Lebenslauf für OP-Pflegekräfte: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf für den OP wird auf vier Dinge hin gelesen: Ihre Berufsbezeichnung mit Erlaubnis und den Stand der Fachweiterbildung Operationsdienst (oder den Abschluss als OTA), die Fachgebiete, in denen Sie Dienste übernehmen können, ob Sie instrumentieren, springen oder beides, und Ihre Eingriffszahlen. Ergänzen Sie Wechselzeiten, pünktliche erste Schnitte und korrekte Zählkontrollen, dann kann die OP-Leitung Sie schon vor dem Gespräch einplanen.
Lebenslauf-Muster für die OP-Pflege (Springerin und Instrumentierende, 6 Jahre, Fachweiterbildung)
Das Muster zeigt eine OP-Pflegekraft in einem Zentral-OP mit 14 Sälen, die springt, instrumentiert und am Bereitschaftsdienst für die Unfallchirurgie teilnimmt. Namen und Kliniken sind erfunden. Arbeiten Sie in einem ambulanten OP-Zentrum oder nur in einem Fachgebiet, behalten Sie den Aufbau und ändern Sie Fachgebiete und Eingriffe.
Katrina Mbeki
Fachkrankenpflegerin für den Operationsdienst
Leipzig · 0341 555 0138 · katrina.mbeki@beispiel.de · linkedin.com/in/katrina-mbeki-beispiel
Profil
OP-Pflegekraft mit 6 Jahren im OP, derzeit im Zentral-OP mit 14 Sälen eines regionalen Traumazentrums. Springt und instrumentiert in Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, robotischer Chirurgie und Gefäßchirurgie, im Schnitt 9 bis 12 Eingriffe pro Woche. Fachweiterbildung Operationsdienst 2024, Praxisanleiterin. In 6 Jahren jede Zählkontrolle korrekt, kein zurückgelassener Fremdkörper.
Berufserfahrung
Gesundheits- und Krankenpflegerin im OP, Springerin und Instrumentierende (seit 2024 Fachkrankenpflegerin für den Operationsdienst) · Regionales Traumazentrum (420 Betten, Zentral-OP mit 14 Sälen), Leipzig
07/2022 – heute
- Springen und Instrumentieren bei 9 bis 12 Eingriffen pro Woche in Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie (Endoprothetik und Traumaversorgung), robotischer Urologie und Gynäkologie sowie Gefäßchirurgie; Teilnahme an Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft nach Dienstplan, etwa ein Wochenende von fünf.
- Zählkontrolle gemeinsam mit der instrumentierenden Person bei jedem Eingriff: seit dem Einstieg in den OP 2020 bei rund 2.700 Eingriffen jede Zählung korrekt, kein zurückgelassener Fremdkörper.
- Springerin bei Eingriffen mit dem da Vinci Xi (rund 120 im Jahr): Andocken, Vorbereitung der Trokarplatzierung, Instrumentenwechsel und Übungen zum Notfall-Abdocken.
- Durchschnittliche Wechselzeit in den orthopädischen Sälen von 34 auf 24 Minuten gesenkt, durch überarbeitete Kommissionierlisten und die Prüfung der Siebe am Vorabend; dadurch rund 2 zusätzliche Eingriffe pro Woche möglich.
- Einarbeitung von 4 neuen Pflegefachkräften im OP als Praxisanleiterin nach dem 6-monatigen Einarbeitungskonzept der Abteilung; alle 4 haben die Einarbeitung planmäßig abgeschlossen und arbeiten weiter im OP.
- Leitung der Arbeitsgruppe Lagerung: Checklisten für Bauch- und Seitenlage nach zwei CIRS-Meldungen überarbeitet; in den folgenden 18 Monaten kein Lagerungsschaden gemeldet.
- Vertretung der Saalkoordination im Spätdienst etwa zweimal im Monat: Saalbelegung, Einplanung von Notfalleingriffen, Personaleinsatz und Absprachen mit Anästhesie und OP-Management.
Gesundheits- und Krankenpflegerin im OP · Krankenhaus der Grundversorgung (6 OP-Säle und 2 Endoskopieräume), Halle (Saale)
08/2020 – 06/2022
- 9-monatige Einarbeitung im OP abgeschlossen; nach 7 Monaten selbstständig als Springerin in Allgemeinchirurgie, HNO und Orthopädie.
- Instrumentieren und Springen bei über 400 Eingriffen im Jahr, darunter laparoskopische Cholezystektomien, Appendektomien, Hernienversorgungen, Tonsillektomien und Kaiserschnitte.
