Lebenslauf als Bestatter/in: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf als Bestatter/in bringt Ihnen ein Vorstellungsgespräch, wenn er schnell zeigt: Ihre Ausbildung (Bestattungsfachkraft, Meisterin oder Meister, Quereinstieg) und Weiterbildungen, wie viele Sterbefälle pro Jahr Sie betreut haben, was Sie allein übernehmen können (Beratungsgespräch, hygienische Versorgung, Überführung, Feuerbestattung, Vorsorge) und dass Sie Urkunden, Fristen und eine transparente Kostenaufklärung sicher beherrschen.
Lebenslauf-Muster für eine Bestatterin (Bestattungsfachkraft mit Thanatopraxie)
Dieses Muster gehört zu einer Bestattungsfachkraft mit Weiterbildung in Thanatopraxie und 8 Jahren Berufserfahrung nach der Ausbildung, zuletzt in einem Familienbetrieb mit eigenem Abschiedshaus. Name und Betriebe sind erfunden. Wenn Sie keine Thanatopraxie-Weiterbildung haben oder vor allem in der Beratung arbeiten, übernehmen Sie den Aufbau und passen an, was Sie angeben.
Margarete Dewald
Bestatterin (Bestattungsfachkraft, Thanatopraktikerin)
Leipzig · 0341 555 0129 · m.dewald@beispiel.de · Führerschein Klasse B
Profil
Bestattermeisterin (Meisterprüfung 2024) und Bestattungsfachkraft mit 8 Jahren Berufserfahrung, seit 2021 in einem Familienbetrieb mit zwei Standorten und rund 320 Sterbefällen pro Jahr. Führt Beratungsgespräche mit Angehörigen, übernimmt hygienische Versorgung, Einbalsamierung und rekonstruktive Arbeiten, organisiert Feuerbestattungen mit dem Krematorium und erledigt Urkunden und Behördengänge. Zufriedenheit der Angehörigen in der Nachbefragung über drei Jahre im Schnitt 4,8 von 5; abgeschlossene Bestattungsvorsorgeverträge von 22 auf 61 pro Jahr gesteigert.
Berufserfahrung
Bestatterin und Thanatopraktikerin · Familiengeführtes Bestattungshaus mit zwei Standorten und eigenem Abschiedshaus (rund 320 Sterbefälle pro Jahr), Leipzig
02/2021 – heute
- Führung von 130 bis 150 Beratungsgesprächen im Sterbefall pro Jahr, jeweils mit schriftlichem Kostenvoranschlag und klarer Trennung von eigenen Leistungen und Fremdkosten (Friedhof, Krematorium, Gebühren).
- Hygienische Versorgung von 120 bis 140 Verstorbenen pro Jahr, einschließlich rekonstruktiver Arbeiten nach Unfällen und Obduktionen, kosmetischer Versorgung und Einkleidung für die offene Aufbahrung sowie Einbalsamierungen für Überführungen ins Ausland.
- Abwicklung von über 90 Feuerbestattungen pro Jahr mit dem regionalen Krematorium, mit lückenlos dokumentierter Identitätsprüfung bei jeder Übergabe bis zur Beisetzung der Urne.
- Erledigung der Formalitäten für die Angehörigen: Anzeige des Sterbefalls beim Standesamt, Beschaffung der Sterbeurkunden, Unterlagen für die zweite Leichenschau vor der Einäscherung und Beantragung von Leichenpässen für Überführungen ins Ausland, in jedem Fall fristgerecht.
- Steigerung der abgeschlossenen Bestattungsvorsorgeverträge von 22 auf 61 pro Jahr durch einen monatlichen Informationsabend und Nachgespräche mit den Familien nach der Trauerfeier.
- Rufbereitschaft im Überführungsdienst jede dritte Woche für Abholungen aus Wohnungen, Kliniken und Pflegeheimen zu jeder Tageszeit, im Schnitt unter 60 Minuten vom Anruf bis zum Eintreffen.
