Lebenslauf für Reisebusfahrer/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Reisebusfahrer/in ist vor allem ein Nachweis über Sicherheit und Fahrerlaubnis. Setzen Sie Klasse D mit Schlüsselzahl 95, die Gültigkeit von Führerschein und Fahrerkarte, Ihre Unfallbilanz und Ihre Kilometer pro Jahr ins obere Drittel der ersten Seite. Unten finden Sie ein vollständiges Muster für den Reiseverkehr, dazu Profiltexte, Stichpunkte, Kenntnisse und eine Variante ohne Erfahrung.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Reisebusfahrer/innen (Reise- und Gelegenheitsverkehr)

Dieses Muster gehört zu einem Reisebusfahrer mit rund elf Jahren am Steuer: zuerst Flughafen-Shuttle und Linienverkehr, dann ein Busunternehmen für Reise- und Gelegenheitsverkehr. In Anzeigen heißt die Stelle meist Reisebusfahrer/in, Busfahrer/in im Reiseverkehr oder Berufskraftfahrer/in Personenverkehr; das Muster nutzt diese Wörter. Name und Arbeitgeber sind erfunden. Ersetzen Sie Führerscheinangaben, Kilometer und Sicherheitsbilanz durch Ihre eigenen.

Marco Lindner

Reisebusfahrer (Führerschein Klasse D, Schlüsselzahl 95)

Nürnberg · 0911 555 0147 · marco.lindner@beispiel.de

Profil

Reisebusfahrer mit 11 Jahren in der Personenbeförderung, davon über 5 Jahre auf Reisebussen mit 49 bis 57 Sitzplätzen. Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95, letzte Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz 2025, Fahrerkarte gültig bis 2029. Kein selbstverschuldeter Unfall und punktefrei in 11 Jahren und rund 750.000 km. Sicher auf mehrtägigen Rundreisen im In- und Ausland, bei Nachtfahrten und im Verkehr großer Städte.

Berufserfahrung

Reisebusfahrer · Mittelständisches Busunternehmen für Reise- und Gelegenheitsverkehr (32 Reisebusse), Nürnberg

03/2021 – heute

  • 70.000 bis 90.000 km im Jahr mit Reisebussen (Setra TopClass, Mercedes-Benz Tourismo) gefahren, 45 bis 57 Fahrgäste auf Musical- und Konzertfahrten, Firmen-Shuttles, Klassenfahrten und Rundreisen von 4 bis 7 Tagen durch Deutschland, Österreich und Italien.
  • Abfahrtkontrolle vor jeder Fahrt und Kontrolle nach Fahrtende, Mängel am selben Tag gemeldet; 11 Straßenkontrollen durch Polizei und BALM in 5 Jahren, alle ohne Beanstandung.
  • Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 mit Fahrerkarte und digitalem Tachografen eingehalten, auch auf mehrtägigen Reisen mit vielen Stopps; in 5 Jahren kein Verstoß bei Auswertungen durch den Betrieb und bei Kontrollen.
  • Bis zu 2 Rollstühle pro Fahrt über den Hublift an Bord gebracht und mit 4-Punkt-Rückhaltesystem gesichert; rund 30 Fahrgäste mit eingeschränkter Mobilität im Monat beim Ein- und Aussteigen unterstützt.
  • 98,6 % pünktliche Abfahrten bei 640 Fahrten, mit Routenplanung nach Durchfahrtshöhen, Gewichtsbeschränkungen und Busparkplätzen an über 40 Zielorten.

Busfahrer im Linienverkehr · Kommunales Verkehrsunternehmen (Stadt- und Expresslinien), Nürnberg

06/2017 – 02/2021

  • 12-m-Niederflurbusse auf 9 Stadt- und Expresslinien gefahren, im Schnitt 62 Haltestellen und 310 Fahrgäste pro Dienst, teils als geteilter Dienst.
  • Fahrscheinverkauf und Kontrolle von Zeitkarten mit rund 250 € Bargeld am Tag; in 4 Jahren keine Kassenabrechnung mit Fehlbetrag.
  • Klapprampe 6 bis 10 Mal pro Dienst für Fahrgäste im Rollstuhl ausgeklappt und alle Haltestellen nach den Vorgaben des Betriebs zur Barrierefreiheit angesagt.
  • Jährliche Schulungen zu defensivem Fahren und Fahrgastumgang, 8 Stunden; 2020 die Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz abgeschlossen.

