Lebenslauf als Heizungsbauer/in (Anlagenmechaniker/in SHK): Beispiele

Ein Lebenslauf als Heizungsbauer/in führt zum Vorstellungsgespräch, wenn die Kundendienstleitung sofort sieht, welche Anlagen Sie wirklich reparieren (Gas- und Öl-Heizkessel, Brennwertgeräte, Wärmepumpen, Heizungsverteilung), wie viele Einsätze Sie schaffen und wie oft Sie beim ersten Mal lösen, dazu Gesellenbrief, Kältemittel-Sachkunde und Führerschein. Unten finden Sie ein vollständiges Muster sowie Varianten für Ausbildung, Montage und Großkesselanlagen.

Von cvplex Careers Team· Geprüft von József Dorcsinecz, Gründer· Aktualisiert am

Lebenslauf-Muster für Heizungsbauer/innen (Kundendienst im Wohn- und Gewerbebau)

Ein erfundener Kundendiensttechniker, geschrieben so, wie eine Kundendienstleitung liest. Die Anlagen stehen vor den Aufgaben, die Einsatzzahlen in den Stichpunkten, und die Nachweise haben einen eigenen Block, weil die Disposition Sie ohne sie nicht losschicken kann.

Tobias Wendt

Obermonteur Kundendienst Heizung (Anlagenmechaniker SHK)

Kassel · 0561 555 0173 · tobias.wendt@beispiel.de · Führerschein B, keine Punkte im Fahreignungsregister, Bereitschaftsdienst möglich

Profil

Anlagenmechaniker SHK mit über 8 Jahren im Heizungskundendienst nach der Gesellenprüfung, an Gas- und Öl-Heizkesseln, Brennwertgeräten, Luft-Wasser-Wärmepumpen und Heizungsverteilung. Schafft in der Heizperiode 8 bis 10 Einsätze am Tag, löst 88 % der Störungen beim ersten Einsatz und muss nur bei 4 % innerhalb von 30 Tagen noch einmal hin. Misst an jedem gewarteten Gasgerät Abgas und CO. Sachkunde Kältemittel Kategorie I, Herstellerschulungen für Brennwert und Wärmepumpe.

Berufserfahrung

Obermonteur Kundendienst Heizung · SHK-Fachbetrieb für Wohn- und Gewerbekunden (14 Kundendienstfahrzeuge), Kassel

09/2021 – heute

  • Fehlersuche und Reparatur an Gas- und Öl-Heizkesseln, Brennwertgeräten, Kombithermen, Luft-Wasser-Wärmepumpen und Heizungsverteilung bei rund 1.700 Einsätzen im Jahr, an Januartagen mit bis zu 12 Heizungsausfällen.
  • Erstlösungsquote von 88 % und 4 % Wiederholeinsätze innerhalb von 30 Tagen (Betriebsziel: unter 10 %), ausgewertet in der Branchensoftware des Betriebs.
  • Abgasmessung an jedem gewarteten Gasgerät: CO2-Gehalt nach Herstellerangaben eingestellt, CO-Wert kontrolliert, Abgasweg geprüft (Ringspaltmessung bei raumluftunabhängigen Geräten) und das Messprotokoll der Rechnung beigelegt, damit Kundinnen und Kunden einen Nachweis haben.
  • 46 Kesseltausche in drei Heizperioden, einschließlich Kesselkreis mit hydraulischer Weiche, Auslegung des Membranausdehnungsgefäßes, hydraulischem Abgleich und Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtungen.
  • Betreuung von zwei Auszubildenden im Kundendienst und Neuaufbau der Materialliste für die Fahrzeuge; Nachfahrten zum Großhandel um rund 30 % gesenkt.
  • Bereitschaftsdienst jede vierte Woche in der Heizperiode von Oktober bis März.

