Lebenslauf für Agronom/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Agronom/in wird gelesen, wenn er die Hektar und Betriebe zeigt, die Sie beraten, die Empfehlungen, für die Sie geradestehen (Sorten, Düngung, Pflanzenschutz, Applikationskarten), die Ergebnisse der Betriebe und Ihre Nachweise: vor allem den Sachkundenachweis Pflanzenschutz, der für die Beratung zu Pflanzenschutzmitteln Pflicht ist.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Agronom/innen (unabhängige Pflanzenbauberatung, 8 Jahre)

Dieses Muster gilt für einen Agronomen, der in der Bestandskontrolle angefangen, drei Jahre Betriebsmittel für eine Agrarhandelsgenossenschaft verkauft hat und heute unabhängig berät. Die Arbeitgeber sind erfunden. Ersetzen Sie Kulturen und Flächen durch die Ihrer Region.

Malte Siebert

Pflanzenbauberater / Agronom (unabhängige Beratung)

Magdeburg · 0391 555 0139 · m.siebert@beispiel.de · Sachkundenachweis Pflanzenschutz (Fortbildung aktuell) · Führerschein B · EU-Kompetenznachweis Drohnen A1/A3

Profil

Agronom mit 8 Jahren in unabhängiger Pflanzenbauberatung und im Betriebsmittelvertrieb einer Agrarhandelsgenossenschaft. Berät 38 Betriebe auf 25.000 ha Winterweizen, Winterraps, Zuckerrüben und Mais. Erstellt Applikationskarten für Düngung und Aussaat, mit denen der Weizenertrag im Mittel um 4 dt/ha stieg, bei 20 kg weniger Stickstoff je Hektar. Sachkundenachweis Pflanzenschutz, sicher in zwei Precision-Farming-Plattformen.

Berufserfahrung

Pflanzenbauberater · Unabhängiges Beratungsbüro für Pflanzenbau (4 Beraterinnen und Berater), Magdeburger Börde

01/2022 – heute

  • Beratung von 38 Betrieben auf 25.000 ha über die ganze Saison: Sortenwahl, Düngung, Pflanzenschutz, Bodenbearbeitung und Drainage.
  • Erstellung von 210 Applikationskarten für Düngung und Aussaat im Jahr auf Basis von Rasterbodenproben und 3 Jahren Ertragsdaten; Weizenertrag im Mittel um 4 dt/ha gestiegen, Stickstoffeinsatz um 20 kg/ha gesunken.
  • Bestandskontrolle auf allen Schlägen im Rhythmus von 10 bis 14 Tagen von März bis Juli und im Herbst, rund 400 Feldbegehungen pro Saison, schriftlicher Bericht innerhalb von 24 Stunden.
  • Durchführung von 16 Streifenversuchen pro Jahr auf Praxisschlägen zu Stickstoffteilung, Fungizidwirkung und Saatstärke; Ergebnisse auf 3 Winterveranstaltungen vor über 60 Landwirtinnen und Landwirten vorgestellt.
  • Ausbau des Kundenstamms von 24 auf 38 Betriebe in 4 Jahren bei 95 % jährlicher Kundenbindung, ausschließlich über Empfehlungen.
  • Düngebedarfsermittlungen und Aufzeichnungen nach Düngeverordnung für 11 Betriebe, davon 2 in einem Gebiet mit verschärften Auflagen für Phosphat.

Fachberater Pflanzenbau im Vertrieb · Agrarhandelsgenossenschaft mit 6 Standorten, Börde und Harz

03/2019 – 12/2021

  • Betreuung von 41 Betrieben mit einem Betriebsmittelumsatz von 3,5 Mio. € für Saatgut, Dünger, Pflanzenschutz und Ausbringung als Dienstleistung.
  • Umsatzplan in allen 3 Jahren übertroffen, 2021 mit 112 % des Plans und 480.000 € Rohertrag abgeschlossen.
  • 9 neue Kundenbetriebe mit 650.000 € Umsatz gewonnen, mit kostenloser Bestandskontrolle und Bodenprobenahme statt mit Preisnachlässen.
  • Einsatzplanung der Kalk- und Düngerausbringung auf 9.700 ha mit 3 Fahrern, nur 4 Reklamationen in 3 Saisons.
  • 6 Reklamationen zur Produktwirkung mit dem Hersteller abgewickelt; alle 6 Betriebe blieben im Folgejahr Kunden.