Fahrer im Flughafen-Shuttle · Parkplatz- und Hotelshuttle-Dienst am Flughafen, Nürnberg

08/2015 – 05/2017

  • Midibus mit 24 Sitzplätzen im 20-Minuten-Takt zwischen Terminal und 3 Parkplätzen gefahren, 140 bis 170 Fahrgäste pro Schicht.
  • Über 200 Gepäckstücke pro Schicht ein- und ausgeladen und ein Fundsachenbuch geführt; 4 Verlustmeldungen in 2 Jahren, alle Gegenstände wiedergefunden.
  • 2 Bremsmängel und eine undichte Türdichtung gemeldet, sodass die Fahrzeuge vor einem Ausfall auf der Strecke aus dem Verkehr gezogen wurden.

Ausbildung

Mittlerer Schulabschluss
Realschule, Nürnberg, 2007

Fahrerlaubnis Klasse D mit beschleunigter Grundqualifikation Personenverkehr (IHK-Prüfung)
Bildungszentrum für Berufskraftfahrer, Nürnberg, 2015

Zertifikate

  • Fahrerlaubnis Klassen B und D mit Schlüsselzahl 95 (letzte Weiterbildung nach BKrFQG: 2025, 35 Stunden), gültig bis 2030
  • Ärztliche Untersuchung und Sehtest nach Fahrerlaubnis-Verordnung für die Verlängerung, 2025
  • Fahrerkarte für den digitalen Tachografen, gültig bis 2029
  • Erste-Hilfe-Kurs (9 Unterrichtseinheiten), Auffrischung 2025
  • Fahrsicherheitstraining für Busse, 2023

Kenntnisse

Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95Reisebusse: Setra TopClass, Mercedes-Benz TourismoLinienverkehr: 12-m-Niederflurbus, Midibus im ShuttleverkehrAbfahrtkontrolle, Kontrolle nach Fahrtende, MängelmeldungLenk- und Ruhezeiten mit Fahrerkarte und digitalem TachografenDruckluftbremse, Retarder und HandschaltungHublift und 4-Punkt-RückhaltesystemFahrgastlisten und Zählung beim EinstiegReiseplanung und busgerechte RoutenBeladen der Gepäckräume und LastverteilungDefensives Fahren in der Stadt und im GebirgeFahrgastbetreuung und kurze Ansagen auf Ausflugsfahrten
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Busunternehmen im Reiseverkehr achten auf sechs Dinge, bevor sie einen Satz lesen: Führerscheinklasse, Schlüsselzahl 95 mit dem Jahr der Weiterbildung, Ablaufjahr des Führerscheins, Gültigkeit der Fahrerkarte, Unfallbilanz und Kilometer pro Jahr. Schreiben Sie alle sechs ins Profil und in einen kurzen Führerscheinblock. Niemand soll danach suchen müssen.

Worauf Reisebusunternehmen achten, bevor sie anrufen

Ein Reisebus mit 50 Fahrgästen ist ein großes Haftungsrisiko, und jeder Unfall schlägt auf Versicherung und Ruf des Unternehmens durch. Entschieden wird meist von Inhaberin oder Inhaber, Betriebsleitung oder Disposition, selten von einer Personalabteilung. Sie beantworten vier Fragen.

  • Dürfen Sie heute fahren? Klasse D mit Schlüsselzahl 95, Jahr der letzten Weiterbildung, Ablaufjahr des Führerscheins und Gültigkeit der Fahrerkarte. Läuft die Befristung in den nächsten Wochen ab, nennen Sie den Termin der ärztlichen Untersuchung.
  • Wie sieht Ihre Bilanz aus? Selbstverschuldete Unfälle, Punkte im Fahreignungsregister und Verstöße gegen Lenk- und Ruhezeiten. Viele Betriebe lassen sich den Punktestand zeigen. Schreiben Sie es klar: „kein selbstverschuldeter Unfall in 9 Jahren, punktefrei seit 2016“. Fehlt die Angabe, wirkt es, als gäbe es etwas zu verbergen.
  • Sind Sie Fahrzeuge dieser Größe gefahren? Ein 12-m-Linienbus fährt sich anders als ein dreiachsiger Reisebus mit 14 m Länge und Gepäckraum. Nennen Sie Hersteller und Modelle: Setra, Mercedes-Benz, MAN, Neoplan, VDL, Irizar.
  • Übernehmen Sie die Arbeit so, wie sie kommt? Reiseverkehr heißt Übernachtungen auswärts, Abfahrt um 4 Uhr, Wartezeiten am Hotel, Wochenenden und lange Tage in der Saison. Schreiben Sie, was Sie übernehmen und was nicht. Vage Angaben verlieren gegen Bewerbungen, in denen „verfügbar für mehrtägige Reisen und Übernachtungen auswärts“ steht.

