Lebenslauf für Logopädinnen und Logopäden: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf in der Logopädie wird zuerst nach Zulassung und Pensum gelesen. Schreiben Sie die Erlaubnis nach dem LogopG (oder Ihren anerkannten Abschluss in der Sprachtherapie) nach oben, dann das Arbeitsumfeld, die Zahl der Patientinnen und Patienten pro Tag oder der Therapieeinheiten pro Woche, die Störungsbilder, die Sie behandeln, und Ergebnisse wie eine verbesserte Kostform oder erreichte Therapieziele.
Lebenslauf-Muster für die Logopädie (Akutklinik und neurologische Reha)
Ein erfundener Lebenslauf einer Logopädin, die heute in einer Akutklinik mit Stroke Unit arbeitet, vorher in einer neurologischen Rehabilitationsklinik und im ersten Berufsjahr in einer Praxis mit Kinderschwerpunkt. Wenn Sie in einer ambulanten Praxis, in der Frühförderung oder mit Kindern arbeiten, behalten Sie den Aufbau und tauschen die Zahlen: Kinder in laufender Therapie, Therapieeinheiten pro Woche und erreichte Therapieziele ersetzen Kostformstufen und Auslastung.
Katharina Albers (erfundenes Beispiel)
Logopädin, B.Sc. · Dysphagie und Neurologie · FEES, FOTT
Münster · 0251 555 0146 · k.albers@beispiel.de · Erlaubnis nach LogopG seit 2017 · linkedin.com/in/katharina-albers-beispiel
Profil
Logopädin (staatliche Prüfung 2017, B.Sc. 2020) mit 9 Jahren Erfahrung in Akutklinik, neurologischer Rehabilitation und Kindertherapie. Behandelt 12 bis 16 Patientinnen und Patienten am Tag bei 93 % Auslastung, hat seit 2022 an rund 320 FEES-Untersuchungen mitgewirkt (Auswertung gemeinsam mit der Neurologie) und bei 68 % der Patientinnen und Patienten mit Dysphagie bis zur Entlassung eine Verbesserung um mindestens eine Stufe auf der FOIS erreicht. Fortbildungen in FOTT, VitalStim und LSVT LOUD.
Berufserfahrung
Logopädin · Krankenhaus der Schwerpunktversorgung (380 Betten, zertifizierte Stroke Unit), Münster
07/2021 – heute
- Befund und Therapie von 12 bis 16 Patientinnen und Patienten am Tag auf Intensivstation, Stroke Unit und Normalstationen bei Dysphagie, Aphasie, Dysarthrie, Sprechapraxie und kognitiven Kommunikationsstörungen, bei 93 % Auslastung.
- 40 bis 50 klinische Schluckuntersuchungen am Bett pro Monat; Mitwirkung an rund 75 FEES-Untersuchungen pro Jahr mit der Neurologie, Auswertung mit der Penetrations-Aspirations-Skala (PAS) und Kostformempfehlung nach IDDSI.
- 68 % der Patientinnen und Patienten mit Dysphagie bis zur Entlassung um mindestens eine FOIS-Stufe verbessert; Wiederaufnahmen wegen Aspirationspneumonie innerhalb von 30 Tagen bei den eigenen Patientinnen und Patienten in zwei Jahren um 22 % gesenkt.
- Schulung der Pflege auf 4 Stationen zu sicheren Schluckstrategien und Kostformen; 2025 insgesamt 140 Pflegekräfte erreicht.
- Praxisanleitung von 2 Schülerinnen und Schülern der Logopädieschule pro Jahr im praktischen Einsatz und Einarbeitung einer Berufseinsteigerin; alle Beurteilungen fristgerecht abgeschlossen.
- Therapiedokumentation für die Kodierung der Komplexbehandlung auf der Stroke Unit durchgehend vollständig, bestätigt in zwei Audits der Stroke-Unit-Zertifizierung.
Logopädin · Neurologische Rehabilitationsklinik (Phase B bis D, 140 Betten), Hamm
08/2018 – 06/2021
- Laufende Therapie von 18 bis 22 Patientinnen und Patienten in Frührehabilitation und weiterführender Reha, Schwerpunkte Dysphagie, kognitive Kommunikationsstörungen und Aphasie nach Schlaganfall.
