Lebenslauf für Schuhmacher/innen: Beispiele und Anleitung

Ein Lebenslauf als Schuhmacher/in führt zum Vorstellungsgespräch, wenn die Inhaberin oder der Inhaber der Werkstatt sieht, in welchen Macharten Sie arbeiten, welche Maschinen Sie allein bedienen, wie viele Paare Sie pro Woche fertigstellen und ob Sie die Annahme am Tresen übernehmen. Unten finden Sie ein vollständiges Muster und dazu Versionen für Reparatur, Maßschuhe und orthopädische Zurichtungen.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Schuhmacher/innen (Reparaturwerkstatt und Maßanfertigung)

Dieses Muster gilt für einen Schuhmacher in einer Werkstatt, die Schuhe repariert und daneben einige Paare nach Maß fertigt. Die Betriebe sind erfunden. Achten Sie darauf, dass Macharten und Maschinen einzeln genannt werden, denn genau das muss eine Werkstatt vor der Einstellung wissen.

Tobias Berger

Schuhmacher (Reparatur und Maßanfertigung)

Mannheim · 0621 555 0157 · tobias.berger@beispiel.de

Profil

Schuhmacher mit 10 Jahren Erfahrung in Reparatur und handwerklicher Fertigung. Bearbeitung von 55 bis 70 Reparaturpaaren pro Woche, darunter Neubesohlungen rahmengenähter Schuhe (Goodyear), Blake-Machart, Absatzaufbau und Nahtreparaturen, dazu 8 bis 10 Maßpaare pro Jahr vom Leisten bis zum Finish. Bedient Doppelmaschine, Durchnähmaschine, Ausputzmaschine und Aktivator ohne Aufsicht. Anlernen von Nachwuchskräften, Annahme am Tresen und Kostenvoranschläge.

Berufserfahrung

Erster Schuhmacher · Schuhmacherwerkstatt mit Reparaturannahme und kleiner Maßfertigung, Mannheim

05/2021 – heute

  • Fertigstellung von 55 bis 70 Reparaturpaaren pro Woche: Voll- und Halbsohlen, Absatzaufbau, Rahmennähte, Neuaufbau von Zwischensohlen, Flicken und Nachfärben.
  • Neuaufbau von 12 bis 18 rahmengenähten Stiefeln pro Monat, einschließlich Rahmenersatz und neuer Korkfüllung; die zugesagte Bearbeitungszeit von 7 bis 10 Tagen bei 94 % der Aufträge eingehalten.
  • Fertigung von 8 bis 10 Maßpaaren pro Jahr: Maßnehmen, Leistenanpassung, Schnittkonstruktion, Zuschnitt, Schaftherstellung, Zwicken und Handrahmennähen.
  • Selbstständige Bedienung von Doppelmaschine, Durchnähmaschine (McKay), Ausputzmaschine, Schärfmaschine, Flickmaschine und Aktivator, einschließlich Messer- und Riemenwechsel.
  • Annahme von 90 bis 120 Kundinnen und Kunden pro Woche am Tresen: Reparaturen beurteilen, sofort Preise nennen und erklären, was sich nicht mehr retten lässt.
  • Anlernen von 2 Nachwuchskräften über 18 Monate bis zur selbstständigen Reparaturarbeit; Nacharbeitsquote durch eine schriftliche Endkontrolle von 6 % auf unter 2 % gesenkt.

Schuhmacher in der Reparatur · Schuhreparaturkette mit 2 Filialen, Mannheim

09/2017 – 05/2021

  • Bearbeitung von 40 bis 55 Reparaturpaaren pro Woche: Business-Schuhe, Arbeitsschuhe, Wanderstiefel und Damenschuhe mit hohem Absatz.
  • Erneuerung der Absatzflecken an über 30 Paar Damenschuhen pro Monat, auch an Pfennigabsätzen, innerhalb von 24 Stunden für Laufkundschaft in der Innenstadt.
  • Reparatur von Handtaschen, Gürteln und Koffern als Zusatzgeschäft; rund 800 € zusätzlicher Umsatz pro Monat für die Filiale.
  • Verwaltung des Lagers für Leder, Sohlen und Absätze; Fehlbestände bei Nachbestellungen auf unter einen Artikel pro Monat gesenkt.