- Rufbereitschaft eine Woche von vier für Notfall-Kaiserschnitte und unfallchirurgische Notfälle; die geforderte Eintreffzeit von 20 Minuten bei jedem Einsatz eingehalten.
- Mitarbeit an der Vereinheitlichung der Siebe in 3 Fachgebieten; die Zahl der unbenutzt geöffneten Instrumente je Eingriff sank um etwa ein Drittel.
Gesundheits- und Krankenpflegerin, Chirurgische Station (32 Betten) · Krankenhaus der Grundversorgung, Halle (Saale)
06/2019 – 07/2020
- Versorgung von 8 bis 10 Patientinnen und Patienten nach Operationen pro Dienst, einschließlich Drainagen, Wundversorgung, patientenkontrollierter Analgesie und Frühmobilisation.
- Nach 8 Monaten vertretungsweise Schichtleitung, mit Koordination von Aufnahmen und Entlassungen.
Ausbildung
Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin, staatliche Prüfung (Examen)
Bildungszentrum für Gesundheitsberufe an einem Klinikum, Halle (Saale), 2019
Zertifikate
- Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpflegerin“, 2019, unbefristet
- Fachweiterbildung Operationsdienst (zwei Jahre, berufsbegleitend, mit Prüfung), 2024
- Reanimationstraining im Haus (BLS mit AED), jährlich, zuletzt 2026; ERC Immediate Life Support (ILS), 2025
- PALS, American Heart Association, 2025
- Praxisanleiterin (berufspädagogische Zusatzqualifikation, 300 Stunden), 2022; Mitglied im Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) seit 2020
Kenntnisse
Worauf die OP-Leitung zuerst achtet
- Berufsbezeichnung und Qualifikation. In Deutschland gibt es zwei Wege in den OP: als Pflegefachkraft mit Erlaubnis (Pflegefachfrau/Pflegefachmann oder Gesundheits- und Krankenpfleger/in) und Fachweiterbildung Operationsdienst, oder mit der eigenen Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin oder zum Operationstechnischen Assistenten (OTA), die seit 2022 bundeseinheitlich im ATA-OTA-Gesetz geregelt ist. Nennen Sie Ihren Weg und das Jahr. Ein Gegenstück zum US-Zertifikat CNOR gibt es nicht.
- Fachgebiete und Dienste. In welchen Fachgebieten Sie selbstständig arbeiten, ob Sie an Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft teilnehmen und wie oft. Viele OP-Stellen werden faktisch über die Dienstabdeckung besetzt.
- Instrumentieren, Springen oder beides. Schreiben Sie es klar. Wer beides kann, ist flexibler einzuplanen, und das gehört in Ihre erste Zeile.
- Umfeld. Zentral-OP, ambulantes OP-Zentrum, Hybrid-OP, Herz-OP, Sectio-OP im Kreißsaal, Praxis-OP. Tempo und Aufgaben unterscheiden sich, und Leitungen achten darauf, ob es passt.
- Sicherheit. Korrekte Zählkontrollen, keine zurückgelassenen Fremdkörper, keine Seiten- oder Eingriffsverwechslungen, Lagerungsschäden, Stich- und Schnittverletzungen. In diesem Teil der Arbeit können Fehler Karrieren beenden, und Belege für Ihre Sorgfalt haben echtes Gewicht.
“Zuerst schaue ich, welche Fachgebiete Sie allein übernehmen können und ob Sie Dienste machen. Dann auf die Qualifikation. Ein Lebenslauf, in dem nur „OP-Pflegekraft mit sechs Jahren Erfahrung“ steht, sagt mir nicht, ob ich Sie am Montag in den Herz-OP stellen kann.”
Profiltexte für den Lebenslauf in der OP-Pflege
Drei oder vier Zeilen: Berufsjahre und Umfeld, Fachgebiete, Instrumentieren oder Springen, Qualifikation und eine Zahl zu Sicherheit oder Ablauf. Viele suchen nach einem Berufsziel für den OP, doch ein Profil ist für alle außer ganz frischen Berufseinsteigern stärker, und selbst dort gewinnt meist das Profil.
OP-Pflegekraft mit 6 Jahren im OP, derzeit im Zentral-OP mit 14 Sälen eines regionalen Traumazentrums. Springt und instrumentiert in Allgemeinchirurgie, Orthopädie, robotischer Chirurgie und Gefäßchirurgie bei 9 bis 12 Eingriffen pro Woche, nimmt am Bereitschaftsdienst teil. Fachweiterbildung Operationsdienst. Jede Zählkontrolle bei rund 2.700 Eingriffen korrekt.