- Anleitung von 2 Auszubildenden und 4 Aushilfen (Sargträgerdienst, Trauerfeierdienst) an Bestattungstagen, von der Aufbahrung im Abschiedsraum bis zum Ablauf am Grab.
Bestattungsfachkraft · Regionale Bestattungsunternehmensgruppe mit 4 Standorten, Halle (Saale)
08/2018 – 01/2021
- Leitung von 90 bis 110 Trauerfeiern und Beisetzungen pro Jahr: Erdbestattung, Feuerbestattung mit Trauerfeier, Urnenbeisetzung, Seebestattung und Baumbestattung im Bestattungswald.
- Abstimmung mit Geistlichen aus sechs Religionsgemeinschaften, freien Trauerrednerinnen und -rednern, Friedhofsverwaltungen, Krematorien, Floristik und Musik; Abmeldungen bei Rentenversicherung, Krankenkasse und Versicherungen für über 40 Familien pro Jahr.
- Gestaltung und Schaltung von Traueranzeigen, Erstellung von Online-Gedenkseiten und Betreuung von Livestreams der Trauerfeier für Angehörige, die nicht anreisen konnten.
- Einhaltung der Hygiene- und Arbeitsschutzvorgaben im Versorgungsraum (Biostoffe, Formaldehyd und Desinfektionsmittel), ohne Beanstandung bei zwei Begehungen durch Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt.
Auszubildende Bestattungsfachkraft (verkürzte Ausbildung) · Familiengeführtes Bestattungshaus, Halle (Saale)
08/2016 – 07/2018
- Verkürzte duale Ausbildung (2 Jahre) mit über 100 begleiteten hygienischen Versorgungen und über 75 Beratungsgesprächen unter Anleitung, im Berichtsheft dokumentiert.
- Überführungen, Einkleidung und Einbettung, Vorbereitung von Aufbahrung, Fahrzeugen und Räumen für über 200 Trauerfeiern.
Ausbildung
Bestattungsfachkraft (anerkannter Ausbildungsberuf), Abschlussprüfung
Ausbildungsbetrieb in Halle (Saale) und Berufsschule im Blockunterricht, 2018
Bachelor of Arts Soziologie
Universität Leipzig, 2016
Zertifikate
- Bestattermeisterin, Meisterprüfung vor der Handwerkskammer, 2024
- Weiterbildung Thanatopraxie (hygienische Versorgung und Einbalsamierung) mit Abschlussprüfung, 2020
- Fortbildung Trauerbegleitung (Bildungsträger der Bestattungsbranche), 2022
- Unterweisung Biostoffe und Gefahrstoffe (Formaldehyd), jährlich, zuletzt 2026
- Erste-Hilfe-Kurs (9 Unterrichtseinheiten), 2025
Kenntnisse
Worauf Inhaberinnen und Inhaber von Bestattungshäusern zuerst achten
Im Bestattungswesen wird nach Qualifikation und Vertrauen eingestellt. Die Inhaberin oder der Inhaber entscheidet, ob man Sie um zehn Uhr abends allein mit einer trauernden Familie lassen kann. Vier Dinge geben den Ausschlag.
- Ausbildung und Weiterbildung. Bestatter ist in Deutschland ein zulassungsfreies Handwerk, eine Lizenz gibt es nicht. Umso genauer schaut man auf den Abschluss als Bestattungsfachkraft, eine Meisterprüfung, Weiterbildungen wie Thanatopraxie oder einen nachvollziehbaren Quereinstieg. Nennen Sie alles mit Jahr.
- Was Sie ohne Aufsicht übernehmen. Beratungsgespräch, hygienische Versorgung, rekonstruktive Arbeiten, Überführungen, Feuerbestattungen, Vorsorge. Betriebe planen ihr Personal danach, wer welche Aufgaben abdeckt.
- Fallzahl und Umfeld. Sterbefälle pro Jahr, Zahl der Standorte, ob es ein eigenes Abschiedshaus gibt, ob der Betrieb bestimmte Gemeinden oder Religionsgemeinschaften betreut.