Werkstatthelfer · Werkstatt für Schuh- und Lederreparatur eines Schuhmachermeisters, Pirmasens

07/2016 – 09/2017

  • Erlernen von Sohlenvorbereitung, Kleben, Kantenbeschnitt und Finish an 25 bis 35 Paaren pro Woche unter Anleitung des Schuhmachermeisters.
  • Zuschnitt und Schärfen von über 200 Lederteilen pro Monat für Reparaturen und Kleinlederwaren.

Ausbildung

Lehrgang Lederverarbeitung und Schuhtechnik (Zertifikat)
Bildungsträger für Schuh- und Lederverarbeitung, Pirmasens, 2016

Fachhochschulreife
Fachoberschule, Pirmasens, 2014

Zertifikate

  • Jährliche Sicherheitsunterweisung in der Werkstatt, zuletzt 2026
  • Unterweisung Ausputz- und Schleifmaschine: Schutzeinrichtungen und Staubabsaugung, 2023

Kenntnisse

Rahmengenäht (Goodyear) und NeurahmenDurchgenäht (Blake) und Blake-RapidGeklebte und vulkanisierte Sohlen erneuernHandrahmengenäht und MaßfertigungLeisten vermessen, anpassen und aufbauenSchnittkonstruktion und ZuschnittSchaftherstellung und Steppen (Flickmaschine, Säulenmaschine)Absatzaufbau, Absatzflecken und GelenkfedernKantenbeschnitt, Kantenpolieren und FinishFärben, Patina und FarbabgleichDoppelmaschine, Durchnähmaschine, Ausputzmaschine und SchärfmaschineAnnahme, Beurteilung und Kostenvoranschlag
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
Nennen Sie die Macharten, in denen Sie arbeiten, nicht nur „Schuhreparatur“. Eine Werkstatt mit vielen rahmengenähten Stiefeln stellt jedes Mal jemanden ein, der neu rahmen kann, statt einer Allrounderin; eine Werkstatt für Sneaker und geklebte Schuhe braucht dagegen ganz andere Leute.

Worauf die Inhaberin oder der Inhaber einer Schuhmacherwerkstatt zuerst achtet

Vielen Schuhmacherwerkstätten fehlen ausgebildete Fachkräfte für die Werkbank. Die Inhaberin oder der Inhaber versucht abzuschätzen, wie viel Ihnen beigebracht werden muss, bevor Sie Ihren Platz an der Werkbank selbst erwirtschaften.

  • Macharten, die Sie allein bewältigen: rahmengenäht (Goodyear), durchgenäht (Blake), Blake-Rapid, geklebt, vulkanisiert, flexibel genäht, handrahmengenäht. Nennen Sie die, die Sie wirklich gemacht haben, und ungefähr wie viele.
  • Maschinen, die Sie bedienen und warten. Doppelmaschine und Ausputzmaschine trennen die erfahrene Fachkraft von der Hilfskraft. Schreiben Sie, ob Sie Messer, Riemen und Nadeln selbst wechseln.
  • Menge und Bearbeitungszeit. Paare pro Woche und die zugesagte Bearbeitungszeit, die Sie eingehalten haben. Eine Werkstatt lebt vom Auftragsdurchlauf und weiß genau, was diese Zahl bedeutet.
  • Arbeit am Tresen. Viele Werkstätten brauchen jemanden, der eine Reparatur beurteilt, den Preis richtig nennt und der Kundschaft ehrlich sagt, wenn sich ein Schuh nicht mehr lohnt. Das gehört in den Lebenslauf.

“Sagen Sie mir die Macharten und die Maschinen. Wenn jemand schreibt, dass er ein Dutzend Stiefel im Monat neu rahmt und die Nadeln an der Doppelmaschine selbst wechselt, kann er am Montag anfangen. In den meisten Lebensläufen steht nur Schuhreparatur, und dann stellt sich heraus, dass die Person nur Halbsohlen geklebt hat.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortlicher im Schuhmacherhandwerk, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Profiltexte für den Lebenslauf als Schuhmacher/in

Zwei oder drei Zeilen mit Art der Arbeit, Menge und Maschinen. Wählen Sie die Version, die Ihrer Werkbank am nächsten kommt.

