Lebenslauf für Fernfahrer/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Fernfahrer/in bringt einen Anruf, wenn die Disposition sofort sieht: Führerscheinklassen mit Schlüsselzahl 95 und ADR-Kursen, die Gültigkeit von Führerschein und Fahrerkarte, wie viele nachweisbare Monate Sie im Fernverkehr gefahren sind, Ihre Unfall- und Kontrollbilanz und welche Auflieger Sie gezogen haben. Eine Seite, mit vollständiger Berufserfahrung und ohne unerklärte Lücken.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Fernfahrer/innen (internationaler Fernverkehr, 8 Jahre)

Ein einseitiger Lebenslauf für einen Fernfahrer mit Klasse CE, Schlüsselzahl 95 und ADR mit Aufbaukurs Tank. Name und Speditionen sind erfunden. Achten Sie darauf, dass die Führerscheinangaben im Kopf stehen, jede Stelle Fahrzeug und Relationen nennt und hinter der Sicherheitsbilanz Zahlen stehen.

Sven Hartmann

Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr (CE, ADR Tank)

Kassel · 0561 555 0198 · sven.hartmann@beispiel.de · Fahrerlaubnis CE mit Schlüsselzahl 95 · ADR Basis und Tank · Fahrerkarte gültig bis 08/2028

Profil

Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr mit 8 Jahren und rund 1 Million km in Deutschland und 12 weiteren europäischen Ländern. Planenauflieger, Kühlauflieger und Lebensmitteltank. Kein selbstverschuldeter Unfall, kein Verkehrsverstoß in 8 Jahren und 14 Straßenkontrollen ohne Beanstandung. Verbrauch 28,5 l/100 km bei einem Flottenschnitt von 31 l. Gewohnt an Touren von zwei bis drei Wochen, Aufliegertausch und Anlieferungen mit Zeitfenster.

Berufserfahrung

Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr (Tank und Plane) · Mittelständische Spedition für Lebensmittel- und Planenverkehre (340 Sattelzugmaschinen), Kassel

04/2022 – heute

  • 2.400 bis 2.900 km pro Woche im Einzelfahrerbetrieb mit Lebensmitteltank und Planenauflieger auf Relationen zwischen Deutschland, Benelux, Frankreich und Italien, rund 125.000 km im Jahr.
  • 98,6 % pünktlich bei 1.050 Ladungen in drei Jahren, darunter Anlieferungen mit festem Zeitfenster an 6 Zentrallagern des Lebensmittelhandels.
  • Kein selbstverschuldeter Unfall und kein Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten im gesamten Zeitraum; 9 Straßenkontrollen durch Polizei und BALM ohne Beanstandung.
  • Verbrauch von 28,5 l/100 km bei einem Flottenschnitt von 31 l durch weniger Leerlauf und vorausschauendes Fahren mit Tempomat; rund 4.500 € Diesel im Jahr auf einem Fahrzeug gespart.
  • 6 neue Kolleginnen und Kollegen als Patenfahrer mit je zwei Wochen Mitfahrt eingearbeitet; 5 von 6 waren ein Jahr später noch im Betrieb.

Berufskraftfahrer im Kühlverkehr · Kühlspedition (190 Sattelzugmaschinen), Bad Hersfeld

09/2019 – 03/2022

  • Temperaturgeführte Obst-, Gemüse- und Tiefkühlware von Spanien und Italien nach Deutschland und Skandinavien gefahren, rund 120.000 km im Jahr mit 13,6-m-Kühlauflieger.
  • Keine Annahmeverweigerung in zweieinhalb Jahren, durch Messung der Kerntemperatur bei der Beladung und Ausdruck des Temperaturprotokolls bei jeder Anlieferung.
  • Zollabwicklung bei Fahrten in die Schweiz und nach Norwegen mit den nötigen Versand- und Ausfuhrpapieren, im Schnitt unter 45 Minuten am Grenzübergang.
  • Reinigungsnachweise für den Auflieger und Abfahrtkontrollen bei 3 jährlichen Kundenaudits lückenlos dokumentiert, ohne Abweichung.