- Sorgfalt bei Formalitäten. Fristen beim Standesamt, die Vorgaben des Bestattungsgesetzes Ihres Bundeslandes, Hygiene im Versorgungsraum und die Identitätsprüfung bei Feuerbestattungen. Wer hier nachlässig ist, wird zum Risiko für den Betrieb.
“Qualifikation, Fallzahl und was jemand allein stemmen kann. Mehr prüfe ich im ersten Durchgang nicht. Und ich suche nach einer bestimmten Sache: Stehen im Lebenslauf die Kostenaufklärung und die Fristen für Urkunden und Genehmigungen? Wenn ja, hat man dieser Person das Gespräch mit den Familien anvertraut und nicht nur das Tragen der Blumen.”
Ausbildung, Meisterprüfung und Weiterbildungen: So geben Sie sie an
Seit 2007 gibt es den anerkannten Ausbildungsberuf Bestattungsfachkraft mit dreijähriger dualer Ausbildung; darauf baut die Meisterprüfung zur Bestattermeisterin oder zum Bestattermeister auf. Viele Beschäftigte kommen aber auch über einen Quereinstieg. Was erlaubt ist, regeln die Bestattungsgesetze der Länder, etwa Bestattungspflicht, Fristen und Leichenschau. Schreiben Sie genau, was Sie haben.
Bestattungsfachkraft, Abschlussprüfung 2018 (verkürzte Ausbildung). Weiterbildung Thanatopraxie mit Abschlussprüfung 2020. Bestattermeisterin, Meisterprüfung vor der Handwerkskammer 2024. Jährliche Unterweisung Biostoffe und Gefahrstoffe aktuell.
Bestatterin seit 01/2021, Quereinstieg nach 9 Jahren in der Altenpflege. Schwerpunkt Beratung und Trauerfeiern; keine Thanatopraxie, übernimmt Einkleidung, kosmetische Versorgung und Einbettung gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Versorgungsraum. Zulassung zur Abschlussprüfung als Bestattungsfachkraft über die Externenprüfung beantragt.
Auszubildende Bestattungsfachkraft seit 08/2024, derzeit im 3. Ausbildungsjahr, Abschlussprüfung voraussichtlich Sommer 2027. Zwischenprüfung bestanden. 62 hygienische Versorgungen und 40 Beratungsgespräche unter Anleitung im Berichtsheft dokumentiert.
Bestatterin mit Berufsabschluss und 7 Jahren Berufserfahrung in Österreich. Antrag auf Anerkennung der Berufsqualifikation (Gleichwertigkeitsprüfung) im Juli 2026 bei der zuständigen Stelle gestellt. Verfügbar ab sofort, auch für Rufbereitschaft, während das Verfahren läuft.
Profiltexte für den Lebenslauf als Bestatter/in
Bestattungsfachkraft und Thanatopraktikerin mit 8 Jahren Berufserfahrung in einem Betrieb mit zwei Standorten und rund 320 Sterbefällen pro Jahr. Führt jährlich 140 Beratungsgespräche, übernimmt 130 hygienische Versorgungen, organisiert die Feuerbestattungen mit dem Krematorium und erledigt alle Formalitäten fristgerecht. Zufriedenheit der Angehörigen über drei Jahre im Schnitt 4,8 von 5.
Bestatter mit 6 Jahren Berufserfahrung, Bestattungsfachkraft, spezialisiert auf Beratungsgespräche und die Begleitung von Familien. Leitet 110 Trauerfeiern pro Jahr bei Erd-, Feuer- und Baumbestattungen, arbeitet mit Geistlichen mehrerer Religionsgemeinschaften und hat die abgeschlossenen Vorsorgeverträge von 18 auf 55 pro Jahr gesteigert.