- Aufbau eines Dysphagie-Screenings bei Aufnahme für die ganze Klinik; im ersten Jahr 34 bis dahin unbehandelte Schluckstörungen erkannt.
- Einführung der VitalStim-Therapie für geeignete Patientinnen und Patienten; 21 von 30 Behandelten konnten von angepasster Kost auf Normalkost umgestellt werden.
- Therapieplanung und Dokumentation für mehr als 60 Patientinnen und Patienten; Leitung der wöchentlichen interdisziplinären Teamsitzungen mit Pflege, Ernährungsberatung und Ergotherapie.
Logopädin (Berufseinstieg) · Logopädische Praxis mit Kinderschwerpunkt (5 Therapeutinnen), Bielefeld
08/2017 – 07/2018
- Erstes Berufsjahr mit strukturierter Einarbeitung und wöchentlicher Supervision: 22 Kinder pro Woche mit Aussprachestörungen, phonologischen Störungen, Sprachentwicklungsstörungen (Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis) und kindlicher Sprechapraxie behandelt.
- 60 standardisierte Tests durchgeführt und ausgewertet, darunter SETK 3-5, PLAKSS-II und TROG-D, und die vollständigen Befund- und Therapieberichte an die verordnenden Kinderärztinnen und Kinderärzte geschrieben.
- Kommunikationshilfen der Unterstützten Kommunikation für 4 Kinder erprobt und die Familien in der Anwendung zu Hause angeleitet.
Ausbildung
Bachelor of Science Logopädie (berufsbegleitend)
Hochschule für angewandte Wissenschaften, Osnabrück, 2020
Logopädin, dreijährige Ausbildung mit staatlicher Prüfung
Berufsfachschule für Logopädie, Bielefeld, 2017
Zertifikate
- Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung Logopädin (LogopG), 2017
- Fortbildung FEES für Therapeutinnen und Therapeuten, 2022
- FOTT (Therapie des Facio-Oralen Trakts), Grundkurs, 2019
- VitalStim-Zertifizierung, 2020
- LSVT LOUD, zertifizierte Therapeutin, 2023
- Fortbildung Unterstützte Kommunikation, 2018
- Erste Hilfe und Reanimationstraining (BLS), Auffrischung 2025
Kenntnisse
Worauf Therapieleitungen, Praxisinhaberinnen und Praxisinhaber zuerst achten
Einstellungen in der Logopädie hängen an der Berufszulassung und am Pensum. Wer Ihren Lebenslauf liest, prüft, ob Sie Leistungen erbringen und abrechnen dürfen und ob Sie die Patientenzahl tragen, die Klinik oder Praxis verlangt.
- Erlaubnis und Abschluss. Die Erlaubnis nach dem Gesetz über den Beruf des Logopäden (LogopG) oder ein akademischer Abschluss in der Sprachtherapie, den die Krankenkassen für die Abrechnung anerkennen, dazu die Fortbildungen, die das Haus braucht.
- Umfeld und Patientengruppe. Akutklinik, Frührehabilitation, ambulante Praxis, Hausbesuche in Pflegeheimen, Frühförderung und Kindertherapie verlangen unterschiedliche Kenntnisse. Nennen Sie das Umfeld, die Bettenzahl oder die Größe der Praxis.
- Ihr Pensum. Patientinnen und Patienten pro Tag, Therapieeinheiten pro Woche, Auslastung, Befunde pro Monat. Daran rechnet die Leitung aus, ob Sie ihren Terminplan tragen.
- Schwer zu findende Kenntnisse. Instrumentelle Schluckdiagnostik (FEES), Patientinnen und Patienten mit Trachealkanüle oder Beatmung, Unterstützte Kommunikation, Fütter- und Esstherapie bei Kindern, Therapie in einer zweiten Sprache. Jede davon bringt Sie im Stapel nach oben.
- Dokumentation und Abrechnung, weil in der Praxis die Abrechnung mit den Krankenkassen und in der Klinik die Kodierung davon abhängt.
“Zuerst schaue ich auf die Zulassung, dann darauf, ob jemand instrumentelle Schluckdiagnostik gemacht hat. Eine Therapeutin, die ihre Schluckuntersuchungen selbst auswertet und Patienten mit Trachealkanüle übernehmen kann, ist die am schwersten zu besetzende Stelle in meiner Abteilung, und die meisten Lebensläufe verstecken das auf Seite zwei.”