Berufskraftfahrer im Regionalverkehr (Plane) · Regionale Spedition, Kassel

06/2018 – 08/2019

  • Regionalverkehr in Hessen, Niedersachsen und Thüringen mit Planenauflieger, 8 bis 12 Stopps pro Woche, rund 2.000 km pro Woche, an den meisten Wochenenden zu Hause.
  • Täglich rückwärts an enge Rampen in Innenstädten gesetzt; in 15 Monaten kein Rangierschaden und keine Schadensmeldung am Auflieger.
  • Sechswöchige Einarbeitung der Spedition nach der Grundqualifikation abgeschlossen und zwei Wochen früher als geplant allein gefahren.

Ausbildung

Fahrerlaubnis Klasse CE mit beschleunigter Grundqualifikation Güterverkehr (IHK-Prüfung)
Bildungszentrum für Berufskraftfahrer, Kassel, 2018

Mittlerer Schulabschluss
Realschule, Baunatal, 2013

Zertifikate

  • Fahrerlaubnis Klassen B, C und CE mit Schlüsselzahl 95, gültig bis 2028
  • Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz, 35 Stunden, 2023
  • ADR-Schulungsbescheinigung (Basiskurs und Aufbaukurs Tank), gültig bis 2028
  • Fahrerkarte für den digitalen Tachografen, gültig bis 08/2028
  • Fahrsicherheitstraining für Lkw, 2023

Kenntnisse

Fahrerlaubnis CE mit Schlüsselzahl 95, ADR-Schulungsbescheinigung Basis und TankPlanenauflieger, 13,6-m-Kühlauflieger, LebensmitteltankLenk- und Ruhezeiten, digitaler und smarter Tachograf, Fahrerkarte, Telematik-Apps der SpeditionAbfahrtkontrolle, Kontrolle nach Fahrtende, kleine Reparaturen unterwegsSchneeketten, Winter- und Gebirgsfahrten (Brenner, Gotthard, Tauern)Ladungssicherung nach VDI 2700, Lastverteilung und AchslastenKühlaggregat einstellen, Kerntemperatur messen, TemperaturprotokolleAufliegertausch, Rampenentladung und Anlieferung mit ZeitfensterZollpapiere für die Schweiz und Norwegen, CMR-FrachtbriefTourenplanung, Tankkarten, Lkw-Maut mit Toll Collect und im Ausland
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Schreiben Sie Führerscheinklassen mit Schlüsselzahl 95, Ihre ADR-Kurse und die Gültigkeit der Fahrerkarte in den Kopf. Die Disposition prüft diese drei Dinge, bevor sie einen einzigen Stichpunkt liest, und ein Lebenslauf, der sie unten versteckt, wird übersprungen.

Worauf Speditionen bei Fernfahrer/innen zuerst achten

Die Einstellung im Güterverkehr ist zum Teil eine Frage von Vorschriften und Versicherung, nicht nur von Sympathie. Die Spedition prüft zuerst, ob Sie die Vorgaben von Auftraggebern und Versicherung erfüllen, und erst dann, ob Sie ins Team passen.

  • Führerschein und Zusatzqualifikationen. Klasse CE (oder C), Schlüsselzahl 95 und welche ADR-Kurse Sie haben. Gefahrgut und Tank öffnen besser bezahlte Touren; nennen Sie die Kurse deshalb beim Namen (Basiskurs, Aufbaukurs Tank, Klasse 1, Klasse 7).
  • Nachweisbare Erfahrung im Fernverkehr. Viele Speditionen wünschen ein bis zwei Jahre mit CE. Schreiben Sie Monat und Jahr zu jeder Stelle, damit sich die Summe leicht zusammenzählen lässt; Ihre Arbeitszeugnisse sollten dazu passen.
  • Sicherheitsbilanz. Selbstverschuldete Unfälle, Punkte im Fahreignungsregister, Ergebnisse von Straßenkontrollen und Untersagungen der Weiterfahrt. Viele Arbeitgeber lassen sich den Punktestand zeigen und werten die Fahrerkarte regelmäßig aus, also muss Ihre Angabe dazu passen.
  • Gültigkeit der Nachweise. Ablaufjahr von Führerschein (verlängert nach ärztlicher Untersuchung und Sehtest), Schlüsselzahl 95, ADR-Schein und Fahrerkarte. Läuft etwas bald ab, schreiben Sie, wann die Verlängerung geplant ist.
  • Einsatzmodell und Touren. Wochenendheimfahrer, zwei Wochen unterwegs oder täglich zu Hause: Schreiben Sie, was zu Ihnen passt. Die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit von mindestens 45 Stunden darf nicht in der Kabine verbracht werden, und seit dem EU-Mobilitätspaket muss der Arbeitgeber die Touren so planen, dass Sie in der Regel spätestens alle vier Wochen nach Hause oder zum Standort zurückkehren können.

