Lebenslauf für Hafenarbeiter/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf für den Hafen wird auf Geräte, Ladung und Sicherheit gelesen. Zeigen Sie, mit welcher Ladung Sie gearbeitet haben (Container, Stückgut, Ro-Ro, Massengut), für welche Geräte Sie freigegeben sind (Van-Carrier, Reachstacker, Containerbrücke, Laschen), wie viele Bewegungen oder Tonnen Sie pro Schicht schaffen, ob Sie einen gültigen Terminalausweis haben und wie lange Sie ohne Arbeitsunfall arbeiten.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Hafenarbeiter/innen (Container und Stückgut)

Ein erfundener Lebenslauf eines Hafenarbeiters mit zwölf Jahren auf einem Container- und Stückgutterminal. Er passt für Bewerbungen bei Umschlagbetrieben, Terminalbetreibern und Hafendienstleistern sowie für Stellen als Vorarbeiter/in. Tauschen Sie Ladungsarten und Geräte gegen die aus, für die Sie wirklich freigegeben sind.

Dennis Kowalski (fiktives Beispiel)

Hafenarbeiter / Fachkraft für Hafenlogistik | Container, Stückgut und Ro-Ro

Bremerhaven · 0471 555 0157 | d.kowalski@beispiel.de | Terminalausweis gültig | Staplerschein

Profil

Hafenarbeiter und Fachkraft für Hafenlogistik mit 12 Jahren auf Container- und Stückgutterminals, Abfertigung von Schiffen bis 14.000 TEU. Freigegeben für Van-Carrier, Reachstacker, Leercontainerstapler und Containerbrücke, seit 7 Jahren ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall. Einsetzbar an Deck, im Laderaum, im Yard und in der Laschgang.

Berufserfahrung

Hafenarbeiter, stellvertretender Vorarbeiter · Umschlagbetrieb für Container und Stückgut, Bremerhaven

03/2019 – heute

  • Abfertigung von Containerschiffen bis 14.000 TEU an Deck, im Laderaum und im Yard; 900 bis 1.200 Containerbewegungen pro Schicht bei rund 28 Schiffsanläufen im Monat.
  • Laschen und Entlaschen von bis zu 400 Containern pro Schicht mit Twistlocks, Laschstangen und Spannschrauben, an Deck bei jedem Wetter und in der Nachtschicht.
  • Fahren von Van-Carrier, Reachstacker und Leercontainerstapler sowie in eingeteilten Schichten der Containerbrücke, jeweils mit betrieblicher Freigabe.
  • Umschlag von 6.000 t Stahlcoils und Projektladung auf Stückgutschiffen; Anschlagen mit Rundschlingen, Hebebändern und Traversen in Abstimmung mit der Kranführung.
  • Vertretung des Vorarbeiters in Gangs von 6 bis 8 Personen: Abgleich mit dem Stauplan, Reihenfolge der Luken und Sicherheitseinweisung vor Schichtbeginn.
  • Seit 7 Jahren ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall und ohne Schadensfall an Geräten.

Van-Carrier-Fahrer und Geräteführer · Containerterminal (Hafenbetrieb), Bremerhaven

06/2016 – 02/2019

  • 140 bis 180 Container pro Schicht mit dem Van-Carrier zwischen Containerbrücke, Stapel und Bahnumschlag bewegt.
  • Leercontainerstapler im Leer- und Kühlcontainerlager gefahren, dazu Ein- und Ausstecken sowie Temperaturkontrolle von bis zu 60 Kühlcontainern pro Schicht.
  • Erfassung aller Bewegungen im Terminal Operating System; monatlich über 40 Schäden und Plombenabweichungen gemeldet, bevor die Container das Gate verließen.

Fachkraft für Hafenlogistik, Stückgut und Lager · Hafenlogistik-Dienstleister (Stückgut und Lager), Bremen

08/2014 – 05/2016

  • Entladen und Stauen von Stückgut wie Schnittholz, Papierrollen und Sackware, im Schnitt 12 bis 15 Lkw-Ladungen pro Schicht.
  • Bau und Sicherung von Paletten und Ladeeinheiten für den Export, Gabelstapler bis 7 t.
  • Arbeit in Wechselschicht mit Früh-, Spät-, Nacht- und Wochenendschichten; nach Ablauf der Befristung Übernahme angeboten.