Profiltexte für die Logopädie nach Arbeitsumfeld
Drei bis vier Zeilen: Erlaubnis, Berufsjahre, Umfeld, Pensum oder Auslastung und ein Ergebnis. Ein Berufsziel schreiben Sie nur beim Berufseinstieg oder beim Wechsel in ein neues Umfeld.
Logopädin mit 9 Jahren Erfahrung in Akutklinik und neurologischer Reha, 12 bis 16 Patientinnen und Patienten am Tag bei 93 % Auslastung. Mitwirkung an rund 320 FEES-Untersuchungen mit Auswertung nach PAS und FOIS; 68 % der Patientinnen und Patienten mit Dysphagie bis zur Entlassung um mindestens eine FOIS-Stufe verbessert.
Logopäde in einer ambulanten Praxis mit 32 Kindern in laufender Therapie, davon ein Teil in zwei Kitas und einer Grundschule. 2025 alle Therapieberichte fristgerecht erstellt und 84 % der Therapieziele in der Aussprache erreicht. Fortbildungen in P.O.P.T. und Unterstützter Kommunikation.
Logopädin in einer interdisziplinären Frühförderstelle, 26 Familien pro Woche zu Hause und in Kitas, mit Schwerpunkt auf der Anleitung der Eltern zur Sprachförderung statt reiner Übungstherapie. 80 % der Kinder erreichten oder übertrafen bei der jährlichen Überprüfung ihre Ziele im Sprechen. Trainerin für das Heidelberger Elterntraining.
Logopäde mit Kinderschwerpunkt, 22 Kinder pro Woche mit Aussprachestörungen, phonologischen Störungen, kindlicher Sprechapraxie und Sprachentwicklungsstörungen. Führt SETK 3-5, PLAKSS-II und TROG-D durch, schreibt die vollständigen Befundberichte und hält die Wartezeit bis zum Therapiebeginn bei durchschnittlich 3 Wochen.
Berufseinsteigerin in der Logopädie (staatliche Prüfung Juli 2026, Erlaubnis nach LogopG beantragt) mit rund 400 Stunden eigener Therapie unter Anleitung in einer ambulanten Praxis, auf einer neurologischen Station und in einer Praxis mit Kinderschwerpunkt. Suche eine erste Stelle in einer Klinik mit strukturierter Einarbeitung.
Aufgaben in der Logopädie als Stichpunkte: schwach und stark
Jede Logopädin befundet, behandelt und dokumentiert. Den Unterschied machen die Patientengruppe, das Pensum und das, was sich für die Patientinnen und Patienten verändert hat. Behalten Sie die Aufgabe und ergänzen Sie alle drei.
| Schwach (allgemeine Aufgabe) | Stark (konkret und messbar) |
|---|---|
| Befund und Therapie von Patienten mit Kommunikationsstörungen. | 12 bis 16 Patientinnen und Patienten am Tag auf Intensivstation, Stroke Unit und Normalstationen bei Dysphagie, Aphasie, Dysarthrie und kognitiven Kommunikationsstörungen befundet und behandelt, bei 93 % Auslastung. |
| Durchführung von Schluckuntersuchungen. | 40 bis 50 klinische Schluckuntersuchungen am Bett pro Monat und Mitwirkung an rund 75 FEES-Untersuchungen pro Jahr mit der Neurologie, Auswertung mit der PAS. |
| Erstellung individueller Therapiepläne. | 68 % der Patientinnen und Patienten mit Dysphagie bis zur Entlassung um mindestens eine FOIS-Stufe verbessert; Wiederaufnahmen wegen Aspirationspneumonie innerhalb von 30 Tagen in zwei Jahren um 22 % gesenkt. |
| Beratung von Patienten und Angehörigen. | 2025 insgesamt 140 Pflegekräfte auf 4 Stationen zu sicheren Schluckstrategien und Kostformen nach IDDSI geschult. |
| Dokumentation des Therapieverlaufs. | Therapiedokumentation für die Kodierung der Komplexbehandlung auf der Stroke Unit durchgehend vollständig, bestätigt in zwei Audits; in der Praxis jede Heilmittelverordnung vor Therapiebeginn geprüft. |