Kundendienstmonteur Heizung · Heizungsbaubetrieb mit Schwerpunkt Wartungsverträge im Wohnungsbau, Baunatal

03/2018 – 08/2021

  • Gemischte Tour aus Störungen und Wartungen: in der Heizperiode rund 7 Einsätze am Tag, in der Übergangszeit 6 Wartungen am Tag.
  • Rund 420 Heizungswartungen im Jahr: Brenner reinigen und einstellen, Wärmetauscher prüfen, Ionisationselektrode, Zündung, Gasdruck, Sicherheitseinrichtungen und Abgasweg.
  • In drei Jahren 31 gerissene oder undichte Wärmetauscher mit Inspektionskamera und Abgaswerten gefunden, jeweils mit Fotos dokumentiert, bevor das Gerät außer Betrieb genommen wurde.
  • 22 Ölheizungen gemeinsam mit dem Montageteam durch Gas-Brennwertgeräte ersetzt, einschließlich Abgasanlage, Gasleitung und Dichtheitsprüfung.
  • Im Schnitt rund 150 € Zusatzumsatz pro Einsatz aus Zubehör und Wartungsverträgen, ohne eine einzige Beschwerde über aufgedrängte Leistungen im Bewertungsportal.

Auszubildender Anlagenmechaniker SHK, Heizungsmontage · Familienbetrieb für Sanitär und Heizung, Göttingen

08/2014 – 02/2018

  • Mitarbeit als zweiter Monteur bei rund 80 Kessel- und Thermenmontagen pro Jahr: Geräte gesetzt, Kesselkreis verrohrt, Abgasleitungen montiert und Gasleitungen auf Dichtheit geprüft.
  • Kupferrohr bis 54 mm gelötet und gepresst, Fußbodenheizkreise in Mehrschichtverbundrohr verlegt, Heizkreisverteiler, Stellantriebe und Umwälzpumpen montiert.
  • Dreieinhalbjährige duale Ausbildung im Betrieb, an der Berufsschule und in überbetrieblichen Lehrgängen; Gesellenprüfung im ersten Anlauf bestanden.

Ausbildung

Gesellenbrief Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (dreieinhalbjährige duale Ausbildung)
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen, Berufsbildende Schulen Göttingen, 2018

Mittlerer Schulabschluss
Realschule, Göttingen, 2014

Zertifikate

  • Sachkundebescheinigung Kältemittel, Kategorie I nach Chemikalien-Klimaschutzverordnung, 2020
  • Herstellerschulungen Gas-Brennwerttechnik und Wärmepumpe (Viessmann, Vaillant, Buderus), zuletzt 2025
  • Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten (Wärmeerzeuger und Wärmepumpen), 2021
  • Herstellerschulung Ölbrenner und Brennereinstellung, 2019
  • Unterweisung Asbest bei Arbeiten an Altanlagen, 2023
  • Erste-Hilfe-Kurs (9 Unterrichtseinheiten), betrieblicher Ersthelfer, 2025

Kenntnisse

Kundendienst an Gas- und Öl-HeizkesselnInbetriebnahme von BrennwertgerätenHydraulischer Abgleich und HeizlastberechnungKesselkreis, hydraulische Weiche und HeizkreiseLuft-Wasser-Wärmepumpen: Inbetriebnahme und FehlersucheAbgasmessung und CO-MessungGasleitungen nach DVGW-TRGI: Bemessung und DichtheitsprüfungÖlbrenner: Düse, Pumpe, Zündelektroden, RußzahlUmwälzpumpen, Stellantriebe und MembranausdehnungsgefäßeSicherheitseinrichtungen: Sicherheitsventil, Wassermangelsicherung, SicherheitstemperaturbegrenzerRegelungen, Raumthermostate und witterungsgeführte Regelung verdrahtenHartlöten, Weichlöten und PressenBranchensoftware für Disposition, Auftrag und Rechnung
Fiktives Beispiel. Namen, Arbeitgeber und Zahlen sind frei erfunden.Dieses Beispiel im Editor verwenden →
„Heizungsbauer“ ist der gebräuchliche Name, der Ausbildungsberuf heißt heute Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. In Anzeigen finden Sie außerdem Heizungsinstallateur, Kundendiensttechniker Heizung oder Servicetechniker. Übernehmen Sie in der Kopfzeile die Bezeichnung aus der Anzeige und nennen Sie den Abschluss mit seinem offiziellen Namen. In Österreich heißt der Lehrberuf Installations- und Gebäudetechnik, in der Schweiz Heizungsinstallateur/in EFZ.

Worauf die Kundendienstleitung in der ersten Minute achtet

Gelesen wird Ihr Lebenslauf meist von einer Kundendienstleitung, die vor der Heizperiode einen Wagen besetzen muss. Geprüft wird, ob man Sie allein losschicken kann und wie bald.