Fachkrankenpfleger für den Operationsdienst mit 8 Jahren in einem herzchirurgischen OP mit 4 Sälen: Bypass-, Klappen- und Aorteneingriffe, Abstimmung mit der Kardiotechnik, maschinelle Autotransfusion und Eingriffe mit intraaortaler Ballonpumpe. Rufbereitschaft eine Woche von drei, Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen.
Operationstechnische Assistentin (OTA) mit 5 Jahren in einem ambulanten OP-Zentrum mit 4 Sälen, 14 bis 18 Eingriffe am Tag in Augenheilkunde, Orthopädie, Schmerztherapie und Gastroenterologie. Springt, instrumentiert und übergibt in den Aufwachraum, pflegt die OP-Standards von 9 Operateurinnen und Operateuren; 97 % pünktlicher Beginn des ersten Eingriffs. Keine Dienste, keine Wochenenden.
OP-Pflegekraft in der Arbeitnehmerüberlassung mit 7 Jahren Erfahrung und 11 Einsätzen in Kliniken in 6 Bundesländern, selbstständig in Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Neurochirurgie und Robotik nach zwei Tagen Einarbeitung. Fachweiterbildung Operationsdienst, verfügbar für Einsätze von drei Monaten bundesweit.
Pflegefachfrau (Examen 08/2026) mit einem mehrwöchigen Praxiseinsatz im Zentral-OP mit 10 Sälen, dort 40 Eingriffe in Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Gynäkologie begleitet. Reanimationstraining und ERC ILS. Sucht den Einstieg im OP mit strukturierter Einarbeitung und der Perspektive auf die Fachweiterbildung Operationsdienst.
Gesundheits- und Krankenpflegerin mit 4 Jahren auf einer chirurgischen Station mit 32 Betten und 18 Monaten im Aufwachraum, sucht eine Stelle im OP mit Einarbeitung. Vertraut mit postoperativen Komplikationen, Drainagen, Wundversorgung und Atemwegssicherung in der Aufwachphase, sicher im Umgang mit Operateuren und schnellen Übergaben.
Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.
Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.
Von der Stellenbeschreibung zum Stichpunkt im Lebenslauf für den OP
Wer die Stellenbeschreibung abschreibt, bekommt eine Seite, die zu jeder OP-Pflegekraft passen würde. Behalten Sie die Aufgabe und ergänzen Sie Art der Eingriffe, Menge und Ergebnis.
| Aus der Stellenbeschreibung | Im Lebenslauf, der zum Gespräch führt |
|---|---|
| Tätigkeit als Springer bei Operationen. | Springen und Instrumentieren bei 9 bis 12 Eingriffen pro Woche in Allgemeinchirurgie, Orthopädie, robotischer Chirurgie und Gefäßchirurgie in einem Zentral-OP mit 14 Sälen eines regionalen Traumazentrums. |
| Durchführung der Zählkontrolle nach Vorgabe. | Zählkontrollen bei rund 2.700 Eingriffen durchgeführt, jede Zählung korrekt, kein zurückgelassener Fremdkörper. |
| Assistenz bei robotischen Eingriffen. | Springerin bei rund 120 Eingriffen mit dem da Vinci Xi im Jahr: Andocken, Instrumentenwechsel und vierteljährliche Übungen zum Notfall-Abdocken mit dem Team. |
| Vorbereitung des OP-Saals. | Kommissionierlisten der Orthopädie überarbeitet und die Prüfung der Siebe auf den Vorabend verlegt; Wechselzeit von 34 auf 24 Minuten gesenkt, rund 2 zusätzliche Eingriffe pro Woche. |
| Lagerung der Patienten. | Arbeitsgruppe Lagerung geleitet und die Checklisten für Bauch- und Seitenlage nach zwei Beinahe-Ereignissen überarbeitet; in den folgenden 18 Monaten kein Lagerungsschaden gemeldet. |
| Einarbeitung neuer Mitarbeitender. | 4 neue Pflegefachkräfte im OP als Praxisanleiterin nach dem 6-monatigen Einarbeitungskonzept eingearbeitet; alle 4 haben planmäßig abgeschlossen und arbeiten weiter in der Abteilung. |
| Teilnahme am Team-Time-Out. | Team-Time-Out als Springerin bei jedem Eingriff geleitet; in zwei internen Audits 100 % bei Markierung der Eingriffsstelle und Prüfung der Einwilligung. |
| Umgang mit Präparaten nach Vorgabe. | Präparate einschließlich Schnellschnitten und Eingriffen mit mehreren Probenbehältern versorgt, in vier Jahren kein falsch beschriftetes Präparat. |
| Teilnahme an Diensten nach Plan. | Teilnahme an Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft nach Dienstplan, etwa ein Wochenende von fünf; die geforderte Eintreffzeit von 30 Minuten in drei Jahren bei jedem Einsatz eingehalten. |
Kenntnisse im Lebenslauf für die OP-Pflege
Teilen Sie die Liste auf: fachliche Kenntnisse, dann Fachgebiete, dann Geräte und Systeme. Personalverantwortliche und Bewerbermanagementsysteme suchen beide nach den Namen der Fachgebiete.