Ausbildung

Fachkraft für Hafenlogistik (IHK), duale Ausbildung, 3 Jahre
Ausbildungsbetrieb im Bremer Hafen und Berufsschule, Bremen, 2014

Lehrgang Anschlagen von Lasten und Einweisen von Kranen
Schulungszentrum der Hafenwirtschaft, Bremerhaven, 2019

Zertifikate

  • Terminalausweis mit Zutritt zum ISPS-Bereich, gültig
  • Unterweisung Arbeitssicherheit im Hafenumschlag, jährlich, zuletzt 2025
  • Fahrausweis für Flurförderzeuge (DGUV Grundsatz 308-001), dazu betriebliche Freigabe für Reachstacker und Leercontainerstapler, 2024
  • Van-Carrier-Fahrer (betriebliche Ausbildung und Prüfung), 2017
  • Containerbrückenfahrer (betriebliche Ausbildung und Freigabe), 2023
  • Anschläger- und Einweiserlehrgang (2019), Auffrischung 2022
  • Gefahrgutschulung nach IMDG-Code, Kapitel 1.3, 2023
  • Ersthelfer im Betrieb, Auffrischung 2025

Kenntnisse

Laschen und Entlaschen von Containern: Twistlocks, Laschstangen, SpannschraubenArbeit in der Gang an Deck, im Laderaum und im YardReachstacker und LeercontainerstaplerVan-Carrier (Straddle Carrier) und TerminalzugmaschineContainerbrücke (betriebliche Freigabe)Gabelstapler bis 16 tAnschlagen im Stückgut: Rundschlingen, Hebebänder, Schäkel, TraversenUmschlag und Sicherung von Fahrzeugen im Ro-Ro-VerkehrLesen von Stau- und Bayplänen, Reihenfolge der ContainerbewegungenErfassung und Bestätigung im Terminal Operating SystemKontrolle von Containerschäden, Plomben und KühlcontainernHand- und Funkzeichen für Krane, Einweisen von Geräten
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Setzen Sie Terminalausweis und Staplerschein in die Kontaktzeile. Ohne Zutritt zum abgesperrten Hafenbereich können Sie nicht eingesetzt werden, deshalb schaut die Personalabteilung zuerst danach.

Was Hafenarbeiter/innen tatsächlich machen

Im deutschen Hafen spricht man von Hafenarbeiterinnen und Hafenarbeitern, von der Fachkraft für Hafenlogistik oder gleich von der Aufgabe: Lascher/in, Van-Carrier-Fahrer/in, Containerbrückenfahrer/in. Das Unternehmen, das Schiffe be- und entlädt, heißt Umschlagbetrieb oder, traditionell, Stauerei. Übernehmen Sie im Lebenslauf die Bezeichnung aus der Anzeige und beschreiben Sie die Arbeit konkret.

  • Laden und Löschen von Schiffen: Container, Stückgut, Massengut, Projektladung, Fahrzeuge auf Ro-Ro-Schiffen.
  • Laschen und Entlaschen von Containern an Deck mit Twistlocks, Laschstangen und Spannschrauben, Sichern von Ladung im Laderaum.
  • Anschlagen und Einweisen für Containerbrücken und Mobilkrane.
  • Fahren von Terminalgeräten: Van-Carrier, Reachstacker, Leercontainerstapler, Terminalzugmaschinen, Gabelstapler und, mit Freigabe, Containerbrücken.
  • Arbeit nach Stauplan und Bestätigung der Bewegungen im Terminal Operating System.
  • Kontrolle von Containern und Ladung auf Schäden, Plomben, Kühltemperaturen und Gefahrgutkennzeichnung.
  • Einsatz an Deck, im Laderaum, im Yard und am Gate in Wechselschicht mit Nacht- und Wochenendschichten, oft kurzfristig eingeteilt.