  • An welchen Anlagen Sie wirklich arbeiten. Gas-Heizkessel, Öl-Heizkessel, Brennwert, Kombitherme, Wärmepumpe, Hybridheizung, Fußbodenheizung. Ein Lebenslauf, in dem nur „Heizungsanlagen“ steht, sagt einem Heizungsbetrieb nichts. Nennen Sie die Energieträger und die Art der Wärmeverteilung.
  • Ob man Sie allein schicken kann. Erstlösungsquote, Wiederholeinsätze, Einsätze am Tag und ob Sie schon Bereitschaftsdienst hatten. Diese Angaben sagen mehr über Ihre Einsetzbarkeit als jedes Eigenschaftswort.
  • Abschluss und Nachweise. Gesellenbrief, Kältemittel-Sachkunde mit Kategorie, Herstellerschulungen und Erfahrung in einem Betrieb, der im Installateurverzeichnis des Gasnetzbetreibers eingetragen ist. Wen die Disposition schicken darf, ist zuerst eine Frage der Qualifikation und erst dann der Fähigkeiten.
  • Führerschein und Einsatzbereitschaft. Ein Führerschein ohne Punkte, Bereitschaftsdienst und die Bereitschaft, in der Heizperiode von Oktober bis März mitzuziehen, zählen in diesem Handwerk mehr als in fast jedem anderen.

“Sagen Sie mir, was Sie allein in Betrieb nehmen können und wie oft Sie ein zweites Mal hinfahren müssen. Wenn ein Lebenslauf mir die Kesselhersteller und eine Quote der Wiederholeinsätze nennt, lade ich zum Gespräch ein, bevor ich die Seite zu Ende gelesen habe.”

Recruiter-Panel, Personalverantwortliche/r im Kundendienst für Heizung und Haustechnik, USA (Name wird nach Prüfung veröffentlicht)

Profiltexte für den Lebenslauf als Heizungsbauer/in

Drei oder vier Zeilen. Jahre, Anlagen, eine Leistungszahl und Ihr wichtigster Nachweis. Nennen Sie die Energieträger im ersten Satz, denn danach wird sortiert.

Kundendienst im Wohnungsbau
Anlagenmechaniker SHK mit über 8 Jahren im Heizungskundendienst an Gas- und Öl-Heizkesseln, Brennwertgeräten und Wärmepumpen. Schafft in der Heizperiode 8 bis 10 Einsätze am Tag bei 88 % Erstlösungsquote und 4 % Wiederholeinsätzen. Misst an jedem Gasgerät Abgas und CO. Sachkunde Kältemittel Kategorie I.
Großkesselanlagen im Gewerbe
Servicetechniker für Heizzentralen in Schulen, Wohnanlagen und leichter Industrie. Betreut 38 Kesselanlagen von 100 kW bis 900 kW mit Gas- und Ölbrennern, begleitet die Messungen und die Feuerstättenschau des Schornsteinfegers und stellt Gebläsebrenner nach Herstellervorgaben ein. Herstellerschulungen für Großkessel und Brenner.
Schwerpunkt Montage
Heizungsmonteur mit acht Jahren Erfahrung und rund 80 Kessel- und Thermentauschen pro Jahr. Sicher in Kesselkreis und hydraulischer Weiche, Abgasanlagen und Dichtheitsprüfung von Gasleitungen, dazu 22 Umstellungen von Öl auf Gas-Brennwert. Möchte aus der Montage in Kundendienst und Fehlersuche wechseln.
Einstieg nach Ausbildung oder Umschulung
Anlagenmechaniker SHK nach Umschulung (Gesellenprüfung 2026) mit rund 600 Stunden Werkstattpraxis und einer Heizperiode als Beifahrer im Kundendienst. Sicher mit Multimeter, Ionisationselektroden, Zündung, Wartung und dem Zerlegen einer Brennereinheit. Führerschein B, eigenes Handwerkzeug.
Wechsel aus dem Ausland nach Deutschland
Heizungsinstallateur (Heating Engineer) mit neun Jahren an Gasanlagen in Wohn- und kleinen Gewerbebauten in Großbritannien, dort im Gas Safe Register eingetragen. Wartung von Kombithermen und Heizkesseln, Warmwasserspeichern, Regelungen und kompletten Heizungsinstallationen. Gleichwertigkeitsfeststellung als Anlagenmechaniker SHK bei der Handwerkskammer beantragt, Deutsch auf Niveau B2.