“Man sieht in fünf Sekunden, ob ein Fahrerlebenslauf von jemandem stammt, der wirklich unterwegs war. Klasse CE, Zusatzqualifikationen, Gültigkeit der Untersuchung, nachweisbare Monate im Fernverkehr, Unfälle und Kontrollen. Stehen diese fünf Dinge im Kopf, rufen wir an. Muss man danach suchen, warten vierzig andere Bewerbungen.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortliche/r für Transport und Logistik, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Führerschein, Schlüsselzahl 95, ADR und Fahrerkarte richtig angeben

Schreiben Sie die Führerscheinzeile so, wie die Disposition sie liest: Klassen, Schlüsselzahl 95, ADR-Kurse, Gültigkeit. Die Führerscheinnummer gehört nicht in einen Lebenslauf, den Sie in Jobbörsen hochladen, denn dort kann sie jeder kopieren.

Erfahrener Fernfahrer
Fahrerlaubnis Klassen C und CE mit Schlüsselzahl 95, gültig bis 2028 · ADR Basis und Tank, gültig bis 2028 · Fahrerkarte gültig bis 08/2028 · kein selbstverschuldeter Unfall in 8 Jahren, punktefrei
Pritsche und Tieflader
Fahrerlaubnis CE mit Schlüsselzahl 95, gültig bis 2027 · Fahrerkarte gültig bis 2030 · 6 Jahre Pritsche und Tieflader, Planen und Ketten, Ladungssicherung nach VDI 2700
Neu nach der Grundqualifikation
Fahrerlaubnis Klasse CE seit 05/2026, Schlüsselzahl 95 · beschleunigte Grundqualifikation Güterverkehr mit IHK-Prüfung · ADR-Basiskurs 2026 · Fahrerkarte gültig bis 2031 · Klasse B seit 2017, ohne Unfall und punktefrei
  • Pflicht für den Fernverkehr: Fahrerlaubnis CE (oder C für Solofahrzeuge), Schlüsselzahl 95 mit 35 Stunden Weiterbildung alle 5 Jahre und eine gültige Fahrerkarte. C und CE sind auf 5 Jahre befristet und werden nach ärztlicher Untersuchung und Sehtest nach der Fahrerlaubnis-Verordnung verlängert.
  • Zusatzqualifikationen, die Ladung und Touren bestimmen: ADR-Schulungsbescheinigung mit Basiskurs und Aufbaukursen Tank, Klasse 1 und Klasse 7 (gültig 5 Jahre, Verlängerung mit Auffrischung und Prüfung), Staplerschein nach DGUV Grundsatz 308-001, Ausbildung für Lkw-Ladekrane.
  • Weitere Pluspunkte: ein gültiger Reisepass für Touren nach Großbritannien, Erfahrung mit Zollpapieren für die Schweiz und Norwegen, eine Schulung zur Ladungssicherung nach VDI 2700 und ein Fahrsicherheitstraining für Lkw.
  • Die Weiterbildung muss nicht am Stück stattfinden; viele machen sie in Modulen von 7 Stunden über mehrere Jahre verteilt. Achten Sie darauf, dass alle 35 Stunden vor Ablauf der Schlüsselzahl vorliegen, und nennen Sie das Jahr des Abschlusses.
  • Steht eine Verlängerung von Führerschein, ADR-Schein oder Fahrerkarte an, schreiben Sie, wann. Die Disposition plant danach und hält es Ihnen nicht vor.