- OP-Grundlagen: Springen, Instrumentieren, sterile Technik, Zählkontrolle, Team-Time-Out und WHO-Checkliste, Umgang mit Präparaten, Hautdesinfektion, Abdecken, Lagerung und Vermeidung von Lagerungsschäden
- Fachgebiete: Allgemein- und Viszeralchirurgie, Orthopädie und Endoprothetik, Neurochirurgie und Wirbelsäule, Herz- und Thoraxchirurgie, Gefäßchirurgie, Urologie, Gynäkologie, HNO, Plastische Chirurgie, Augenheilkunde, Transplantationschirurgie, Unfallchirurgie, Kinderchirurgie, Adipositaschirurgie, Geburtshilfe
- Zugänge und Geräte: offen, laparoskopisch, endoskopisch, robotisch (mit Systemname), Hybrid-OP und interventionelle Eingriffe, Eingriffe am Mikroskop, Arthroskopie-Türme, C-Bogen und Strahlenschutz, Blutsperre, HF-Chirurgie und Rauchgasabsaugung, maschinelle Autotransfusion, Insufflation
- Notfälle: Maligne Hyperthermie mit Notfallablauf und Dantrolen, Massivtransfusion, Reanimation und Notfallintubation im Saal, Übung zum Brand im OP, Notfall-Abdocken eines Roboters
- Zusammenarbeit mit der AEMP: Siebe zusammenstellen, Leihinstrumente, Rückverfolgung der Siebe, Prüfung von Sterilgut und Verpackung
- Dokumentation und Systeme: OP-Dokumentation im Krankenhausinformationssystem, Materialwirtschaft, Pflege der OP-Standards, Dokumentation von Implantaten und Gewebe
- Teamfähigkeiten, die in Stichpunkte statt in eine Liste gehören: den nächsten Schritt der Operateurin oder des Operateurs vorausdenken, Ruhe bewahren, wenn ein Eingriff kippt, sauber übergeben beim Schichtwechsel und bei einer Zähldifferenz klar ansprechen
Eine Zeile lohnt sich, wenn sie zutrifft: für wie viele Operateurinnen und Operateure Sie die OP-Standards pflegen oder wie viele Fachgebiete Sie ohne Unterstützung übernehmen. Leitungen lesen beides als Hinweis darauf, wie viel Einarbeitung Sie brauchen.
Nach dem Examen oder aus einem anderen Bereich in den OP
In den OP führen zwei Wege: die dreijährige Ausbildung zur oder zum OTA oder der Einstieg als Pflegefachkraft mit strukturierter Einarbeitung und späterer Fachweiterbildung Operationsdienst. Pflegefachkräfte ohne OP-Erfahrung werden durchaus eingestellt, die Einarbeitung dauert aber meist sechs bis neun Monate. Ihr Lebenslauf muss die OP-Leitung überzeugen, dass Sie diese Investition zu Ende bringen.
- 1Schreiben Sie früh, dass Sie in den OP möchten. Leitungen suchen Menschen, die gezielt in den OP wollen, nicht jemanden, der sich auf jede Stelle im Haus bewirbt.
- 2Beginnen Sie mit der Berufsbezeichnung und dann mit jeder OP-Erfahrung: Praxiseinsatz, Hospitation, Arbeit in der AEMP oder als OTA. Nennen Sie Stunden oder Wochen und die Eingriffe, die Sie gesehen haben.
- 3Nennen Sie die Fachweiterbildung Operationsdienst als Ziel. Sie ist der übliche Qualifizierungsweg für Pflegefachkräfte im OP, und viele Häuser unterstützen sie.