Ein Wort dazu, wie die Arbeit vergeben wird. In Hamburg und Bremen/Bremerhaven gibt es Gesamthafenbetriebe, bei denen Hafenarbeiter/innen angestellt sind und je nach Schiffsaufkommen an die Umschlagbetriebe überlassen werden. Daneben stellen Terminals und Umschlagbetriebe direkt ein, oft zunächst befristet oder über Personaldienstleister. Ein Lebenslauf wird überall verlangt, und er entscheidet besonders bei Stellen als Geräteführer/in, im Tally, in der Werkstatt, als Vorarbeiter/in und in der Schichtleitung. Schreiben Sie ihn so, als würde die Schichtleitung ihn lesen, denn meistens tut sie das.

Was die Schichtleitung am Terminal zuerst prüft

Jede Stunde Liegezeit kostet, und die Zahl der Containerbewegungen pro Stunde ist die Kennzahl, von der das ganze Terminal lebt. Wer Ihren Lebenslauf liest, fragt sich: Bringt diese Person die Gang voran oder bremst sie sie?

  • Terminalausweis. Ohne Zutritt zum abgesperrten Hafenbereich können Sie nicht arbeiten, dann zählt nichts anderes auf der Seite.
  • Gerätefreigaben mit Namen. Van-Carrier, Reachstacker, Leercontainerstapler, Terminalzugmaschine, Containerbrücke, Mobilkran. Jede Freigabe macht Sie für mehr Gangs einsetzbar.
  • Ladungsarten. Container, Stückgut, Massengut, Ro-Ro und Projektladung verlangen unterschiedliche Fähigkeiten, und Erfahrung im Stückgut ist an Containerhäfen knapp.
  • Menge. Bewegungen pro Schicht, gelaschte Container, umgeschlagene Tonnen, Schiffsanläufe pro Monat. Daran misst die Schichtleitung Ihre Erfahrung.
  • Sicherheit und Verlässlichkeit. Zeit ohne Arbeitsunfall, keine Schäden an Geräten, Übernahme nach der Befristung, Bereitschaft für Wechselschicht. Der Hafen ist gefährlich, und unterbesetzte Gangs kosten Geld.

“Schreiben Sie die Geräte auf, für die Sie freigegeben sind, und die Ladung, mit der Sie gearbeitet haben. Daran sehe ich, in welche Gang ich Sie morgen stecken kann. Ein Lebenslauf mit „allgemeine Hafentätigkeiten ausgeführt“ ist für mich nichts wert, weil ich ihn nirgends einteilen kann.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortlicher eines Containerterminals, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Profiltexte und Berufsziele für Hafenarbeiter/innen

Drei Zeilen: Jahre und Ladungsarten, Gerätefreigaben, eine Mengenangabe, dann Terminalausweis und Sicherheitsbilanz. Ein Berufsziel nur, wenn Sie neu im Hafen sind.

Erfahren im Containerterminal (Profil)
Hafenarbeiter mit 12 Jahren auf Containerterminals, Abfertigung von Schiffen bis 14.000 TEU an Deck, im Laderaum und im Yard. Freigegeben für Van-Carrier, Reachstacker, Leercontainerstapler und Containerbrücke, seit 7 Jahren ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall. Terminalausweis gültig.
Stückgut und Projektladung (Profil)
Hafenarbeiterin mit Schwerpunkt Stückgut und Projektladung: Stahlcoils, Schnittholz, Papierrollen, Komponenten für Windenergieanlagen und Schwergut. Schlägt mit Rundschlingen, Hebebändern und Traversen an, liest Hebepläne und hat 6.000 t Stahl bei 40 Schiffsanläufen umgeschlagen.
Schwerpunkt Geräteführung (Profil)
Geräteführer für Van-Carrier, Leercontainerstapler und Reachstacker mit im Schnitt 140 bis 180 Containerbewegungen pro Schicht zwischen Containerbrücke, Stapel und Bahnumschlag. Freigabe für die Containerbrücke seit 2023, seit 6 Jahren ohne Schadensfall an Geräten.
Aufstieg zum/zur Vorarbeiter/in (Profil)
Hafenarbeiter und stellvertretender Vorarbeiter in Gangs von 6 bis 8 Personen, zuständig für Abgleich mit dem Stauplan, Reihenfolge der Luken und Sicherheitseinweisungen. Zwölf Jahre auf Container- und Stückgutschiffen, suche eine feste Stelle als Vorarbeiter, im Tally oder als stellvertretende Schichtleitung.
Neu im Hafen (Berufsziel)
Fachkraft für Lagerlogistik mit 4 Jahren Staplerarbeit und 300 bis 400 bewegten Paletten pro Schicht, Staplerschein nach DGUV Grundsatz 308-001 und Führerschein Klasse B. Suche einen Einstieg im Hafenumschlag oder am Terminal, bereit für Wechselschicht mit Nacht-, Wochenend- und kurzfristigen Einsätzen.
Ihre Verfügbarkeit ist hier ein echtes Verkaufsargument, und die meisten vergessen sie. Die Einteilung hängt an den Schiffsankünften und kommt oft kurzfristig, also schreiben Sie klar, dass Sie Nacht- und Wochenendschichten übernehmen.

Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.

Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.

Meinen Lebenslauf als Hafenarbeiter/in erstellen

Aufgaben im Hafen als Stichpunkte: von schwach zu stark

Hafenarbeit liest sich wie allgemeine Hilfsarbeit, solange Sie nicht Ladung, Gerät und Menge nennen. Behalten Sie die Aufgabe und ergänzen Sie alle drei.

Schwach (allgemeine Aufgabe)Stark (konkret und zählbar)
Be- und Entladen von Schiffen.Containerschiffe bis 14.000 TEU an Deck, im Laderaum und im Yard abgefertigt, 900 bis 1.200 Bewegungen pro Schicht bei 28 Schiffsanläufen im Monat.
Ladung an Deck gesichert.Bis zu 400 Container pro Schicht mit Twistlocks, Laschstangen und Spannschrauben gelascht und entlascht, an Deck in der Nachtschicht und bei Regen.
Terminalgeräte bedient.Van-Carrier, Reachstacker und Leercontainerstapler für 140 bis 180 Bewegungen pro Schicht gefahren, in eingeteilten Schichten auch die Containerbrücke.
Stückgut umgeschlagen.6.000 t Stahlcoils und Projektladung umgeschlagen, mit Rundschlingen, Hebebändern und Traversen in Abstimmung mit der Kranführung angeschlagen.
Nach Stauplan gearbeitet.Lukenreihenfolge nach Stauplan abgearbeitet und jede Bewegung im Terminal Operating System bestätigt, Abweichungen gemeldet, bevor die Gang weiterzog.
Container kontrolliert.Monatlich über 40 Schäden und Plombenabweichungen gemeldet, bevor die Einheiten das Gate verließen, dazu Stecker- und Temperaturkontrolle an bis zu 60 Kühlcontainern pro Schicht.
Sicherheitsvorschriften eingehalten.Seit 7 Jahren ohne meldepflichtigen Arbeitsunfall und ohne Schadensfall an Geräten, trotz Nachtschichten an Deck bei jedem Wetter.
Bei Bedarf Kolleginnen und Kollegen angeleitet.Vorarbeiter in Gangs von 6 bis 8 Personen vertreten, mit Abgleich des Stauplans, Lukenreihenfolge und Sicherheitseinweisung vor Schichtbeginn.

Wenn Sie keine genauen Zahlen haben, nennen Sie Schiffsgröße, Gangstärke und Schichtmodell. Mit „Laschgang auf Schiffen mit 8.000 TEU, Dreischichtbetrieb“ kann die Schichtleitung Sie auch ohne weitere Zahl einordnen.

Kenntnisse im Lebenslauf für Hafenarbeiter/innen

Dieser Abschnitt ist eine Einsatzliste. Jede Zeile sollte etwas sein, wofür die Schichtleitung Sie morgen einteilen könnte.

  • Laschen und Sichern: Twistlocks, Laschstangen, Spannschrauben, Ketten und Spanner, Stauholz und Abstützungen
  • Anschlagen: Rundschlingen, Hebebänder, Schäkel, Traversen, Hebepläne, Hand- und Funkzeichen
  • Containergeräte: Reachstacker, Leercontainerstapler, Van-Carrier, Terminalzugmaschine mit Chassis
  • Krane: Containerbrücke oder Portalkran, Mobilkran, jeweils mit Freigabe
  • Gabelstapler mit Angabe der Tragfähigkeit, Anbaugeräte wie Coildorn und Papierrollenklammer
  • Ladungsarten: Container, Stückgut, Massengut, Ro-Ro, Projekt- und Schwergut, Kühlladung
  • Lesen von Stauplänen, Bayplänen und Hebeplänen
  • Erfassung und Bestätigung von Bewegungen im Terminal Operating System
  • Kontrolle von Containerschäden, Plomben, Kühlcontainern und Gefahrgutkennzeichnung
  • Arbeitsschutz im Hafenumschlag nach den Unterweisungen des Betriebs und den Regeln der Berufsgenossenschaft
  • Arbeiten in der Höhe mit Absturzsicherung an Deck, Grundkenntnisse zum Arbeiten in engen Räumen
  • Wechselschicht mit Nacht- und Wochenendschichten, kurzfristige Einsätze