Schuhreparatur
Schuhmacherin mit 6 Jahren Erfahrung in der Reparatur, 50 bis 65 Paare pro Woche: Voll- und Halbsohlen, Absatzaufbau, Rahmennähte, Flicken und Nachfärben. Bedient Doppelmaschine, Durchnähmaschine und Ausputzmaschine ohne Aufsicht und hält die zugesagte Bearbeitungszeit von 5 Tagen bei mehr als 9 von 10 Aufträgen ein.
Maßschuhe und handwerkliche Fertigung
Schuhmacher mit 20 bis 25 Maßpaaren pro Jahr vom Maßnehmen bis zum Finish: Leistenanpassung, Schnittkonstruktion, Zuschnitt, Schaftherstellung, Zwicken und Handrahmennähen. Dreijährige Ausbildung zum Schuhmacher mit Gesellenprüfung; arbeitet mit Kalbleder, Shell Cordovan und schweren Arbeitsledern.
Orthopädische Schuhzurichtungen
Orthopädieschuhmacherin (Gesellin) mit Schwerpunkt Zurichtungen an Konfektionsschuhen nach ärztlicher Verordnung: Erhöhungen, Abrollsohlen, Verbreiterungen, seitliche Stabilisierungen und Weiten. 30 bis 40 Paare pro Monat nach schriftlicher Verordnung, mit dokumentierter Anprobe bei jedem Paar.
Schuhfertigung in der Industrie
Schuhfertiger mit 5 Jahren Erfahrung in einer Fertigung für Kleinserien an den Stationen Zwicken, Kleben und Sohlenpresse, 180 bis 240 Paare pro Schicht. Hält die Quote erster Wahl über 98 % und hat 6 Kolleginnen und Kollegen an der Zwickmaschine und der Klebelinie eingearbeitet.

Werkstattarbeit als Stichpunkte

Geben Sie jeder Zeile eine Zahl und eine Machart. Das ist der Unterschied zwischen einem Lebenslauf, der sich wie ein Hobby liest, und einem, der sich wie ein Handwerk liest.

SchwachStark
Schuhe und Stiefel repariert.Fertigstellung von 55 bis 70 Reparaturpaaren pro Woche: Voll- und Halbsohlen, Absatzaufbau, Rahmennähte, Neuaufbau von Zwischensohlen und Flicken.
An hochwertigen Schuhen gearbeitet.Neuaufbau von 12 bis 18 rahmengenähten Stiefeln pro Monat einschließlich Rahmenersatz und neuer Korkfüllung; Bearbeitungszeit von 7 bis 10 Tagen bei 94 % der Aufträge eingehalten.
Maßschuhe angefertigt.Fertigung von 8 bis 10 Maßpaaren pro Jahr vom Maßnehmen über Leistenanpassung, Schnittkonstruktion, Zuschnitt und Schaftherstellung bis zu Zwicken und Handrahmennähen.
Werkstattmaschinen bedient.Doppelmaschine, Durchnähmaschine, Ausputzmaschine, Schärfmaschine, Flickmaschine und Aktivator ohne Aufsicht bedient, einschließlich Messer-, Riemen- und Nadelwechsel.
Kundschaft am Tresen bedient.Annahme von 90 bis 120 Kundinnen und Kunden pro Woche: Reparaturen am Tresen beurteilt, Preise genannt und Aufträge abgelehnt, die nicht halten würden.
Auf hohe Qualität geachtet.Nacharbeitsquote von 6 % auf unter 2 % gesenkt, durch eine schriftliche Endkontrolle von Kante, Absatzsitz, Sohlenbiegung und Farbabgleich.
Neue Mitarbeitende eingearbeitet.Anlernen von 2 Nachwuchskräften über 18 Monate, von der Sohlenvorbereitung bis zur selbstständigen Reparaturarbeit, einschließlich Einrichten der Doppelmaschine und Finish.
Material bestellt.Verwaltung des Bestands an Leder, Sohlen, Absätzen und Garn für eine Werkstatt mit zwei Arbeitsplätzen; Fehlbestände auf unter einen Artikel pro Monat gesenkt.

Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.

Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.

Meinen Lebenslauf als Schuhmacher/in erstellen

Kenntnisse, Maschinen und Materialien für den Lebenslauf

Diesen Abschnitt liest die Werkstattinhaberin tatsächlich. Werden Sie konkret, ruhig bis ins Technische.

  • Macharten: rahmengenäht (Goodyear) und Neurahmen, durchgenäht (Blake) und Blake-Rapid, geklebt, vulkanisiert, flexibel genäht, Mokassin, handrahmengenäht, zwiegenäht und mit Sturmrahmen.
  • Reparatur: Voll- und Halbsohlen, Absatzaufbau und Absatzflecken, Ersatz der Gelenkfeder, Neuaufbau von Zwischensohlen, Spitzeneisen, Weiten, Flicken, Reißverschlusstausch an Stiefeln, Imprägnieren.
  • Fertigung: Maßnehmen und Leistenanprobe, Leistenanpassung, Schnittkonstruktion, Zuschnitt, Schärfen, Schaftherstellung an Säulen- oder Flickmaschine, Zwicken, Sohlenbefestigung, Kantenbeschnitt und Kantenpolieren.
  • Maschinen: Doppelmaschine, Durchnähmaschine (McKay), Ausputzmaschine mit Schleifband und Bürsten, Flickmaschine, Säulenmaschine, Schärfmaschine, Absatznagelmaschine, Aktivator, Sohlenpresse. Nennen Sie, welche Sie einrichten und warten.
  • Materialien: Kalbleder, Kipsleder, Shell Cordovan, Velours und Nubuk, pflanzlich gegerbtes Leder, Vibram- und Ledersohlen, Kork, thermoplastische Hinterkappen, Klebstoffarten und Garnstärken.
  • Finish: Färben und Patina, Kantenfarbe, Farbabgleich, Reinigen und Pflegen, Versiegeln genähter Nähte.
Behaupten Sie keine Maßfertigung, wenn Sie Reparaturen machen. Beides ist verwandt, aber es sind getrennte Fertigkeiten, und eine Arbeitsprobe beim Vorstellungsgespräch zeigt den Unterschied innerhalb einer Stunde.

Ausbildung, Meisterbrief und Nachweise

Für eine Anstellung in einer Schuhmacherwerkstatt schreibt in Deutschland kein Gesetz einen Abschluss vor, und manche lernen in der Werkstatt an. Der übliche Weg ist aber die duale Ausbildung, und Gesellen- oder Meisterbrief zählen in diesem Handwerk viel.

  • Ausbildung. Schuhmacher/in ist ein Handwerksberuf mit in der Regel dreijähriger Ausbildung und Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer; danach ist der Meisterbrief möglich, für eine eigene Werkstatt aber nicht vorgeschrieben, weil das Schuhmacherhandwerk zulassungsfrei ist. Nennen Sie Betrieb, Dauer und Abschluss. „Dreijährige Ausbildung mit Gesellenprüfung“ hat in diesem Handwerk echtes Gewicht.
  • Lehrgänge. Kurse zu Schuhkonstruktion, Schnittkonstruktion oder Lederverarbeitung gehören mit Anbieter und Jahr in den Lebenslauf. In der Industrie gibt es außerdem den Ausbildungsberuf Schuhfertiger/in.
  • Orthopädieschuhtechnik. Wer Schuhe nach ärztlicher Verordnung zurichten oder orthopädische Maßschuhe bauen will, braucht die eigene Ausbildung zur Orthopädieschuhmacherin oder zum Orthopädieschuhmacher. Das ist ein Gesundheitshandwerk und ein anderer Beruf als Schuhmacher/in; einen Betrieb darin führen dürfen nur Meister/innen oder Personen mit gleichwertiger Qualifikation. Behaupten Sie den Abschluss nur, wenn Sie ihn haben; wenn Sie ihn anstreben, schreiben Sie das.
  • Arbeitsschutz. Eine dokumentierte Sicherheitsunterweisung, dazu eine Unterweisung zu Schutzeinrichtungen und Staubabsaugung, wenn Sie an der Ausputzmaschine arbeiten. Klein, aber es zeigt, dass Sie die Gefahren an der Werkbank kennen.
  • Innung und Verband. Eine Mitgliedschaft in der Schuhmacher-Innung oder einem Fachverband ist eine Zeile wert, vor allem auf dem Weg zur Werkstattleitung.
  • Mappe. In diesem Handwerk wird nach der Arbeit eingestellt, nicht nach Papier. Bringen Sie Vorher-nachher-Fotos von Reparaturen und eigene Maßpaare mit und vermerken Sie im Lebenslauf, dass eine Mappe vorliegt.