Profiltexte und Berufsziele für Fernfahrer/innen

Drei bis vier Zeilen. Beginnen Sie mit Jahren und Kilometern, dann Fahrzeuge und Aufbauten, dann die Sicherheitsbilanz. Ein Berufsziel schreiben Sie nur, wenn Sie Führerschein und Grundqualifikation gerade abgeschlossen haben.

Erfahrener Fernfahrer, ganz Europa
Berufskraftfahrer im internationalen Fernverkehr mit 8 Jahren und rund 1 Million km in Deutschland und 12 weiteren europäischen Ländern, mit Planen- und Kühlauflieger und Lebensmitteltank. Kein selbstverschuldeter Unfall und kein Verkehrsverstoß in 8 Jahren, 14 Straßenkontrollen ohne Beanstandung. Verbrauch 28,5 l/100 km bei einem Flottenschnitt von 31 l, an Touren von zwei bis drei Wochen gewohnt.
Pritsche und Schwertransport
Berufskraftfahrer mit 6 Jahren auf Pritsche und Tieflader: Stahlcoils, Holz, Maschinen und genehmigungspflichtige Großraumtransporte. Täglich Planen und Ketten, keine Beanstandung der Ladungssicherung bei 21 Straßenkontrollen. Fährt Süddeutschland, Österreich und Norditalien, meist am Wochenende zu Hause, punktefrei.
Feste Relation oder Doppelbesatzung
Berufskraftfahrerin mit 5 Jahren, davon zwei auf einer festen Relation zwischen Hamburg und München, rund 2.600 km pro Woche und 98,9 % pünktlich. Aufliegertausch an beiden Enden, Fahrerkarte und Lenk- und Ruhezeiten ohne Beanstandung. Sucht eine feste Tour oder einen Platz in einem Team mit Doppelbesatzung und planbarer Heimfahrt.
Berufsziel nach der Grundqualifikation
Berufsziel: Einstieg in den Fernverkehr bei einer Spedition mit Einarbeitung durch einen Patenfahrer. Klasse CE seit Mai 2026 nach beschleunigter Grundqualifikation mit IHK-Prüfung, ADR-Basiskurs, seit 9 Jahren Klasse B ohne Unfall und ohne Punkte. Bereit für Touren von zwei Wochen und aus der Ausbildung sicher mit Fahrerkarte und Tachograf.

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Meinen Lebenslauf als Fernfahrer/in erstellen

Stichpunkte für Fernfahrer/innen: von schwach zu stark

Die Aufgaben sind bei allen Fahrerinnen und Fahrern gleich. Den Unterschied machen Kilometer, Art der Ladung, Pünktlichkeit und Sicherheitsbilanz.

Schwach (sagt nichts)Stark (die Disposition kann damit rechnen)
Lkw im Fernverkehr gefahren und Ware ausgeliefert.2.400 bis 2.900 km pro Woche im Einzelfahrerbetrieb im EU-Fernverkehr, rund 125.000 km im Jahr mit Planenauflieger und Lebensmitteltank.
Pünktlich geliefert.98,6 % pünktlich bei 1.050 Ladungen in drei Jahren, darunter Anlieferungen mit Zeitfenster an 6 Zentrallagern des Lebensmittelhandels.
Gute Sicherheitsbilanz.Kein selbstverschuldeter Unfall und kein Verstoß gegen Lenk- und Ruhezeiten in 3 Jahren, 9 Straßenkontrollen ohne Beanstandung.
Fahrzeugkontrollen durchgeführt.Tägliche Abfahrtkontrolle und Kontrolle nach Fahrtende mit Mängelmeldung; eine beschädigte Bremsscheibe und eine undichte Luftleitung entdeckt, bevor sie bei einer Kontrolle zur Untersagung der Weiterfahrt geführt hätten.
Vorschriften eingehalten.Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 mit digitalem Tachografen und Fahrerkarte in rund 1 Million km ohne Verstoß eingehalten; regelmäßige wöchentliche Ruhezeiten außerhalb der Kabine verbracht.
Kühlware transportiert.Keine Annahmeverweigerung in zweieinhalb Jahren mit Obst, Gemüse und Tiefkühlware, durch Messung der Kerntemperatur bei der Beladung und Temperaturausdruck bei der Anlieferung.
Sparsam gefahren.Verbrauch von 28,5 l/100 km bei einem Flottenschnitt von 31 l durch weniger Leerlauf und vorausschauendes Fahren, rund 4.500 € Diesel im Jahr auf einem Fahrzeug.
Bei der Einarbeitung geholfen.6 neue Fahrerinnen und Fahrer als Patenfahrer mit je zwei Wochen Mitfahrt eingearbeitet; 5 von 6 waren ein Jahr später noch im Betrieb.
Schreiben Sie „unfallfrei“ nur, wenn Punktestand, Arbeitszeugnisse und frühere Arbeitgeber das bestätigen. Viele Speditionen fragen nach, und eine Abweichung beendet die Bewerbung schneller als der Unfall selbst.

