Lebenslauf für Augenoptiker/innen: Beispiele und Anleitung
Ein Lebenslauf in der Augenoptik führt zum Vorstellungsgespräch, wenn Inhaberin, Filialleitung oder Meister auf einen Blick sehen: Gesellen- oder Meisterbrief, was Sie selbstständig können (Refraktion, Zentrierung, Kontaktlinsenanpassung, Werkstatt) und wie Sie im Verkauf abschneiden, etwa bei Zweitbrillenquote, Reklamationen und Durchschnittsbon. Nennen Sie außerdem, ob Sie aus dem Fachgeschäft oder aus einer Filialkette kommen.
Lebenslauf-Muster Augenoptik (Meisterin, inhabergeführtes Fachgeschäft)
Dies ist der Lebenslauf einer Augenoptikermeisterin mit über zehn Jahren in der Augenoptik, heute in einem inhabergeführten Fachgeschäft mit eigener Werkstatt und Kontaktlinsenanpassung. Der Name ist erfunden. Achten Sie darauf, wie viel davon messbar ist: Ein Fachgeschäft lebt von Zweitbrillenquote, Reklamationen und sauberer Abrechnung, und ein Lebenslauf mit diesen Zahlen liest sich wie von jemandem, der sie selbst im Blick hat.
Katharina Brandt
Augenoptikermeisterin, stellvertretende Betriebsleitung
Münster · 0251 555 0132 · katharina.brandt@beispiel.de · linkedin.com/in/katharina-brandt-beispiel
Profil
Augenoptikermeisterin mit über zehn Jahren in der Augenoptik, seit 2021 stellvertretende Betriebsleiterin in einem Fachgeschäft mit zwei Augenoptikerinnen und eigener Werkstatt. Führt Refraktionen und Zentriermessungen selbstständig durch, passt weiche und formstabile Kontaktlinsen an, randet und montiert im Haus und verantwortet die Abrechnung mit Krankenkassen. Zweitbrillenquote von 34 % und Reklamationsquote unter 3 %.
Berufserfahrung
Augenoptikermeisterin, stellvertretende Betriebsleitung · Inhabergeführtes Augenoptik-Fachgeschäft mit Werkstatt und Kontaktlinsenanpassung (6 Mitarbeitende), Münster
04/2021 – heute
- Beratung und Versorgung von 12 bis 16 Kundinnen und Kunden pro Tag, einschließlich Refraktion und Zentrierung mit monokularem Pupillenabstand, Durchblickhöhe, Hornhautscheitelabstand und Vorneigung für Gleitsicht- und Spezialgläser.
- Reklamationsquote unter 3 % bei rund 2.600 Aufträgen pro Jahr, weil jede fertige Brille vor der Abgabe am Scheitelbrechwertmesser gegen die Glasbestellung geprüft wird.
- Zweitbrillenquote in zwei Jahren von 22 % auf 34 % gesteigert: Fassungswand nach Preisstufen neu aufgebaut und das Team in der Beratung zu Glasoptionen geschult.
- Abrechnung von Sehhilfen mit gesetzlichen Krankenkassen und Kostenvoranschläge für private Zusatzversicherungen; Rückfragen und Absetzungen von 11 % auf 4 % gesenkt, weil Verordnung und Anspruch vor der Auftragsannahme geprüft werden.
- Randen und Einarbeiten von rund 40 Aufträgen pro Woche am Schleifautomaten, darunter Bohrbrillen und randlose Fassungen, die früher an ein Fremdlabor gingen.
Augenoptikerin · Filiale einer regionalen Augenoptik-Kette (8 Filialen), Münster
07/2018 – 03/2021
- Beratung, Anpassung und Abgabe von Brillen für 20 bis 30 Kundinnen und Kunden pro Tag in einer Filiale mit hoher Laufkundschaft und Einstärkenbrillen am selben Tag.
- Durchschnittlicher Auftragswert von 310 € je Komplettbrille bei einem Filialziel von 280 €, in knapp drei Jahren ohne berechtigte Kundenbeschwerde.