Die erste Stelle in einer Schuhmacherwerkstatt

Werkstätten stellen Helferinnen und Helfer ohne Erfahrung ein, weil es nur noch wenige ausgebildete Schuhmacher/innen gibt. Was sie nicht beibringen können, sind Geduld und eine ruhige Hand; zeigen Sie also genau das.

  1. 1Bewerben Sie sich auf die Stelle als Helfer/in oder für eine Ausbildung, nicht als Schuhmacher/in. Schreiben Sie in der ersten Zeile, dass Sie das Handwerk lernen und bleiben wollen.
  2. 2Nutzen Sie jede Handarbeit, die Sie gemacht haben: Lederarbeiten, Nähen, Polstern, Holzarbeiten, Schmuck, Modellbau, Schneiderei, Sattlerei. Nennen Sie, was Sie hergestellt haben und wie lange Sie gebraucht haben.
  3. 3Zeigen Sie, dass Sie mit Maschinen aus jedem Bereich umgehen können: Nähmaschinen, Schleifmaschinen, Pressen, Werkbankwerkzeug. Die Werkstatt will wissen, dass Sie vor einer Doppelmaschine keine Angst haben.
  4. 4Nennen Sie Arbeit mit Kundschaft, wenn Sie welche haben, denn in den meisten Werkstätten übernimmt die Fachkraft an der Werkbank manchmal auch den Tresen.
  5. 5Bringen Sie eine echte Arbeitsprobe zum Gespräch mit. Ein reparierter Stiefel aus Ihrem eigenen Schrank oder ein von Hand genähtes Lederstück sagt mehr als eine Seite Text.
  6. 6Nennen Sie klar, wann Sie arbeiten können, auch samstags; das ist in den meisten Werkstätten der Tag mit der meisten Kundschaft am Tresen.
Ohne Erfahrung im Schuhhandwerk
Sorgfältige Handwerkerin mit dem Berufsziel Helferin in einer Schuhmacherwerkstatt. Drei Jahre in der Möbelpolsterei: Zuschnitt, Nähen an der Dreifachtransport-Industrienähmaschine, Nageln und Fertigstellung von 8 bis 12 Stücken pro Woche. Fertigt zu Hause Ledergürtel und Taschen und hat zwei Paar eigene Stiefel mit geklebter Sohle neu besohlt. Verfügbar an sechs Tagen einschließlich Samstag.
Quereinstieg aus einem verwandten Handwerk
Maßschneider mit 7 Jahren Erfahrung auf dem Weg in den Schuhbereich. Nimmt täglich Maß, konstruiert Schnitte und näht danach, arbeitet an schweren Nähmaschinen und führt Gespräche zu Maß und Anprobe mit der Kundschaft. Wochenendkurs Schuhkonstruktion 2026 abgeschlossen; sucht einen Ausbildungsplatz in einer Reparaturwerkstatt, die auch selbst fertigt.

Aufbau und Länge

Eine Seite. Schuhmacherwerkstätten sind fast immer Kleinbetriebe, und die Inhaberin oder der Inhaber liest jedes Wort, wenn die Seite kurz genug ist, um sich die Mühe zu machen.

  • Übernehmen Sie die Bezeichnung aus der Anzeige: Schuhmacher/in, Mitarbeiter/in Schuhreparatur, Schuhservice, Mitarbeiter/in Schuh- und Lederreparatur, Schuhfertiger/in.
  • Stellen Sie Macharten und Maschinen in einen eigenen Block, damit man sie schnell findet.
  • Vermerken Sie, dass eine Fotomappe vorliegt, und bringen Sie sie mit.
  • Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum ebenso. PDF, einspaltig, schlichte Überschriften.
  • Wenn Sie auch Handtaschen, Gürtel und Koffer reparieren, schreiben Sie es. Diese Arbeit macht oft einen großen Teil des Umsatzes einer Werkstatt aus.