Stichpunkte, die zeigen, dass Sie Fehler finden und nicht nur Teile tauschen

Ein Teil tauschen, das jemand anderes vorher schon gefunden hat, kann jede und jeder. Eingestellt werden Sie mit Stichpunkten, die einen gefundenen Fehler zeigen, die Messung, mit der Sie ihn gefunden haben, und was danach passiert ist.

Üblicher StichpunktStichpunkt, der das Können zeigt
Heizkessel und Thermen repariert.Fehlersuche und Reparatur an Gas- und Öl-Heizkesseln, Brennwertgeräten und Wärmepumpen bei rund 1.700 Einsätzen im Jahr, darunter Heizungsausfälle mit bis zu 12 Einsätzen an einem Januartag.
Wartungen durchgeführt.Rund 420 Heizungswartungen im Jahr: Brenner reinigen und einstellen, Wärmetauscher prüfen, Ionisation, Gasdruck und Sicherheitseinrichtungen testen, dokumentiert mit einer schriftlichen Checkliste pro Gerät.
Anlagen auf sicheren Betrieb geprüft.Abgasmessung an jedem gewarteten Gasgerät, CO2-Gehalt nach Herstellerangaben eingestellt, CO-Wert kontrolliert, Abgasweg geprüft und das Messprotokoll der Rechnung beigelegt.
Neue Heizungen eingebaut.46 Kesseltausche in drei Heizperioden, einschließlich Kesselkreis mit hydraulischer Weiche, Auslegung des Ausdehnungsgefäßes, hydraulischem Abgleich und Inbetriebnahme der Sicherheitseinrichtungen.
Sicherheitsmängel erkannt.In drei Jahren 31 gerissene oder undichte Wärmetauscher mit Inspektionskamera und Abgaswerten gefunden, jeweils mit Fotos dokumentiert, bevor das Gerät außer Betrieb genommen und gegen Wiedereinschalten gesichert wurde.
Beim Kunden gearbeitet.Im Schnitt 4,9 Sterne bei über 300 Bewertungen ohne eine Beschwerde über aufgedrängte Leistungen, bei rund 150 € Zusatzumsatz pro Einsatz aus Zubehör und Wartungsverträgen.
Neue Kolleginnen und Kollegen eingearbeitet.Zwei Auszubildende im Kundendienst betreut und die Materialliste der Fahrzeuge neu aufgebaut; Nachfahrten zum Großhandel um rund 30 % gesenkt.
Notdienst übernommen.Bereitschaftsdienst jede vierte Woche von Oktober bis März, mit einer Reaktionszeit von zwei Stunden bei Heizungsausfall.
Nennen Sie keine Anlagen, bei denen Sie nur zugeschaut haben. Vorstellungsgespräche in diesem Handwerk sind fachlich: Rechnen Sie mit Fragen zum Anschlussdruck am Gasgerät, zur Aufgabe einer Wassermangelsicherung oder dazu, wie Sie einen Ölbrenner einstellen. Schreiben Sie nur, was Sie auch erklären können.

Mit einem Beispiel starten, in wenigen Minuten fertig.

Zum Start ist keine Anmeldung nötig. Wählen Sie ein Beispiel, passen Sie es mit Vorschlägen an und behalten Sie die Vorschau beim Schreiben im Blick.

Meinen Lebenslauf als Heizungsbauer/in erstellen

Gesellenbrief, Kältemittel-Sachkunde, Gas und Herstellerschulungen

Diesen Block liest die Kundendienstleitung zuerst, also setzen Sie ihn weit nach oben, wenn Ihre Nachweise stark sind. Verwenden Sie die genauen Bezeichnungen.