Nennen Sie Wetter und Schichten als Tatsache, nicht als Angeberei. „Nachtschichten an Deck in zwei Wintern an der Nordseeküste, Laschen bei Sturm und Regen“ zeigt der Schichtleitung genau, was Sie aushalten.

Voraussetzungen, Nachweise und wie die Einstellung im Hafen läuft

Der Weg in den Hafen unterscheidet sich von den meisten Berufen. Diese Punkte entscheiden wirklich.

  • Terminalausweis. Hafenanlagen im Sinne des ISPS-Codes sind abgesperrt, und für den Zutritt brauchen Sie einen Ausweis des Terminals oder des Hafens. Je nach Hafen und Arbeitsbereich kann eine Überprüfung durch die zuständige Behörde nötig sein; fragen Sie beim Arbeitgeber nach.
  • Körperliche Anforderungen. Die Betriebe legen sie selbst fest; meist geht es um schweres Heben, Klettern auf Leitern, Arbeit in der Höhe und in der Nacht. Für Fahr- und Steuertätigkeiten ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung üblich.
  • Gesamthafenbetriebe. In Hamburg und Bremen/Bremerhaven stellen Gesamthafenbetriebe Hafenarbeiter/innen ein und überlassen sie an die Umschlagbetriebe. Fragen Sie dort direkt nach, wie Bewerbung und Einarbeitung laufen, denn das unterscheidet sich von Hafen zu Hafen.
  • Wo der Lebenslauf zählt: Umschlagbetriebe, Terminalbetreiber, Hafenlogistik-Dienstleister, Personaldienstleister, Kreuzfahrtterminals sowie jede Stelle im Tally, in der Werkstatt, als Vorarbeiter/in und in der Schichtleitung.
  • Ausbildung. Die Fachkraft für Hafenlogistik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf mit IHK-Abschluss und dauert 3 Jahre. Quereinsteiger/innen mit Erfahrung in Lager, Logistik oder Bau werden oft angelernt.
  • Gerätefreigaben. Für Gabelstapler gilt der Fahrausweis nach DGUV Grundsatz 308-001; Freigaben für Van-Carrier, Reachstacker und Containerbrücke erteilt meist der Betrieb nach eigener Ausbildung. Nennen Sie das Gerät und das Jahr der Freigabe.
  • Gefahrgutschulung nach IMDG-Code für gekennzeichnete Ladung, dazu ein Erste-Hilfe-Kurs.
  • Ein Führerschein Klasse B, und wenn Sie Zugmaschinen auf öffentlichen Straßen fahren sollen, die dafür nötige Lkw-Klasse.
Die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Hafen, Terminal und Betrieb. Fragen Sie beim jeweiligen Arbeitgeber nach, statt etwas anzunehmen, und geben Sie nie eine Gerätefreigabe an, die Ihnen kein Terminal erteilt hat.

Aufbau, Länge und Begriffe aus der Stellenanzeige

  • Eine Seite. Die Schichtleitung liest schnell und meistens auf dem Handy.
  • Reihenfolge: Name mit Terminalausweis und Nachweisen, Profil, Berufserfahrung, Kenntnisse und Geräte, Zertifikate, Ausbildung.
  • Setzen Sie Ihre Gerätefreigaben dorthin, wo man sie nicht übersehen kann, ins Profil oder in eine kurze Liste weit oben.
  • PDF, sofern der Arbeitgeber nichts anderes verlangt. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso.
  • Ergänzen Sie eine Zeile zur Verfügbarkeit: welche Schichten Sie übernehmen, wie schnell Sie für einen kurzfristigen Einsatz da sind und ob Sie an Feiertagen arbeiten.
  • Bleiben Sie bei den Daten ehrlich. Befristungen und Einsätze über Personaldienstleister sind im Hafen normal und leicht zu erklären.