Häufige Fragen

Was macht ein Schuhmacher oder eine Schuhmacherin?

In der Reparatur werden Sohlen und Absätze erneuert, Rahmen neu genäht, Zwischensohlen neu aufgebaut, Schäfte geflickt, Schuhe geweitet und nachgefärbt. Wer Schuhe auch neu baut, nimmt Maß, passt Leisten an, konstruiert Schnitte, schneidet zu, stellt den Schaft her, zwickt und bringt die Sohle an. Viele Werkstätten machen beides.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf für die Schuhreparatur?

Beginnen Sie mit den Macharten, die Sie beherrschen, und mit der Zahl der Paare pro Woche. Dann jede Werkstatt mit Stichpunkten, die Arbeit und Mengen nennen: Neubesohlungen, Rahmenarbeiten, Absätze, eingehaltene Bearbeitungszeit. Ergänzen Sie einen Block für Maschinen und einen für Materialien sowie Ihre Ausbildung oder Ihren Lehrgang. Eine Seite.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Schuhmacher/in?

Benannte Macharten wie rahmengenäht, durchgenäht und geklebt, die konkreten Maschinen, die Sie bedienen und warten, Handfertigkeiten wie Schärfen, Zwicken und Kantenpolieren, Materialkenntnis, Finish und Färben sowie Annahme und Kostenvoranschlag, wenn Sie das übernehmen. Vage Wörter wie „handwerkliches Geschick“ sagen einer Werkstatt nichts.

Brauche ich in Deutschland einen Abschluss, um als Schuhmacher/in zu arbeiten?

Für eine Anstellung ist kein Abschluss gesetzlich vorgeschrieben, aber die dreijährige Ausbildung mit Gesellenprüfung ist der übliche Weg und wird gern gesehen. Zurichtungen nach ärztlicher Verordnung und orthopädische Maßschuhe gehören zum eigenen Beruf Orthopädieschuhmacher/in. Nennen Sie diesen Abschluss nur, wenn Sie ihn tatsächlich haben.

Wie bekomme ich ohne Erfahrung eine Stelle in einer Schuhmacherwerkstatt?

Bewerben Sie sich als Helfer/in oder um einen Ausbildungsplatz und schreiben Sie, dass Sie das Handwerk lernen wollen. Nutzen Sie jede handwerkliche Erfahrung: Polsterei, Schneiderei, Lederarbeiten, Holzarbeiten. Bringen Sie etwas mit, das Sie selbst gefertigt oder repariert haben. Werkstätten fehlen ausgebildete Hände, und sie bilden Menschen aus, die sorgfältig und geduldig sind und zuverlässig kommen.

Wie lang sollte der Lebenslauf als Schuhmacher/in sein?

Eine Seite. Kleine Werkstätten lesen schnell und stellen nach einer Arbeitsprobe ein. Nutzen Sie den Platz für Macharten, Maschinen und Mengen statt für eine lange Aufgabenbeschreibung, die jede Schuhmacherin ohnehin kennt.

Brauche ich eine Mappe mit Arbeitsproben?

Ja. Vorher-nachher-Fotos von Reparaturen und selbst gefertigte Paare wiegen mehr als der Lebenslauf selbst. Schreiben Sie unten eine Zeile, dass eine Mappe vorliegt, und bringen Sie ausgedruckte Fotos oder ein Fotoalbum auf dem Handy zum Gespräch mit.

Was ist der Unterschied zwischen einem Lebenslauf für die Schuhreparatur und für die Schuhfertigung?

Ein Lebenslauf für die Reparatur baut auf Reparaturmengen, Bearbeitungszeiten und Maschinen auf. Ein Lebenslauf für die Fertigung baut auf Macharten, Schnittkonstruktion, Zwicken und der Zahl der vollständig selbst gebauten Paare auf. Wenn Sie beides machen, stellen Sie das nach vorn, was zur Anzeige passt, und führen Sie das andere als zweiten Block.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

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