“Als Erstes schaue ich mir die Unfall- und Punktebilanz an, also schreiben Sie auf den Lebenslauf, wie sie aussieht. Zweitens: Weiß der Fahrer oder die Fahrerin, dass ein 14-m-Reisebus mit 56 Leuten nicht dorthin fährt, wo das Handy-Navi ihn hinschickt? Schreiben Sie über Routenplanung, niedrige Brücken und Busparkplätze, dann klingen Sie wie jemand, der wirklich Reisen gefahren ist.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortliche für Reisebus- und Personenverkehr, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Profiltexte und Berufsziele für Reisebusfahrer/innen

Ein Profil fasst zusammen, was Sie gefahren sind. Ein Berufsziel blickt nach vorn und passt, wenn Sie neu sind oder vom Lkw in den Bus wechseln. Nehmen Sie eines von beiden und bringen Sie eine Angabe zum Führerschein und eine zur Sicherheit in die ersten zwei Zeilen.

Profil: erfahrener Reisebusfahrer
Reisebusfahrer mit 8 Jahren auf 12- bis 14-m-Reisebussen, Klasse D mit Schlüsselzahl 95, Fahrerkarte gültig bis 2029. Kein selbstverschuldeter Unfall in rund 650.000 km und 9 Straßenkontrollen ohne Beanstandung. Fährt mehrtägige Rundreisen, Firmen-Shuttles und Fahrten zu Sportveranstaltungen und ist sicher mit Hublift und Rollstuhlsicherung.
Profil: vom Linienverkehr in den Reiseverkehr
Busfahrerin mit 6 Jahren im Stadtlinienverkehr, über 300 Fahrgäste pro Dienst und in den letzten 3 Jahren keine berechtigte Beschwerde. Klasse D mit Schlüsselzahl 95, Weiterbildung 2024, punktefrei. Sucht eine Stelle im Reise- und Gelegenheitsverkehr, auch mit Übernachtungen auswärts.
Profil: vom Lkw in den Bus
Berufskraftfahrer mit 11 Jahren und rund 1,4 Millionen km ohne Unfall mit Planen- und Kühlauflieger, Klasse CE, inzwischen zusätzlich Klasse D mit Qualifikation für den Personenverkehr. Sicher mit Fahrerkarte, Lenk- und Ruhezeiten, Abfahrtkontrolle und Straßenkontrollen; neu dazu kommen Einstieg, Fahrgastzählung und Rollstuhlsicherung. Verfügbar für Gelegenheitsverkehr und mehrtägige Reisen.
Berufsziel: Klasse D neu
Fahrerlaubnis Klasse D und beschleunigte Grundqualifikation Personenverkehr mit IHK-Prüfung neu abgeschlossen. Zwei Jahre Kundenkontakt an der Rezeption eines Hotels, seit 8 Jahren Klasse B ohne Unfall und ohne Punkte. Suche eine Stelle als Busfahrer mit Einarbeitung, zunächst im Shuttle- und Tagesausflugsverkehr.

Stichpunkte für Reisebus und Linienbus zum Übernehmen

Übernehmen Sie nicht die Aufgabenliste aus der Anzeige. Schreiben Sie, was Sie gefahren sind, mit wie vielen Fahrgästen, wie weit und mit welcher Bilanz. Unten finden Sie Stichpunkte nach Art der Arbeit. Setzen Sie Ihre eigenen Zahlen ein.