Kenntnisse im Lebenslauf für Fernfahrer/innen

Lassen Sie allgemeine Wörter wie „belastbar“ weg. Nennen Sie Fahrzeuge, Systeme und Bedingungen, denn die passen zu der Ladung, die die Spedition tatsächlich fährt.

  • Fahrzeuge: Planenauflieger, Kühlauflieger, Pritsche, Tieflader, Lebensmittel- oder Chemietank, Gliederzug, Wechselbrücke, Fahrerhaus mit oder ohne Schlafkabine.
  • Systeme: digitaler und smarter Tachograf mit Fahrerkarte, Telematik- und Auftrags-Apps der Spedition, Tankkarten, Lkw-Maut mit der On-Board-Unit von Toll Collect und die Mautsysteme der Nachbarländer.
  • Vorschriften und Papiere: Lenk- und Ruhezeiten, Abfahrtkontrolle, CMR-Frachtbrief, Beförderungspapier und Kennzeichnung nach ADR, Achslasten und zulässige Gesamtmasse, Genehmigungen für Großraumtransporte.
  • Umgang mit Ladung: Ladungssicherung (Gurte, Ketten, Sperrbalken, Planen), Kühlaggregat und Temperaturkontrolle, Aufliegertausch, Entladung an der Rampe, Rückwärtsfahren an enge Rampen.
  • Bedingungen, in denen Sie gefahren sind: Alpenpässe, Winter mit Schneekettenpflicht, Belieferung in Innenstädten, Fahrten in die Schweiz, nach Norwegen oder Großbritannien, Nachtfahrten.
  • Die menschliche Seite, die Speditionen wirklich schätzen: rechtzeitige Absprache mit der Disposition, Ruhe nach fünf Stunden Wartezeit an der Rampe, ein sauberes Fahrzeug und vollständige Papiere.

Neu mit CE: Lebenslauf ohne Erfahrung im Fernverkehr

Speditionen, die Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger einstellen, bieten meist eine Einarbeitung mit Patenfahrer an. Sie suchen Zuverlässigkeit und eine saubere Bilanz, nicht Routine. Ihr Lebenslauf muss beides zeigen.