| Mitarbeit im Behandlungsteam. | Wöchentliche interdisziplinäre Teamsitzungen mit Pflege, Ernährungsberatung und Ergotherapie für mehr als 60 Patientinnen und Patienten einer Reha-Klinik mit 140 Betten geleitet. |
| Einsatz von Kommunikationshilfen. | Kommunikationshilfen der Unterstützten Kommunikation für 4 Kinder erprobt und die Familien in strukturierten Übungsprogrammen für zu Hause angeleitet; für 3 von 4 Kindern übernahm die Krankenkasse die Kosten für ein eigenes Gerät. |
| Betreuung von Schülern. | 2 Schülerinnen und Schüler der Logopädieschule pro Jahr im praktischen Einsatz angeleitet und eine Berufseinsteigerin eingearbeitet; alle Beurteilungen fristgerecht abgeschlossen. |
| Durchführung standardisierter Tests. | 60 standardisierte Tests durchgeführt und ausgewertet, darunter SETK 3-5, PLAKSS-II und TROG-D, und die vollständigen Befund- und Therapieberichte geschrieben. |
Fassen Sie Ergebnisse zusammen und nennen Sie nie den Namen einer Patientin, eines Patienten oder eines Kindes. Prozentwerte, Anzahlen und Zeiträume genügen und wahren die Schweigepflicht.
Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.
Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.
Kindertherapie oder Neurologie: was sich im Lebenslauf ändert
Das sind zwei sehr verschiedene Arbeitsfelder mit derselben Berufszulassung. Wenn Sie sich in beiden bewerben, schreiben Sie zwei Fassungen des Lebenslaufs statt einer, die nur halb passt.
| Kinder (Praxis, Kita, Frühförderung) | Erwachsene (Klinik, Reha, Neurologie) |
|---|---|
| Kinder in laufender Therapie, Therapieeinheiten pro Woche, Altersgruppen. | Patientinnen und Patienten pro Tag, Auslastung, Bettenzahl oder Größe der Abteilung. |
| Befunde, Therapieberichte an Kinderärztinnen und Kinderärzte, Prüfung der Heilmittelverordnung, Folgeverordnungen. | Befunde, Therapieplanung, Dokumentation für die Kodierung, Empfehlungen für die Weiterbehandlung im Entlassbrief. |
| Erreichte Therapieziele, abgeschlossene Therapien, Zusammenarbeit mit Kita und Schule. | Verbesserung der Kostform (FOIS), funktionelle Messwerte, Verweildauer, Wiederaufnahmen. |
| Zusammenarbeit mit Eltern, Erzieherinnen und Erziehern, Lehrkräften und der Frühförderung; Therapie in der Einrichtung. | Interdisziplinäre Visiten und Teamsitzungen mit Ärztinnen und Ärzten, Pflege, Ernährungsberatung, Physio- und Ergotherapie. |
| Für die Arbeit mit Kindern oft ein erweitertes Führungszeugnis; in Frühförderstellen Erfahrung in der interdisziplinären Förderplanung. | Erfahrung mit instrumenteller Schluckdiagnostik, Trachealkanülen und Beatmung, Reanimationstraining. |
| Therapiekonzepte: P.O.P.T., Heidelberger Elterntraining, Gruppen zur sozialen Kommunikation, Unterstützung beim Schriftspracherwerb. | Fortbildungen: FEES, FOTT, VitalStim, LSVT LOUD, Trachealkanülenmanagement. |
Wenn Sie aus der Kinderpraxis in eine Klinik wechseln, schreiben Sie jede Stunde mit Erwachsenen und neurologischen Patientinnen und Patienten auf die Seite, auch die praktischen Einsätze der Ausbildung, und sagen Sie offen, was Sie noch nicht gemacht haben. Eine Leitung arbeitet eine gute Therapeutin gern in eine neue Patientengruppe ein; eine Überraschung in der ersten Woche verzeiht sie nicht.
Kenntnisse im Lebenslauf für die Logopädie
Nennen Sie Störungsbilder, Tests und Therapiemethoden. Eine Liste von Eigenschaften sagt der Leitung nicht, welche Patientinnen und Patienten sie Ihnen anvertrauen kann.