Reise- und Gelegenheitsverkehr
Rundreisen von 3 bis 7 Tagen mit 2.000 bis 3.200 km und über 50 Fahrgästen gefahren, Ankunft am Hotel, Halt an Sehenswürdigkeiten und Busparkplätze mit der Reiseleitung abgestimmt.
Sicherheitsbilanz
9 Jahre und rund 770.000 km ohne selbstverschuldeten Unfall, punktefrei und ohne Personenschaden bei Fahrgästen.
Kontrollen
Abfahrtkontrolle vor jeder Fahrt und Kontrolle nach Fahrtende, Mängel am selben Tag gemeldet; 11 Straßenkontrollen ohne Beanstandung und ohne Untersagung der Weiterfahrt.
Lenk- und Ruhezeiten
Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 (9 Stunden Lenkzeit am Tag, zweimal pro Woche 10, 45 Minuten Pause nach 4,5 Stunden, höchstens 56 Stunden pro Woche) mit Fahrerkarte eingehalten, auch auf Reisen mit wechselnden Etappen, ohne Verstoß.
Barrierefreiheit
Hublift bedient und Rollstühle und Elektromobile auf rund 30 Fahrten im Monat mit 4-Punkt-Rückhaltesystem gesichert; Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen und mit dem Gepäck unterstützt.
Routenplanung
Busgerechte Routen um Durchfahrtshöhen unter 4 m, Gewichtsbeschränkungen und Durchfahrtsverbote geplant, mit einem Navigationsgerät für Busse und Lkw und einem Straßenatlas als Reserve.
Linienverkehr
9 Linien mit 62 Haltestellen pro Dienst gefahren, rund 250 € Bargeld am Tag ohne Fehlbetrag abgerechnet und alle Haltestellen angesagt.
Schreiben Sie „selbstverschuldet“ oder „nicht selbstverschuldet“ so, wie Versicherung oder Betrieb es festgestellt haben. Wer „ein nicht selbstverschuldeter Auffahrunfall 2022, ohne Verwarnung“ schreibt, wirkt ehrlich. Wer „makellose Bilanz“ schreibt und dann bei der Punkteauskunft oder im Gespräch widerlegt wird, bekommt keine zweite Chance.

Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.

Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.

Meinen Lebenslauf als Reisebusfahrer/in erstellen

Führerschein, Schlüsselzahl 95, Fahrerkarte: die Nachweise, die auf die Seite gehören

Setzen Sie diese Angaben in einen kurzen Block weit oben oder direkt unter das Profil. Erfinden Sie nichts und lassen Sie keine Beschränkung weg, die im Führerschein steht. Jede Angabe wird vor der Einstellung geprüft.

