Tarif, Zuschläge und Preise für Fahrten über das Pflichtfahrgebiet hinaus bei jeder Prüfung der Schichtzettel korrekt angewendet.
Hervorragender Kundenservice.In 5 Jahren keine Beschwerde von Fahrgästen beim Unternehmen oder bei der Behörde; davor Bewertung 4,96 aus 6.400 Mietwagenfahrten.
Fahrzeug gepflegt.Tägliche Abfahrtkontrolle (Reifen, Licht, Flüssigkeiten, Bremsen) und frühe Meldung von Mängeln; 2025 fielen für das Taxi nur 2 Schichten wegen ungeplanter Reparaturen aus.
Mit Navi die besten Routen gefunden.Im Berufsverkehr die Fahrzeit zwischen Innenstadt und Flughafen um rund 8 Minuten verkürzt, weil die Ausweichstrecken zur Autobahn bekannt waren; das brachte pro Schicht meist eine zusätzliche Fahrt.
Fahrgästen mit Behinderung geholfen.Für die Rollstuhlbeförderung geschult; 15 bis 20 vermittelte Fahrten im Monat im rollstuhlgerechten Großraumtaxi mit fachgerechter 4-Punkt-Sicherung und ohne Sicherheitsvorfall.

Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.

Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.

Meinen Lebenslauf als Taxifahrer/in erstellen

Kenntnisse im Lebenslauf für Taxifahrer/innen

Nennen Sie nur Kenntnisse, die eine Disposition in der ersten Woche prüfen würde. Zehn bis zwölf Punkte reichen. Ordnen Sie sie nach Art, damit die Leserin oder der Leser schnell findet, was gesucht wird.

  • Fahren und Ortskenntnis: Straßen und Schnellstraßen der Stadt, Flughafen-Terminals, Hotelvorfahrten und Veranstaltungsorte, Fahren bei Nacht und im Winter, defensives Fahren.
  • Technik und Apps: Taxameter, Kartenterminal im Fahrzeug, Funk oder App der Taxizentrale, Vermittlungs-Apps, Navigation (Waze, Google Maps), Rampe oder Lift für Rollstühle.
  • Tarif und Abrechnung: Taxitarif mit Zuschlägen, Pflichtfahrgebiet, Schichtzettel, Abrechnung von Bargeld und Karte, Quittungen für Geschäftsreisende.
  • Umgang mit Fahrgästen: Touristinnen und Touristen, die den Weg suchen, eilige Geschäftsreisende, Fahrgäste spät in der Nacht und alkoholisierte Fahrgäste, ältere Menschen und Menschen mit Behinderung, Kinder im Kindersitz.
  • Fahrzeugpflege: tägliche Abfahrtkontrolle, Reifen und Flüssigkeiten, frühes Erkennen von Problemen an Bremsen oder Fahrwerk, sauberer Innenraum zwischen den Fahrten.
  • Sprachen: Nennen Sie jede weitere Sprache mit Niveau (Englisch gut, Polnisch fließend). Am Flughafen und in Hotels ist das ein echter Vorteil.
Kenntniszeile für angestellte Taxifahrer/innen
P-Schein und Ortskundeprüfung Frankfurt am Main · Taxistände an Flughafen und Hauptbahnhof · Taxameter und Kartenterminal · Taxizentrale und Vermittlungs-Apps · rollstuhlgerechtes Großraumtaxi · defensives Fahren · Tagesabrechnung · Englisch gut
Kenntniszeile für den Wechsel vom Mietwagen ins Taxi
6.400 Mietwagenfahrten mit Bewertung 4,96 · Abholregeln am Flughafen · Navigation · Karten- und App-Zahlung · Fahrzeugpflege nach Wartungsplan · Nacht- und Wochenendschichten · seit 7 Jahren punktefrei

Profiltexte und Berufsziele für Taxifahrer/innen

Das Profil sind drei Zeilen oben: Führerschein, P-Schein und Jahre, Ihre Bilanz und eine Zahl zu Fahrten oder Umsatz. Ein Berufsziel schreiben Sie nur, wenn Sie noch nie gegen Bezahlung gefahren sind; auch dann beginnen Sie mit dem, was Sie schon haben.