- Dysphagie: klinische Schluckuntersuchung, Mitwirkung an FEES oder Videofluoroskopie, Kostformempfehlungen nach IDDSI, kompensatorische Strategien, FOTT, neuromuskuläre Elektrostimulation
- Neurologie bei Erwachsenen: Aphasie, Sprechapraxie, Dysarthrie, Kommunikationsstörungen nach rechtshemisphärischer Schädigung, Schädel-Hirn-Trauma, kognitive Kommunikationsstörungen
- Stimme: LSVT LOUD, Stimmhygiene, funktionelle und organische Stimmstörungen, Näseln (Rhinophonie), Trachealkanülen und Sprechventile
- Kinder: Aussprache und Phonologie, kindliche Sprechapraxie, Sprachentwicklungsstörungen (Wortschatz, Grammatik, Sprachverständnis), Stottern und Poltern, soziale Kommunikation, Fütter- und Esstherapie
- Unterstützte Kommunikation: Diagnostik, Erprobung von Kommunikationshilfen, Antrag auf Kostenübernahme bei der Krankenkasse, Anleitung von Familien und Fachkräften
- Tests, die Sie wirklich durchführen, mit Namen: AAT, BoDyS, SETK 3-5, SET 5-10, PLAKSS-II, TROG-D, dazu Screenings für Dysphagie
- Dokumentation: Prüfung der Heilmittelverordnung, Therapieberichte, Dokumentation für die Kodierung in der Klinik, Therapieplanung, Umgang mit Rückfragen der Krankenkassen
- Software: ORBIS, i.s.h.med oder ein anderes Krankenhausinformationssystem, THEORG oder eine vergleichbare Praxissoftware
- Anleitung von Schülerinnen und Schülern der Logopädieschule, Studierenden im Praktikum und neuen Kolleginnen und Kollegen
- Therapie in einer zweiten Sprache und Arbeit mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern, wenn das auf Sie zutrifft
Eine Stärke, die Sie besser belegen als behaupten: einer Familie, die ihre Mutter wieder normal essen sehen möchte, ein Aspirationsrisiko zu erklären. Ein Stichpunkt zur Schulung von Pflege oder Angehörigen mit einer konkreten Zahl zeigt genau das.
Lebenslauf für den Berufseinstieg nach Ausbildung oder Studium
Beim Berufseinstieg zählen praktische Einsätze, Breite und Ehrlichkeit. Die Leitung weiß, dass Sie neu sind; sie will sehen, dass Ihre Einsätze Sie auf ihre Patientengruppe vorbereitet haben und dass Ihre Unterlagen vollständig sind.
- 1Schreiben Sie das Datum der staatlichen Prüfung und „Erlaubnis nach LogopG beantragt“ mit dem erwarteten Datum, bis die Urkunde vorliegt. Nach einem Studium der Sprachtherapie nennen Sie den Abschluss und klären vorher, ob er für die Abrechnung mit den Krankenkassen anerkannt ist.
- 2Führen Sie die praktischen Einsätze im Abschnitt Berufserfahrung auf, mit Umfeld, Patientengruppe, Pensum und Stunden, nicht als Liste unter der Ausbildung.
- 3Zählen Sie, was Sie in jedem Einsatz getan haben: Befunde, Therapieeinheiten, durchgeführte Tests, geschriebene Berichte, Elterngespräche.
- 4Trennen Sie die Tests und Methoden, die Sie selbstständig eingesetzt haben, von denen unter Anleitung. Leitungen schätzen diese Unterscheidung.
- 5Nennen Sie Ihre Abschlussarbeit, wenn sie zur Stelle passt, dazu Erste Hilfe und Fortbildungen, die Sie schon begonnen haben, etwa FOTT oder Unterstützte Kommunikation.
- 6Sagen Sie, welches Umfeld Sie suchen und mit welchen Patientengruppen Sie echte Stunden haben. Wer ein Umfeld nennt, wird schneller passend eingesetzt als jemand, der für alles offen ist.
14-wöchiger Einsatz in der Akutneurologie mit 6 bis 8 Patientinnen und Patienten am Tag: 40 klinische Schluckuntersuchungen am Bett unter Anleitung durchgeführt und bei 15 FEES-Untersuchungen hospitiert.