Übernehmen Sie die Begriffe der Anzeige in Ihre Stichpunkte:

  • Berufsbezeichnungen: Hafenarbeiter/in, Hafenfacharbeiter/in, Fachkraft für Hafenlogistik, Lascher/in, Van-Carrier-Fahrer/in, Containerbrückenfahrer/in, Tally.
  • Ladung: Container, TEU, Stückgut, Massengut, Ro-Ro, Projektladung, Kühlcontainer, Schwergut.
  • Geräte: Van-Carrier, Reachstacker, Leercontainerstapler, Terminalzugmaschine, Containerbrücke, Mobilkran.
  • Betrieb: Stauplan, Luke, Laschen, Bewegungen pro Stunde, Schiffsanlauf, Gang, Gate.
  • Vorschriften und Sicherheit: ISPS, IMDG-Code, Gefahrgutkennzeichnung, Plombe, Hebeplan, DGUV.

Häufige Fragen

Was machen Hafenarbeiter/innen?

Sie be- und entladen Schiffe. Dazu gehören Laschen und Entlaschen von Containern, Anschlagen von Stückgut und Projektladung für den Kran, Fahren von Van-Carrier und Containergeräten im Yard, Arbeit nach Stauplan, Kontrolle von Ladung auf Schäden und Plomben und die Bestätigung der Bewegungen im Terminalsystem, im Wechsel von Früh-, Spät-, Nacht- und Wochenendschichten.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Hafenarbeiter/in?

Beginnen Sie mit Terminalausweis und den Geräten, für die Sie freigegeben sind, dann ein Profil aus drei Zeilen mit Ladungsarten und einer Mengenangabe. Schreiben Sie zu jeder Stelle Stichpunkte mit Bewegungen pro Schicht, gelaschten Containern, umgeschlagenen Tonnen und Schiffsanläufen pro Monat. Ergänzen Sie Ihre Sicherheitsbilanz mit Zeitraum und bleiben Sie bei einer Seite.

Welche Voraussetzungen brauche ich für die Arbeit im Hafen?

Eine abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Hafenlogistik ist der klassische Weg, aber viele Betriebe lernen auch Quereinsteiger/innen an. Sie brauchen Zutritt zum abgesperrten Hafenbereich, körperliche Belastbarkeit und die Bereitschaft zur Wechselschicht; ein Staplerschein hilft. In Hamburg und Bremen/Bremerhaven führt der Weg oft über den Gesamthafenbetrieb. Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Hafen, also fragen Sie direkt beim Betrieb nach.

Brauche ich für die Arbeit im Hafen einen Lebenslauf?

Ja, fast immer. Umschlagbetriebe, Terminalbetreiber, Gesamthafenbetriebe und Personaldienstleister erwarten eine schriftliche Bewerbung, und ein guter Lebenslauf entscheidet besonders bei Stellen als Geräteführer/in, im Tally, in der Werkstatt und als Vorarbeiter/in. Halten Sie ihn bereit, auch wenn der erste Kontakt über Bekannte läuft.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf für den Hafen?

Laschen und Sichern, Anschlagmittel, jedes Gerät im Yard, für das Sie freigegeben sind, Kranfreigaben, Ladungsarten, Lesen von Stauplänen, Arbeit mit dem Terminal Operating System und Arbeitsschutz im Hafenumschlag. Ergänzen Sie Ihre Schichtbereitschaft, weil die Einteilung von den Schiffsankünften abhängt.

Wie bekomme ich ohne Erfahrung eine Stelle im Hafen?

Bewerben Sie sich überall im Hafen, wo man Sie nimmt: Lager, Gate, Tally, Leercontainerdepot oder beim Gesamthafenbetrieb. Ein Staplerschein und ein Erste-Hilfe-Kurs helfen, eine Ausbildung zur Fachkraft für Hafenlogistik ist der sichere Weg. Stellen Sie im Lebenslauf Staplerschein, Führerschein und Ihre Bereitschaft für Nacht- und Wochenendschichten nach vorn.

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Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.