Kurzes Profil, erfahrener Taxifahrer
Taxifahrer in Frankfurt am Main mit 8 Jahren Berufserfahrung am Steuer, davon 5 Jahre angestellt in einem Taxiunternehmen. Kein selbstverschuldeter Unfall, keine Punkte. Im Schnitt 22 Fahrten und 340 € Umsatz pro Nachtschicht, rund 15 % davon Flughafenfahrten.
Profil, Mietwagenfahrerin mit Wechsel ins Taxi
Mietwagenfahrerin mit 4 Jahren und 9.000 Fahrten im Raum München bei einer Bewertung von 4,94. Punktefrei, P-Schein gültig bis 2027, sicher mit den Abläufen am Flughafen, verfügbar für Nächte und Wochenenden. Die Ortskundeprüfung für Taxi ist angemeldet.
Profil, selbstständiger Taxiunternehmer auf dem Weg in eine Anstellung
Taxiunternehmer mit eigener Konzession in Köln seit 12 Jahren, in dieser Zeit ohne selbstverschuldeten Versicherungsschaden, mit festen Firmenkunden aus 3 Hotels. 2025 rund 75.000 € Umsatz bei 5 Schichten pro Woche. Sucht eine Stelle in einem größeren Taxiunternehmen oder in der Betreuung von Firmenkunden.
Berufsziel, erste bezahlte Fahrerstelle
Führerschein Klasse B seit 9 Jahren ohne Unfall, P-Schein seit Juli 2026 und bestandene Ortskundeprüfung in Hamburg. Suche eine Stelle in der Nachtschicht bei einem Hamburger Taxiunternehmen; verfügbar an 5 Nächten pro Woche, sicher mit Kartenzahlung und bereit für den Taxistand am Flughafen.

Lebenslauf als Taxifahrer/in ohne Erfahrung

Taxiunternehmen stellen auch Fahrerinnen und Fahrer ein, die noch nie Taxi gefahren sind, weil P-Schein und Ortskundeprüfung schon vorher aussieben. Sehen will man, dass Sie diese Hürden nehmen und dass Sie in der Gegend, in der Sie fahren werden, viel und sicher gefahren sind.

  1. 1Beantragen Sie den P-Schein, bevor Sie sich bewerben, oder prüfen Sie zumindest die Voraussetzungen (Mindestalter, Jahre mit Klasse B, ärztliche Untersuchung, Führungszeugnis) und fragen Sie bei der Behörde nach der Ortskundeprüfung. Schreiben Sie „P-Schein beantragt“ oder „Ortskundeprüfung angemeldet“ in Ihr Berufsziel.
  2. 2Beginnen Sie mit Ihrer privaten Fahrbilanz: Jahre mit Führerschein, kein Unfall, keine Punkte. Das ist vorerst Ihre Berufserfahrung.
  3. 3Ergänzen Sie jedes bezahlte oder ehrenamtliche Fahren: Auslieferung, Shuttle, Fahrten für einen Familienbetrieb, Umzugstransporter, Fahrten von Angehörigen zu Arztterminen. Nennen Sie Kilometer oder Fahrten, wo es geht.
  4. 4Zeigen Sie, dass Sie die Stadt kennen: wie lange Sie dort wohnen, welche Stadtteile Sie gut kennen und ob Sie Flughafen-Terminals und Hotelviertel ohne Handy finden.
  5. 5Zeigen Sie Ihre Verfügbarkeit. Nächte, Wochenenden und Feiertage sind der Einstieg für neue Fahrerinnen und Fahrer. Sagen Sie es klar.
  6. 6Führen Sie Kundenkontakt aus jeder Branche (Einzelhandel, Gastronomie, Sicherheitsdienst) mit je ein bis zwei Zeilen und einer Zahl auf: Kundschaft pro Schicht, abgerechnetes Bargeld.
Berufserfahrung ohne Taxierfahrung
Auslieferungsfahrer, Pizzeria mit 2 Filialen, Köln, seit 03/2023. 25 bis 35 Lieferungen pro 6-Stunden-Abendschicht mit dem eigenen Pkw in Ehrenfeld und Nippes; in 3 Jahren kein Unfall und keine Beschwerde; rund 600 € Bar- und Kartenzahlungen pro Schicht ohne Fehlbetrag abgerechnet.