  1. 1Setzen Sie die Führerscheinzeile ganz oben hin, mit Ausstellungsdatum, Schlüsselzahl 95, ADR-Kursen und Fahrerkarte, auch wenn alles erst eine Woche alt ist.
  2. 2Nennen Sie Fahrschule oder Bildungsträger und die beschleunigte Grundqualifikation mit IHK-Prüfung oder die dreijährige Ausbildung zur/zum Berufskraftfahrer/in. Ergänzen Sie Fahrstunden und Rangierübungen, wenn Sie sie notiert haben.
  3. 3Geben Sie Ihre saubere Bilanz als Zahl an: Jahre mit Führerschein, Unfälle, Punkte. „Seit 9 Jahren Klasse B, punktefrei, kein Unfall“ schlägt „sicherer Fahrer“.
  4. 4Machen Sie aus früheren Stellen Belege für Verlässlichkeit. Lager, Zustellung, Bau, Bundeswehr und Landwirtschaft zählen. Nennen Sie Arbeitszeiten, bewegte Mengen und die Maschinen, die Sie bedient haben.
  5. 5Sagen Sie klar, was Sie annehmen: Wochen unterwegs, Regionen, Einarbeitung mit Patenfahrer. Bei Neuen achtet die Disposition sehr genau darauf, ob das Einsatzmodell passt.
Quereinstieg aus dem Lager
Fahrerlaubnis CE seit Mai 2026 mit Schlüsselzahl 95 nach beschleunigter Grundqualifikation mit IHK-Prüfung, gefördert über einen Bildungsgutschein, 60 Fahrstunden. 6 Jahre in einem Distributionszentrum mit Frontstapler und Rangierfahrzeug auf dem Hof, ohne Arbeitsunfall, nach der Probezeit unbefristet übernommen. Suche einen Einstieg in den Fernverkehr mit Patenfahrer, bereit für Touren von zwei Wochen.
Von der Bundeswehr in den zivilen Güterverkehr
Ehemaliger Kraftfahrer der Bundeswehr mit 4 Jahren und rund 60.000 km auf schweren Lkw, auch in Kolonnenfahrten, ohne selbstverschuldeten Unfall. Dienstfahrerlaubnis inzwischen in eine zivile Fahrerlaubnis CE umgeschrieben, Schlüsselzahl 95 eingetragen, ADR-Basiskurs angemeldet. Gewohnt an lange Tage, Checklisten und sorgfältige Fahrzeugpflege.

Lückenloser Lebenslauf: im Güterverkehr wichtiger als anderswo

Im Güterverkehr fallen Lücken stärker auf als in vielen anderen Berufen. Speditionen lesen Arbeitszeugnisse genau, fragen bei Lücken nach und sprechen manchmal mit Ihrer Zustimmung mit früheren Arbeitgebern. Was Sie schreiben, wird also verglichen.

  • Nennen Sie jede Fahrerstelle mit Monat und Jahr, in der richtigen Reihenfolge und ohne Löcher. Auch sechs Wochen bei einer Spedition, die nicht gepasst hat, gehören auf die Seite.
  • Erklären Sie Lücken in einer kurzen Zeile: „08/2023 bis 11/2023: Pflege eines Angehörigen“ oder „01/2024 bis 03/2024: Elternzeit“. Eine genannte Lücke ist normal, eine verschwiegene wirkt wie eine versteckte Kündigung.
  • Wurde Ihnen gekündigt oder hatten Sie einen Unfall, schreiben Sie nicht die ganze Geschichte in den Lebenslauf. Bleiben Sie sachlich und erklären Sie es im ersten Gespräch.
  • Halten Sie Lebenslauf, Arbeitszeugnisse und den Bewerbungsbogen der Spedition bei Daten und Firmennamen einheitlich. Personalverantwortliche legen sie nebeneinander.
  • Zeit als selbstständige/r Unternehmer/in mit eigenem Lkw oder als Subunternehmer/in zählt als Berufserfahrung. Nennen Sie Ihr Unternehmen oder die Spedition, für die Sie gefahren sind, und die Jahre.

Aufbau, Länge und wie Speditionen Lebensläufe lesen

  • Eine Seite. Zwei nur, wenn Sie lange bei mehreren Speditionen gefahren sind und die zweite Seite die vollständige Berufserfahrung enthält, nicht lange Beschreibungen; in Deutschland sind zwei Seiten akzeptiert.
  • Schlichtes Layout ohne Spalten und Grafiken. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Viele Bewerbungsportale lesen aufwendige Layouts schlecht, und viele Disponentinnen und Disponenten drucken Lebensläufe aus.
  • Der Lebenslauf ersetzt oft nicht den Bewerbungsbogen der Spedition. Er bringt Ihnen den Anruf; Kopien von Führerschein, Fahrerkarte und Zeugnissen folgen danach.
  • Übernehmen Sie die Wörter der Anzeige: Steht dort Fernverkehr, schreiben Sie Fernverkehr; steht dort Begegnungsverkehr, Wochenendheimfahrer oder Doppelbesatzung, nehmen Sie dieses Wort. Begriffe, nach denen gesucht wird, wenn sie zutreffen: Klasse CE, Schlüsselzahl 95, ADR, Tank, Pritsche, Kühlauflieger, Plane, Fahrerkarte, Aufliegertausch, punktefrei, unfallfrei.
  • Österreich und die Schweiz: Derselbe Aufbau passt auch dort; die Nachweise für Berufskraftfahrer/innen heißen teilweise anders, prüfen Sie die Bezeichnungen vor Ort.