Thanatopraktiker mit 9 Jahren Verantwortung für den Versorgungsraum eines Betriebs mit 400 Sterbefällen pro Jahr. Übernimmt jährlich 220 Versorgungen, darunter Unfall- und Obduktionsfälle sowie Fälle mit langer Liegezeit, die rekonstruktive Arbeit erfordern, und Einbalsamierungen für Überführungen ins Ausland. Hält die Vorgaben zu Biostoffen und Formaldehyd ein, ohne Beanstandung bei Begehungen.
Bestattermeister mit 12 Jahren Berufserfahrung, davon 4 als Filialleiter eines Betriebs mit 260 Sterbefällen pro Jahr. Führt 6 Beschäftigte, den Fuhrpark und die Verträge mit Dienstleistern, hält Preisliste und Kostenvoranschläge aktuell und hat den Anteil der Feuerbestattungen mit Abschiednahme oder Trauerfeier von 31 auf 58 % gesteigert.
Bestattungsfachkraft mit Abschlussprüfung im Juni 2026. In der Ausbildung 62 hygienische Versorgungen und 40 Beratungsgespräche unter Anleitung dokumentiert, Überführungen und Abholungen selbstständig übernommen. Verfügbar für Rufbereitschaft und Trauerfeiern am Wochenende.
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Tätigkeiten als Bestatter/in im Lebenslauf: schwache Stichpunkte, besser formuliert
| Allgemeine Aufgabe | Besser formuliert |
|---|---|
| Gespräche mit Angehörigen zur Planung der Bestattung. | 130 bis 150 Beratungsgespräche im Sterbefall pro Jahr, jeweils mit schriftlichem Kostenvoranschlag und getrennter Aufstellung von eigenen Leistungen und Fremdkosten. |
| Versorgung von Verstorbenen. | Hygienische Versorgung von 120 bis 140 Verstorbenen pro Jahr, einschließlich rekonstruktiver Arbeiten nach Unfällen und Obduktionen sowie kosmetischer Versorgung und Einkleidung für die offene Aufbahrung. |
| Erledigung von Formalitäten. | Anzeige der Sterbefälle beim Standesamt, Beschaffung der Sterbeurkunden, Unterlagen für die zweite Leichenschau und Beantragung von Leichenpässen für Überführungen ins Ausland, in jedem Fall fristgerecht. |
| Durchführung von Trauerfeiern. | Leitung von 90 bis 110 Trauerfeiern und Beisetzungen pro Jahr (Erd-, Feuer-, See- und Baumbestattung) in Abstimmung mit Geistlichen, Trauerrednerinnen und -rednern, Friedhof, Floristik und Musik. |
| Mithilfe bei Feuerbestattungen. | Abwicklung von über 90 Feuerbestattungen pro Jahr mit dem Krematorium, mit dokumentierter Identitätsprüfung bei jeder Übergabe bis zur Beisetzung der Urne. |
| Verkauf von Vorsorgeverträgen. | Steigerung der abgeschlossenen Bestattungsvorsorgeverträge von 22 auf 61 pro Jahr durch monatliche Informationsabende und Nachgespräche mit den Familien. |
| Rufbereitschaft für Überführungen. | Rufbereitschaft jede dritte Woche für Abholungen aus Wohnungen, Kliniken und Pflegeheimen zu jeder Tageszeit, im Schnitt unter 60 Minuten vom Anruf bis zum Eintreffen. |
| Anleitung von Mitarbeitenden. | Anleitung von 2 Auszubildenden und 4 Aushilfen an Bestattungstagen, von der Aufbahrung über den Trauerzug bis zum Ablauf am Grab. |
Kenntnisse im Lebenslauf als Bestatter/in
- Angehörige: Beratungsgespräche im Sterbefall, Bestattungsvorsorge und Vorsorgeverträge, Nachbetreuung und Vermittlung an Trauerbegleitung
- Versorgung: hygienische Versorgung, Einbalsamierung (Thanatopraxie, falls Weiterbildung vorhanden), rekonstruktive Arbeiten, kosmetische Versorgung, Einkleidung und Einbettung