- Einarbeitung von 6 neuen Kolleginnen und Kollegen in Fassungsanpassung, PD-Messung und Kassensystem.
- Kontaktlinsenbestellung und Handhabungstraining für rund 70 Anpassungen im Monat, darunter torische und multifokale weiche Linsen.
Auszubildende zur Augenoptikerin · Augenoptik-Fachgeschäft mit Werkstatt, Münster
08/2015 – 06/2018
- Dreijährige duale Ausbildung mit Stationen in Beratung und Verkauf, Werkstatt, Refraktion und Kontaktlinse; Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer 2018.
- Voruntersuchungen für über 20 Kundinnen und Kunden pro Tag unter Anleitung: Autorefraktometer, berührungslose Augeninnendruckmessung und Funduskamera als Screening, bei Auffälligkeiten Empfehlung zur augenärztlichen Abklärung.
- Pflege der Fassungswand mit 640 Fassungen, vierteljährlicher Austausch schwacher Modelle und rund 18 % weniger Ladenhüter.
Ausbildung
Meisterprüfung im Augenoptiker-Handwerk (Teile I bis IV), berufsbegleitende Meisterschule
Meisterschule für Augenoptik, Prüfung vor der Handwerkskammer, 2021
Ausbildung zur Augenoptikerin, Gesellenprüfung
Ausbildungsbetrieb in Münster und Berufsschule (Fachklasse Augenoptik), 2018
Zertifikate
- Ausbildereignung (Teil IV der Meisterprüfung), 2021
- Fortbildung Kontaktlinsenanpassung, Spezialanpassungen (torisch, multifokal, formstabil), 2020
- Fortbildung vergrößernde Sehhilfen (Low Vision), 2023
- Erste-Hilfe-Kurs (9 UE), 2025
Kenntnisse
Augenoptiker/in, Augenarzt oder Orthoptist/in: bewerben Sie sich als das Richtige
In Stellenbörsen werden diese Berufe oft durcheinander gesucht, Arbeitgeber trennen sie aber genau. Eine falsche Berufsbezeichnung im Lebenslauf ist der schnellste Weg, aussortiert zu werden.
- Augenoptiker/in: bestimmt die Sehstärke für Brillen und Kontaktlinsen, berät, zentriert, fertigt in der Werkstatt und passt an. Dreijährige duale Ausbildung mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer, danach Meisterprüfung oder Studium (Augenoptik/Optometrie) als Aufstieg.
- Augenärztin oder Augenarzt: Fachärztin oder Facharzt für Augenheilkunde nach Medizinstudium und Weiterbildung, diagnostiziert und behandelt Augenerkrankungen. Optometristinnen und Optometristen mit Bachelor oder Master sind in Deutschland keine Ärzte; sie arbeiten meist im Fachgeschäft oder in Kliniken mit erweiterten Mess- und Screeningaufgaben.
- Orthoptist/in und MFA in der Augenarztpraxis: Orthoptistinnen und Orthoptisten (dreijährige Ausbildung an einer Schule für Orthoptik, meist an einer Universitätsklinik, mit staatlicher Prüfung) untersuchen Schielen und Sehstörungen, oft in Kliniken; Medizinische Fachangestellte übernehmen in der Praxis Voruntersuchungen wie Gesichtsfeld und Augendruck.
- Werkstatt und Glasfertigung: Wer vor allem randet, einschleift und montiert, meist ohne Kundenkontakt, sollte das offen sagen und zuerst die Geräte nennen. In der industriellen Glasfertigung arbeiten auch Feinoptikerinnen und Feinoptiker.
Viele machen zwei dieser Tätigkeiten gleichzeitig, vor allem in kleinen Betrieben. Das ist in Ordnung und gehört in den Lebenslauf: „Augenoptikerin mit Schwerpunkt Kontaktlinse und Screening, Zusammenarbeit mit zwei Augenarztpraxen“ ist für einen Betrieb mit knapper Besetzung ein wertvolles Profil.