Trainee Pflanzenbauberatung und Bestandskontrolle · Agrarhandelsgenossenschaft mit 6 Standorten, Börde und Harz

06/2018 – 02/2019

  • Bestandskontrolle auf 7.700 ha im 10-Tage-Rhythmus; Schädlinge, Krankheiten und Nährstoffmängel mit GPS-Punkt und Foto dokumentiert.
  • 1.600 Rasterbodenproben in einer Herbstsaison mit hydraulischem Probenehmer gezogen, Raster 1 ha.
  • Sachkundenachweis Pflanzenschutz im ersten Monat auf Grundlage des Studiums erhalten, interne Produkt- und Vertriebsschulungen innerhalb von 8 Monaten abgeschlossen.

Ausbildung

M.Sc. Agrarwissenschaften (Masterarbeit zur Stickstoffdüngung im Winterweizen)
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2018

B.Sc. Agrarwissenschaften
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, 2016

Zertifikate

  • Sachkundenachweis Pflanzenschutz, zuständige Landesbehörde Sachsen-Anhalt, Fortbildung aktuell
  • Fortbildung Gewässerschutzberatung (Düngung und Nitrat), 2023
  • EU-Kompetenznachweis für Drohnen, Unterkategorien A1/A3, 2024
  • Referent bei Fortbildungen zur Sachkunde Pflanzenschutz eines anerkannten Bildungsträgers

Kenntnisse

Bodenfruchtbarkeit und bedarfsgerechte Düngung nach DüngeverordnungApplikationskarten für teilflächenspezifische Düngung und AussaatPlanung von Raster- und ZonenbeprobungBestimmung von Schädlingen, Krankheiten und Unkräutern, SchadschwellenHerbizid-Resistenzmanagement und FruchtfolgeplanungSortenwahl und standortgerechte SortenplatzierungAuswahl von Pflanzenschutzmitteln und Einhaltung der AnwendungsbestimmungenPlanung und Auswertung von Streifenversuchen auf PraxisschlägenDüngebedarfsermittlung und Aufzeichnungen nach DüngeverordnungEntscheidungshilfe zu Beregnung und DrainagePrecision-Farming-Plattformen und Auswertung von ErtragsdatenGIS, Shapefiles, Erstellung und Export von Applikationskarten (ISO-XML)Winterveranstaltungen, schriftliche Feldberichte und BeratungsprotokolleBetriebsmittelvertrieb, Rohertragssteuerung und Kundenplanung
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →

Worauf Arbeitgeber in der Pflanzenbauberatung zuerst achten

Stellen für Agronom/innen gibt es bei vier Arten von Arbeitgebern, und jede liest Ihren Lebenslauf anders. Klären Sie, bei welcher Sie sich bewerben, bevor Sie das erste Wort schreiben.