  • Sachkunde Kältemittel nach Chemikalien-Klimaschutzverordnung und F-Gase-Verordnung: Pflicht für Arbeiten am Kältekreis mit fluorierten Kältemitteln, etwa an Split-Wärmepumpen und Klimageräten. Kategorie I deckt alle Tätigkeiten ab, Kategorie II kleinere Anlagen, Kategorie III und IV nur Rückgewinnung beziehungsweise Dichtheitskontrolle. Nennen Sie die Kategorie. Auch reine Heizungsbetriebe fragen danach, weil immer mehr Wärmepumpen eingebaut werden.
  • Berufsabschluss: Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, dreieinhalb Jahre duale Ausbildung mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Ältere Abschlüsse heißen noch Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/in oder Gas- und Wasserinstallateur/in; nennen Sie den Abschluss so, wie er auf dem Zeugnis steht.
  • Meister und Gas: Das Installateur- und Heizungsbauerhandwerk ist zulassungspflichtig; wer einen eigenen Betrieb führen will, braucht in der Regel die Meisterprüfung. Arbeiten an Gasanlagen hinter der Hauptabsperreinrichtung dürfen nur Betriebe ausführen, die im Installateurverzeichnis des Gasnetzbetreibers eingetragen sind, nach den Regeln der DVGW-TRGI. Neue Feuerstätten nimmt der bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger ab.
  • Großkessel und Dampf: Für Heizzentralen und Dampfkesselanlagen in Industrie und Krankenhäusern zählen Herstellerschulungen für Großkessel und Gebläsebrenner sowie Lehrgänge für das Bedienen von Kesselanlagen. Nennen Sie Anbieter und Jahr.
  • Elektro und Arbeitsschutz: Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten für den Anschluss von Wärmeerzeugern und Wärmepumpen, Unterweisungen zu Asbest bei Arbeiten an Altanlagen, Erste-Hilfe-Kurs. Weiterbildungen zu GEG, Wärmepumpe und hydraulischem Abgleich gehören ebenfalls hierher.
  • Herstellerschulungen: Viessmann, Vaillant, Buderus, Wolf, Brötje, Weishaupt, Stiebel Eltron. Die Marken zu nennen, auf die Sie geschult sind, ist eines der stärksten Signale in diesem Lebenslauf, weil Betriebe bestimmte Hersteller führen.
  • Abschluss aus dem Ausland: Eine Eintragung im britischen Gas Safe Register oder eine vergleichbare Zulassung gilt in Deutschland nicht. Nennen Sie sie als bisherige Erfahrung und beantragen Sie bei der Handwerkskammer die Feststellung der Gleichwertigkeit mit dem deutschen Abschluss.

Schreiben Sie Ihren Führerschein dazu und, wenn es stimmt, dass Sie keine Punkte im Fahreignungsregister haben. Fast jede Anzeige in diesem Handwerk fragt danach, und wer es weglässt, wird im ersten Telefonat trotzdem gefragt.

Die Anlagenliste, die in diesem Lebenslauf die eigentliche Arbeit macht

Kundendienstleitungen stellen für die Anlagen auf ihrer Tour ein. Ein kurzer, konkreter Block mit Anlagen schlägt oft den ganzen Abschnitt Kenntnisse. Gliedern Sie ihn so, dass man ihn in fünf Sekunden erfasst.

  • Wärmeerzeuger: Gas-Heizkessel aus Guss und Stahl, Öl-Heizkessel, Brennwert- und modulierende Geräte, Kombithermen, Luft-Wasser- und Sole-Wasser-Wärmepumpen, Hybridheizungen, Warmwasserspeicher und Frischwasserstationen.
  • Wärmeverteilung: Flachheizkörper und Gussradiatoren, Einrohr- und Zweirohrheizungen, Fußbodenheizung mit Heizkreisverteilern, Stellantriebe und Zonenregelung, Umwälzpumpen, Membranausdehnungsgefäße, Luft- und Schlammabscheider, hydraulische Weiche.
  • Regelung und Sicherheit: witterungsgeführte Regelung und Heizkurve, Raumthermostate, Sicherheitsventile, Wassermangelsicherung, Sicherheitstemperaturbegrenzer, Abgasklappen, Feuerungsautomaten, Ionisationsüberwachung.
  • Messgeräte: Abgasmessgerät, Druckmessgerät, Multimeter, Stromzange, Inspektionskamera, CO-Warngerät, Rußpumpe für Öl, Zugmessung.
  • Verarbeitung: Kupfer löten und pressen, Stahlrohr mit Gewinde und Pressfitting, Mehrschichtverbundrohr und PE-X, Edelstahl-Wellrohr für Gas, wo das System zugelassen ist.

Wenn Ihre Tour vor allem aus Wärmepumpen und Hybridheizungen besteht, schreiben Sie es in die Kopfzeile. Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) steigt der Anteil dieser Anlagen, und Betriebe mit vielen Wärmepumpen im Bestand rufen Bewerberinnen und Bewerber an, die sie nennen.