- 4Zeigen Sie, dass Sie die Bedingungen kennen: langes Stehen bei langen Eingriffen, Bereitschaftsdienst und Rufbereitschaft, früher Dienstbeginn, Haken halten. An diesen Punkten scheitern neue OP-Kräfte häufiger als an den fachlichen Inhalten. Wie Dienste gestaltet sind, regeln Arbeitszeitgesetz und Tarifvertrag, für Krankenhäuser gibt es dabei besondere Regelungen.
- 5Haben Sie bereits als OTA oder in der AEMP gearbeitet, sagen Sie das in der ersten Zeile. Dieser Hintergrund ist der stärkste Einstieg in eine Stelle im OP und darf nicht untergehen.
- 6Pflegefachkräfte von Station, Aufwachraum, Intensivstation und Notaufnahme stellen übertragbare Teile heraus: steriles Arbeiten, Atemwegssicherung, Hämodynamik, schnelle Übergaben und Sicherheit im Umgang mit Operateuren.
- 7Bewerben Sie sich gezielt auf Stellen mit Einarbeitungskonzept und schreiben Sie im Anschreiben, dass Sie die Dauer der Einarbeitung kennen und sich darauf einlassen.
Mehrwöchiger Praxiseinsatz im Zentral-OP mit 10 Sälen: unter Anleitung bei Saalvorbereitung, Zählkontrollen und Lagerung bei 40 allgemeinchirurgischen, orthopädischen und gynäkologischen Eingriffen mitgearbeitet.
Über 1.400 Eingriffe in 5 Jahren als Operationstechnische Assistentin in Orthopädie und Allgemeinchirurgie instrumentiert, darunter Endoprothetik, Wirbelsäulenchirurgie und laparoskopische Eingriffe.
90 Siebe pro Schicht in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte zusammengestellt und sterilisiert, einschließlich Leihinstrumenten, mit einer Fehlerquote unter 1 %; Lehrgang Fachkunde I abgeschlossen.
8 bis 10 Patientinnen und Patienten pro Dienst im Aufwachraum versorgt, mit Atemwegssicherung, Schmerztherapie und Überwachung auf Nachblutungen; 6-mal Rückverlegung in den OP veranlasst.
Aufbau, Angaben zur Berufserlaubnis und Bewerbung
- Eine Seite bei kürzerer Berufserfahrung, zwei Seiten bei langen Werdegängen, Saalkoordination oder Praxisanleitung. Zwei Seiten sind in der Pflege üblich, und Leitungen erwarten Einzelheiten.
- Reihenfolge: Kopf mit Berufsbezeichnung, Profil, Berufserlaubnis und Qualifikationen, Berufserfahrung, Kenntnisse, Ausbildung. Die Qualifikationen stehen weit oben, weil alles andere davon abhängt.
- Keine Kürzel hinter dem Namen. Schreiben Sie die Berufsbezeichnung wie in der Urkunde und ergänzen Sie die Fachweiterbildung: „Katrina Mbeki, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Fachkrankenpflegerin für den Operationsdienst“.
- Die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung gilt bundesweit und unbefristet. Als OTA nennen Sie die staatliche Anerkennung mit Jahr; bei einem älteren Abschluss nach DKG-Empfehlung vor dem ATA-OTA-Gesetz schreiben Sie, ob Ihnen die neue Berufsbezeichnung bereits erteilt wurde, denn dafür gibt es Übergangsregelungen.
- Schreiben Sie Art der Klinik und Größe des OP in die Zeile mit dem Arbeitgeber: „Regionales Traumazentrum, Zentral-OP mit 14 Sälen, 420 Betten“ oder „ambulantes OP-Zentrum mit 4 Sälen“. Die Eingriffszahlen ergeben sich daraus.
- Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum ebenso. Kliniken nutzen Bewerbermanagementsysteme (verbreitet sind etwa Personio, rexx, softgarden oder SAP SuccessFactors), deshalb einspaltig und ohne Tabellen oder Textfelder.
- Übernehmen Sie die Wörter der Anzeige, wo sie zutreffen: OP-Pflege, Springer, Instrumentieren, Fachgebiet, Bereitschaftsdienst, Fachweiterbildung Operationsdienst, OTA, sterile Technik, Team-Time-Out, Robotik, Wechselzeit.