Noch ein Schritt vor der ersten Bewerbung: Fordern Sie beim Kraftfahrt-Bundesamt eine Auskunft aus dem Fahreignungsregister an und prüfen Sie die Gültigkeit aller Nachweise. Die Auskunft ist kostenlos, und es ist viel besser, einen Fehler selbst zu finden, als ihn von der Disposition am Telefon zu hören.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Fernfahrer/in?

Setzen Sie Führerscheinklassen, Schlüsselzahl 95, ADR-Kurse und die Gültigkeit der Fahrerkarte in den Kopf, dann ein Profil aus drei Zeilen mit Jahren, Kilometern, Fahrzeugen und Sicherheitsbilanz. Geben Sie jeder Stelle Monat und Jahr, Kilometer pro Woche, Ladung und Relationen sowie Zahlen zu Pünktlichkeit und Kontrollen. Eine Seite, ohne Lücken in der Berufserfahrung.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf von Fernfahrer/innen?

Die Auflieger, die Sie gezogen haben (Plane, Kühlauflieger, Pritsche, Tank, Gliederzug), Fahrerkarte und Tachograf, Lenk- und Ruhezeiten, Abfahrtkontrolle, Ladungssicherung, Rückwärtsfahren an enge Rampen und Bedingungen wie Alpenpässe oder Winter. Ergänzen Sie Tourenplanung und sparsames Fahren, denn viele Speditionen werten den Verbrauch pro Fahrer/in aus.

Was ist ein gutes Berufsziel im Lebenslauf für Fernfahrer/innen?

Ein Berufsziel schreiben Sie nur, wenn Sie neu mit CE sind. Nennen Sie die gesuchte Stelle und die Einarbeitung, die Sie brauchen: Einstieg in den Fernverkehr mit Patenfahrer. Dann Ausstellungsdatum, Schlüsselzahl 95, ADR-Kurse und Ihre saubere Bilanz, dazu das Einsatzmodell, das Sie annehmen, damit die Disposition Sie einplanen kann.

Wie bekomme ich ohne Erfahrung eine Stelle im Fernverkehr?

Bewerben Sie sich bei Speditionen mit Einarbeitung durch erfahrene Kolleginnen und Kollegen und stellen Sie Ihre saubere Bilanz und Ihre Zuverlässigkeit in den Mittelpunkt. Nennen Sie Bildungsträger, Grundqualifikation und Fahrstunden und machen Sie aus früheren Stellen Zahlen zu Arbeitszeiten, Maschinen und Sicherheit. Sagen Sie klar, wie lange Sie unterwegs sein können.

Sollte ich Lücken im Lebenslauf als Fernfahrer/in erklären?

Ja, jeweils in einer kurzen Zeile. Speditionen lesen Arbeitszeugnisse genau und fragen nach, und eine unerklärte Lücke wirkt wie eine versteckte Kündigung. Ein genannter Grund wie Pflege eines Angehörigen, Elternzeit oder die Zeit zwischen zwei Speditionen ist normal und kostet Sie selten die Stelle.

Wie lang sollte ein Lebenslauf als Fernfahrer/in sein?

Für fast alle eine Seite. Eine zweite Seite nehmen Sie nur, wenn Sie lange Erfahrung bei mehreren Speditionen haben und den Platz für die vollständige Berufserfahrung brauchen; in Deutschland sind zwei Seiten akzeptiert. Halten Sie die Beschreibungen kurz und lassen Sie Führerscheinzeile, Kilometer und Sicherheitsbilanz für sich sprechen.

Gehört die Führerscheinnummer in den Lebenslauf?

Nein. Nennen Sie Klassen, Schlüsselzahl 95 und ADR-Kurse mit Gültigkeit, aber nicht die Nummer; den Führerschein legen Sie vor dem ersten Einsatz ohnehin vor. Schreiben Sie dagegen das Ablaufjahr von Führerschein und Fahrerkarte dazu, weil die Disposition danach plant.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.