Worauf Inhaber und Filialleitungen zuerst achten
Eingestellt wird meist von der Inhaberin, dem Inhaber oder der Filialleitung, und meistens fehlt gerade jemand im Verkauf. Gelesen wird daraufhin, wie schnell Sie ohne Anleitung arbeiten können.
- Abschluss. Gesellenbrief, Meisterbrief oder Studium, jeweils mit Jahr. Stehen Sie kurz vor einer Prüfung, schreiben Sie ehrlich „Meisterprüfung Teil I und II im Mai 2027“.
- Was Sie selbstständig können. Refraktion, monokularen PD und Durchblickhöhe messen, eine Brille am Scheitelbrechwertmesser prüfen, eine Bohrbrille montieren, eine Titanfassung richten, ohne dass sie bricht. Sagen Sie, was davon Sie sicher beherrschen.
- Arbeitsumfeld. Inhabergeführtes Fachgeschäft, Filialkette, Kontaktlinseninstitut oder Onlinehandel mit Filialen laufen in ganz unterschiedlichem Tempo. 30 Kundinnen und Kunden am Tag in der Kette oder 45 Minuten pro Beratung im Fachgeschäft: Beides ist eine gute Arbeitsweise, nur für verschiedene Betriebe.
- Abrechnung und Software. Krankenkassenversorgung, Kostenvoranschläge für Zusatzversicherungen und die Branchensoftware des Betriebs. Wer die Abrechnung beherrscht, spart dem Betrieb echtes Geld, und das wissen Inhaberinnen und Inhaber.
“Für dieselbe Stelle kamen zwei Lebensläufe. Im einen stand „Unterstützung der Kunden bei der Fassungsauswahl“. Im anderen „34 % Zweitbrillenquote, Reklamationen unter 3 %, randlose Brillen im Haus gefertigt“. Der zweite hat mir gezeigt, wie mein Geschäft in sechs Monaten aussehen würde.”
Profiltexte für den Lebenslauf in der Augenoptik
Drei Zeilen: Abschluss und Berufsjahre, Arbeitsumfeld und Kundenzahl, dann eine Zahl, die Ihre Leistung zeigt. Ein Berufsziel nur, wenn Sie neu in die Augenoptik kommen.
Augenoptikerin mit sechs Jahren Erfahrung in einem Fachgeschäft mit zwei Meistern, 12 bis 15 Beratungen pro Tag. Refraktion und Zentrierung für Gleitsichtgläser, Endkontrolle und Randen im Haus, Abrechnung mit den Krankenkassen. Zweitbrillenquote von 31 % und Reklamationsquote unter 4 %.
Augenoptiker mit vier Jahren in einer Filiale einer Augenoptik-Kette im Einkaufszentrum, 30 bis 35 Kundinnen und Kunden pro Tag mit Einstärkenbrillen am selben Tag. Durchschnittlicher Auftragswert von 300 € bei einem Ziel von 270 €, Einarbeitung neuer Kolleginnen und Kollegen in Anpassung und PD-Messung.
Augenoptikerin mit sieben Jahren Erfahrung und rund 90 Kontaktlinsenanpassungen im Monat, darunter torische, multifokale und Sklerallinsen. Führt das Handhabungstraining für Neukundinnen und Neukunden durch; 96 % kommen beim ersten Termin mit Einsetzen und Herausnehmen allein zurecht.
Augenoptikermeister mit neun Jahren zwischen Verkauf und Werkstatt. Randet am Schleifautomaten, fertigt randlose und Bohrbrillen und hat 70 % der Fremdaufträge in die eigene Werkstatt zurückgeholt; Lieferzeit von 8 auf 3 Tage gesenkt.
Auszubildende zur Augenoptikerin im dritten Ausbildungsjahr, Gesellenprüfung im Sommer 2027, Ziel: Übernahme oder Gesellenstelle in Vollzeit. Sicher in Voruntersuchung, Fassungsanpassung, PD-Messung und Scheitelbrechwertmessung, erste Refraktionen unter Anleitung.