  • Unabhängige Beratungsbüros und Beratungsringe: beratene Hektar und Betriebe, Kundenbindung und ob Ihre Empfehlungen dokumentiert sind. Sie verkaufen Urteilsvermögen, also stellen sie nach Urteilsvermögen ein.
  • Landhandel und Agrargenossenschaften: Ihr Kundenstamm, Rohertrag, Umsatzwachstum und ob Sie ohne Rabatte verkaufen können. Vertriebszahlen gehören auf die Seite.
  • Saatzucht-, Pflanzenschutz- und Landtechnikunternehmen: Größe des Gebiets, Versuche und Demoflächen, Fachschulungen für Handel und Landwirtschaft und Unterstützung bei Produkteinführungen.
  • Forschung und öffentlicher Dienst (Hochschulen, Landesanstalten, Offizialberatung): Versuchsplanung, Statistik, Veröffentlichungen und Beratungsarbeit, dazu der Abschluss. Ein Master oder eine Promotion zählt hier deutlich mehr als anderswo.
  • Alle vier prüfen zwei Dinge: den Sachkundenachweis Pflanzenschutz und den Führerschein für den Außendienst. Setzen Sie beides in die Kopfzeile.
Nennen Sie Ihre Kulturen und Ihre Region. Weizen und Zuckerrüben in der Magdeburger Börde und Mais und Grünland im Allgäu sind verschiedene Fachgebiete, und Arbeitgeber stellen nach Ortskenntnis ein.

Profiltexte für den Lebenslauf als Agronom/in

Unabhängige Pflanzenbauberatung
Agronom mit 8 Jahren Erfahrung, berät 38 Betriebe auf 25.000 ha Winterweizen, Winterraps, Zuckerrüben und Mais. Erstellt 210 Applikationskarten im Jahr, mit denen der Weizenertrag um 4 dt/ha stieg, bei 20 kg weniger Stickstoff je Hektar. Sachkundenachweis Pflanzenschutz, Fortbildung in der Gewässerschutzberatung.
Fachberatung im Vertrieb
Fachberaterin Pflanzenbau mit 6 Jahren im Vertrieb und einem Betriebsmittelumsatz von 3,5 Mio. € bei 41 Betrieben. Umsatzplan drei Jahre in Folge übertroffen, zuletzt mit 112 % und 480.000 € Rohertrag; 9 Betriebe mit 650.000 € Umsatz gewonnen, mit Bestandskontrolle statt Preisnachlass. Sachkundenachweis Pflanzenschutz.
Saatgut- oder Pflanzenschutzunternehmen
Fachberater im Außendienst für ein Saatgut- und Sortenportfolio in einem Gebiet mit 9 Landkreisen. Betreut 30 Demoflächen und 12 Exaktversuche im Jahr und schult 45 Fachberaterinnen und Fachberater des Handels zu Sortenplatzierung und Resistenzmanagement. Im letzten Winter 22 Veranstaltungen mit rund 700 Landwirtinnen und Landwirten.
Schwerpunkt Precision Farming
Agronomin mit 5 Jahren im Precision Farming, macht aus Boden-, Ertrags- und Satellitendaten Entscheidungen auf 36.000 ha. Erstellt Applikationskarten, steuert Programme zur Rasterbeprobung und prüft die Ergebnisse mit Streifenversuchen auf Praxisschlägen. Sachkundenachweis Pflanzenschutz, stark in GIS und in der Bereinigung von Ertragsdaten.
Versuchswesen und Forschung
Agrarwissenschaftlerin (M.Sc.) mit 6 Jahren in Planung und Durchführung von Exakt- und Streifenversuchen zu Stickstoffteilung und Zwischenfruchtsystemen. Betreute 340 Parzellen pro Saison, verfasste 4 begutachtete Fachartikel und 11 Beiträge für die Beratungspraxis und sprach auf 3 regionalen Fachtagungen.
Berufseinstieg nach dem Studium
Absolvent der Agrarwissenschaften (B.Sc. 2026) mit 2 Sommern Bestandskontrolle auf 7.700 ha und einem Herbst mit 1.600 Rasterbodenproben. Sachkundenachweis Pflanzenschutz beantragt. Sicher im Umgang mit Feldberichten und Agrarsoftware, in Bestellung und Ernte voll einsatzbereit.

Stichpunkte, die Entscheidungen zeigen, nicht nur Beobachtungen

Wer Bestände kontrolliert, meldet, was auf dem Feld steht. Wer berät, empfiehlt, was zu tun ist, und steht für das Ergebnis gerade. Ihre Stichpunkte sollten die Empfehlung und ihr Ergebnis zeigen.