- In englischen Anzeigen heißt die Funktion Operating Room Nurse, Scrub Nurse oder Theatre Nurse. Für Stellen in Österreich oder der Schweiz brauchen Sie eine eigene Anerkennung. Haben Sie im Ausland gelernt und bewerben sich in Deutschland, nennen Sie den Stand Ihres Anerkennungsverfahrens und Ihr Deutschniveau.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf für die OP-Pflege?
Stellen Sie Berufsbezeichnung, Erlaubnis und Fachweiterbildung Operationsdienst (oder den Abschluss als OTA) nach oben. Schreiben Sie ein Profil mit Größe des OP, Fachgebieten, ob Sie instrumentieren, springen oder beides, und Ihrer Dienstbeteiligung. Danach Stichpunkte mit Eingriffszahlen, Wechselzeiten, Zählkontrollen und Einarbeitung. Ein bis zwei Seiten.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf einer OP-Pflegekraft?
Springen und Instrumentieren, sterile Technik, Zählkontrolle, Lagerung, Team-Time-Out und WHO-Checkliste, Umgang mit Präparaten und Ihre Geräte: Robotiksystem, Laparoskopie-Türme, C-Bogen, Blutsperre, HF-Chirurgie. Dann die Fachgebiete mit Namen und das System, in dem Sie dokumentieren.
Was ist ein gutes Profil für den Lebenslauf in der OP-Pflege?
Drei Zeilen mit Berufsjahren und Umfeld, Fachgebieten, Instrumentieren oder Springen, Qualifikation und einer Zahl. Zum Beispiel: OP-Pflegekraft mit 6 Jahren im Zentral-OP mit 14 Sälen eines regionalen Traumazentrums, springt und instrumentiert in Allgemeinchirurgie, Orthopädie, Robotik und Gefäßchirurgie, Fachweiterbildung Operationsdienst, jede Zählkontrolle bei rund 2.700 Eingriffen korrekt.
Berufsziel oder Profil im Lebenslauf für den OP?
Fast immer ein Profil. Ein Berufsziel ist nur sinnvoll, wenn Sie Fachgebiet oder Umfeld wechseln und das in einer Zeile erklären müssen, und selbst dann leistet ein Profil, das mit der angestrebten Stelle endet, dasselbe besser.
Was macht eine OP-Pflegekraft, für die Beschreibung im Lebenslauf?
Als Springerin oder Springer: bereitet den Saal vor, prüft Einwilligung und Eingriffsstelle, leitet das Team-Time-Out, lagert die Patientin oder den Patienten mit, übernimmt die Hautdesinfektion, führt die Zählkontrolle mit der instrumentierenden Person, dokumentiert den Eingriff, versorgt Präparate und stimmt sich mit Anästhesie, AEMP und Operateuren ab. Beim Instrumentieren: richtet den sterilen Tisch, reicht die Instrumente an und denkt den nächsten Schritt voraus.
Brauche ich die Fachweiterbildung, um im OP zu arbeiten?
Nein, Pflegefachkräfte werden auch ohne sie eingestellt und eingearbeitet, viele Anzeigen nennen sie aber als Wunsch. Die rund zweijährige Fachweiterbildung Operationsdienst wird je nach Bundesland nach Landesrecht oder nach DKG-Empfehlung angeboten. Das US-Zertifikat CNOR hat in Deutschland keine Entsprechung. Haben Sie einen Platz in der Fachweiterbildung, nennen Sie Beginn und voraussichtlichen Abschluss.
Wie komme ich nach dem Examen in den OP?
Bewerben Sie sich auf Stellen mit Einarbeitungskonzept und schreiben Sie in der ersten Zeile, dass Sie gezielt in den OP möchten. Heben Sie jede OP-Erfahrung hervor: Praxiseinsatz, Arbeit in der AEMP, Hospitationen. Zeigen Sie, dass Sie Dauer der Einarbeitung und Dienste kennen, denn Leitungen achten darauf, wer bleibt. Wer noch keine Ausbildung hat, kann auch direkt die Ausbildung zur oder zum OTA wählen.
Worin unterscheidet sich ein Lebenslauf für das Instrumentieren von dem für das Springen?
Die Aufgaben sind verschieden, der Aufbau ist gleich. Beim Instrumentieren stehen Instrumentenkenntnis je Fachgebiet, Richten des sterilen Tisches, Vorausdenken und korrekte Zählungen im Vordergrund; beim Springen Dokumentation, Lagerung, Team-Time-Out, Präparate und die Koordination des Saals. Die meisten OP-Pflegekräfte und OTA machen beides und sollten das auch schreiben.
Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?
Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.