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Stichpunkte in der Augenoptik: von schwach zu stark
Die meisten Lebensläufe in der Augenoptik beschreiben einen freundlichen Menschen, der Kundinnen und Kunden bei der Brillenwahl hilft. Das setzen Betriebe voraus. Die Zahlen unten sind die, auf die Inhaber und Filialleitungen jede Woche schauen, deshalb wirken sie sofort.
| Schwach (nur die Aufgabe) | Stark (Aufgabe mit Zahl) |
|---|---|
| Beratung bei der Fassungsauswahl. | 12 bis 16 Beratungen pro Tag; Zweitbrillenquote von 22 % auf 34 % gesteigert, nachdem die Fassungswand nach Preisstufen neu aufgebaut wurde. |
| Messungen für Brillen durchgeführt. | Zentriermessungen mit monokularem PD, Durchblickhöhe, Hornhautscheitelabstand und Vorneigung für rund 2.600 Aufträge pro Jahr, Reklamationsquote unter 3 %. |
| Kontrolle der Brillen. | Jede fertige Brille vor der Abgabe am Scheitelbrechwertmesser gegen die Bestellung geprüft; im Schnitt 4 Fehler pro Monat gefunden, bevor die Kundin oder der Kunde sie bemerkt hätte. |
| Brillen angepasst und repariert. | Anpassungen und Reparaturen ohne Termin für rund 45 Kundinnen und Kunden pro Woche, einschließlich Pad-Wechsel und Löten von Metallfassungen. |
| Abrechnung mit Krankenkassen. | Rückfragen und Absetzungen der Krankenkassen von 11 % auf 4 % gesenkt, weil Verordnung und Anspruch vor der Auftragsannahme statt an der Kasse geprüft werden. |
| Kontaktlinsen bestellt. | Rund 70 Kontaktlinsenanpassungen im Monat, Handhabungstraining für Neukundinnen und Neukunden, 58 % Abschlussquote bei Jahresvorräten. |
| Arbeiten in der Werkstatt. | 40 Aufträge pro Woche am Schleifautomaten gerandet und montiert, darunter randlose und Bohrbrillen, die früher an ein Fremdlabor gingen. |
| Verantwortung für den Warenbestand. | Fassungswand mit 640 Fassungen gepflegt, schwache Modelle vierteljährlich ausgetauscht und Ladenhüter in einem Jahr um rund 18 % reduziert. |
| Einarbeitung neuer Mitarbeitender. | 6 neue Kolleginnen und Kollegen in Anpassung, PD-Messung und Kassensystem eingearbeitet; zwei davon haben anschließend eine Ausbildung in der Augenoptik begonnen. |
| Sehr guter Kundenservice. | Alle Reklamations- und Beschwerdegespräche im Geschäft übernommen, 31 von 33 Fällen in zwei Jahren ohne Rückerstattung gelöst. |
Kenntnisse im Lebenslauf für die Augenoptik
Trennen Sie die Liste. Die fachlichen Kenntnisse zeigen, wie viel Einarbeitung Sie brauchen, die Software zeigt, ob Sie ab der ersten Woche im Plan stehen können.