12-wöchiger Einsatz in einer Praxis mit Therapie in Kitas und einer Grundschule: 22 Kinder in laufender Therapie, 4 Befundberichte geschrieben, 9 Elterngespräche geführt und täglich Kleingruppen zu Aussprache und Wortschatz angeleitet.
14 Kinder pro Woche mit Aussprachestörungen, phonologischen Störungen und Sprachentwicklungsstörungen behandelt; PLAKSS-II und SETK 3-5 unter Anleitung durchgeführt und ausgewertet.
Staatliche Prüfung in der Logopädie im Juli 2026 bestanden; Erlaubnis nach LogopG beantragt, erwartet im September 2026.
Erlaubnis, Abschlüsse und Fortbildungen richtig angeben
Schreiben Sie diese Angaben genau. Arbeitgeber lassen sich die Urkunde über die Erlaubnis und jeden Fortbildungsnachweis vorlegen, bevor sie einen Vertrag schicken.
- Logopäde/Logopädin ist in Deutschland eine geschützte Berufsbezeichnung. Der klassische Weg ist eine dreijährige Ausbildung an einer Berufsfachschule für Logopädie mit staatlicher Prüfung; an einigen Hochschulen gibt es auch primärqualifizierende Bachelorstudiengänge. Danach erteilt die zuständige Landesbehörde die Erlaubnis nach dem LogopG.
- Akademische Sprachtherapeutinnen und -therapeuten (etwa aus der Klinischen Linguistik, Patholinguistik oder Sprachheilpädagogik) können ebenfalls mit den Krankenkassen abrechnen, wenn ihr Abschluss dafür anerkannt ist. Nennen Sie Studiengang und Hochschule genau.
- Krankenhäuser, Reha-Kliniken, Praxen und Einrichtungen für Kinder verlangen den Nachweis des Masernschutzes nach § 20 IfSG, für die Arbeit mit Kindern oft ein erweitertes Führungszeugnis und für Hausbesuche einen Führerschein der Klasse B.
- Fortbildungen, die sich im Lebenslauf lohnen: FEES für Therapeutinnen und Therapeuten, FOTT, Trachealkanülenmanagement, VitalStim, LSVT LOUD, P.O.P.T., Heidelberger Elterntraining, Unterstützte Kommunikation, Stottertherapie (etwa KIDS oder nach Van Riper).
- Erste Hilfe und Reanimationstraining, in vielen Kliniken jährlich verlangt.
- Wer die fachliche Leitung einer zugelassenen Praxis übernimmt, muss gegenüber den Krankenkassen regelmäßig Fortbildungen nachweisen. Wenn Sie Leitungsaufgaben anstreben, nennen Sie Ihre Fortbildungspunkte im laufenden Zeitraum.
- Abschluss aus dem Ausland: Die zuständige Landesbehörde prüft die Gleichwertigkeit; je nach Ergebnis folgen ein Anpassungslehrgang oder eine Kenntnisprüfung. Weil die Sprache Ihr Arbeitsmittel ist, werden sehr gute Deutschkenntnisse verlangt, oft auf C1-Niveau.
- Österreich und die Schweiz regeln den Beruf anders, dort führt der Weg meist über ein Studium. Wenn Sie dort arbeiten wollen, klären Sie die Anerkennung mit der zuständigen Stelle, bevor Sie sich bewerben.
Aufbau, Länge und Schlüsselwörter aus der Stellenanzeige
- Zwei Seiten sind für erfahrene Logopädinnen und Logopäden üblich und in Deutschland akzeptiert. Eine Seite beim Berufseinstieg.
- Reihenfolge: Name mit Berufsbezeichnung und Erlaubnis, Profil, Erlaubnis und Fortbildungen, Berufserfahrung, Kenntnisse, Ausbildung. Die Zulassung steht oben, weil sie der erste Filter ist.
- Geben Sie jedem Arbeitgeber eine Größenangabe: Bettenzahl, Zahl der Therapeutinnen und Therapeuten in der Praxis, Zahl der Kitas oder Einrichtungen.