Klingt nach BestandskontrolleKlingt nach Pflanzenbauberatung
Landwirte fachlich beraten.Beratung von 38 Betrieben auf 25.000 ha zu Sortenwahl, Düngung, Pflanzenschutz, Bodenbearbeitung und Drainage über die ganze Saison.
Precision-Farming-Daten genutzt.210 Applikationskarten für Düngung und Aussaat im Jahr auf Basis von Rasterbeprobung und 3 Jahren Ertragsdaten erstellt.
Zur Ertragssteigerung beigetragen.Weizenertrag im Mittel aller Kundenbetriebe um 4 dt/ha gesteigert, bei 20 kg weniger Stickstoff je Hektar.
Regelmäßig Bestände kontrolliert.Rund 400 Feldbegehungen pro Saison im Rhythmus von 10 bis 14 Tagen, mit schriftlichem Bericht an den Betrieb innerhalb von 24 Stunden.
Feldversuche durchgeführt.16 Streifenversuche pro Jahr zu Stickstoffteilung, Fungizidwirkung und Saatstärke angelegt und die Ergebnisse auf 3 Winterveranstaltungen vor über 60 Landwirtinnen und Landwirten vorgestellt.
Beziehungen zu Landwirten aufgebaut.Kundenstamm in 4 Jahren von 24 auf 38 Betriebe ausgebaut, bei 95 % jährlicher Kundenbindung und ausschließlich über Empfehlungen.
Betriebsmittel verkauft.Betriebsmittelumsatz von 3,5 Mio. € bei 41 Betrieben betreut und das Jahr mit 112 % des Plans und 480.000 € Rohertrag abgeschlossen.
Kundenreklamationen bearbeitet.6 Reklamationen zur Produktwirkung mit dem Hersteller geklärt und alle 6 Betriebe in der folgenden Saison als Kunden gehalten.
Unterlagen zur Düngung erstellt.Düngebedarfsermittlungen und Aufzeichnungen nach Düngeverordnung für 11 Betriebe erstellt, davon 2 mit verschärften Auflagen für Phosphat.
Herbizidresistenzen gemanagt.Herbizidstrategie auf 5.700 ha mit bestätigt resistentem Ackerfuchsschwanz umgestellt: 3 wirksame Wirkstoffgruppen, Bodenwirkung im Herbst und spätere Saattermine.

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Meinen Lebenslauf als Agronom/in erstellen

Kenntnisse für den Lebenslauf als Agronom/in

  • Boden und Düngung: Auswertung von Bodenuntersuchungen, Gehaltsklassen und Kalkbedarf, Düngebedarfsermittlung, Stickstoffteilung und stabilisierte Dünger, Platzierung von Phosphor und Kalium, Spurennährstoffe, Bodenstruktur und Verdichtung.
  • Pflanzenschutz: Bestimmung von Schädlingen und Krankheiten, Schadschwellen, Wirkstoffgruppen und Resistenzmanagement, Termine für Fungizide und Insektizide, Anwendungsbestimmungen, Abstandsauflagen und Wiederbetretungsfristen, abdriftmindernde Technik.
  • Sorten und Bestandesführung: Sortenwahl nach Landessortenversuchen, Resistenzeigenschaften, Saatstärke nach Bodenzone, Abwägung von Saattermin und Bestandesdichte, Anfälligkeit für Krankheiten.
  • Precision Farming: Planung von Raster- und Zonenbeprobung, Bereinigung von Ertragsdaten, Satellitenbilder und Vegetationsindizes, Erstellung von Applikationskarten, Kompatibilität mit Terminals (ISOBUS), GIS-Grundlagen.
  • Wasser und Boden: Entscheidungen zu Drainage, Beregnungssteuerung, Zwischenfrüchte, Bodenbearbeitungssysteme und Verdichtung, Erosionsschutz.
  • Versuche und Auswertung: Planung von Streifen- und Exaktversuchen, Wiederholung und Randomisierung, Grundlagen der Statistik, ehrliche Deutung eines Versuchs, der nicht funktioniert hat.
  • Vertrieb: Kundenplanung, Rohertrag, Angebote, Frühbezugsprogramme, Warenzuteilung, Abstimmung mit der Ausbringung als Dienstleistung.
  • Kommunikation: schriftliche Feldberichte, Beratungsprotokolle, Winterveranstaltungen und das Gespräch unter vier Augen mit einem Betriebsleiter, der anderer Meinung ist.
Schreiben Sie nie eine Ertragsangabe, die Sie nicht belegen können. Die Branche ist klein, und Landwirte reden miteinander. Ein belastbares Plus von 4 dt/ha über alle Kundenbetriebe schlägt jede unbelegbare Geschichte von 20 dt/ha.