- Refraktion und Zentrierung: objektive und subjektive Refraktion, Binokularprüfung, monokularer PD, Durchblickhöhe, Hornhautscheitelabstand, Vorneigung, Fassungsscheibenwinkel, Anpassung bei hohen Stärken
- Glaskunde: Gleitsichtdesigns, hochbrechende Gläser, Kunststoff- und Polycarbonatgläser, Entspiegelung, phototrope und polarisierende Gläser, Prismen, Arbeitsplatz- und Bildschirmbrillen
- Werkstatt: Scheitelbrechwertmesser, Pupillometer oder Videozentriersystem, Schleifautomat, Färben, Bohrbrillen, randlose Fassungen, Erwärmen und Löten von Fassungen
- Kontaktlinsen: weiche, torische, multifokale, formstabile Linsen und Sklerallinsen, Handhabungstraining, Beratung zu Pflegemitteln
- Screening: Autorefraktometer, berührungslose Tonometrie, Funduskamera, Gesichtsfeld-Screening, Messung der alten Brille; bei Auffälligkeiten Empfehlung zur augenärztlichen Abklärung
- Kaufmännisch: Abrechnung mit gesetzlichen Krankenkassen, Kostenvoranschläge für Zusatzversicherungen, Fassungseinkauf, Kasse und Warenwirtschaft
- Branchensoftware für Augenoptik mit Kundenkartei, Auftragsverwaltung und Warenwirtschaft; nennen Sie das Programm, mit dem Sie gearbeitet haben
- Bestellportale der Glashersteller, zum Beispiel Zeiss, Rodenstock, Essilor oder Hoya, und B2B-Portale der Fassungslieferanten
- Türkisch, Russisch, Arabisch oder eine andere Sprache, wenn Sie sie sprechen. In der Augenoptik ist das ein echter Vorteil und eine eigene Zeile wert.
Übernimmt alle Reklamations- und Beschwerdegespräche im Geschäft, 31 von 33 Fällen ohne Rückerstattung gelöst.
Prüft jede Brille vor der Abgabe am Scheitelbrechwertmesser; Reklamationsquote unter 3 % bei rund 2.600 Aufträgen pro Jahr.
Zweitbrillenquote von 34 % und 58 % Abschlussquote bei Kontaktlinsen-Jahresvorräten.
Gesellenbrief, Meisterbrief und Studium: so geben Sie sie an
Eine staatliche Lizenz für angestellte Augenoptikerinnen und Augenoptiker gibt es in Deutschland nicht. Entscheidend sind der Berufsabschluss und, für die Leitung eines Betriebs, die Meisterqualifikation. Schreiben Sie jeden Abschluss mit genauer Bezeichnung und Jahr.
- Gesellenprüfung Augenoptiker/in nach der dreijährigen dualen Ausbildung, abgelegt vor der Handwerkskammer. Das ist die Grundqualifikation, die fast jede Anzeige nennt.
- Kontaktlinsenanpassung: Grundlagen gehören zur Ausbildung. Spezialanpassungen wie torische, multifokale oder formstabile Linsen belegen Sie mit Fortbildungen; nennen Sie Anbieter und Jahr.
- Augenoptikermeister/in: Meisterprüfung (Teile I bis IV) vor der Handwerkskammer, in Vollzeit oder berufsbegleitend. Die Augenoptik ist zulassungspflichtig, deshalb suchen Betriebe und Ketten für Filialleitungen gezielt Meisterinnen und Meister. Das gehört in die Titelzeile.
- Fachschulabschluss: An Fachschulen für Augenoptik gibt es Abschlüsse als staatlich geprüfte Augenoptikerin oder staatlich geprüfter Augenoptiker, je nach Schule mit der Meisterprüfung verbunden. Schreiben Sie die Bezeichnung so, wie sie im Zeugnis steht.
- Studium: Bachelor Augenoptik/Optometrie oder Master Optometrie an einer Hochschule. Nennen Sie Hochschule, Abschluss und Jahr, und im Profil die erweiterten Screeningkenntnisse, die Sie mitbringen.
- Ausbildung oder Umschulung läuft: Nennen Sie Ausbildungsjahr, Ausbildungsbetrieb und den geplanten Termin der Gesellenprüfung. Das ist Ihr Nachweis, wie weit Sie sind.
Wenn Sie gerade in der Meisterschule sind, schreiben Sie, wann: „Meisterprüfung Teil I und II im Mai 2027“. Schreiben Sie nicht „Augenoptikermeisterin“, bevor Sie bestanden haben. Betriebe lassen sich Gesellen- und Meisterbrief vorlegen, und mit einem ausländischen Abschluss läuft die Anerkennung über die Handwerkskammer.