- Organisation: Abholungen und Überführungen, Vorbereitung von Fahrzeugen und Räumen, Aufbahrung im Abschiedsraum, Trauerfeier, Trauerzug und Beisetzung
- Formalitäten: Standesamt und Sterbeurkunden, Leichenpass, Unterlagen für die Feuerbestattung, Abmeldungen bei Rentenversicherung, Krankenkasse und Versicherungen
- Vorschriften: Bestattungsgesetz und Friedhofssatzungen vor Ort, transparente Kostenvoranschläge, Identitätsprüfung bei Feuerbestattungen, Arbeitsschutz im Versorgungsraum (Biostoffe, Formaldehyd)
- Gemeinde: Traueranzeigen, Online-Gedenkseiten und Livestreams, Kontakte zu Geistlichen und Friedhofsverwaltungen, Bestattungen nach unterschiedlichen religiösen und kulturellen Bräuchen
- Software: Bestattersoftware für Auftragsverwaltung, Rechnungen und Trauerdrucksachen sowie vergleichbare Programme
Die menschlichen Fähigkeiten sind hier die eigentliche Arbeit, keine Zugabe, also belegen Sie sie. „Zufriedenheit der Angehörigen über drei Jahre im Schnitt 4,8 von 5“ oder „40 Familien pro Jahr aus drei Religionsgemeinschaften nach ihren Bräuchen begleitet“ sagt mehr als „einfühlsam und empathisch“.
Lebenslauf für Ausbildung, Praktikum und Berufseinstieg
Bestattungshäuser suchen laufend Auszubildende und Aushilfen, denn der Beruf wird vor allem in der Praxis gelernt. Die Inhaberin oder der Inhaber will wissen, ob Sie mit trauernden Menschen umgehen können und ob Sie die Arbeitszeiten durchhalten.
- Zählen Sie mit und nennen Sie Ihre Zahlen: begleitete Versorgungen, Beratungsgespräche, bei denen Sie dabei waren oder die Sie geführt haben, Überführungen, Trauerfeiern. Niemand erwartet große Zahlen, aber man erwartet, dass Sie gezählt haben.
- Nennen Sie Ihren Ausbildungsbetrieb und das Ausbildungsjahr, den Stand Ihrer Prüfungen und Ihr Berichtsheft als Nachweis.
- Führen Sie jede Tätigkeit in einem Bestattungshaus auf, etwa im Sargträgerdienst, als Fahrer/in oder am Empfang, mit der Zahl der Trauerfeiern.
- Nennen Sie Arbeit, die zeigt, dass Sie in schweren Momenten ruhig bleiben: Klinik, Hospiz, Pflegeheim, Rettungsdienst, Seelsorge, Sozialarbeit, Kundenservice.
- Schreiben Sie Ihre Verfügbarkeit klar hinein: abends, am Wochenende, Rufbereitschaft, Feiertage. Der Beruf lebt davon.
- Ergänzen Sie den Führerschein Klasse B und dass Sie sicher einen Bestattungswagen fahren.
Ton, Aufbau und der häufigste Fehler im Lebenslauf als Bestatter/in
Der häufigste Fehler ist zu viel Gefühl auf der Seite. Zwei Absätze über Würde und Respekt vor dem Leben sagen der Inhaberin nichts, was sie nicht ohnehin voraussetzt, und schieben die wichtigen Fakten auf Seite zwei. Schreiben Sie sachlich und lassen Sie die Zahlen zeigen, dass Sie die Arbeit gut machen.
- Eine Seite bei weniger als 10 Jahren Berufserfahrung, danach zwei, wenn Sie Leitungsaufgaben oder mehrere Standorte vorweisen.
- Setzen Sie Ausbildung, Meisterprüfung und Weiterbildungen weit nach oben, direkt nach dem Profil.
- Nennen Sie bei jedem Betrieb Sterbefälle pro Jahr und Zahl der Standorte, denn daran misst man Sie.
- Ein Foto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand sind ebenfalls freiwillig. Ein kurzes Anschreiben wird in diesem Beruf meist erwartet.