Aufbau: eine Seite, schlicht, und wohin der P-Schein gehört

  • Eine Seite. Im Taxibüro liest niemand eine zweite Seite, und auch nach 20 Jahren passt alles auf eine, wenn ältere Stellen je eine Zeile bekommen.
  • Führerschein und P-Schein gehören in die Kontaktzeile unter Ihrem Namen, nicht nach ganz unten. Viele Unternehmen sortieren Bewerbungen allein nach dieser Zeile.
  • Reihenfolge: Kontaktzeile mit Führerschein und P-Schein, Profil in 3 Zeilen, Berufserfahrung mit je 3 bis 5 Stichpunkten, Zertifikate, Kenntnisse, Schulbildung (eine Zeile genügt).
  • Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Keine Führerscheinnummer und keine Steuer-ID im Lebenslauf; diese Angaben fragt das Unternehmen bei der Einstellung ab. Der Wohnort genügt, die Straße ist nicht nötig.
  • Schlichtes einspaltiges Layout, gängige Schrift, als PDF mit dem Namen Vorname-Nachname-Lebenslauf.pdf. Viele Taxiunternehmen nehmen Bewerbungen auch auf Papier an; drucken Sie für den Besuch im Büro ein Exemplar auf weißem Papier aus.
  • Übernehmen Sie die Begriffe aus der Anzeige je einmal: „P-Schein“, „Personenbeförderungsschein“, „Ortskunde“, „punktefrei“, „Nachtschicht“, „Flughafen“, „Taxizentrale“, „Kartenzahlung“, „rollstuhlgerecht“, „Kundenservice“. Größere Unternehmen und Vermittlungsplattformen nutzen Bewerbermanagementsysteme, die nach diesen Wörtern suchen, bevor ein Mensch etwas liest.
  • Bewerben Sie sich in Österreich oder der Schweiz, funktioniert derselbe Aufbau; nennen Sie dann die dort verlangte Berechtigung für die Personenbeförderung.

Bevor Sie ihn abschicken, fügen Sie die Stellenanzeige und Ihren Lebenslauf in den ATS-Check von cvplex ein. Er zeigt fehlende Begriffe zu Führerschein und Schichten und ob Ihre Stichpunkte Zahlen enthalten.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Taxifahrer/in?

Setzen Sie Führerschein und P-Schein mit Gültigkeit in die Kontaktzeile, schreiben Sie ein Profil aus drei Zeilen mit Jahren, Ihrer Bilanz ohne Unfall und Punkte und den Fahrten pro Schicht, und führen Sie dann jede Fahrerstelle mit 3 bis 5 Stichpunkten mit Zahlen auf (Fahrten, Umsatz, Anteil Flughafen, Jahre ohne Unfall). Ergänzen Sie Zertifikate, eine kurze Liste mit Kenntnissen und eine Zeile Schulbildung. Bleiben Sie bei einer Seite.

Wie beschreibe ich die Tätigkeit als Taxifahrer/in im Lebenslauf?

Übernehmen Sie nicht die allgemeinen Tätigkeiten. Beschreiben Sie Ihre echte Schicht: Stunden, Gebiet, Fahrten pro Schicht, Anteil Flughafen oder Hotel, Zahlungsarten, Rollstuhlfahrten und Ihre Bilanz. „22 Fahrten pro Nachtschicht in Frankfurt am Main, in 5 Jahren kein selbstverschuldeter Unfall“ ist eine Tätigkeitsbeschreibung, die gelesen wird.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Taxifahrer/in?

Ortskenntnis mit Flughafen und Bahnhöfen, Taxameter und Kartenterminal, Taxizentrale und Vermittlungs-Apps, Navigation, defensives Fahren und Fahren bei Nacht, Tarif und Schichtzettel, Abrechnung von Bargeld und Karte, Umgang mit Fahrgästen (Touristen, Geschäftsreisende, Fahrgäste in der Nacht, Menschen mit Behinderung), einfache Fahrzeugkontrollen und jede weitere Sprache.

Profil oder Berufsziel im Lebenslauf als Taxifahrer/in?

Ein Profil, außer Sie sind noch nie gegen Bezahlung gefahren. Auch dann beginnen Sie mit Führerschein, Jahren ohne Unfall und dem Stand von P-Schein und Ortskundeprüfung, nicht mit einem Satz über den Wunsch nach einer neuen Chance.

Brauche ich für das Taxi einen Lkw- oder Busführerschein?

Nein. Für das Taxi brauchen Sie Führerschein Klasse B und die Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung (P-Schein), in vielen Städten dazu die Ortskundeprüfung. Klasse D1 oder D mit Schlüsselzahl 95 brauchen Sie erst für Kleinbusse und Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen. Was vor Ort genau gilt, erfahren Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde.

Wie gebe ich Mietwagenfahrten (Uber, Bolt) im Lebenslauf als Taxifahrer/in an?

Als Stelle bei Ihrem Arbeitgeber: „Mietwagenfahrer, Mietwagenunternehmen (Aufträge über Uber und Bolt), Stadt, Zeitraum.“ Dann die Zahlen aus der App: Fahrten insgesamt, Bewertung, Stornoquote, Stunden pro Woche, Abholungen am Flughafen. Taxiunternehmen kennen diese Zahlen und vertrauen ihnen.

Soll ich einen früheren Unfall oder Punkte im Lebenslauf erwähnen?

Nicht im Lebenslauf. Viele Unternehmen verlangen eine Auskunft aus dem Fahreignungsregister und sprechen im Gespräch an, was dort steht; bereiten Sie eine ehrliche Erklärung vor. Was Sie nicht tun dürfen: eine perfekte Bilanz behaupten, wenn die Auskunft etwas anderes zeigt.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.