Lebenslauf für die Ausbildung zur Augenoptikerin oder zum Augenoptiker
Die meisten Augenoptikerinnen und Augenoptiker beginnen mit einer Ausbildung, manche als Quereinsteiger im Verkauf. Betriebe wissen das. Was sie nicht tun: jemanden einstellen, der mit einem vollen Geschäft oder einer schwierigen Kundin nicht zurechtkommt. Zeigen Sie deshalb zuerst, dass Sie das können.
- 1Sagen Sie klar, ob Sie einen Ausbildungsplatz, eine Umschulung oder eine Stelle im Verkauf suchen und dass Sie die Gesellenprüfung anstreben. Betriebe stellen gern ein, wer bleiben und den Abschluss machen will.
- 2Holen Sie das Übertragbare aus Einzelhandel, Gastronomie oder Callcenter: Kassengenauigkeit, Kundinnen und Kunden pro Tag, Produktwissen, Zusatzverkäufe, Umgang mit Beschwerden.
- 3Ergänzen Sie Erfahrung aus dem Gesundheitswesen: Empfang in einer Arztpraxis, Terminvergabe, Schweigepflicht und Datenschutz nach DSGVO, eine Ausbildung zur MFA.
- 4Nennen Sie handwerkliches Geschick, das zur Werkstatt passt: Löten, Schmuckreparatur, Feinmechanik, alles, was feines Werkzeug und Geduld verlangt.
- 5Wenn Sie ein Praktikum oder einen Teil der Ausbildung absolviert haben, nennen Sie Dauer und Inhalte. Das ist Ihr konkreter Nachweis.
Beratung von 60 bis 80 Kundinnen und Kunden pro Tag an einer Fachtheke für Unterhaltungselektronik, Zubehörziel über sechs Quartale zu 118 % erreicht.
Aufnahme und Versichertendaten für 45 Patientinnen und Patienten pro Tag in einer Hausarztpraxis geprüft, Abrechnungskorrekturen am Empfang um rund ein Drittel gesenkt.
Ausbildung zur Augenoptikerin im zweiten Ausbildungsjahr, Gesellenprüfung voraussichtlich im Sommer 2028; bisher Voruntersuchung, Fassungsanpassung, PD-Messung und Scheitelbrechwertmessung.
Aufbau, Länge und die richtigen Schlüsselwörter
Eine Seite, mit längerer Erfahrung oder als Meisterin mit Leitungsaufgaben auch zwei. Die Augenoptik ist ein praktischer Beruf mit überschaubarer Liste an Abschlüssen, und aufgeblähte Seiten wirken wie Füllmaterial. Eine Spalte, klare Überschriften. Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig, Geburtsdatum ebenso. Größere Ketten nutzen ein Bewerbermanagementsystem, deshalb keine Tabellen, Spalten oder Textfelder.
- Verwenden Sie „Augenoptikerin“ oder „Augenoptiker“ und zusätzlich „Optiker“, weil viele Anzeigen und Suchen die kürzere Form benutzen.
- Schreiben Sie Abschlüsse so, wie sie im Brief stehen: „Augenoptikermeisterin“, „Gesellenprüfung im Augenoptiker-Handwerk“. Systeme suchen nach genau diesen Wörtern.
- Übernehmen Sie die Begriffe zum Arbeitsumfeld aus der Anzeige: „Fachgeschäft“, „Filiale“, „Kontaktlinseninstitut“, „Werkstatt“.
- Nennen Sie die Software und Glashersteller, die in der Anzeige stehen, sofern Sie damit gearbeitet haben.
- Nutzen Sie das Fachvokabular: Gleitsicht, Entspiegelung, hochbrechend, Polycarbonat, phototrop, Refraktion. Nach diesen Begriffen wird in Stellenportalen gesucht.