  • Fahrerlaubnisklasse. D für Busse mit mehr als 8 Fahrgastplätzen, also für jeden Reisebus; D1 für kleinere Busse bis 16 Fahrgastplätze und 8 m Länge. DE brauchen Sie für Anhänger über 750 kg, etwa einen Gepäck- oder Fahrradanhänger. Nennen Sie die Klassen so, wie sie im Führerschein stehen.
  • Schlüsselzahl 95. Sie steht für die Berufskraftfahrerqualifikation nach dem BKrFQG: Grundqualifikation oder beschleunigte Grundqualifikation Personenverkehr mit IHK-Prüfung, danach 35 Stunden Weiterbildung alle 5 Jahre. Ohne gültige 95 dürfen Sie keine Fahrgäste gewerblich befördern. Nennen Sie das Jahr der letzten Weiterbildung.
  • Schülerverkehr und Führungszeugnis. Eine eigene Berechtigung für Schulbusse gibt es in Deutschland nicht. Auftraggeber im Schülerverkehr verlangen aber oft ein erweitertes Führungszeugnis, und es hilft auch bei Klassen- und Vereinsfahrten.
  • Beschränkungen. Steht eine Schlüsselzahl wie 78 (nur Fahrzeuge mit Automatikgetriebe) im Führerschein, nennen Sie sie. Viele Reisebusse haben ein automatisiertes Schaltgetriebe, aber nicht alle, und der Betrieb plant danach.
  • Befristung und Untersuchung. Klasse D gilt 5 Jahre und wird nach ärztlicher Untersuchung und Sehtest nach der Fahrerlaubnis-Verordnung verlängert; manche Unternehmen verlangen zusätzlich eine betriebsärztliche Untersuchung. Nennen Sie das Ablaufjahr.
  • Ausbildung. Quereinsteiger/innen machen Klasse D und die beschleunigte Grundqualifikation bei einer Fahrschule oder einem Bildungsträger, oft vom Arbeitgeber oder über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit finanziert. Die dreijährige IHK-Ausbildung zur/zum Berufskraftfahrer/in schließt die Qualifikation ein. Nennen Sie Bildungsträger und Jahr, wenn die Ausbildung noch nicht lange zurückliegt.
  • Fahrerkarte und Lenk- und Ruhezeiten. Im Reise- und Fernbusverkehr gelten die Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006 und der Tachograf mit Fahrerkarte. Für eine einzelne grenzüberschreitende Fahrt im Gelegenheitsverkehr erlaubt die sogenannte 12-Tage-Regelung unter bestimmten Bedingungen, die wöchentliche Ruhezeit hinauszuschieben. Nennen Sie die Gültigkeit Ihrer Fahrerkarte.
Führerscheinblock, erfahrener Fahrer
Fahrerlaubnis Klassen B und D, Schlüsselzahl 95, gültig bis 2030 · letzte Weiterbildung nach BKrFQG: 2025, 35 Stunden · Fahrerkarte gültig bis 2029 · kein selbstverschuldeter Unfall in 9 Jahren, punktefrei
Führerscheinblock, neu im Bus
Fahrerlaubnis Klasse D seit 03/2026, Schlüsselzahl 95 · beschleunigte Grundqualifikation Personenverkehr mit IHK-Prüfung, Bildungszentrum für Berufskraftfahrer, Leipzig · Fahrerkarte gültig bis 2031 · Klasse B seit 2016, ohne Unfall und punktefrei
Einen Erste-Hilfe-Kurs brauchen Sie ohnehin für den Führerschein, eine regelmäßige Auffrischung ist für die meisten Stellen aber keine Pflicht. Reiseveranstalter schätzen sie trotzdem, weil Sie auf Bergstrecken weit vom nächsten Krankenhaus entfernt sein können. Ein Kurs mit 9 Unterrichtseinheiten kostet wenig und ist eine Zeile im Lebenslauf wert.

Kenntnisse im Lebenslauf für Reisebusfahrer/innen

Lassen Sie „belastbar“ und „teamfähig“ weg. Die Betriebsleitung will Fahrzeuge, Systeme und den Umgang mit Fahrgästen sehen. Teilen Sie Ihre Kenntnisse in drei Gruppen, dann liest sich die Liste schnell.

Fahrzeuge und Fahren:

  • Reisebusse (Setra, Mercedes-Benz, MAN, Neoplan) und 12-m-Linienbusse
  • Druckluftbremse, Retarder und Motorbremse im Gefälle
  • Handschaltung und automatisiertes Schaltgetriebe
  • Abfahrtkontrolle, Kontrolle nach Fahrtende und Mängelmeldung
  • Schneeketten und Winterfahrten, lange Gefällstrecken im Gebirge

Vorschriften und Systeme:

  • Lenk- und Ruhezeiten nach VO (EG) 561/2006, einschließlich der Sonderregeln für den grenzüberschreitenden Gelegenheitsverkehr
  • Fahrerkarte, digitaler und smarter Tachograf, Telematik- und Auftrags-Apps des Betriebs
  • Busgerechte Routen: Durchfahrtshöhen, Gewichtsbeschränkungen, Durchfahrtsverbote und Umweltzonen
  • Fahrtauftrag, Fahrgastlisten und Fahrtenblatt für den grenzüberschreitenden Gelegenheitsverkehr
  • Ablauf von Straßenkontrollen durch Polizei und BALM

Fähigkeiten im Umgang mit Menschen, die hier wirklich zählen:

  • Einstieg, Zählung und Abgleich mit der Fahrgastliste
  • Ruhiger Umgang mit alkoholisierten oder verärgerten Fahrgästen bei Event- und Partyfahrten
  • Zusammenarbeit mit Reiseleitung und Gruppenleitung bei Zeitänderungen
  • Kurze Ansagen und Ortskenntnis auf Ausflugsfahrten, Fremdsprachen auf Reisen ins Ausland
  • Klare Absprachen mit Disposition und Betriebsleitung über Telefon und App

Lebenslauf als Reisebusfahrer/in ohne Erfahrung im Bus

Reisebusunternehmen stellen öfter neue Fahrer/innen ein, als viele denken, weil in der Saison jeder Bus besetzt sein muss. Eine siebentägige Rundreise bekommt aber niemand in der ersten Woche. Bewerben Sie sich zuerst für Shuttle-, Werks- und Tagesfahrten und zeigen Sie im Lebenslauf, dass Sie sicher und zuverlässig sind, nicht dass Sie schon viel Erfahrung haben.