Sachkunde, Nachweise und Abschlüsse: so geben Sie sie an

Für die Pflanzenbauberatung gibt es in Deutschland keine allgemeine Berufszulassung. Ein Nachweis ist aber gesetzlich vorgeschrieben, und einige Abschlüsse und Fortbildungen haben echtes Gewicht. Die Sachkunde regeln die zuständigen Behörden der Bundesländer, fragen Sie im Zweifel beim Pflanzenschutzdienst Ihres Landes nach.

  • Sachkundenachweis Pflanzenschutz: Pflicht für alle, die Pflanzenschutzmittel beruflich anwenden, verkaufen oder dazu beraten, mit Fortbildung alle drei Jahre. Er gehört in die Kopfzeile und unter die Nachweise, mit dem Vermerk, dass die Fortbildung aktuell ist.
  • Wenn Sie ihn noch nicht haben, schreiben Sie den Stand: „Sachkundenachweis Pflanzenschutz beantragt“ oder „Sachkundeprüfung angemeldet für Februar 2027“. Arbeitgeber akzeptieren Bewerberinnen und Bewerber, die auf dem Weg sind.
  • US-Zertifikate wie Certified Crop Adviser (CCA) oder Certified Professional Agronomist (CPAg): Eine vergleichbare allgemeine Beraterzertifizierung ist in Deutschland nicht verbreitet. Wenn Sie eines besitzen, nennen Sie es mit dem Zusatz „USA“; bei international tätigen Saatgut- und Pflanzenschutzunternehmen kann es zählen.
  • Führerschein: Klasse B ist im Außendienst praktisch immer Voraussetzung, oft mit Dienstwagen. Die Klassen T oder CE nennen Sie, wenn Sie auch Versuchstechnik oder Maschinen fahren.
  • Anerkennung für geförderte Beratung: In manchen Bundesländern brauchen Beraterinnen, Berater oder Beratungsorganisationen eine Anerkennung, um geförderte Beratung anzubieten. Nennen Sie sie genau so, wie Ihr Bundesland sie bezeichnet.
  • Fortbildungen in der Gewässerschutz- oder Wasserschutzberatung: wertvoll, wenn Sie Betriebe in Wasserschutzgebieten oder in nitratbelasteten Gebieten beraten. Nennen Sie Träger und Jahr.
  • Abschlüsse: Ein Bachelor in Agrarwissenschaften, Pflanzenbau oder Pflanzenwissenschaften ist der übliche Einstieg; im Landhandel gelingt er auch mit Fachschulabschluss, etwa als Staatlich geprüfte/r Agrarbetriebswirt/in. Ein Master hilft in Versuchswesen, Saatzucht und Beratung. Für die öffentliche Forschung wird meist eine Promotion erwartet.
  • Fortbildung: Die Sachkunde verlangt sie ohnehin, und aktuelle Lehrgänge oder Fachtagungen zeigen, dass Sie auf dem Stand sind. Höchstens zwei Zeilen.