- Stellen werden als Bestatter/in, Bestattungsfachkraft, Bestattungshelfer/in, Bestattungsberater/in, Thanatopraktiker/in oder Filialleitung ausgeschrieben. Übernehmen Sie die Bezeichnung aus der Anzeige in Ihre Überschrift.
- Schreiben Sie klar, dass Sie Rufbereitschaft und Wochenendarbeit übernehmen. Zwischen zwei gut qualifizierten Bewerbungen entscheidet oft die Verfügbarkeit.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Bestatter/in?
Nennen Sie in den ersten Zeilen Ihre Ausbildung (Bestattungsfachkraft, Meisterprüfung, Quereinstieg), dann die Sterbefälle pro Jahr und was Sie ohne Aufsicht übernehmen. Beschreiben Sie jede Station mit Zahlen: Beratungsgespräche, Versorgungen, geleitete Trauerfeiern, Vorsorgeverträge, Formalitäten. Ergänzen Sie einen Block mit Abschlüssen und Weiterbildungen mit Jahr. Eine Seite bei weniger als 10 Jahren Erfahrung.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Bestatter/in?
Beratungsgespräche und Bestattungsvorsorge, hygienische Versorgung und, wenn Sie die Weiterbildung haben, Thanatopraxie, Feuerbestattungen und Zusammenarbeit mit dem Krematorium, Überführungen und Rufbereitschaft, Standesamt und Urkunden, transparente Kostenvoranschläge, Ablauf von Trauerfeiern, Kontakte zu Geistlichen und Friedhöfen sowie die Bestattersoftware Ihres Betriebs.
Bestatter/in oder Bestattungsfachkraft: Was schreibe ich in den Lebenslauf?
Bestattungsfachkraft ist die Bezeichnung des Ausbildungsberufs, Bestatter/in der übliche Name des Berufs. Wenn Sie die Ausbildung haben, nennen Sie den Abschluss als Bestattungsfachkraft und verwenden Sie in der Überschrift die Bezeichnung aus der Anzeige, denn Bewerbermanagementsysteme suchen nach genau diesem Begriff.
Welche Tätigkeiten als Bestatter/in gehören in den Lebenslauf?
Beratungsgespräche mit Angehörigen und Kostenvoranschläge, Abstimmung mit Geistlichen, Friedhöfen, Krematorien und Dienstleistern, Abholungen und Überführungen, hygienische Versorgung und Einkleidung, Anzeige beim Standesamt und weitere Formalitäten, Leitung von Abschiednahme und Trauerfeier sowie die Nachbetreuung der Familien.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf für die Ausbildung zur Bestattungsfachkraft?
Zählen Sie alles, was Sie schon gemacht haben: begleitete Versorgungen, Beratungsgespräche, Überführungen, Trauerfeiern. Nennen Sie Ausbildungsbetrieb, Ausbildungsjahr und den Stand Ihrer Prüfungen. Ergänzen Sie frühere Arbeit, die zeigt, dass Sie mit Menschen in schweren Situationen ruhig umgehen, und Ihre Verfügbarkeit am Abend und am Wochenende.
Brauche ich eine Ausbildung, um als Bestatter/in zu arbeiten?
Nein, eine Lizenz gibt es in Deutschland nicht: Bestatter ist ein zulassungsfreies Handwerk, und viele kommen über einen Quereinstieg. Die dreijährige Ausbildung zur Bestattungsfachkraft und die Meisterprüfung verbessern Ihre Chancen aber deutlich, besonders für Leitungsaufgaben. Was Sie bei Fristen, Leichenschau und Beisetzung beachten müssen, regelt das Bestattungsgesetz Ihres Bundeslandes.
Wie lang sollte der Lebenslauf als Bestatter/in sein?
Eine Seite in den ersten zehn Berufsjahren, zwei, sobald Sie Standorte geleitet oder den Versorgungsraum eines großen Betriebs verantwortet haben. Ausbildung, Weiterbildungen und Fallzahl gehören auf die erste Seite, denn danach schaut man zuerst.
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