  1. 1Machen Sie Klasse D und die beschleunigte Grundqualifikation Personenverkehr bei einer Fahrschule oder einem Bildungsträger. Fragen Sie bei der Agentur für Arbeit nach einem Bildungsgutschein oder suchen Sie einen Betrieb, der die Ausbildung bezahlt.
  2. 2Beantragen Sie die Fahrerkarte früh bei der zuständigen Stelle, damit sie bei der Bewerbung schon vorliegt.
  3. 3Holen Sie sich eine Auskunft aus dem Fahreignungsregister beim Kraftfahrt-Bundesamt und lesen Sie sie. Jeder Eintrag kommt ohnehin zur Sprache; überlegen Sie jetzt, wie Sie ihn erklären.
  4. 4Setzen Sie den Führerscheinblock ganz oben in den Lebenslauf, über die Berufserfahrung.
  5. 5Machen Sie aus Ihrer letzten Stelle Belege für die Personenbeförderung: Umgang mit Bargeld, Kontakt mit vielen Menschen, Sicherheitsunterweisungen, jede Fahrt mit Transporter oder Lkw.
  6. 6Nennen Sie Ihre Verfügbarkeit in einem Satz: Nächte, Wochenenden, Übernachtungen auswärts, Hauptsaison. Dieser Satz bringt mehr Einladungen zum Gespräch als jedes Adjektiv.
Berufsziel für die erste Stelle im Bus
Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95 neu erworben, suche eine Stelle als Fahrer im Shuttle- oder Tagesausflugsverkehr. 4 Jahre an der Rezeption eines Hotels mit täglich über 200 Gästen, nach der Ausbildung übernommen. Seit 7 Jahren Klasse B ohne Punkte, Fahrerkarte gültig bis 2031, verfügbar nachts und am Wochenende.
Übertragbarer Stichpunkt aus Handel oder Hotel
Über 200 Gäste am Tag an der Rezeption eines Hotels mit 180 Zimmern betreut, einschließlich Beschwerden und später Anreisen; in den letzten 12 Monaten keine Beschwerde an die Hotelleitung weitergegeben.
Übertragbarer Stichpunkt aus dem Fahren
3 Jahre lang einen Kleinbus mit 8 Fahrgastplätzen für einen Sportverein gefahren, rund 550 km pro Woche auf Autobahn und Bergstrecken, ohne Unfall und ohne Verwarnung.

Aufbau, Länge, Schlüsselwörter und der Unterschied zum Fernbus

  • Eine Seite bei weniger als 10 Jahren Erfahrung, höchstens zwei, wenn Sie bei mehreren Unternehmen gefahren sind; in Deutschland sind zwei Seiten akzeptiert. Lassen Sie ältere Stellen nicht ganz weg, denn Lücken müssen Sie ohnehin erklären.
  • Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Keine Führerscheinnummer: Klassen, Schlüsselzahl und Gültigkeit genügen.
  • Umgekehrt chronologisch mit Monat und Jahr. Erklären Sie Lücken von mehr als ein paar Wochen in einer kurzen Zeile, vor allem Pausen außerhalb der Reisesaison.
  • Schicken Sie ein PDF, sofern die Anzeige nicht Word verlangt. Bleiben Sie einspaltig mit üblichen Überschriften, damit Bewerbermanagementsysteme den Text lesen können.
  • Übernehmen Sie die Wörter der Anzeige. Steht dort „Reisebusfahrer/in“ oder „Fernbusfahrer/in“, schreiben Sie nicht nur „Busfahrer“. Begriffe, die auf die Seite gehören: Führerschein Klasse D, Schlüsselzahl 95, Berufskraftfahrerqualifikation, Fahrerkarte, Lenk- und Ruhezeiten, Abfahrtkontrolle, Reiseverkehr, Gelegenheitsverkehr, Fernbus, Rollstuhlsicherung.