Lebenslauf für den Berufseinstieg (nach dem Studium oder aus der Bestandskontrolle)

Kaum jemand berät direkt nach dem Studium 25.000 ha. Der übliche Weg führt über ein Traineeprogramm oder eine Saison in der Bestandskontrolle, danach kommen eigene Betriebe. Schreiben Sie den Lebenslauf für die nächste Stelle, die Sie bekommen können, nicht für die in fünf Jahren.

  1. 1Machen Sie aus Praktika und Sommerjobs echte Einträge mit Hektar, Rhythmus und Probenzahl. „Bestandskontrolle auf 7.700 ha im 10-Tage-Rhythmus“ ist ein professioneller Stichpunkt.
  2. 2Nennen Sie den Sachkundenachweis Pflanzenschutz. Wenn Sie ihn noch nicht haben, schreiben Sie ehrlich, ob er beantragt ist oder wann Sie die Prüfung ablegen.
  3. 3Nennen Sie Praktika auf Betrieben oder eine landwirtschaftliche Ausbildung vor dem Studium. Manche Studiengänge verlangen ein Vorpraktikum, und Arbeitgeber fragen nach praktischer Erfahrung.
  4. 4Führen Sie die Module auf, die zur Stelle passen: Pflanzenernährung, Phytomedizin, Herbologie, Pflanzenbau, Precision Farming, Statistik.
  5. 5Ergänzen Sie Abschlussarbeit oder Mitarbeit in Versuchen mit Parzellenzahl und Messgrößen. Das zeigt, dass Sie nach Versuchsplan arbeiten können.
  6. 6Nennen Sie die Software, die Sie wirklich beherrschen: Ackerschlagkarteien, Precision-Farming-Plattformen, GIS, Tabellenkalkulation. Datenarbeit ist die halbe Woche einer jungen Agronomin oder eines jungen Agronomen.
  7. 7Schreiben Sie, dass Sie in Bestellung und Ernte voll zur Verfügung stehen und ob Sie umziehen würden. Gebiete auf dem Land bleiben unbesetzt, weil Bewerberinnen und Bewerber nicht umziehen wollen.
  8. 8Wenn Sie auf einem Betrieb aufgewachsen sind, nennen Sie Hektar und Kulturen. Das ist echter Hintergrund, und Arbeitgeber rechnen ihn an.

Aufbau, Länge und die Begriffe aus der Stellenanzeige

  • Eine Seite bis etwa acht Jahre Erfahrung. Zwei Seiten für Beraterinnen und Berater mit langer Kundenliste, für das Versuchswesen mit Veröffentlichungen oder bei Führungsverantwortung; in Deutschland sind zwei Seiten allgemein akzeptiert.
  • Schlichtes, einspaltiges Layout. Ein Foto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig, ein Anschreiben wird meist erwartet. Genossenschaften, Landhandel und Saatgutunternehmen nutzen oft Bewerbermanagementsysteme.
  • Setzen Sie Sachkundenachweis und Führerschein in die Kopfzeile. Das sind die ersten Filter.
  • Reihenfolge: Kontakt, Profil, Berufserfahrung, Kenntnisse nach Themen, Nachweise, Ausbildung. Im Versuchswesen kommt ein kurzer Block mit Veröffentlichungen dazu.
  • Übernehmen Sie die Begriffe der Anzeige: „Agronom/in“, „Pflanzenbauberater/in“, „Fachberater/in Pflanzenbau“, „Außendienst Pflanzenschutz“, „Applikationskarten“, „Bodenprobenahme“, „Düngebedarfsermittlung“, „Resistenzmanagement“, „Kundenstamm“, „Vertriebsgebiet“.
  • Bei Vertriebsstellen gehören die Zahlen dorthin, wo sie niemand übersieht: Umsatz, Planerfüllung, Rohertrag, gewonnene und gehaltene Kunden.
  • Ergänzen Sie eine kurze Liste der Kulturen und Anbausysteme, die Sie kennen. Arbeitgeber suchen danach, und es kostet zwei Zeilen.
  • Senden Sie ein PDF mit dem Namen Vorname-Nachname-Lebenslauf-Agronom.pdf.