Ausbildung, Helfertätigkeit oder Umschulung

Ohne Heizperioden im Rücken muss der Lebenslauf drei Dinge belegen: dass Sie die Grundlagen gelernt haben, dass Sie mit einem Messgerät umgehen können und dass Sie im Februar um 7 Uhr da sind.

  1. 1Holen Sie sich vor der Bewerbung einen ersten Praxisnachweis: ein Praktikum oder eine Einstiegsqualifizierung in einem SHK-Betrieb. Die Kältemittel-Sachkunde machen viele erst nach der Gesellenprüfung; wenn Sie sie schon haben, steht sie ganz oben.
  2. 2Zählen Sie Ihre Stunden: „600 Stunden Werkstattpraxis zu Gasfeuerstätten, Elektrik und Kältetechnik“ ist echte Ausbildung, also schreiben Sie die Zahl statt nur den Namen des Lehrgangs.
  3. 3Nennen Sie alles, was Sie selbst gemacht haben, auch als Helfer: Brennereinheit ausgebaut, Zündelektrode getauscht, Umwälzpumpe gewechselt, Fußbodenheizung verlegt, alten Kessel aus dem Keller getragen.
  4. 4Schreiben Sie Belege für Zuverlässigkeit dazu: Führerschein B ohne Einschränkungen, Bereitschaftsdienst möglich, Lasten bis 30 kg kein Problem, eigenes Handwerkzeug.
  5. 5Ergänzen Sie verwandte Erfahrung. Sanitärhelfer, Hausgerätereparatur, Kfz-Mechatronik und Elektrohelfer lesen sich gut, weil sie Messen, Fehlersuche und Kundenkontakt zeigen.
Bewerben Sie sich als Helfer/in im August und September. Heizungsbetriebe stocken kurz vor der Heizperiode auf, und wer im September anfängt, erlebt die ganze Heizperiode mit ihren Ausfällen, was mehr wert ist als ein Jahr in der Übergangszeit. Ausbildungsplätze mit Start im August werden dagegen oft schon ein Jahr vorher vergeben.

Aufbau, Länge und Schlüsselwörter aus der Anzeige

Eine Seite, umgekehrt chronologisch. Ein Foto ist in Deutschland üblich, aber freiwillig; Geburtsdatum ebenso. Handwerksbetriebe suchen nach Abschlüssen und Anlagen, also setzen Sie diese als normalen Text und nicht in eine Grafik oder eine Seitenspalte.

  • Übernehmen Sie die Begriffe der Anzeige: Heizkessel, Brennwert, Wärmepumpe, Heizungsverteilung, Abgasmessung, Gasleitung, DVGW-TRGI, hydraulischer Abgleich, Hartlöten, Sachkunde Kategorie I, Kundendienst, Wartung, Bereitschaftsdienst, Heizungsausfall.
  • Größere SHK-Betriebe und Energieversorger nutzen Bewerbermanagementsysteme; verwenden Sie deshalb eine Spalte, übliche Überschriften und ein PDF mit dem Namen Vorname-Nachname-Heizungsbauer-Lebenslauf.pdf.
  • Setzen Sie Abschlüsse und Nachweise über die Schulbildung. Gesellenbrief und Sachkunde entscheiden, wofür man Sie einsetzen kann; die Schule ist Hintergrund.
  • Nennen Sie Angaben zum Fahrzeug: Einsatzgebiet, Einsätze am Tag, ob Sie einen eigenen Kundendienstwagen hatten und mit welcher Software Sie Aufträge und Rechnungen bearbeitet haben.
  • Wenn Ihre Arbeit saisonal ist, fassen Sie die Sommer zusammen, statt Lücken zu lassen. Viele Heizungsbauer/innen arbeiten im Sommer in der Montage oder bei Klimaanlagen; das ist normal und darf dastehen.

Häufige Fragen

Was macht ein Heizungsbauer, und was sollte der Lebenslauf zeigen?

Heizungsbauer/innen bauen, warten und reparieren Heizungsanlagen: Gas- und Öl-Heizkessel, Brennwertgeräte, Wärmepumpen, Heizungsverteilung, Regelungen und Sicherheitseinrichtungen. Der Lebenslauf sollte zeigen, mit welchen Energieträgern und Anlagen Sie arbeiten, wie Sie Fehler finden (Abgasmessung, elektrische Messungen, Sicherheitsprüfungen) und wie viele Einsätze Sie ohne zweite Anfahrt lösen.