- PDF, wenn das Bewerbungsportal nichts anderes verlangt. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum und Familienstand ebenso. Ein kurzes Anschreiben wird meist erwartet.
- Einspaltiges Layout und schlichte Überschriften. Klinikverbünde und große Praxen nutzen Bewerbermanagementsysteme, die den Text automatisch auslesen.
Übernehmen Sie die genauen Begriffe aus der Anzeige in Ihre Stichpunkte:
- Berufsbezeichnungen: Logopäde/Logopädin, Sprachtherapeut/in, akademische/r Sprachtherapeut/in, Klinische/r Linguist/in, Atem-, Sprech- und Stimmlehrer/in.
- Klinik: Dysphagie, FEES, Trachealkanüle, Beatmung, Aphasie, Dysarthrie, Stroke Unit, Frührehabilitation, Kostform.
- Praxis und Kinder: Sprachentwicklungsstörung, Aussprache, Stottern, Heilmittelverordnung, Hausbesuche, Therapie in der Kita, Elternberatung.
- Qualifikationen: Erlaubnis nach LogopG, staatliche Prüfung, B.Sc. Logopädie, FEES, FOTT, VitalStim, LSVT LOUD.
- Software: ORBIS, i.s.h.med, THEORG und das System, das die Anzeige nennt.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Logopädin oder Logopäde?
Schreiben Sie die Erlaubnis nach LogopG und Ihre wichtigsten Fortbildungen in den Kopf, dann ein Profil in vier Zeilen mit Umfeld, Pensum oder Auslastung und einem Ergebnis. Geben Sie jedem Arbeitgeber eine Größenangabe und Stichpunkte mit Zahlen: Patientinnen und Patienten pro Tag, Befunde pro Monat, erreichte Therapieziele, verbesserte Kostform. Mit Berufserfahrung sind zwei Seiten üblich.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf in der Logopädie?
Störungsbilder und Methoden: Dysphagiediagnostik und instrumentelle Untersuchungen, Therapie bei Aphasie und Sprechapraxie, kognitive Kommunikationsstörungen, Aussprache und Phonologie, Unterstützte Kommunikation, Fütter- und Esstherapie und die standardisierten Tests, die Sie durchführen. Ergänzen Sie Dokumentation und Heilmittelverordnung sowie die Software, mit der Sie arbeiten.
Welche Aufgaben einer Logopädin gehören in den Lebenslauf?
Befund und Diagnostik von Sprache, Sprechen, Stimme, Schlucken und Kommunikation; Therapieplanung; Therapie; Beratung und Anleitung von Angehörigen, Pflege, Eltern und Erzieherinnen; Dokumentation und Therapieberichte; Arbeit im interdisziplinären Team. Machen Sie aus jeder Aufgabe einen Stichpunkt mit einer Zahl und einem Ergebnis.
Was unterscheidet einen Lebenslauf für die Kinderpraxis von einem für die Klinik?
Die Zahlen. Praxen mit Kinderschwerpunkt wollen Kinder in laufender Therapie, Therapieeinheiten pro Woche, erreichte Ziele und die Zusammenarbeit mit Eltern, Kita und Kinderarztpraxis sehen. Kliniken wollen Patientinnen und Patienten pro Tag, Auslastung, Erfahrung mit instrumenteller Schluckdiagnostik und Ergebnisse wie eine verbesserte Kostform. Schreiben Sie zwei Fassungen statt einer, die nur halb passt.
Was gehört beim Berufseinstieg in den Lebenslauf?
Das Datum der staatlichen Prüfung und der Stand der Erlaubnis mit erwartetem Datum, dazu jeder praktische Einsatz im Abschnitt Berufserfahrung mit Umfeld, Patientengruppe, Pensum und Stunden. Zählen Sie Befunde, Therapieeinheiten und Berichte und nennen Sie, welche Tests Sie selbstständig und welche unter Anleitung durchgeführt haben.
Wie lang sollte ein Lebenslauf in der Logopädie sein?
Zwei Seiten mit Berufserfahrung, eine Seite beim Berufseinstieg. Nutzen Sie die erste Seite für die Kopfzeile mit Erlaubnis, das Profil, die Fortbildungen und die beiden letzten Stellen; frühere Stellen dürfen auf Seite zwei kurz bleiben.
Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?
Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
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