“Zeigen Sie mir Hektar, Betriebe und was mit deren Ertrag oder Betriebsmittelkosten passiert ist. Dann zeigen Sie mir Ihre Zertifizierung und Ihre Lizenz. Viele Bewerber können Bodenchemie wunderbar erklären und mussten noch nie auf einem Hof stehen und eine Empfehlung verteidigen, die schiefgegangen ist.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortliche/r in Landwirtschaft und Agrarhandel, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Häufige Fragen

Was gehört in einen Lebenslauf als Agronom/in?

Beratene Hektar und Betriebe, die Entscheidungen, für die Sie verantwortlich sind (Sorten, Düngung, Pflanzenschutz, Applikationskarten), messbare Ergebnisse wie Ertragsänderung oder eingesparte Betriebsmittel, Versuche auf Praxisschlägen und Ihre Nachweise, allen voran der Sachkundenachweis Pflanzenschutz mit aktueller Fortbildung.

Wie gebe ich den Sachkundenachweis Pflanzenschutz an?

Erwähnen Sie ihn in der Kopfzeile und führen Sie ihn unter Nachweisen vollständig auf: „Sachkundenachweis Pflanzenschutz, zuständige Landesbehörde, Fortbildung aktuell“. Wenn er noch nicht vorliegt, schreiben Sie, ob er beantragt ist oder wann die Prüfung stattfindet, statt den Eindruck zu erwecken, Sie hätten ihn schon.

Welche Kenntnisse gehören in einen Lebenslauf für die Pflanzenbauberatung?

Auswertung von Bodenuntersuchungen und Düngebedarfsermittlung, Bestimmung von Schädlingen und Krankheiten mit Schadschwellen, Herbizid-Resistenzmanagement, Sortenwahl, Rasterbeprobung und Applikationskarten, Versuchsplanung sowie die Seite von Vertrieb und Kommunikation: Feldberichte, Winterveranstaltungen und Kundenplanung.

Wie unterscheidet sich ein Lebenslauf für die Fachberatung im Vertrieb?

Er braucht Zahlen, die eine Vertriebsleitung kennt: Umsatz Ihres Kundenstamms, Planerfüllung, Rohertrag, gewonnene und verlorene Kunden und Kundenbindung. Behalten Sie die fachliche Glaubwürdigkeit (Sachkunde, Bestandskontrolle, Applikationskarten), denn im Agrarvertrieb gewinnen Sie Kunden über die fachliche Arbeit.

Was ist ein gutes Berufsziel für einen Lebenslauf in der Landwirtschaft?

Lassen Sie das Berufsziel weg, sobald Sie eine Saison Erfahrung haben, und schreiben Sie stattdessen ein Profil. Als Absolventin oder Absolvent formulieren Sie es konkret: Abschluss, kontrollierte Hektar, Stand beim Sachkundenachweis, die Region, in der Sie arbeiten wollen, und Ihre Verfügbarkeit in der Saison.

Braucht man ein Studium, um Agronom/in zu werden?

In der Praxis meist ja. Die meisten Stellen verlangen einen Bachelor in Agrarwissenschaften, Pflanzenbau oder einem verwandten Fach, Forschungsstellen einen Master oder eine Promotion. Erfahrene Fachkräfte aus Bestandskontrolle und Versuchswesen oder mit Fachschulabschluss wechseln aber durchaus in die Beratung, vor allem im Landhandel.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Agronom/in ohne Berufserfahrung?

Nutzen Sie Praktika, Bestandskontrolle im Sommer und Mitarbeit in Versuchen an der Hochschule als Erfahrungsblock, mit Hektar, Rhythmus, Probenzahlen und Parzellen. Ergänzen Sie den Stand beim Sachkundenachweis Pflanzenschutz, passende Module aus Studium und Praxis und Ihre Bereitschaft, für ein Gebiet auf dem Land umzuziehen.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.