Senden Sie ein PDF mit einem Namen wie Katharina-Brandt-Lebenslauf-Augenoptik.pdf. Bei einem kleinen Fachgeschäft öffnet es meist ein Mensch am Rechner im Büro; bleiben Sie deshalb bei einer Schriftgröße ab 10,5 Punkt.
Häufige Fragen
Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Augenoptiker/in?
Setzen Sie Gesellen- oder Meisterbrief direkt unter Ihren Namen, dann ein Profil aus drei Zeilen mit Berufsjahren, Arbeitsumfeld und Kundenzahl. Schreiben Sie die Stichpunkte um die Zahlen, auf die Betriebe schauen: Beratungen pro Tag, Reklamationsquote, Zweitbrillenquote, Abrechnung und Werkstattarbeit im Haus. Eine Seite, mit Leitungserfahrung höchstens zwei.
Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf in der Augenoptik?
Refraktion und Zentrierung (monokularer PD, Durchblickhöhe, Hornhautscheitelabstand, Vorneigung), Glaskunde (Gleitsicht, hochbrechend, Entspiegelung), Werkstatt (Scheitelbrechwertmesser, Schleifautomat, Bohrbrillen, randlose Fassungen, Löten), Kontaktlinsenanpassung und Handhabungstraining, Screeninggeräte, Abrechnung mit Krankenkassen und die Branchensoftware, mit der Sie gearbeitet haben.
Brauche ich einen Meisterbrief, um als Augenoptiker/in zu arbeiten?
Als Angestellte oder Angestellter nicht; der Gesellenbrief nach der dreijährigen Ausbildung ist der übliche Abschluss. Die Augenoptik ist aber ein zulassungspflichtiges Handwerk, und jeder Betrieb braucht eine Meisterin, einen Meister oder eine gleichwertig qualifizierte Betriebsleitung. Für Filialleitung und Selbstständigkeit ist die Meisterprüfung deshalb der übliche Weg, und sie wird meist auch besser bezahlt.
Was unterscheidet den Lebenslauf von Augenoptiker/in und Augenarzt?
Es sind verschiedene Berufe. Augenärztinnen und Augenärzte haben Medizin studiert und die Facharztweiterbildung in Augenheilkunde abgeschlossen; sie bewerben sich mit einem ärztlichen Lebenslauf mit Approbation, Weiterbildung und Schwerpunkten. Augenoptikerinnen und Augenoptiker bestimmen Sehstärken für Brillen und Kontaktlinsen, fertigen und passen an und bewerben sich mit einem Lebenslauf rund um Abschluss, Messung, Werkstatt und Verkaufszahlen.
Wie schreibe ich einen Lebenslauf für die Ausbildung zum Augenoptiker?
Sagen Sie in der ersten Zeile, dass Sie einen Ausbildungsplatz oder eine Umschulung suchen. Belegen Sie dann mit Einzelhandel oder Praxisempfang, was Sie können: Kundinnen und Kunden pro Tag, Kassengenauigkeit, Zusatzverkäufe, Umgang mit Beschwerden. Nennen Sie Praktika in der Augenoptik und handwerkliches Geschick.
Profil oder Berufsziel im Lebenslauf für die Augenoptik?
Ein Profil, sobald Sie als Gesellin oder Geselle gearbeitet haben, denn der Betrieb will Abschluss und Umfang sehen, nicht Ihre Wünsche. Ein Berufsziel lohnt sich nur als ein Satz, wenn Sie neu in die Augenoptik kommen oder aus dem Einzelhandel wechseln, und es sollte die gesuchte Stelle und den angestrebten Abschluss nennen.
Wie lang sollte ein Lebenslauf in der Augenoptik sein?
Eine Seite, mit längerer Erfahrung zwei. Nennen Sie höchstens drei Stellen, es sei denn, eine ältere bringt etwas Besonderes mit, etwa Werkstatt- oder Klinikerfahrung. Wer eine Filiale oder mehrere Standorte geleitet hat, kann zwei Seiten füllen; die Zahlen zählen trotzdem mehr als die Länge.
Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?
Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.
So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.