Heizungsbauer oder Anlagenmechaniker/in SHK: welche Bezeichnung gehört in den Lebenslauf?

Beide. Die Arbeit ist dieselbe, nur die Namen unterscheiden sich. Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist der offizielle Ausbildungsberuf; Heizungsbauer, Heizungsinstallateur und Kundendiensttechniker Heizung stehen häufig in Anzeigen. Übernehmen Sie in der Kopfzeile den Begriff aus der Anzeige und nennen Sie beim Abschluss den offiziellen Namen, damit Bewerbermanagementsystem und Leser beides finden.

Brauche ich die Kältemittel-Sachkunde, wenn ich nur an Heizkesseln arbeite?

Für die Arbeit am Heizkessel nicht, denn die Sachkunde betrifft den Umgang mit fluorierten Kältemitteln. In der Praxis fragen trotzdem viele Betriebe danach, weil immer mehr Wärmepumpen eingebaut werden und Heizungsbauer/innen im Sommer auch an Klimaanlagen arbeiten. Mit der Sachkunde Kategorie I fällt ein möglicher Einwand weg.

Welche Kenntnisse gehören in den Lebenslauf als Heizungsbauer/in?

Abgas- und CO-Messung, Einstellung von Gas- und Ölbrennern, Fehlersuche an Kesseln und Wärmepumpen, Heizungshydraulik und hydraulischer Abgleich, Bemessung und Dichtheitsprüfung von Gasleitungen, Verdrahtung von Regelungen und Sicherheitseinrichtungen, Hartlöten und Pressen sowie die Software, mit der Sie arbeiten. Nennen Sie dann die Kesselhersteller, auf die Sie geschult sind.

Wie schreibe ich einen Lebenslauf als Heizungsbauer/in ohne Erfahrung?

Beginnen Sie mit Ihrem Stand in Ausbildung oder Umschulung, den Werkstattstunden als Zahl und den konkreten Aufgaben, die Sie als Helfer oder im Praktikum erledigt haben. Ergänzen Sie die Angaben, nach denen fast jeder Betrieb ohnehin fragt: Führerschein B, Bereitschaftsdienst möglich, keine Scheu vor Kellern und Dachböden, eigenes Handwerkzeug.

Soll ich Erstlösungsquote und Wiederholeinsätze angeben?

Ja, wenn Ihr Betrieb sie ausgewertet hat und Sie das Ziel nennen können, an dem Sie gemessen wurden. 88 % Erstlösungsquote gegenüber einem Betriebsziel oder 4 % Wiederholeinsätze zeigen am schnellsten, dass man Sie allein losschicken kann. Wurde nichts ausgewertet, nehmen Sie Einsätze am Tag und Wochen im Bereitschaftsdienst.

Wie lang sollte ein Lebenslauf als Heizungsbauer/in sein?

Eine Seite für fast alle in diesem Handwerk. Zwei Seiten nur, wenn Sie zusätzlich Großkesselanlagen verantworten, Projekte leiten oder als Meister/in führen. Halten Sie ältere Helfer- und Montagestellen bei zwei bis drei Zeilen.

Soll ich Sanitär und Heizung in einem Lebenslauf zusammenfassen?

Ja, wenn Sie sich bei einem SHK-Betrieb bewerben, der beides anbietet, was in Deutschland die Regel ist; stellen Sie nach vorn, was die Anzeige zuerst nennt. Bewerben Sie sich bei einem reinen Heizungs- oder Kundendienstbetrieb, halten Sie Sanitär bei einer Zeile unter den Kenntnissen, damit Ihr Profil als Heizungsbauer klar bleibt.

Bereit für Ihren eigenen Lebenslauf?

Der Editor schlägt Ihnen ein Kurzprofil auf Basis Ihrer Erfahrung vor und gleicht es anschließend mit der Stellenanzeige ab.

So ist diese Seite entstanden: Ein erster Entwurf wurde mit KI-Unterstützung aus der Beispielbibliothek von cvplex erstellt und anschließend von cvplex Careers Team redigiert und auf Fakten geprüft. Die Beispiele sind fiktive Zusammenstellungen, die Zahlen dienen nur der Veranschaulichung. Fehler können Sie über die Seite zu unseren redaktionellen Richtlinien melden. Diese Sprachversion wurde mit KI-Unterstützung aus dem Englischen übersetzt.