Im Fernbus fahren Sie feste Linien nach Fahrplan, oft nachts, in Doppelbesetzung und über Grenzen hinweg, meist für ein Busunternehmen, das im Auftrag eines Fernbusanbieters fährt. Dort zählen Pünktlichkeit, Nachtfahrten, Erfahrung mit Doppelbesetzung, Fahrscheinkontrolle per App und Lenk- und Ruhezeiten. Im Reise- und Gelegenheitsverkehr zählen Routenplanung, Fahrgastbetreuung und Erfahrung im Ausland. Für Österreich und die Schweiz passt derselbe Aufbau; die Nachweise heißen dort teilweise anders.

Häufige Fragen

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Reisebusfahrer/in?

Beginnen Sie mit einem Führerscheinblock: Klasse D, Schlüsselzahl 95 mit dem Jahr der Weiterbildung, Ablaufjahr des Führerscheins, Fahrerkarte und Ihre Unfall- und Punktebilanz. Dann ein Profil aus drei Zeilen mit Jahren, Fahrzeugen und Sicherheitsbilanz. Danach die Stellen in umgekehrter Reihenfolge, jeweils mit Bustyp, Fahrgastzahlen, Kilometern und Kontrollen. Eine Seite, mit langer Erfahrung höchstens zwei.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf von Reisebusfahrer/innen?

Ordnen Sie sie in Gruppen: Fahrzeuge (Reisebusmodelle, Druckluftbremse, Handschaltung, Hublift), Vorschriften und Systeme (Lenk- und Ruhezeiten, Fahrerkarte, Abfahrtkontrolle, busgerechte Routen) und Umgang mit Fahrgästen (Einstieg und Zählung, schwierige Fahrgäste, Zusammenarbeit mit der Reiseleitung). Nennen Sie die Systeme, die Sie genutzt haben, statt „sicherheitsbewusst“ zu schreiben.

Was ist ein gutes Berufsziel im Lebenslauf für Reisebusfahrer/innen?

Eines mit einer Angabe zum Führerschein, einer zur Bilanz und Ihrer Verfügbarkeit, zum Beispiel: „Fahrerlaubnis Klasse D mit Schlüsselzahl 95 neu erworben, seit 8 Jahren Klasse B ohne Punkte, suche eine Stelle im Shuttle- oder Tagesausflugsverkehr, verfügbar nachts und am Wochenende.“ Ein Berufsziel schreiben Sie nur, wenn Sie neu sind oder wechseln; sonst ein Profil.

Bekomme ich ohne Erfahrung eine Stelle als Reisebusfahrer/in?

Ja, meist im Shuttle-, Werks- und Tagesausflugsverkehr statt auf langen Rundreisen. Machen Sie Klasse D mit der beschleunigten Grundqualifikation Personenverkehr, beantragen Sie die Fahrerkarte früh und schreiben Sie den Lebenslauf um Ihre Bilanz und Ihre Verfügbarkeit herum. Viele Betriebe arbeiten neue Fahrer/innen einige Wochen an der Seite erfahrener Kolleginnen und Kollegen ein.

Gehört meine Unfallbilanz in den Lebenslauf?

Ja, in Ihren eigenen Worten, denn der Betrieb fragt ohnehin nach Unfällen und Punkten. Nennen Sie die Zahl und ob der Unfall selbstverschuldet war: „kein selbstverschuldeter Unfall in 9 Jahren“ oder „ein nicht selbstverschuldeter Auffahrunfall 2022, ohne Verwarnung“. Wer es weglässt, wirkt schlechter als jemand mit einem kleinen, erklärten Schaden.

Unterscheidet sich der Lebenslauf für den Fernbus von dem für den Reisebus?

Der Aufbau ist gleich, die Schwerpunkte unterscheiden sich. Für den Fernbus zeigen Sie Pünktlichkeit auf festen Linien, Nachtfahrten, Doppelbesetzung und Fahrscheinkontrolle per App. Für den Reisebus zeigen Sie Rundreisen, Routenplanung, Fahrgastbetreuung, Zusammenarbeit mit der Reiseleitung und Fahrten ins Ausland. Führerscheinblock und Unfallbilanz stehen in beiden Fällen ganz oben.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.